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Zur Rezeptionsgeschichte von Paul Klee

Titel: Zur Rezeptionsgeschichte von Paul Klee

Referat (Ausarbeitung) , 1995 , 14 Seiten , Note: 2

Autor:in: M. Sartorio (Autor:in)

Kunst - Kunstgeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit behandelt die Rezeptionsgeschichte und Rezeptionsästhetik als Mittel in der Literaturwissenschaft, die Rezeptionsgeschichte in der Kunstwissenschaft und die Geschichte des Geschmacks.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Biographische Übersicht

3. Phasen der rezeptionsgeschichtlichen Entwicklung

3.1 Phase I: Kindheit und familiärer Hintergrund

3.2 Phase II: Internationaler Durchbruch und Bauhaus

3.3 Phase III: Vertreibung und NS-Zeit

3.4 Phase IV: Nach 1945 bis heute

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rezeptionsgeschichte von Paul Klee, indem sie dessen künstlerische Entwicklung und öffentliche Wahrnehmung in verschiedenen zeitgeschichtlichen Phasen analysiert. Ziel ist es, die Wandlungen in der Interpretation seines Werkes – von der frühen Moderne über die Instrumentalisierung im Nationalsozialismus bis hin zur wissenschaftlichen Aufarbeitung nach 1945 – kritisch zu hinterfragen.

  • Analyse der kunsthistorischen Rezeption von Paul Klee.
  • Untersuchung der biographischen Meilensteine in Bezug auf sein künstlerisches Schaffen.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der NS-Kulturpolitik und der Rolle von Ausstellungen wie "Entartete Kunst".
  • Vergleich verschiedener Forschungsansätze (u.a. Werckmeister und Hopfengart) zur Interpretation Klee’scher Werke.
  • Verknüpfung von Musiktheorie und bildender Kunst im Werk Klees.

Auszug aus dem Buch

Die Geschichte des Geschmacks könnte man aus den v.g. Formulierungen ableiten.

Auch über die Abgrenzung zur Rezeptionspsychologie definiert sich die Rezeptionsgeschichte bzw. Rezeptionsästhetik, obwohl m.E. diese Abgrenzung für Paul Klees Werk nur bedingt zulässig ist. Sein Schaffen insgesamt, also auch sein theoretischer Beitrag, lassen grundlegende psychologische Gegebenheiten erkennen. S. Freud war ein Zeitgenosse Klees.

Nicht umsonst ist Klee ein Vertreter der Moderne oder vielmehr des Internationalen Stils, sowie die Psychoanalyse Freuds eine Wissenschaft unseres Jahrhunderts ist. Der Zusammenhang Freud-Klee ist wissenschaftlich noch völlig unerforscht.

Über diesen Abriß wie Rezeption in der Kunstgeschichte definiert werden kann, nun zu einer kurzen biographischen Übersicht zur Vitae Klees:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert den Begriff der Rezeptionsgeschichte anhand des "Angelus Novus" von Walter Benjamin und gliedert das Thema in drei Hauptströmungen.

2. Biographische Übersicht: Dieses Kapitel bietet eine chronologische Auflistung der wichtigsten Lebensdaten Paul Klees von seiner Geburt 1879 bis zu seinem Tod im Jahr 1940.

3. Phasen der rezeptionsgeschichtlichen Entwicklung: Der Hauptteil unterteilt die Rezeptionsgeschichte in vier Phasen, die von der frühen Kindheit über den Durchbruch am Bauhaus und die Diffamierung während der NS-Zeit bis hin zur wissenschaftlichen Forschung nach 1945 reichen.

Schlüsselwörter

Paul Klee, Rezeptionsgeschichte, Moderne, Angelus Novus, Kunstgeschichte, Bauhaus, Entartete Kunst, Rezeptionsästhetik, Psychoanalyse, NS-Zeit, Bildende Kunst, Musik, Moderne Kunst, Werkinterpretation, Biographie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rezeptionsgeschichte des Künstlers Paul Klee und untersucht, wie sein Werk in verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Epochen wahrgenommen und gedeutet wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder sind die kunsthistorische Einordnung, der Einfluss von Zeitgeschichte und Ideologie auf die Klee-Rezeption sowie die wissenschaftliche Aufarbeitung seiner künstlerischen Theoriebildung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Entwicklung der öffentlichen und fachwissenschaftlichen Wahrnehmung Klees nachzuzeichnen und die unterschiedlichen wissenschaftlichen Zugänge zu seinem Werk kritisch zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor nutzt eine historisch-chronologische Herangehensweise, ergänzt durch eine rezeptionsästhetische Perspektive, um die Wandlung künstlerischer Formulierungen im Kontext der Zeitgeschichte zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biographische Übersicht und eine detaillierte Analyse der Rezeptionsphasen, wobei insbesondere die Auswirkungen der NS-Zeit und die verschiedenen Forschungsansätze zur Nachkriegszeit diskutiert werden.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Rezeptionsgeschichte, Bauhaus, Moderne, künstlerische Entwicklung und der kulturgeschichtliche Kontext von Paul Klee.

Wie unterscheidet der Autor zwischen der Rezeption in der NS-Zeit und nach 1945?

Während in der NS-Zeit eine ideologisch motivierte Verunglimpfung als "entartet" stattfand, konzentriert sich die Zeit nach 1945 auf eine kritische, wissenschaftliche Auseinandersetzung, die oft lineare oder fachspezifische Perspektiven einnimmt.

Welche Rolle spielt die Musiktheorie für das Verständnis von Klee?

Die Musik spielt für Klee eine fundamentale Rolle; er selbst war Musiker, und viele seiner theoretischen Schriften sowie Werke ziehen direkte Parallelen zwischen musikalischer Komposition und bildnerischer Gestaltung.

Warum wird Walter Benjamin zu Beginn zitiert?

Das Zitat von Benjamin zum "Angelus Novus" dient als theoretischer Anker, um den komplexen Begriff der "Geschichte" und der Rezeption im Kontext der Kunstgeschichte zu definieren.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zur Rezeptionsgeschichte von Paul Klee
Hochschule
Universität des Saarlandes  (Kunsthistorisches Institut)
Note
2
Autor
M. Sartorio (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1995
Seiten
14
Katalognummer
V492883
ISBN (eBook)
9783668991712
ISBN (Buch)
9783668991729
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Paul Klee Rezeption
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M. Sartorio (Autor:in), 1995, Zur Rezeptionsgeschichte von Paul Klee, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/492883
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Leseprobe aus  14  Seiten
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