Ist die Dolchstoßlegende für das Scheitern der Weimarer Republik verantwortlich?

Entstehung und Auswirkungen der Dolchstoßlegende


Seminararbeit, 2019
27 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Dolchstoß
2.1. Legende oder Lüge?
2.2. „Der Dolch“: Ursprung seiner negativen Konnotation im deutschen Sprachgebrauch

3. Die Entstehung der Weimarer Republik

4. Die Dolchstoßlegende
4.1. Die Entstehung
4.2. Die Absicht

5. Die Auswirkungen
5.1. Die Gründe für die wirksame Ausbreitung der Legende
5.2. Politische Auswirkungen

6. Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

„Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht.“ 1

Die Dolchstoßlegende ist noch bis heute eine der wirkungsvollsten Verschwörungstheorien der neueren deutschen Geschichte. Als Verschwörungstheorie bezeichnet man, im weitesten Sinne jeden Versuch, ein Ereignis, einen Zustand oder eine Entwicklung durch eine Verschwörung zu erklären, also durch das zielgerichtete, geheime Wirken von Personen zu einem illegalen Zweck.

Die Entstehungsgeschichte der Dolchstoßlegende geht auf die deutsche Kriegsniederlage im Ersten Weltkrieg und ihre verheerenden Auswirkungen auf die deutsche Gesellschaft zurück. Nach der Gründung der Weimarer Republik endete zwar die Monarchie auf deutschen Boden, nicht aber die Frage nach dem Schuldigen, der die Kriegsniederlage zu verantworten hatte.2 So kommt es, dass Paul von Hindenburg, nur wenige Tage nach der offiziellen Staatsgründung vor dem Untersuchungsausschuss der Verfassungsgebenden Nationalversammlung zum Kriegsende mit seiner Aussage eine folgenschwere Lawine lostrat. Seiner Behauptung nach wäre das deutsche Heer im Weltkrieg "im Felde unbesiegt" und siegreich geblieben, hätten die oppositionellen "vaterlandslosen" Zivilisten aus der Heimat nicht ihre eigene Armee inmitten des Gefechts von hinten erdolcht. Die führenden Vertreter der Obersten Heeresleitung versprachen sich dadurch die Schuld an der militärischen Niederlage insbesondere auf die Sozialdemokraten abwälzen zu können. Womit die Verantwortlichen wohl aber nicht gerechnet hatten, waren die folgenschweren Konsequenzen, mit welchen die Weimarer Republik nun fortan zu kämpfen hatte.

Doch konnte eine derartige Lüge einen solch immensen Einfluss entfalten, um damit letztlich den Staat in die Knie zu zwingen? Ist die Dolchstoßlegende dafür verantwortlich, dass die Weimarer Republik nur zwölf Jahre nach ihrer Gründung schon scheiterte?

Damit auf die Forschungsfrage akkurat geantwortet werden kann, ist es zunächst erforderlich den genaueren terminologischen Unterschied zwischen einer Legende bzw. Lüge, mit Bezug auf die Dolchstoßlegende herauszufinden. Im dritten Kapitel soll dann auf die Entstehungsgeschichte der Weimarer Republik eingegangen werden. Im Schwerpunkt sollen hierbei all die Begebenheiten besprochen werden, welche für die Ausgangsposition der Dolchstoßlegende besonders wichtig waren. Das vierte Kapitel soll anschließend die Entstehungsgeschichte, sowie die hinter der Dolchstoßlegende stehende Absicht vonseiten der OHL erläutern. In einem letzten Kapitel soll schließlich beantwortet werden, warum sich die Legende so wirkungsvoll in der Weimarer Republik ausbreiten konnte und was ihre genaueren politischen Auswirkungen waren.

2. Der Dolchstoß

2.1. Legende oder Lüge?

In vielen Quellen, welche sich mit dem Dolchstoß der Weimarer Republik auseinandersetzten, ist oftmals von der Dolchstoß-Lüge die Rede anstatt des bekannteren Ausdrucks der Dolchstoßlegende. Doch worin liegt eigentlich der genaue Unterschied zwischen den beiden Begriffen: Legende und Lüge?

