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Investor Sentiment als Risikofaktor

Title: Investor Sentiment als Risikofaktor

Seminar Paper , 2017 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Alexander Peifer (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Um die Bedeutsamkeit und den Einfluss des Investor Sentiment (Investorenstimmung) auf Aktienkurse herauszustellen, wird im Zuge dieser Arbeit ein theoretisches Modell zu dieser Thematik vorgestellt und analysiert. Das sogenannte Investor Sentiment Modell von Barberis, Shleifer und Vishny soll empirisch beobachtbare Phänomene und dessen Ursachen offenlegen sowie mittels einer Simulation bestätigen.

Einleitend erfolgt eine knappe Beschreibung des Themengebietes der Behavioral Finance. Im Anschluss werden in diversen Unterkapiteln die psychologischen Effekte, ausgelöst durch Investor Sentiment, dargestellt und deren Ursache erläutert. Der letzte Teilabschnitt des zweiten Kapitels vermittelt ein Bild über den aktuellen Forschungsstand. Im Anschluss an diese Herleitung, knüpft in Kapitel 3, die Formulierung des Modells und dessen Annahmen an. Des Weiteren werden in einem Unterkapitel die bereits beschriebenen Effekte durch simuliertes Datenmaterial visualisiert und gestützt. In Verlauf des letzten Teilkapitels schließt der Hauptteil mit Darstellung der Vorgehensweise und Implementierung der Parameter, sowie einer kritischen Würdigung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Investor Sentiment als wichtiger Bestandteil der Behavioral Finance

2.1. Behavioral Finance

2.2. Empirisch offengelegte Phänomene

2.2.1. Unterreaktion

2.2.2. Überreaktion

2.3. Ursachen des irrationalen Investorenverhaltens

2.3.1. Konservatismus

2.3.2. Repräsentativitätsheuristik

2.3.3. Stärke und Gewicht als Erklärungsansatz

2.4. Aktueller Stand der Forschung

3. Investor Sentiment als Einfluss- und Risikofaktor auf Wertpapierrenditen

3.1. Gewinnankündigungen und deren Effekte auf die Rendite eines Wertpapiers

3.2. Investor Sentiment Modell nach Barberis, Shleifer und Vishny

3.2.1. Formulierung und Annahmen

3.2.2. Analyse des Modells und dessen Implikationen

3.3. Wertung des Modells und der Resultate

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht darin, den Einfluss des "Investor Sentiment" (Investorenstimmung) auf Aktienkurse theoretisch zu beleuchten und mittels eines Modells nach Barberis, Shleifer und Vishny zu analysieren, um so empirisch beobachtbare Marktphänomene wie Unter- und Überreaktionen zu erklären.

  • Grundlagen der Behavioral Finance im Vergleich zur klassischen Theorie.
  • Analyse psychologischer Denkfehler wie Konservatismus und Repräsentativitätsheuristik.
  • Formulierung und mathematische Annahmen des Barberis, Shleifer und Vishny Modells.
  • Simulative Überprüfung von Aktienrenditen basierend auf verschiedenen Regime-Zuständen.
  • Kritische Würdigung der Übertragbarkeit theoretischer Modelle auf reale Marktereignisse.

Auszug aus dem Buch

2.3.1. Konservatismus

Konservatismus (zu Englisch: Conservatism Bias) ist als Denkfehler des Investors anzusehen, dessen vorgefasste Erwartungen bei der Bekanntgabe neuer Informationen in einem falschen Maß angepasst werden. Im Einklang mit diesem Phänomen steht der Effekt der Unterreaktion.

Die Beobachtungen gehen zurück auf eine Studie von Ward Edwards (1968), dessen Experimente offenlegen konnten, dass die individuellen Meinungsanpassungen im Verhältnis zum Bayes Theorem in die richtige Richtung, jedoch zu langsam erfolgen. Weiter erklärt Edwards, dass der Fehler in der Unterschätzung der Tragweite neuer Informationen liegt und sie als temporär wahrgenommen werden. Laut den Autoren schätzt der Investor seinen bisherigen Kenntnisstand als zutreffender ein und wählt eine falsche Gewichtung zwischen alter und neuer Informationen. Die Folge ist eine zu konservative Bewertung der Situation.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Nachrichten für Aktienkurse ein und erläutert das Ziel der Arbeit, das Investor Sentiment Modell wissenschaftlich zu analysieren.

2. Investor Sentiment als wichtiger Bestandteil der Behavioral Finance: Das Kapitel definiert Behavioral Finance und erläutert die psychologischen Ursachen für Unter- und Überreaktionen an den Kapitalmärkten.

3. Investor Sentiment als Einfluss- und Risikofaktor auf Wertpapierrenditen: Hier werden das Modell von Barberis, Shleifer und Vishny formuliert, die Modellannahmen dargelegt und die simulierten Ergebnisse sowie deren Aussagekraft kritisch bewertet.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hebt hervor, dass das Modell zwar Phänomene erklären kann, aber durch seine restriktiven Annahmen in der Praxis begrenzt anwendbar bleibt.

Schlüsselwörter

Investor Sentiment, Behavioral Finance, Unterreaktion, Überreaktion, Kapitalmarkttheorie, Konservatismus, Repräsentativitätsheuristik, Markov-Prozess, Rendite, Gewinnankündigung, Modellsimulation, Finanzmarktanomalien, Erwartungswert, Bayes-Theorem, Anlegerpsychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Einfluss der Anlegerstimmung (Investor Sentiment) auf die Aktienrenditen und wie psychologische Verzerrungen zu Marktineffizienzen führen können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit befasst sich primär mit Behavioral Finance, den psychologischen Ursachen für irrationales Investorenverhalten und der Modellierung von Aktienkursen unter Unsicherheit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die theoretische Vorstellung und Analyse des Investor Sentiment Modells nach Barberis, Shleifer und Vishny, um zu prüfen, ob dieses Modell Unter- und Überreaktionen am Markt erklären kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine theoretische Modellierung vorgenommen, ergänzt durch eine Simulation mit fiktivem Datenmaterial, um die Auswirkungen von verschiedenen Regime-Zuständen auf die Rendite zu visualisieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die psychologischen Fundamente wie den Conservatism Bias und die Repräsentativitätsheuristik sowie die mathematische Herleitung und Simulation des Barberis-Modells.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Investor Sentiment, Behavioral Finance, Unter- und Überreaktion, sowie Modellsimulation und Kapitalmarktanomalien beschreiben.

Warum unterscheidet das Modell zwischen Regime 1 und Regime 2?

Die Regimes unterscheiden sich darin, wie Investoren auf Schocks reagieren: Regime 1 ist „mean-reverting“ (Rückkehr zum Mittelwert), während Regime 2 „trending“ ist, was bedeutet, dass sich Trends bei den Gewinnen fortsetzen.

Welche Kritik äußert der Autor am untersuchten Modell?

Der Autor kritisiert die stark beschränkte Aussagekraft aufgrund der Fokussierung auf nur zwei psychologische Ursachen und die Tatsache, dass das Modell unter zu restriktiven Bedingungen arbeitet, was die Praxistauglichkeit einschränkt.

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Details

Title
Investor Sentiment als Risikofaktor
College
University of Wuppertal
Grade
1,7
Author
Alexander Peifer (Author)
Publication Year
2017
Pages
18
Catalog Number
V491474
ISBN (eBook)
9783668961609
ISBN (Book)
9783668961616
Language
German
Tags
Behavioral Finance Investor Sentiment
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Peifer (Author), 2017, Investor Sentiment als Risikofaktor, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/491474
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