Das Traditionsverständnis von Bundeswehr und Nationaler Volksarmee in deren Aufbau- und Konsolidierungsphasen

Eine geschichtliche Untersuchung über ihren Umgang mit Wehrmachttraditionen


Bachelorarbeit, 2018

50 Seiten, Note: 2,3

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Traditionsbegriff
2.1. Allgemeine Begriffserklärung
2.2. Der Traditionsbegriff in der BRD und der DDR
2.3. Tradition im Militär und ihre Funktionen

3. Die Entwicklung eines neuen Gerüstes der Tradition für die Bundeswehr
3.1. Die Himmeroder Denkschrift
3.2. Die Dienststelle Blank
3.3. Der Traditionserlass von

4. Die NVA und ihr Konzept von Tradition
4.1. Aufstellung der NVA
4.2. Die Entwicklung der militärischen Tradition der Nationalen Volksarmee
4.2.1. Die Rolle der SED bei der Entwicklung der Traditionsverordnung
4.2.2. Das Traditionsverständnis der Nationalen Volksarmee

5. Wie viel Wehrmachttradition steckte noch in den frühen Ausprägungen von Bundeswehr und Nationaler Volksarmee?

6. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Der Skandal im Mai 2017 um die Zurschaustellung von Wehrmachtsdevotionalien in einer Bundeswehrkaserne im französischen Illkirch erweckte eine für beendet geglaubte Diskussion über Wehrmachttraditionen in der Bundeswehr wieder zum Leben. In kürzester Zeit erlangte dieses Thema große Aufmerksamkeit und veranlasste das Bundesministerium der Verteidigung zu einer Überarbeitung des gültigen Traditionserlasses aus dem Jahre 1982 im Hinblick auf die Positionierung gegenüber der Wehrmacht und ihrer Geschichte. Auch wenn die Wehrmacht nicht zu den drei traditionsstiftenden Pfeilern der Bundeswehr gehört, gab es eine Zeit, in der dies noch anders gesehen wurde.1

Vor diesem Hintergrund soll die vorliegende Arbeit den jeweiligen Umgang der Bundeswehr und der Nationalen Volksarmee mit der Tradition der davor bestehenden Wehrmacht untersuchen. In der Nachkriegszeit waren beide Besatzungszonen noch sehr von den Kriegsgeschehen geprägt, und auch wenn sich die Alliierten darüber einig waren, dass Deutschland nie wieder in der Lage sein sollte, einen derartigen Krieg zu führen, wurde der Aufbau zweier Streitkräfte im Westen und im Osten durch die Problematik des Kalten Krieges unausweichlich. Während der Formierung der beiden Streitkräfte entstand unter den jeweiligen Verantwortlichen eine mehr oder weniger langwierige und intensive Diskussion rund um die Frage, inwieweit alte Strukturelemente der Wehrmacht in die neuen Armeen einfließen sollten, insbesondere hinsichtlich der Tradition. Schwerpunktmäßig soll diese Arbeit deshalb die Frage beantworten, wie sich das Traditionsverständnis der Bundeswehr und der Nationalen Volksarmee in ihren Aufbau- und Konsolidierungsphasen entwickelte, mit besonderer Berücksichtigung des Umgangs mit und der Übernahme von Wehrmachttraditionen. Der Forschungsstand zu diesem Thema ist im Hinblick auf die Darstellung von Tradition und ihrer Entstehung innerhalb beider Streitkräfte bemerkenswert. Anzuführende Literatur wäre hierbei für die Bundeswehr zu einem das Werk: „Bundeswehr und Tradition“ von Donald Abenheim und für die Nationale Volksarmee die Schriftgüter von Rüdiger Wenzke. Dennoch gibt es nur vereinzelt Literatur die Bundeswehr und Nationale Volksarmee in ihrer Tradition miteinander vergleichen, wodurch diese Bachelorarbeit an wissenschaftlicher Relevanz gewinnt und die nicht minder kleine Forschungslücke schließen soll. Andererseits zielt die die praktische Relevanz der Forschungsfrage darauf ab, den akademischen Grad eines „Bachelor of Arts“ zu erlangen.