Der Akt des Lügens ist ein Verhalten, welches sich insbesondere durch folgende drei Charakteristika auszeichnet:

1. Es werden bewusst und wissentlich unwahre Zusammenhänge postuliert. Die Bedingung des bewussten Entschlusses bedeutet, dass der Handelnde immer die Möglichkeit der Entscheidung zwischen Wahrheit und Lüge hat.
2. Es gibt für Sender und Empfänger eine relevante, eindeutig klärbare Differenz zwischen (objektiv) nachvollziehbaren Sachverhalten und deren Darstellung durch den Lügner.
3. Es ist entscheidend, dass der Empfänger der Lüge (das Opfer) vorher keine Ankündigung des Lügners erhalten bzw. kein klares Einverständnis gegeben hat.3

Im Rahmen der Verbreitung der Dolchstoß-Lüge übernahm u. a. Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg als Protagonist die Aufgabe, die Wirklichkeit durch das Mittel der Lüge zu verdrehen. Das Opfer bzw. Empfänger dieser Lüge war im Gegenzug die deutsche Bevölkerung.

Die Definition sowie Deutung des Wortes Legende ist hingegen, maßgeblich von dem epochalen Einfluss abhängig. In der Frühen Neuzeit beispielsweise konnten Legenden kurze, erbauliche religiöse Erzählungen über Leben, Tod sowie Martyrium von Heiligen sein.4 Aus der modernen bzw. heutigen Sicht ist der Begriff Legende dahingegen abweichend zu verstehen. Neuzeitlich betrachtet können Legenden ausgeschmückte Darstellungen oder glorifizierte Erzählungen sein, welche in mancher Hinsicht auf erlogenen Schilderungen aufgebaut sind.5

Mit Bezug auf den Dolchstoß-Mythos der Weimarer Republik ist folglich, nicht nur die Bezeichnung Lüge, sondern auch Legende zutreffend. Denn obgleich der Ausdruck Legende mehr den Akt des heroischen hervorhebt, so beruht diese jedoch vorwiegend auf der Basis einer ordinären Lüge.

2.2.„Der Dolch“: Ursprung seiner negativen Konnotation im deutschen Sprachgebrauch

Der Begriff Dolchstoß, sowie die damit verbundene sinnbildliche Bedeutung hatten bereits vor dem 20. Jahrhundert eine sprachliche Tradition im Deutschen. Der Akt des „Dolchstoßes“ ebenso die Form: „einen Dolchstoß von hinten herbeibringen“ wurden erstmals 1807 in Campes Wörterbuch, mit zwei Zitaten (Klopstock, Schiller) literarisch belegt.6 Der deutsche Dichter und Denker Friedrich Schiller kannte und benutzte die metaphorische Verwendung des Dolches u. a. in seinem 1786 erschienen Werk: „Der Verbrecher aus verlorener Ehre“ im folgenden Zitat, womit er ein Akt von rücksichtsloser weiblicher Rache darstellen wollte: „Jedes dieser Worte war ein Dolchstoß in das Herz der Frau von P.“ 7 Von solchen literarischen Übertragungen mal abgesehen, bestehen an der Bedeutung und langjährigen Existenz bzw. sinnbildlichen Bedeutung des Wortes Dolchstoß keine weiteren Zweifel mehr. Schließlich ist noch anzumerken, dass der Begriff Dolch selber schon seit dem 16. Jahrhundert nachweißlich in den deutschen Gebieten sprachlich benutzt wurde. Es handelt sich dabei um ein kurzes, zweischneidiges Messer, welches besonders „tückisch“ und vorzugsweise von Meuchelmördern bzw. Banditen benutzt wurde. Ein Dolchstoß ist dementsprechend ein heimtückischer, im allgemeinen tödlicher Stoß mit einer sehr scharfen Stichwaffe.8

