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Bildungs- und Lerngeschichten in Kindertagesstätten. Beschreibung, Bewertung und Förderung kindlicher Selbstbildungsprozesse

Titel: Bildungs- und Lerngeschichten in Kindertagesstätten. Beschreibung, Bewertung und Förderung kindlicher Selbstbildungsprozesse

Hausarbeit , 2018 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Lena Schischke (Autor:in)

Pädagogik - Kindergarten, Vorschule, frühkindl. Erziehung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit "Bildungs- und Lerngeschichten", die auf den Ansatz der "Learning Stories" von Margaret Carr aus Neuseeland zurückgreifen. In Lerngeschichten werden alltägliche Selbstbildungsprozesse beschrieben, bewertet und gefördert. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Kommunikation zwischen den Fachkräften, den Eltern und den Kindern.

Zunächst wird die Entstehung der Bildungs- und Lerngeschichten mit Hilfe des neuseeländischen Vorbildes betrachtet. Anschließend werden die Voraussetzungen der Pädagogen für die alltägliche Arbeit erläutert. Danach folgt eine Einführung in die konzeptionellen Grundlagen der fünf Lerndispositionen und der Ressourcenorientierung. Abschließend erfolgt eine Übersicht über das Verfahren dieser Methode.

Die Beobachtung und Beschreibung der kindlichen Selbstbildungsprozesse nimmt einen hohen Stellenwert in der pädagogischen Arbeit ein. Deshalb gibt es auch eine Bandbreite an Methoden und Konzepten zur Förderung frühkindlicher Bildungsprozesse. Kinder sind Forscher und Entdecker. Jeden Tag erschließen sie sich ihre Welt, erkunden diese und gestalten sie aktiv mit. Die Beobachtung der Kinder, gibt Auskunft über ihre Entwicklung und ihre Interessen. Die pädagogischen Fachkräfte in den Kindertageseinrichtungen unterstützen und begleiten dabei die Entwicklung des Kindes. Beobachtung gehört somit zum Alltag in einer Kindertagesstätte.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

1. Bildungs- und Lerngeschichten

1.1 „Learning Stories“ ein Vorbild aus Neuseeland

1.2 Adaption nach neuseeländischem Vorbild

1.3 Voraussetzungen für die Arbeit mit „Bildungs- und Lerngeschichten“

2. Konzeptionelle Grundlinien des Ansatzes

2.1 Die 5 Lerndispositionen

2.2 Ressourcenorientierung und der „progressive Filter“

3. Die Arbeit mit „Bildungs- und Lerngeschichten“

4. Bedeutung der „Bildungs- und Lerngeschichten“

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Methode der „Bildungs- und Lerngeschichten“ als Instrument der pädagogischen Dokumentation in Kindertageseinrichtungen. Das Ziel ist es, den Ursprung, die konzeptionellen Grundlagen und die praktische Umsetzung dieses ressourcenorientierten Ansatzes zu erläutern sowie dessen Bedeutung für die Qualitätssicherung der frühkindlichen Bildung darzustellen.

  • Grundlagen der „Learning Stories“ nach dem neuseeländischen Modell.
  • Die pädagogische Bedeutung der fünf Lerndispositionen.
  • Strukturelle Rahmenbedingungen und notwendige pädagogische Kompetenzen.
  • Der vierstufige Arbeitsprozess: Beobachten, Diskutieren, Dokumentieren, Entscheiden.
  • Mehrwert der Methode für Kinder, Fachkräfte, Teams und Eltern.

Auszug aus dem Buch

1.1 „Learning Stories“ ein Vorbild aus Neuseeland

Lernen wird im neuseeländischen Bildungsplan für Frühpädagogik nicht allein als individuelle Leistung betrachtet, sondern findet in Beziehungen zu Menschen, Orten und Dingen statt. Hierbei umschreibt der Begriff Ort z.B. Eigenschaften des Raumes oder Schauplätze der frühen Kindheit einschließlich ihrer Routinen. Sprache, Bildung, Kommunikationstechnologie sowie Materialien oder Werkzeuge werden unter dem Begriff Dinge zusammengefasst. Durch diese unterstützenden Ressourcen vollzieht sich das Lernen. Um dieser Sicht des Lernens zu entsprechen, muss sich das Erfassen und Bewerten ebenfalls auf Menschen, Orte und Dinge beziehen. Deshalb wurde in Neuseeland das Konzept der „Learning Stories“ entwickelt. Dieses berücksichtigt und reflektiert diese Gesichtspunkte. Lerngeschichten beschreiben und analysieren das Lernen, ohne es dabei von der Beziehung zu Menschen, Dingen oder Orten zu trennen.