Der Hauptteil der Arbeit gliedert sich in vier Kapitel, die aufeinander aufbauend die obige Fragestellung beantworten sollen. Zunächst erfolgt in Kapitel 2 eine Bestimmung des für die Arbeit zentralen Begriffes der Tradition. Dabei werden die Kernelemente von Tradition sowie ihre wesentlichen Funktionen – insbesondere im Bereich des Militärs – dargestellt. In Kapitel 3 wird nicht nur die allgemeine Entstehungsgeschichte der Bundeswehr betrachtet, sondern auch und vor allem die Entstehung ihres Traditionsverständnisses. Das Kapitel untergliedert sich in drei Abschnitte, die in ihrer Gesamtheit den dreiphasigen Entwicklungsprozess aufzeigen sollen. So wird zuerst auf die Himmeroder Expertenrunde eingegangen, die in ihrem Abschlussdokument erste Ideen und Konzepte im Bereich der Traditionspflege der späteren Bundeswehr ausarbeiteten. Hierauf folgt eine Betrachtung der Dienststelle Blank, der Vorläuferin des heutigen Verteidigungsministeriums, welche die Ideen der Himmeroder Denkschrift weiter diskutierte sowie konkretisierte. Der erste Traditionserlass der Bundeswehr von 1965 stellte das Endprodukt dieses Prozesses dar und soll in Abschnitt 3.3 erörtert werden, der darauf abzielt, das Traditionsgerüst der Bundeswehr genauer zu beleuchten. In Kapitel 4 wird auf die für diese Arbeit relevanten Vorgänge in der Nationalen Volksarmee eingegangen. Im Fokus steht dabei wiederum nicht nur der allgemeine Ablauf deren Aufstellung, die einer starken Beeinflussung seitens der Sowjetunion unterlag, sondern auch und insbesondere die Entstehung ihres Traditionsverständnisses, wobei gezeigt werden soll, inwieweit dieses politisch durch die SED-Ideologie geprägt wurde. In Kapitel 5 soll schließlich zusammenfassend betrachtet werden, wie beide Streitkräfte mit der Wehrmachttradition umgingen und in welchem Maß Elemente der Wehrmacht für manche Bereiche der Streitkräfte übernommen wurden.

2. Der Traditionsbegriff

2.1. Allgemeine Begriffserklärung

Der Begriff der Tradition wird in vielen gängigen Anwendungen als mehr oder weniger synonym mit „Geschichte“ betrachtet und bezieht sich dabei auf zwei verschiedene Dimensionen. Zum einen wird Tradition als Vorgang des Überlieferns definiert, was auf das lateinische Verb “tradere“ zurückzuführen ist, weshalb man diesen Vorgang auch oft als „Weitergeben“ von etwas bezeichnet.2 Dieser Vorgang kann innerhalb einer Gruppe bzw. zwischen Generationen ablaufen – mündlich, schriftlich, über Erziehung, Vorbildwirkung oder durch spielerisches Nachahmen. Die soziale Gruppe wird dadurch selbst zur Kultur.3 Darüber hinaus stand das Wort „Tradition“ begriffsgeschichtlich von Anfang an auch für das Überlieferte selbst.4 Weiterzugeben sind jene Verhaltens- und Handlungsmuster, die im Unterschied zu Instinkten nicht angeboren sind. Dazu gehören einfache Handlungsmuster wie der Gebrauch von Werkzeugen, aber auch komplexere wie die Sprache. Die Fähigkeit zur Tradition stellt die Grundlage für die Kulturentwicklung dar, die bei Tieren beginnt und bei Menschen umfangreiche religiös-sittliche, politische, wissenschaftliche oder wirtschaftliche Systeme ausformen kann, die durch ein komplexes Bildungssystem weitergegeben werden können.5 Sie ist in diesem Kontext ein zentraler kulturbildender Vorgang, auch wenn die Inhalte der jeweiligen Überlieferungen bei verschiedenen Kulturen naturgemäß variieren.6

Allerdings wird der Begriff der Tradition je nach Bedeutungszusammenhang unterschiedlich verwendet.7 Nach dem christlich-theologischen Verständnis beispielsweise ist die Tradition neben Lehramt und Heiliger Schrift eine Quelle der Offenbarung.8 Innerhalb der Sozialwissenschaft dagegen ist der Begriff – in Anlehnung an die Arbeiten von Max Weber – durch die Unterscheidung zwischen Traditionswissen und Rationalitätskriterien geprägt worden. Nach Weber bezeichnet die Tradition einen Grundtypus der Geltung sowie Legitimität von Ordnung, der auf der Grundlage „des immer Gewesenen“ beruht.9 Ferner postuliert er:

„Sobald die Konvention sich der Regelmäßigkeiten des Handelns bemächtigt hat, aus einem ‚Massenhandeln‘ also ein ‚Einverständnishandeln‘ geworden ist – denn das ist ja die Bedeutung des Vorgangs, in unsere Terminologie übersetzt –, wollen wir von ‚Tradition‘ sprechen.“ 10