3. Die Entstehung der Weimarer Republik

Die Entstehung einer Legende beginnt immer mit einer Geschichte. Im Falle der Dolchstoßlegende handelt es sich hierbei, um das Ende des 1. Weltkrieges, sowie die daraufhin folgende Gründung der Weimarer Republik. Was am 28. Juni 1914 in Sarajewo mit dem Attentat auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand begann, sollte vier Jahre später in einer kompletten Umstrukturierung Deutschlands enden.9 Nach dem Ausbruch des 1. Weltkrieges richtete sich die deutsche Bevölkerung vornehmlich auf ein schnelles und erfolgreiches Kriegsende ein. Die anfängliche Euphorie wurde aber schon nach einigen Monaten erheblich gedämpft. Der Hauptgrund war hierbei, dass sich der anfängliche Bewegungskrieg zu einem sogenannten Stellungskrieg, an den deutschen Fronten zu Frankreich und Italien entwickelt hatte, was eine defensive Form der Kriegsführung beschreibt, die von statischen Frontverläufen geprägt ist.10 Die deutsche Kriegssituation wurde zudem, im weiteren Verlauf der Auseinandersetzungen mit dem Eintritt zusätzlicher Kriegsparteien entscheidend schwieriger und problematisch. Als im Jahre 1917 die Kaiserliche Marine den bekannten „uneingeschränkten U-Boot-Krieg“ gegen Passagier- und Handelsschiffe der britischen Marine beginnt, führte dies unweigerlich zum entscheidenden und ausschlaggebenden Kriegseintritt der USA.11 Doch selbst eine solch entscheidende Botschaft dämpfte nur in sehr geringem Maße die deutsche Kriegspropaganda, welche auch noch im Sommer 1918, die Bevölkerung eifrig in dem Glauben eines baldigen „Siegfrieden“ ließ. Für dessen Unvermeidlichkeit sprach der Friedensschluss von Brest-Litowsk vom 3. März 1918, der dem Krieg zwischen den deutschen und russischen Truppen ein Ende setzte und dem Deutschen Reich einen enormen territorialen Zuwachs und großen Einflussbereich sicherte, sowie bei der Bevölkerung die Hoffnung auf einen vermeintlich erfolgreichen Kriegsausgang noch weiter verstärkte.12