Das Ziel der Dokumentation in Kindertagesstätten in Neuseeland ist die Identifikation von Lernprozessen. Diese werden dokumentiert und geklärt, welche kontextuellen Bedingungen (Menschen, Ort und Dinge) die Lernprozesse gefördert haben. Außerdem wird die zukünftige Richtung für dieses Lernen vorgeschlagen. Dies wird als Bildungsassisment bzw. als Erfassen und Bewerten von Lernprozessen bezeichnet. Im neuseeländischen Bildungsplan sind vier Prinzipien verankert, die mit den Lerngeschichten umgesetzt werden können. Diese lauten wie folgt:

- Beziehungen: Responsive und wechselseitige Beziehungen mit Menschen, Orten und Dingen ermöglichen das Lernen der Kinder

- Befähigung (Empowerment): Das Kind wird durch den frühpädagogischen Bildungsplan befähigt zu lernen und zu wachsen

- Ganzheitliche Entwicklung: In diesem Bildungsplan wir die ganzheitliche Art und Weise des kindlichen Lernens und Wachsens reflektiert

- Familie und Gemeinde (Community): Die Familie und die weitere Welt ist ein wesentlicher Bestandteil des Bildungsplans.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Beobachtung kindlicher Selbstbildungsprozesse ein und stellt die „Bildungs- und Lerngeschichten“ als bewährte Methode vor.

1. Bildungs- und Lerngeschichten: Das Kapitel behandelt die Entstehung des Ansatzes aus dem neuseeländischen Vorbild der „Learning Stories“ sowie die notwendigen strukturellen und pädagogischen Voraussetzungen.

2. Konzeptionelle Grundlinien des Ansatzes: Hier werden die fünf Lerndispositionen sowie die Bedeutung der Ressourcenorientierung und des „progressiven Filters“ detailliert erklärt.

3. Die Arbeit mit „Bildungs- und Lerngeschichten“: Dieses Kapitel erläutert den vierstufigen Prozess der Methode, bestehend aus Beobachtung, Diskussion, Dokumentation und Entscheidungsfindung.

4. Bedeutung der „Bildungs- und Lerngeschichten“: Hier wird der spezifische Gewinn der Methode für die verschiedenen Akteure wie Kinder, Eltern, Fachkräfte und das Team dargestellt.

5. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Aspekte der Methode zusammen und betont deren zukünftige Relevanz für die Qualitätssicherung in Kitas.

Schlüsselwörter

Bildungs- und Lerngeschichten, Beobachtung, Dokumentation, Kindertagesstätte, Learning Stories, Lerndispositionen, Ressourcenorientierung, Selbstbildungsprozesse, Pädagogische Fachkraft, Bildungsbegriff, Lernprozesse, Qualitätssicherung, Partizipation, Te Whāriki, Frühpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Methode der „Bildungs- und Lerngeschichten“ zur Dokumentation frühkindlicher Lern- und Entwicklungsprozesse in Kindertageseinrichtungen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Herleitung aus dem neuseeländischen Konzept, der Erläuterung der fünf Lerndispositionen sowie der konkreten methodischen Umsetzung im pädagogischen Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Methode als ressourcenorientiertes Instrument darzustellen, das Bildungsprozesse sichtbar macht und die Qualität pädagogischer Arbeit unterstützt.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturrecherche und der Aufarbeitung bestehender Konzepte (u.a. von Margaret Carr und dem DJI) basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des theoretischen Rahmens, die Erläuterung des vierstufigen Arbeitsprozesses (Beobachten, Diskutieren, Dokumentieren, Entscheiden) und die Analyse der Vorteile für die verschiedenen Beteiligten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Lerngeschichten, Beobachtung, Lerndispositionen, Ressourcenorientierung, Selbstbildungsprozesse und Qualitätssicherung.

Was genau bedeutet der „progressive Filter“ bei der Beobachtung?

Der Begriff beschreibt den Prozess der Selektion, bei dem aus einer Vielzahl von alltäglichen Eindrücken gezielt diejenigen Beobachtungen für die Dokumentation ausgewählt werden, die für das Verständnis der individuellen Lernprozesse relevant sind.

Warum ist der Austausch im Team ein wichtiger Teil der Methode?

Der kollegiale Austausch ermöglicht eine multiperspektivische Deutung der Beobachtungen und sorgt dafür, dass die gewonnenen Erkenntnisse in eine zielgerichtete pädagogische Planung münden.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bildungs- und Lerngeschichten in Kindertagesstätten. Beschreibung, Bewertung und Förderung kindlicher Selbstbildungsprozesse
Hochschule
Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz)
Note
1,0
Autor
Lena Schischke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
16
Katalognummer
V492826
ISBN (eBook)
9783668995925
ISBN (Buch)
9783668995932
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bildungs- und Lerngeschichte Beobachung Dokumentation Kita
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lena Schischke (Autor:in), 2018, Bildungs- und Lerngeschichten in Kindertagesstätten. Beschreibung, Bewertung und Förderung kindlicher Selbstbildungsprozesse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/492826
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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