Er hebt somit den Geltungs- und Verpflichtungscharakter von Tradition hervor, der auf ein bestimmtes gesellschaftliches Bewusstsein verweist. Tradition kann infolgedessen unter anderem für die Bewahrung von Vergangenem verantwortlich sein. Dabei handelt es sich um eine bewusste Auswahl von Elementen aus der Vergangenheit, wodurch die Tradition von der Geschichte unterschieden werden kann, da eine Selektion aus einer Gesamtheit stattfindet. Die „Auslese“ des Vergangenen wird dabei von der Haltung zur Vergangenheit bestimmt, die darüber entscheidet, was als „bewahrungswürdig“ betrachtet werden kann und darf. Letztendlich bedeutet dies, dass Tradition stets standpunkt- und zeitgebunden ist. Dadurch ist sie prinzipiell Veränderungen unterworfen und ihre jeweilige Ausprägung hängt davon ab, wer über die entsprechende Auswahl entscheidet. Im Hinblick auf die oben erwähnte Bewahrungswürdigkeit bestimmt jeweils die nachfolgende Generation darüber, ob bzw. was weiter übernommen werden soll, nach Maßgabe der jeweils vertretenen kulturellen Vorstellungen. Schlussendlich ist darauf hinzuweisen, dass der Tradition – als einer bewussten Auswahl von Gegebenheiten aus der Vergangenheit – ein reflexiver Charakter unterstellt werden kann. Der Grund hierfür ist, dass, wenn Tradition als eine Haltung verstanden wird, ein bestimmtes Maß an Reflexion gegeben sein muss, denn erst durch die bewusste Bezugnahme auf einen Aspekt der Vergangenheit wird dieser zu Tradition, wobei es unerheblich ist, ob diese Bezugnahme der historischen Wahrheit entspricht oder nicht.11

2.2. Der Traditionsbegriff in der BRD und der DDR

Aus der umfangreichen Literatur rund um das Thema Tradition innerhalb der Bundeswehr und der Nationalen Volksarmee geht nicht eindeutig hervor, ob es in der Bundesrepublik und in der DDR eine identische Definition für „Tradition“ gab. Dazu kommt, dass während der vierzigjährigen Teilung Deutschlands viele unterschiedliche Sichtweisen zu verschiedenen Begriffen entstanden und genutzt wurden. Ein Vergleich der jeweiligen Traditionsdefinitionen in Lexika der BRD und der DDR ermöglicht eine schnelle Aufklärung der Frage.12 So wird Tradition in einem westdeutschen Wörterbuch definiert als: „Überlieferung, Herkommen, Brauch, Gewohnheit, insbes. Weitervermittlung von für wertvoll gehaltenem Kulturgut [und] von moralischen Prinzipien“.13 In vergleichbaren ostdeutschen Wörterbüchern bzw. Lexika sind keine wesentlichen Abweichungen von dieser Definition festzustellen. So wurde in beiden Ländern Tradition allgemein als Überlieferung, Brauch, Gewohnheit oder Gepflogenheit betrachtet. Es bleibt aber zu erwähnen, dass ideologie- bzw. systemspezifische Elemente des jeweiligen Traditionsbegriffes einer Streitkraft zu berücksichtigen sind.14

2.3. Tradition im Militär und ihre Funktionen

Weltweit pflegen alle Armeen militärische Traditionen. Gerade in einer Zeit des schnellen Wandels von Normen und Werten scheint die soldatische Existenz immer bedrohter von einem möglichen jähen Ende, wodurch das zu Bewahrende häufig auf besondere Weise betont und dargestellt wird. Historisierende Uniformen, Fahnen und Abzeichen gehören – zumindest zu feierlichen Anlässen – zum kulturellen Allgemeingut fast aller Armeen. Je nach Grad der Integration des Militärs in sein jeweiliges gesellschaftliches Umfeld ist die Entstehung spezifisch militärischer, womöglich auch bewusst anti-zivilgesellschaftlicher Traditionen zu registrieren.15 Innerhalb der Bundeswehr gehören vor allem militärische Lieder sowie Zeremonien, wie beispielsweise das Feierliche Gelöbnis oder der „Große Zapfenstreich“, zum Erbe aus vergangenen Zeiten und haben ausgeprägten Traditionscharakter. Der Bezug auf berühmte Ereignisse oder militärische Persönlichkeiten, an die beispielsweise durch die Namensgebung von Kasernen erinnert wird, liefert anschauliche Beispiele für Ausdrucksformen militärischer Tradition in bestimmten Teilbereichen der Bundeswehr.16

Im Bereich der Traditionsforschung ist nicht nur die Betrachtung der Entstehung von Traditionen von großer Bedeutung, sondern auch die Beleuchtung ihrer Funktionen allgemein bzw. – wie im weiteren Verlauf dieses Kapitels – für das Militär. Insgesamt lassen sich dabei drei unterschiedliche Funktionsbereiche der Tradition unterscheiden. Als Erstes führt Tradition beim Militär zu einer Verhaltens- und Orientierungssicherheit, die Regeln für das Verhalten der Angehörigen des Militärs untereinander sowie Maßstäbe für individuelles Verhalten vorgibt. Konventionen und Gepflogenheiten dienen dabei dazu, Handlungssicherheit und Handlungsmuster für den alltäglichen Umgang miteinander zu schaffen, und tragen dadurch zu einer Regelung des Verhältnisses zwischen Gleichgestellten sowie insbesondere zwischen Vorgesetzten und Untergebenen bei. Weiter haben informelle Bräuche mitunter die Funktion, hierarchische Zwänge – zumindest in einem kleinen Rahmen – zu übergehen. Die Berufung auf militärische Vorbilder dient ferner dazu, Verhaltensvorgaben für besondere Situationen, vor allem für den militärischen Ernstfall, zu veranschaulichen. Dabei sollen entsprechende Hinweise die Streitkräfte an Vorbilder und Referenzpunkte wie nennenswerte militärische Leistungen erinnern und darstellen, was die einzelnen Soldaten anstreben sollten.

