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Soziale Netzwerkanalyse. Die Analyse sozialer Netze unter Berücksichtigung der Theorie Granovetter's

Titel: Soziale Netzwerkanalyse. Die Analyse sozialer Netze unter Berücksichtigung der Theorie Granovetter's

Bachelorarbeit , 2016 , 61 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Mounir Boukka (Autor:in)

Soziologie - Kommunikation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die veränderte soziale Struktur und Kommunikationspraktiken infolge der Nutzung von sozialen Online-Netzwerken, lässt die Frage aufkommen, ob die "klassische" soziale Netzwerkanalyse mit der neuen Möglichkeit der Nutzung des Sozialkapitals in Einklang zu bringen ist oder neue theoretische Ansätze entwickelt werden müssen.

Mark Granovetter, seines Zeichens amerikanischer Soziologe, lehrend an der Standford University und im Jahre 2014 für den Ökonomie-Nobelpreis nominiert, stellt in seiner Herleitung zur Theorie "The Strength of Weak Ties" diverse Hypothesen zu sozialen Netzwerken und deren Bezug zueinander auf.

Der Zusammenhang zwischen sozialen Beziehungen und sozialem Kapital in der es heißt, dass schwache Bindungen, die als lokale Brücken fungieren, den Zugang zu Informationen außerhalb des eigenen Netzwerks ermöglichen und somit ein höheres Informationsgehalt als starke Bindungen aufweisen sorgten für zahlreiche Untersuchungen. Viele der Hypothesen wurden empirisch überprüft und deren Gültigkeit nachgewiesen. Seine Arbeiten gelten seit jeher als "eine der bedeutendsten theoretischen Einsichten der Netzwerkanalyse".

Nichtsdestotrotz sind auch Granovetter’s Theorien dem Wandel der Zeit ausgesetzt. Die digitale Revolution, mit all ihren Errungenschaften und Innovationen birgt ebenso auch neue Herausforderungen für die soziale Netzwerkanalyse. Mit dem Internet kamen im Nachhinein die sozialen Medien und damit die sozialen Online-Netzwerke, die sich in den letzten Jahren sehr stark differenziert haben und eine eigene soziale Internetgemeinschaft hervorbrachten. Das soziale Online-Netzwerk Facebook gilt wohl als das prominenteste Beispiel. Es weist im Vergleich zu anderen Plattformen die größte monatlich aktive Nutzerzahl auf und besitzt zudem auch die größte Mitgliederzahl.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Stand der Technik

2.1 Fragestellung und Hypothese

2.2 Vorgehensweise

3 Die Theorie Granovetter's

3.1 Zusammenfassende Analyse

3.2 Aufbau der Theorie

3.3 Der Bezug zu Social Media

3.3.1 Was ist Social Media?

3.3.2 Was ist soziales Kapital

3.3.3 Soziales Kapital in sozialen Online-Netzwerken

4 Methode für die praktische Untersuchung

4.1 Untersuchungsdesign

4.2 Untersuchungsmethode

4.3 Konstruktion des Erhebungsinstruments

4.4 Konstruktion des Forschungsinstruments

5 Darstellung der Ergebnisse

5.1 Fragebogen

5.2 Experiment

6 Diskussion

6.1 Überprüfung der Hypothesen und Behauptungen

6.2 Einordnung der Ergebnisse

7 Schlussfolgerung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der Theorie der „Stärke schwacher Bindungen“ (The Strength of Weak Ties) von Mark Granovetter auf das soziale Online-Netzwerk Facebook. Ziel ist es, die Gültigkeit von Granovetters Hypothesen über die Rolle von starken und schwachen sozialen Beziehungen bei Informations- und Diffusionsprozessen im digitalen Kontext empirisch zu prüfen.

  • Analyse der soziologischen Grundlagen sozialer Netzwerke
  • Überprüfung von Hypothesen zu Bindungsstärken und Informationszugang
  • Empirische Untersuchung mittels Online-Fragebogen und Experimenten auf Facebook
  • Vergleich von Offline-Netzwerktheorien mit digitalem Nutzerverhalten
  • Evaluierung der Bedeutung von schwachen Bindungen für sozialen Wissensaustausch

Auszug aus dem Buch

Die Stärke von Bindungen

Granovetter definiert zu Anfang woraus die Stärke einer interpersonellen Bindung besteht. Sie setzt aus den folgenden 4 Faktoren zusammen: die Menge an Zeit, die die Individuen miteinander verbringen, die emotionale Intensität, die Intimität bzw. das gegenseitige Vertrauen und die Art der reziproken (wechselseitigen) Hilfeleistung. Jeder dieser Faktoren ist unabhängig voneinander und dennoch stehen sie zugleich in einer Beziehung zueinander. Zur Vereinfachung des ohnehin schon komplexen Themas wird von ausgegangen, dass Bindungen stets positiv sind und auf Gegenseitigkeit beruhen. Die Folgen einer negativen und einseitigen Bindung wird deshalb außer Acht gelassen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Netzwerkanalyse ein und stellt Mark Granovetters einflussreiche Theorie der „Stärke schwacher Bindungen“ in den Kontext digitaler Medien.