An der Westfront hingegen bestand die deutsche Besatzung noch im Sommer 1918 weiterhin fort, wenn auch nur durch enorme Verluste bzw. Materialverschleiß, was ein baldiges Kriegsende in weitere Ferne rücken ließ. Als die Oberste Heeresleitung erkannte, dass der Krieg im Westen militärisch nicht mehr zu gewinnen war, suchte diese nach einer geeigneten Lösung, um einen zufriedenstellenden Waffenstillstand mit den Westalliierten zu erreichen. Die dabei in der Verantwortung stehenden militärischen Führer entschlossen sich dabei für eine letzte Großoffensive, welche Deutschlands Verhandlungsposition bezüglich eines taugbaren Waffenstillstand verbessern sollte. Ausgerechnet die Kaiserliche Kriegsmarine, welche zu Anfang des deutschen Imperialismus im 19. Jahrhundert in bewusster Konkurrenz zur britischen Marine ausgebaut wurde, sollte in den Mittelpunkt des geplanten Vorstoßes rücken. Doch zu der entscheidenden Seeoffensive sollte es nie kommen, wenngleich die Marineoffiziere darin eine gute Möglichkeit sahen, ihre soldatische Ehre zu steigern, da gerade die deutsche Kriegsflotte bis zum damaligen Zeitpunkt zu keiner deutschen Kriegsentscheidung verhelfen konnte. Eher hatten die Panzerkreuzer und Korvetten im Hafen gelegen, wodurch die englische Marine schon früh im Krieg die Seehoheit übernehmen konnte. Der Grund für die verpasste Seeoffensive waren die einfachen Matrosen, welche nicht für den Ehrenkodex ihrer Offiziere in einem Himmelsfahrtkommando ihr Leben lassen wollten. Es hatte zur Konsequenz, dass die Schiffsheizer in der Nacht vom 29. auf den 30. Oktober die Kessel der in Wilhelmshafen befindlichen Schlachtschiffe des I. und III. Geschwaders löschten. Eine Mehrzahl der restlichen Besatzung führte derweil keine weiteren Befehle mehr aus, weshalb darauf ein Großteil der befehlsverweigernden Soldaten verhaftet und nach Kiel abtransportiert wurde. Vorort hielt sie jedoch nichts auf, um sich mit den dortig stationierten Soldaten und Dockarbeiten zu solidarisieren und diese von ihrem Boykottvorhaben zu überzeugen.13 Dieser anfänglich eher kleinere Soldatenaufstand schlug schon binnen weniger Tage auf die deutsche Zivilbevölkerung über. Innerhalb weniger Wochen gehörten in sämtlichen deutschen Großstädten, Demonstrationen zum alltäglichen Stadtbild.14 Die Oberste Heeresleitung, welche zum damaligen Zeitpunkt gewissermaßen an der politischen Spitze des Landes stand, musste nun, aufgrund der deutschen Kampfunfähigkeit infolge der Demonstrationen sowie Soldatenaufstände, einen sehr unvorteilhaften Friedensvertrag unterzeichnen, um noch eine Besatzung durch die Westalliierten Kräfte abzuwenden.

Die dabei parallel stattfindenden Demonstrationen breiteten sich derweil immer mehr auf das gesamte Deutsche Reich aus. Sie erfuhren ihren Höhepunkt mit der namhaften „Novemberrevolution“, welche schließlich auch den endgültigen politischen Umbruch herbeibrachte. Der zum damaligen Zeitpunkt regierende Reichskanzler Prinz Max von Baden verkündete nämlich eigenmächtig die Abdankung des Kaisers Wilhelm II. Gleichzeitig ernannte er den Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei (SPD), Friedrich Ebert zum neuen Reichskanzler.15 Ein anderer Politiker, nämlich Philipp Scheidemann, ebenfalls SPD, war jedoch der Meinung, dass ein simpler Regierungswechsel nicht ausreicht, um die politische Lage wieder zu beruhigen. Aus diesem Grund entschloss er sich dazu, noch am selben Tag, um 14:00 Ortszeit aus einem Fenster des Reichstages, die Gründung der „deutschen Republik“, mit folgenden Worten zu verkünden:

„Das alte Morsche ist zusammengebrochen; der Militarismus ist erledigt […] die Monarchie ist zusammengebrochen! Es lebe das Neue; es lebe die deutsche Republik!“. 16

Nur zwei Stunden später folgte, der dem links-revolutionären angehörigen Flügel der SPD Karl Liebknecht dem Beispiel Scheidemanns und rief eigenständig die „Freie Sozialistische Republik Deutschland“ aus.17 Beide Begebenheiten waren nicht nur ein Zeichen für die herrschenden Konflikte und Unstimmigkeiten innerhalb der Partei, sondern auch der sprichwörtliche Anfang vom Ende des Deutschen Reiches.