Eine zweite Funktion von Tradition im Militär bezieht sich auf die Möglichkeit, seine eigene Selbstdarstellung nach innen und außen zu bestimmen. Eine Armee ist als Teil der Gesellschaft von allgemeinen sozialen und politischen Entwicklungen betroffen. Zugleich ist sie jedoch ein gesellschaftlicher Teilbereich, der sich von seiner zivilen Umwelt durch besondere Regeln, Verfahren und Anforderungen sowie durch äußere Erkennungsmerkmale unterscheidet. Es sind gerade diese äußerlich sichtbaren Kennzeichen, wie Uniformen und militärische Abzeichen oder Zeremonien, durch die das Militär und seine Angehörigen der zivilen Umwelt gegenübertreten und die das Bild vom Militär, das in der Bevölkerung vorherrscht, prägen. Dadurch kann das Militär sein eigenes Selbstbild nach außen gestalten, das mehr oder weniger „martialisch“ oder „zivil“ ausgeprägt sein kann, grundsätzlich aber seine Position innerhalb der Gesellschaft und den jeweiligen Status des zivil-militärischen Verhältnisses widerspiegelt. Uniformen, Abzeichen und Rituale sind allerdings nicht nur Teil der Kommunikation des Militärs mit seiner Umwelt, sondern auch eine Ausdrucksform, mit welcher die Soldaten untereinander kommunizieren und sich von Außenstehenden, welche in diese „Sprache“ nicht eingeweiht sind, abheben. Mit Blick auf die militärische Uniform mit ihren verschiedenen Attributen, wie Dienstgraden und Abzeichen, lässt sich feststellen, dass diese Sprache mit einer doppelten Form der Differenzierung einhergeht. Zum einen gibt es eine hierarchische bzw. soziale Unterscheidung, durch welche die militärische Ordnung selbst aufrechterhalten wird, und zum anderen eine kulturelle und somit horizontale Unterscheidung, durch welche die militärische Existenz als solche hervorgehoben und in ihrer Kollektivität bestätigt wird. Während die erste Differenzierungsform das Militär und die Soldaten in „Klassen“ bzw. Kategorien aufteilt, hebt die zweite Art der Differenzierung durch Verweis auf geteilte Erfahrungen die Gemeinsamkeiten des Lebensstils hervor, welche die Spannungen, die aus den hierarchischen und sozialen Unterschieden entstehen, neutralisieren. Hierdurch wird deutlich, dass Tradition – verstanden als der Bezug zu gemeinsamen Vorbildern sowie die Nutzung von gemeinsamen Symbolen – dazu dient, einen inneren Zusammenhalt und ein Gemeinschaftsgefühl unter den Angehörigen des Militärs zu schaffen. Kohäsion im militärischen Kontext speist sich unter anderem aus einem Gefühl der Besonderheit, das auf der Berufung auf spezifische Werte und die spezielle Aufgabenbestimmung der jeweiligen militärischen Einheit basiert. Ein solches Bewusstsein der Besonderheit, das die Mitglieder der eigenen Gruppe eint, wird nicht zuletzt durch Traditionen transportiert und bewahrt. Darüber hinaus ermöglicht die Bezugnahme auf historische Vorbilder die Schaffung einer zeitlichen Kontinuität im Sinne einer Genealogie, die dem eigenen Tun eine historische Dimension verleiht und mit dem Appell verbunden ist, diese Kontinuität für zukünftige Generationen aufrechtzuerhalten.17

Als Letztes dient militärische Tradition dazu, bestimmte Fähigkeiten und Kenntnisse weiterzugeben und auf diese Weise einen gewissen Standard militärischen Könnens zu bewahren. Der ursprüngliche begriffsgeschichtliche Bedeutungsgehalt der Tradition als Weitergabe bzw. Vermittlung tritt hier am stärksten hervor. Gleichzeitig werden die mit diesen Wissensbeständen verbundenen Strukturen, beispielsweise im Hinblick auf die Aufgabenteilung zwischen verschiedenen Truppengattungen oder die Zuständigkeitsverteilung bei der Ausbildung, durch die Berufung auf die Tradition bewahrt und reproduziert. Hier zeigt sich erneut der oben angesprochene Aspekt der zeitlichen Kontinuität.18