2 Stand der Technik: Hier wird der aktuelle Forschungsstand zur Theorieprüfung in sozialen Medien diskutiert und die Rolle von Informationsgehalt in Netzwerkstrukturen beleuchtet.

3 Die Theorie Granovetter's: Dieses Kapitel erläutert die soziologischen Grundlagen, den Aufbau der Theorie sowie die Übertragbarkeit auf Social Media und soziales Kapital.

4 Methode für die praktische Untersuchung: Es werden das methodische Vorgehen, das Untersuchungsdesign sowie die Konstruktion der Erhebungs- und Forschungsinstrumente für die empirische Arbeit beschrieben.

5 Darstellung der Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Daten aus den durchgeführten Fragebögen und Experimenten zur Netzwerkstruktur und Interaktionsweise der Probanden.

6 Diskussion: Die gewonnenen empirischen Ergebnisse werden hier mit den aufgestellten Hypothesen verknüpft, kritisch reflektiert und in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet.

7 Schlussfolgerung: Das letzte Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und zieht ein Fazit über die Gültigkeit der untersuchten Theorien in der heutigen digitalen Kommunikationswelt.

Schlüsselwörter

Soziale Netzwerkanalyse, Mark Granovetter, Stärke schwacher Bindungen, Social Media, Facebook, Soziales Kapital, Netzwerkstruktur, Informationsdiffusion, Interpersonelle Bindung, Online-Netzwerke, Empirische Untersuchung, Digitale Kommunikation, Soziale Distanz, Ego-zentrierte Netzwerke, Netzwerkergonomie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der soziologischen Theorie von Mark Granovetter zur „Stärke schwacher Bindungen“ auf das soziale Netzwerk Facebook.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind soziale Netzwerkanalysen, die Wirksamkeit von starken versus schwachen sozialen Bindungen und wie digitale Plattformen den Informationsfluss und Wissensaustausch beeinflussen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, ob Granovetters klassische Hypothesen über die Bedeutung von sozialen Bindungen ihre Gültigkeit auch bei der digitalen Interaktion in sozialen Netzwerken wie Facebook beibehalten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein deduktiver Ansatz gewählt, der quantitative Methoden wie einen standardisierten Fragebogen und ein Experiment mit echten Nutzerbeiträgen auf Facebook kombiniert.

Welche Aspekte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen (Granovetters „Strength of Weak Ties“), die Definition von sozialem Kapital sowie die methodische Durchführung der Studie.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Soziale Netzwerkanalyse, soziales Kapital, starke/schwache Bindungen, digitale Kommunikation und Netzwerkstruktur.

Was ist das Ergebnis der Überprüfung von Hypothese H1?

Die Analyse zeigt, dass der ermittelte Durchschnittswert bei starken Bindungen mit den Erwartungen der Theorie weitgehend übereinstimmt und die Hypothese verifiziert werden kann.

Wie bewertet der Autor die Rolle von Facebook bei der Informationsvermittlung?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass Facebook als digitale Plattform zwar den Austausch erleichtern kann, die Qualität und der Informationsgehalt jedoch stark von der Art der Bindung zwischen den Nutzern abhängen.

Ende der Leseprobe aus 61 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Soziale Netzwerkanalyse. Die Analyse sozialer Netze unter Berücksichtigung der Theorie Granovetter's
Hochschule
Fachhochschule des Mittelstands
Note
1,7
Autor
Mounir Boukka (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
61
Katalognummer
V492971
ISBN (eBook)
9783668992016
ISBN (Buch)
9783668992023
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziologie Netzwerkanalyse soziale Netzwerkanalyse Granovetter Digitalisierung Social Media soziale Medien Facebook Instagram Snapchat Mark Granovetter The Strength of Weak Ties schwache Bindungen starke Bindungen soziale Beziehungen Informationsgehalt Empirie empirische Analyse soziale Netzwerke soziale Struktur soziale Distanz Ego Alter Kommunikation gettingajob job
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mounir Boukka (Autor:in), 2016, Soziale Netzwerkanalyse. Die Analyse sozialer Netze unter Berücksichtigung der Theorie Granovetter's, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/492971
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Leseprobe aus  61  Seiten
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