Ein Weiterer wichtiger und nicht auszulassender Aspekt in Bezug auf das Ende des 1. Weltkrieges ist die Unterzeichnung des Versailler Vertrages und die damit einhergehenden Forderungen an Deutschland. Neben den politischen Ereignissen (Thronverzicht des Kaisers, Revolution, Verkündung einer neuen Staatsform) kam der Waffenstillstand, sowohl für die Mehrheit der Soldaten an der Front als auch für die restliche Bevölkerung völlig unerwartet.18 Der Versailler-Friedensvertrag, welchen Deutschland nun ohne Weiteres akzeptieren musste, widersprach eindeutig, denn davor von US-Präsidenten Woodrow Wilson vorgeschlagenen „14-Punkte-Plan“, welcher einen Frieden ohne Annexion sowie Kontribution vonseiten Deutschlands noch vorgesehen hatte und allgemein einfach Vorteilhafter gewesen war. Der Vertrag von Versailles war keineswegs mehr so vorteilhaft, da die Weimarer Republik nun einen bedeutenden Teil seines ehemaligen Territoriums verlor, sowie sämtliche Kolonien. Dazu musste es sich noch zu enormen Reparationszahlungen an die Siegermächte und einer umfassenden Demilitarisierung verpflichten. Darüber hinaus erklärte der Kontrakt Deutschland zum Hauptschuldigen am Ausbruch des Krieges. Es waren nicht zuletzt die überraschende Kriegsniederlage und die Unterzeichnung des Versailler Vertrages die den ersten Versuch der Demokratiegründung in Deutschland auf lange Sicht gesehen, politisch und gesellschaftlich diskreditierten sollten.19

4. Die Dolchstoßlegende

Die Dolchstoßlegende bzw. die Behauptung vom „Dolchstoß der Heimat“ in den Rücken des „im Felde unbesiegten Heeres“ ist die wohl wirkungsmächtigste deutsche Geschichtslegende des 20. Jahrhunderts. Die Aussage hinter dieser Legende ist fast jedem geläufig. Sie besagt, dass die deutsche Armee während des 1. Weltkrieges bildlich durch den Dolch hinterrücks „ermordet“ wurde. Die Schuld an der militärischen Niederlage im 1. Weltkrieg läge somit nicht bei der deutschen Armee, sondern vielmehr bei den „oppositionellen vaterlandslosen Zivilisten aus der Heimat“, in Form von Sozialdemokraten sowie anderen demokratischen Politikern. So klar die Theorie auch die Tat als solche beschreibt, eröffnen sich einem viele neue Fragen. Für viele Betrachter liegt dabei die eigentliche Entstehungsgeschichte der Legende, ihre Absicht sowie Auswirkungen weiter im Dunkeln. Im Folgenden Kapitel sollen deshalb die drei genannten Aspekte genauer beleuchtet werden, um folglich den Kern der Dolchstoßlegende genauer zu verdeutlichen.

4.1. Die Entstehung

Der anscheinend erste nachweisbare Beleg für die Behauptung, die Heimat habe die Front nicht nur im Stich gelassen, sondern wäre dieser auch im entscheidenden Moment in den Rücken gefallen, stammt aus einem Artikel der „Neuen Züricher Zeitung“ vom 17. Dezember 1918. Der Bericht mit dem Titel: „Ein englischer General über die Ursachen des deutschen Zusammenbruchs“, war eine anonyme Zusammenfassung zweier englischer Zeitungsartikel des englischen Generals Sir Frederick Maurice über den Zusammenbruch der deutschen Armee.20 Der damalige Report schließt dabei mit dem folgenden Satz:

„Was die deutsche Armee betrifft, so kann die allgemeine Ansicht in das Wort zusammengefaßt werden: Sie wurde von der Zivilbevölkerung von hinten erdolcht.“ 21

[...]


1 Kruppa, Miriam: Satire und Nationalsozialismus - Die Briefe des Gefreiten Adolf Hirnschal an seine Frau Amalia, 2002, S. 1, http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:101:1-2016020413706 (zugegriffen am 03.12.2018).

2 Wirsching, Andreas: Die Weimarer Republik: Politik und Gesellschaft, Enzyklopädie deutscher Geschichte, 2.Aufl., München: Oldenbourg 2008, S. 3.

3 Jordan, Jochen: „Die Psychologie des Lügens“, in: Université Aix-Marseille (Hrsg.): Cahiers d’Études Germaniques, 2014, S. 46.

4 https://www.duden.de/rechtschreibung/Legende (zugegriffen am 03.12.2018).