3. Die Entwicklung eines neuen Gerüstes der Tradition für die Bundeswehr

3.1. Die Himmeroder Denkschrift

Die ersten Erwägungen über eine Neuaufstellung deutscher Streitkräfte fanden vom 5. bis zum 9. Oktober 1950 durch die sogenannte Expertenrunde Himmerod im gleichnamigen Kloster in der Eifel statt. Der Hauptgrund hierfür lag darin, dass es nach der Auflösung des durch Hitler provozierten West-Ost-Bündnisses und verschiedenen Expansionsversuchen der UdSSR zum amerikanischen Ziel wurde, das weiterhin entwaffnete West-Europa vor dem sowjetischen Imperium zu bewahren.19 Der Kriegsausbruch in Korea wirkte dabei als eine Art Katalysator, der die Forderungen von manchen westeuropäischen Verantwortlichen nach einem militärischen Beitrag Deutschlands zum Schutz Europas weiter untermauerte.20 Adenauer drängte – weniger aufgrund von sicherheitspolitischen als von westeuropäischen und bundesrepublikanischen Überlegungen – auf die baldige Funktionsbereitschaft der neuen Streitkraft, sowie auf ein baldiges Zusammenkommen der Experten von Himmerod.21

In der Abgeschiedenheit des Barockklosters Himmerod trafen sich insgesamt 15 ehemalige Wehrmachtsoffiziere, darunter zehn ehemalige Generäle und Admirale, von denen eine Mehrzahl einige Jahre später in die Bundeswehr übernommen wurde. In einem militärstrategischen ausgerichteten organisatorischen Rahmen beriet man über die künftige Wiederbewaffnung Deutschlands, besonders im Hinblick auf einen militärischen Beitrag des Landes zur gemeinsamen Verteidigung Westeuropas. Die Expertenrunde sollte überdies der damaligen Bundesregierung, insbesondere dem Bundeskanzler, als beratendes und sachverständiges Organ in allerlei Fragen dienen, die im Zusammenhang mit Sicherheits- bzw. Rüstungsmaßnahmen standen. Die Hohen Alliierten Kommissare hatten der Antragstellung der Bundesregierung zur Aufstellung einer militärischen Expertenrunde zugestimmt, obwohl dies den Bestimmungen des Gesetzes der Hohen Kommission vom 19. Dezember 1949 deutlich widersprach, das die Beschäftigung mit militärischen Fragen unter sehr harte Strafe gestellt hatte.22

Während der Tagung formierten sich insgesamt vier Ausschüsse mit verschiedenen Themenschwerpunkten. Unter dem Vorsitz von General Hermann Foertsch und der Mitarbeit von General Robert Knauss, Major Wolf Graf von Baudissin und Major Horst Krüger entwickelte man unter dem Titel „Das innere Gefüge“ ethische und moralische Grundsätze sowie Leitprinzipien für den zukünftigen deutschen Soldaten, die später als Grundlagen für die bis heute in der Bundeswehr geltende „Innere Führung“ dienten.23 Ganz unkritisch war die damalige Überschrift nicht, denn sie ähnelte stark der aus dem Wortschatz der Wehrmacht entspringenden Begrifflichkeit „Inneres Gefüge“. Trotz einiger einwandfreier Vorschläge, wie beispielsweise in Bezug auf eine „Selbstreinigung“ des Offizierskorps, die zum Zweck haben sollte, die zukünftige Offiziersgemeinschaft von früheren Nationalsozialisten und anderen antidemokratischen Kräften zu befreien, beinhalteten viele andere Punkte eine Vermischung aus traditionalistischen und reformistischen Strömungen, die in die darauffolgenden Planungen für die Aufstellung der Bundeswehr mit einflossen.24 Die Vermischungen sind darauf zurückzuführen, dass in der Expertenrunde und insbesondere verstärkt im „Amt Blank“ die Traditionalisten und die Reformisten unterschiedliche Ideen vom zukünftigen Traditionsverständnis der Bundeswehr pflegten. Aus diesem Grund schaffte es Major Baudissin nur mit größter Entschlossenheit, seinen Passus „ohne Anlehnung an die Formen der alten Wehrmacht heute grundlegend Neues zu schaffen“ mit in die Denkschrift aufnehmen zu lassen.25

Die Denkschrift fordert des Weiteren, einen Oberbefehlshaberposten für Heer, Marine und Luftwaffe aufzustellen, wodurch die einzelnen Teilstreitkräfte einem einzigen Offizier unterstellt sein würden. Dieser wiederum wäre unmittelbar dem Bundespräsidenten unterstellt gewesen. Der Vorschlag ließ jedoch immer noch frische und starke Erinnerungen an die einstige Verbindung zwischen Hitler und der Wehrmacht wach werden, was zur Besorgnis führte, dass sich die zukünftigen Soldaten der Bundeswehr bei alleiniger Unterstellung unter den Bundespräsidenten versuchen könnten, sich der zivilen Kontrolle zu entziehen. So wurde der Vorschlag in den Folgejahren von den Verantwortlichen verworfen und man entschied sich dafür, dass in Friedenszeiten ein dem Bundestag verantwortlicher Bundesminister der Verteidigung den Oberbefehl über die Streitkräfte übernehmen sollte, wohingegen im Spannungs- bzw. Verteidigungsfall der Bundeskanzler den Oberbefehl übernehmen würde.26

Zudem votierte die Expertenrunde für die Wiedereinführung eines soldatischen Eides oder wenigstens einer feierlichen Verpflichtung auf den Bundespräsidenten oder die Verfassung, wobei es sich in beiden Fällen um ein Bekenntnis zu Europa und zur neuen Demokratie gehandelt hätte. So entschied man sich zwar bewusst für die Weiterführung der Prinzipien von Befehl und Gehorsam, die auch in der Wehrmacht gegolten hatten, jedoch mit einem Zusatz bezüglich der Gehorsamsverweigerung, damit das Prinzip des Gehorsams – anders als noch während des Nationalsozialismus – nicht als Alibi für kriminelle Handlungen missbraucht werden konnte. Somit waren nun Befehle, die ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder eine Verletzung des Völkerrechts darstellten, verboten.27

3.2. Die Dienststelle Blank

Am 8. Juli 1955 bekam die Bundesrepublik Deutschland ihren ersten Bundesminister für Verteidigung. So konnte Kanzler Adenauer nach der Ratifizierung der Pariser und Bonner Verträge sein Kabinett komplettieren, mit der Person von Theodor Blank, der am 26. Oktober 1950 – einige Wochen nach dem Ende der Himmeroder Expertenrunde – als „Bevollmächtigter des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen“ berufen worden war.28

Vor der Ernennung Theodor Blanks herrschte im Kabinett und im Bundestag eine sehr zögerliche, wenn nicht sogar antimilitärische Haltung, was dazu führte, dass Adenauer, der sich die politischen Kontakte in Militär- und Sicherheitsfragen grundsätzlich strikt reservierte, sehr dringlich einen geeigneten Vertreter suchte. Die Suche erwies sich als relativ langatmig, da kaum jemand dieses prekäre Amt übernehmen mochte.29 Theodor Blank gehörte zum damaligen Zeitpunkt zu den Spitzenpolitikern der CDU, galt als großer Verfechter der Sozialen Marktwirtschaft und hatte bei diesbezüglich aufkommender Kritik mehrmals seine Entschlossenheit und Standfestigkeit unter Beweis gestellt. Diese Fähigkeiten überzeugten schlussendlich Adenauer, der sich der Schwierigkeiten bei der Aufstellung von deutschen Streitkräften – insbesondere im Bereich der Überzeugungsarbeit gegenüber Verbänden, Öffentlichkeit und Parlament – bewusst war.30

Verteidigungsminister Blank war aufgrund dessen um eine sorgfältige Auswahl seiner Offiziere bemüht, die ihm im schwierigen Prozess der Wiederbewaffnung helfen sollten. Der Minister entschied sich letztendlich für insgesamt fünf Generäle: Adolf Heusinger, Hans Speidel, Johann A. Graf Kielmansegg und Wolf Graf von Baudissin sowie Ulrich de Maizière, der als einziger der Expertenrunde nicht angehört hatte. Alle von ihnen waren politisch liberal bis konservativ ausgerichtete Persönlichkeiten und Gegner einer Restauration der alten militärischen Ordnung.31 General Heusinger suchte aber auch Unterstützung bei staatlichen Stellen und gesellschaftlichen Einrichtungen, die der Dienststelle beratend zur Seite stehen sollten. Das Vorgehen Blanks beruhte auf seinen eigenen negativen Erfahrungen aus den 1920er Jahren, als der damalige junge Offizier miterlebt hatte, wie das Offizierskorps vergeblich versuchte, die Nachkriegsprobleme allein zu lösen. Seine Verfahrensweise sowie seine Vorstellungen von einer offenen deutschen Gesellschaft, mit den Streitkräften als einem Bestandteil derselben, brachten ihm viele positive Rückmeldungen aus dem Bundestag ein.32