5 Ebd.

6 Campe, Joachim Heinrich: Wörterbuch der deutschen Sprache. 5: U - Z, Documenta linguistica Reihe 2, Wörterbücher des 17. und 18. Jahrhunderts, Hildesheim: Olms 1807.

7 Schiller, Friedrich und Alexander Košenina: Der Verbrecher aus verlorener Ehre: Studienausgabe., Reclam Verlag 2014, S. 207.

8 Seiler, Bernd W.: Dolchstoß und Dolchstoßlegende. Ein Beitrag zur Bestimmung des Schlagwortbegriffes.“, Zeitschrift für deutsche Sprache, 1966, S. 3.

9 Mommsen, Wolfgang J.: „Die Katastrophe Deutschlands. Der Erste Weltkrieg 1914-1918“, in: Gebhardt, Bruno (Hrsg.): Handbuch der deutschen Geschichte, Stuttgart: Klett Cotta 2001, S. 27ff.

10 Nübel, Christoph: Durchhalten und Überleben an der Westfront: Raum und Körper im Ersten Weltkrieg, Zeitalter der Weltkriege Bd. 10, Paderborn: Schöningh 2014, S. 22.

11 Krockow, Christian von: Die Deutschen in ihrem Jahrhundert: 1890 - 1990, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1994, S. 114.

12 Trockij, Lev Davidovič: Verratene Revolution: Was ist die Sowjetunion und wohin treibt sie?, Trotzki-Bibliothek, Zweite Auflage, Essen: Arbeiterpresse Verlag 1997, S. 202.

13 Helene, Heise: https://www.ndr.de/kultur/geschichte/chronologie/Erster-Weltkrieg-Die-Revolution-der-Matrosen,novemberrevolution100.html (zugegriffen am 03.12.2018).

14 Schulze, Hagen: Weimar: Deutschland 1917-1933, Die Deutschen und ihre Nation, Berlin: Severin und Siedler 1982, S. 155–156.

15 Wehler, Hans-Ulrich: Vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis zur Gründung der beiden deutschen Staaten: 1914 - 1949, Deutsche Gesellschaftsgeschichte Hans-Ulrich Wehler; Bd. 4, Lizenzausg Aufl., Bonn: Bundeszentrale für Politische Bildung 2010, S. 193.

16 Winkler, Heinrich August: Weimar 1918 - 1933: die Geschichte der ersten deutschen Demokratie, 4., durchgesehene Auflage Aufl., München: Verlag C. H. Beck 2005, S. 30 ff.

17 Naumann, Günter: Von 1806 bis heute, Deutsche Geschichte Günter Naumann; Bd. 2, Wiesbaden: Marix-Verl 2008, S. 84.

18 Oksana, Nagornaja: Erklärung des Generalfeldmarschalls von Hindenburg vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuß ["Dolchstoßlegende"], 18. November 1919, München 2011, S. 1.

19 Ebd., S. 1–2.

20 Droß, Gerhard Paul: Das Ende des Ersten Weltkriegs und die Dolchstoßlegende, Kriege der Moderne, Ditzingen: Reclam 2018, S. 128.

21 Zitat aus: Oksana, Nagornaja: Erklärung des Generalfeldmarschalls von Hindenburg vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuß ["Dolchstoßlegende"], 18. November 1919, München 2011, S. 1–2.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Ist die Dolchstoßlegende für das Scheitern der Weimarer Republik verantwortlich?
Untertitel
Entstehung und Auswirkungen der Dolchstoßlegende
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
Note
1,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
27
Katalognummer
V492376
ISBN (eBook)
9783668995642
Sprache
Deutsch
Schlagworte
dolchstoßlegende, scheitern, weimarer, republik, entstehung, auswirkungen
Arbeit zitieren
Georg Rosenkranz (Autor), 2019, Ist die Dolchstoßlegende für das Scheitern der Weimarer Republik verantwortlich?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/492376

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