Die wohl größte Leistung der Dienststelle war die Gestaltung der „Inneren Führung“, die maßgeblich von Graf von Baudissin entwickelt worden war und die geistige, politische sowie moralische Gesamtverfassung der Streitkräfte prägen sollte.33 Wie im vorherigen Kapitel beschrieben, hatte Baudissin während der Himmeroder Tagung das Konzept des „Inneren Gefüges“ erarbeitet, das ethische und moralische Prinzipien sowie Leitideen für den zukünftigen deutschen Soldaten beinhaltete und nun in der Dienststelle Blank weiter konkretisiert wurde. Die „Innere Führung“ bestand dabei aus insgesamt acht verschiedenen Grundsätzen, die im Wesentlichen noch heute unverändert für die Bundeswehr gelten und in der „Zentralen Dienstvorschrift 10/1“ festgehalten sind. Der Schwerpunkt der Konzeption lag auf der Integration des Militärs in das staatliche und gesellschaftliche Umfeld, in Verbindung mit dem Leitbild vom „Staatsbürger in Uniform“.34 Demgemäß sollten Militärangehörige nicht nur gute Soldaten sein, sondern gleichzeitig auch gute Staatsbürger. Die Verantwortlichen wollten auf diese Weise eine klare Distanzierung zum Geist der Vergangenheit und zu ihren antidemokratischen Ideen erreichen.35 Die Soldaten sollten nicht – wie in der Wehrmacht – „blinde“ Befehlsempfänger bleiben, sondern aus Einsicht und Überzeugung handeln. Um dies zu gewährleisten, erhielten die Soldaten das aktive und passive Wahlrecht, minimale, auf militärische Belange reduzierte Einschränkungen ihrer Grundrechte, sowie die Pflicht zum Gehorsam nur bei rechtmäßigen militärischen Befehlen. In Sachen Erziehung, Ausbildung und politischer Bildung wurde ein vergleichbarer Weg beschritten wie bei der „Inneren Führung“. Um sich in diesen Bereichen von alten Handlungsmustern zu lösen, ging man mit Verve und mit bemerkenswertem Erfolg an die Formulierung und Überarbeitung von Leitfäden, Merkblättern und Dienstvorschriften heran. Der Unterausschuss „Führung“ des Bundestagsausschusses für Verteidigung verteilte hier einhellig, ungeachtet unterschiedlicher politischer Überzeugungen, so manches Lob an die Dienststelle. Allerdings schafften es die Dienststelle Blank und das Verteidigungsministerium nicht, die Vorschriften für den Bereich der Inneren Führung bis zur endgültigen Aufstellung der Bundeswehr fertigzustellen, was zeitweilig die Chancen des Konzepts zu vermindern drohte.36

Den Verantwortlichen der Dienststelle Blank leuchtete jedenfalls ein, dass eine Umstrukturierung in den angesprochenen Bereichen nicht erfolgreich sein konnte, wenn der für Personalpolitik zuständige Bereich der Bundeswehr fragwürdige Wehrmachtsoffiziere einstellen würde. Aufgrund dessen entstand die Initiative zur Bildung des sogenannten Personalgutachterausschusses. Dieser Ausschuss sollte sicherstellen, dass nur Offiziere in die neuen Streitkräfte übernommen werden sollten, die der neuen Republik in geistiger und politischer Hinsicht offen gegenüberstanden.37 Da Konrad Adenauer der NATO keine achtzehnjährigen Generäle präsentieren wollte, hatte der Personalgutachterausschuss die wichtige Aufgabe, die künftige militärische Elite aus dem bestehenden Personal aufzustellen. Diese bewältigte er trotz einzelner Fehlentscheidungen erfolgreich und blieb von Personalaffären – wie sie manch ein anderer Staatsbereich erlebte – verschont.38

[...]


1 Traditionslinien der Bundeswehr: Traditionserlass von 1982, Preußische Reformer (1807-1813), Zivil-militärischer Widerstand vom 20. Juli 1944 und „Die neue Bundeswehr“.

2 Heinemann, Winfried, Tradition der Bundeswehr, in: Dresdener Studiengemeinschaft Sicherheitspolitik (DSS) e. V. (Hg.), Traditionen in Bundeswehr und Nationaler Volksarmee (= Bd. 84), Dresden, 2007, S. 3.

3 https://wissenshub.de/w/Tradition/Infos.html (Stand: 16.01.2018).

4 Biehl, Heiko; Leonhard, Nina, Militär und Tradition, in: Leonhard, Nina; Werkner, Ines-Jacqueline (Hg.), Militärsoziologie – Eine Einführung, Wiesbaden, 2012, S. 315.

5 https://wissenshub.de/w/Tradition/Infos.html (Stand: 16.01.2018).

6 Heinemann, Winfried, Tradition der Bundeswehr, in: Dresdener Studiengemeinschaft Sicherheitspolitik (DSS) e. V. (Hg.), Traditionen in Bundeswehr und Nationaler Volksarmee (= Bd. 84), Dresden, 2007, S. 3.

7 Biehl, Heiko; Leonhard, Nina, Militär und Tradition, in: Leonhard, Nina; Werkner, Ines-Jacqueline (Hg.), Militärsoziologie – Eine Einführung, Wiesbaden, 2012, S. 315.

8 Heinemann, Winfried, Tradition der Bundeswehr, in: Dresdener Studiengemeinschaft Sicherheitspolitik (DSS) e. V. (Hg.), Traditionen in Bundeswehr und Nationaler Volksarmee (= Bd. 84), Dresden, 2007, S. 3.

9 Biehl, Heiko; Leonhard, Nina, Militär und Tradition, in: Leonhard, Nina; Werkner, Ines-Jacqueline (Hg.), Militärsoziologie – Eine Einführung, Wiesbaden, 2012, S. 316.

10 Weber, Max; Winckelmann, Johannes, Wirtschaft und Gesellschaft. Grundriss der verstehenden Soziologie, Tübingen, 2009, S. 192.

11 Biehl, Heiko; Leonhard, Nina, Militär und Tradition, in: Leonhard, Nina; Werkner, Ines-Jacqueline (Hg.), Militärsoziologie – Eine Einführung, Wiesbaden, 2012, S. 316.

12 Zander, Otto-Eberhard, Bundeswehr und Nationale Volksarmee. Traditionen zweier deutscher Streitkräfte, Berlin, 2014, S. 30–31.

13 Keienburg, Wolf; Rudolf, Radler (Hg.), Goldmann-Lexikon. 24 Bände in Farbe (= Bd. 22), München, 1998, S. 9848.

14 Zander, Otto-Eberhard, Bundeswehr und Nationale Volksarmee. Traditionen zweier deutscher Streitkräfte, Berlin, 2014, S. 31.

15 Heinemann, Winfried, Tradition der Bundeswehr, in: Dresdener Studiengemeinschaft Sicherheitspolitik (DSS) e. V. (Hg.), Traditionen in Bundeswehr und Nationaler Volksarmee (= Bd. 84), Dresden, 2007, S. 3–4.

16 Biehl, Heiko; Leonhard, Nina, Militär und Tradition, in: Leonhard, Nina; Werkner, Ines-Jacqueline (Hg.), Militärsoziologie – Eine Einführung, Wiesbaden, 2012, S. 317.

17 Ebd., S. 318–320.

18 Ebd., S. 318–320.

19 Baudissin, Wolf Graf von, Dreißig Jahre Bundeswehr – Licht und Schatten, in: Borkenhagen, Franz H. U. (Hg.), Bundeswehr, Demokratie in Oliv? Streitkräfte im Wandel, Berlin, 1986, S. 27.

20 Bald, Detlef, Militär und Gesellschaft 1945–1990. Die Bundeswehr der Bonner Republik (= Militär und Sozialwissenschaften, Bd. 13), Baden-Baden, 1994, S. 18.

21 Baudissin, Wolf Graf von, Dreißig Jahre Bundeswehr – Licht und Schatten, in: Borkenhagen, Franz H. U. (Hg.), Bundeswehr, Demokratie in Oliv? Streitkräfte im Wandel, Berlin, 1986, S. 27.

22 Rautenberg, Hans-Jürgen; Wiggershaus, Norbert, Die „Himmeroder Denkschrift“ vom Oktober 1950. Politische und militärische Überlegungen für einen Beitrag der Bundesrepublik Deutschland zur westeuropäischen Verteidigung, Karlsruhe, 1985, S. 74.

23 Ebd., S. 74.

24 Abenheim, Donald, Bundeswehr und Tradition. Die Suche nach dem gültigen Erbe des deutschen Soldaten (= Beiträge zur Militärgeschichte, Bd. 27), München, 2009, S. 39–40.

25 Dokumentation. Die Himmeroder Denkschrift, in: Karl Heinz Gehrmann (Hg.), Tradition in Bundeswehr und Nationaler Volksarmee (= Deutsche Studien: Sonderheft; 1981), Lüneburg, 1981, S. 68.

26 Ebd., S. 38–39.

27 Ebd., S. 40.

28 Militärgeschichtliche Zeitschrift, Band 15, Heft 1, S. 173–197.

29 Bald, Detlef, Militär und Gesellschaft 1945–1990. Die Bundeswehr der Bonner Republik (= Militär und Sozialwissenschaften, Bd. 13), Baden-Baden, 1994, S. 31.

30 Ebd., S. 32.

31 Ebd., S. 32.

32 Harder, Hans-Joachim; Wiggershaus, Norbert, Tradition und Reform in den Aufbaujahren der Bundeswehr (= Entwicklung deutscher militärischer Tradition, Bd. 2), Herford, 1985, S. 22.

33 Ebd., S. 22.

34 Ebd., S. 22–23.

35 Ebd., S. 23.

36 Ebd., S. 23.

37 Genschel, Dietrich, Wehrreform und Reaktion, Hamburg, 1972, S. 205-216.

38 Zander, Otto-Eberhard, Bundeswehr und Nationale Volksarmee. Traditionen zweier deutscher Streitkräfte, Berlin, 2014, S. 51–53.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten

Details

Titel
Das Traditionsverständnis von Bundeswehr und Nationaler Volksarmee in deren Aufbau- und Konsolidierungsphasen
Untertitel
Eine geschichtliche Untersuchung über ihren Umgang mit Wehrmachttraditionen
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
Note
2,3
Jahr
2018
Seiten
50
Katalognummer
V492368
ISBN (eBook)
9783668983915
ISBN (Buch)
9783668983922
Sprache
Deutsch
Schlagworte
traditionsverständnis, umgang, untersuchung, eine, konsolidierungsphasen, aufbau-, volksarmee, nationaler, bundeswehr, wehrmachttraditionen
Arbeit zitieren
Anonym, 2018, Das Traditionsverständnis von Bundeswehr und Nationaler Volksarmee in deren Aufbau- und Konsolidierungsphasen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/492368

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