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Was ist Selbstfürsorge aus christlicher Sicht?

Das Leben Jesu als Vorbild

Title: Was ist Selbstfürsorge aus christlicher Sicht?

Master's Thesis , 2018 , 123 Pages , Grade: 2

Autor:in: Elke Buchholz (Author)

Theology - Biblical Theology
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Diese Arbeit möchte aus der christlichen Theologie zum Thema Selbstfürsorge beitragen, was für den an der christlichen Sicht Interessierten und für den christlichen Seelsorger hilfreich sein kann. Dabei wird der Schwerpunkt auf Jesu Vorbild gelegt. Jesus Christus hatte in den drei Jahren seiner Tätigkeit als Rabbi enorme Erwartungen zahlreicher Menschen vor sich. Diese Erwartungen waren auch durch Jesu Handlungen gespeist, die sich wie ein Lauffeuer herumsprachen.

Jesus war dabei empathisch, hatte Mitleid, erlebte Enttäuschungen, sah sich großen Menschenmengen gegenüber, begegnete den unterschiedlichsten Nöten und Problemen. Er erlitt keinen Burnout, wurde dabei nicht psychotisch, schmiss nie seine Aufgabe hin, wurde nicht lebensüberdrüssig. Wie hat er das gemacht? In dieser Arbeit wird ein Blick auf Jesu Selbstfürsorge geworfen und der Frage nachgegangen, was wir in diesem Bereich von ihm lernen können.

In der Selbstfürsorge geht es um die Frage, was der Mensch selbst tun kann, damit er ausreichend versorgt ist und es ihm gut geht. Jeder Mensch möchte sagen können: „Es geht mir gut.“ Wir haben Bedürfnisse des Leibes, der Seele und des Geistes, und zwar täglich und unser Leben lang. Da wir als Geschöpfe Gottes sehr verschieden sind, sind die Antworten auf diese Bedürfnisse ebenso individuell. Im Verlauf des Lebens erleben wir außerdem Veränderungen, die unsere Bedürfnisse und unsere Antworten darauf mit entsprechender Intensität aufwerfen. Je nach Lebensphase und Ereignis schiebt sich mal das Bedürfnis nach Trost oder Hilfe, mal der Wunsch nach Belebung und neuer Energie, mal nach Orientierung usw. in den Vordergrund. Wir leben im Spannungsfeld ständiger Bedürfnisse, Wünsche, Pflichten, Grenzen und Erwartungen.

Selbstfürsorgemaßnahmen gehören für jeden Menschen zu einer gesunden Lebensführung und zur Sicherung der eigenen Lebensqualität. Die moderne Fachliteratur bietet konstruktive und detaillierte Hilfen zur Selbstfürsorge. Es werden praktische Tipps bis hin zu Übungen mit Arbeitsblättern angeboten, die zur Selbstreflektion einladen und gute Anregungen für die Umsetzung und Verinnerlichung im Alltag bieten. Dabei decken sie einen großen Teil der unterschiedlichen Lebensbereiche des Lesers ab. Einige gehen sogar berufsspezifisch vor.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A. Einleitung

B. Hauptteil

1. Was ist Selbstfürsorge?

2. Die Identität

2. a. Die Herkunft: woher wir kommen

2. a. a. Die Herkunft des Menschen allgemein

2. a. b. Die Herkunft des Einzelnen

2. b. Das eigene Selbstverständnis: wer wir sind

2. b. a. Was für jeden gilt

2. b. b. Was für den an Jesus Christus Glaubenden gilt

2. c. Die Zukunft: wohin wir gehen

2. d. Der Auftrag: was wir sollen

2. d. a. Was für jeden gilt

2. d. b. Das Beispiel Jesu

2. d. c. Was für den an Jesus Christus Glaubenden gilt

3. Die aktive Selbstfürsorge

3. a. Die Ernährung

3. b. Die Bewegung

3. c. Die Pause

3. c. a. Abstand und Rückzug

3. c. b. Besondere Orte aufsuchen

3. d. Die Gemeinschaft mit Menschen

3. e. Die Gemeinschaft mit Gott

3. e. a. Das Wort Gottes

3. e. b. Das Gebet

3. e. c. Der Gehorsam Gott gegenüber

3. f. Die Kunst

3. f. a. Musik

3. f. b. Theater und Schauspiel

3. f. c. Kunsthandwerk

3. f. d. Kreative Wege ausprobieren

3. g. Loslassen

3. g. a. Die eigene Situation wahrnehmen

3. g. b. Loslassen praktisch

4. Die passive Selbstfürsorge

4. a. Hindernisse für passive Selbstfürsorge und praktische Wege

4. b. Jesu Beispiel

4. c. Wege im Christentum

C. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, das Konzept der Selbstfürsorge durch eine christliche theologische Dimension zu erweitern, wobei der Schwerpunkt auf dem Vorbild Jesu Christi liegt, um so eine Hilfestellung für an christlicher Sicht Interessierte und Seelsorger zu bieten.

  • Identitätsentwicklung aus psychologischer und theologischer Perspektive
  • Aktive Selbstfürsorgestrategien (Ernährung, Bewegung, Pause, Gemeinschaft, Kunst)
  • Die Bedeutung von Loslassen als spiritueller und lebenspraktischer Prozess
  • Passive Selbstfürsorge als Annahme von Unterstützung und Fürsorge
  • Integration christlicher Riten wie Gebet, Salbung und Abendmahl

Auszug aus dem Buch

3. b. Die Bewegung

Die körperliche Bewegung ist zu allen Zeiten des Menschen Teil seines Lebens gewesen und erfüllt verschiedene Zwecke. Bei der Arbeit, der Nahrungsbeschaffung, zur Unterhaltung und zur Ausübung religiöser und kultureller Riten bewegen sich die Menschen je nach Anlass. In der Antike trugen die Griechen an verschiedenen Orten organisierte, sportliche Wettkämpfe aus, die den reinen Körpereinsatz (gymnisch), Pferd und Wagen (hippisch) und sogar Musik und Kunst (musisch) beinhalteten. Das Wort Gymnasium kommt vom Griechischen gymnos, heißt nackt und bedeutete ursprünglich die nackt ausgeführte Leibesübung. Auch die Römer und die Germanen pflegten Sportwettkämpfe in organisierter Form. Die Menschen im Orient z. Zt. Jesu liefen viel oder ritten Esel und Pferde. Im Mittelalter kam in Europa die körperliche Erziehung auf, die junge Menschen trainieren und fit halten sollte.

Im Christentum des Mittelalters entwickelte sich eine Sportfeindlichkeit, die in der griechischen Philosophie, besonders durch Epikur ab ca. 340 v. Chr., begründet war. Bewegungsfeindlichkeit ist in der Bibel nicht zu finden.

Vor der Industrialisierung wurden viel mehr Tagesabläufe, Arbeiten und Fortbewegung mechanisch erledigt und erforderten Körpereinsatz. Heute nehmen technische Geräte dem Menschen viele Bewegungsabläufe ab. Die Entwicklung zur Bewegungsarmut in den Industrienationen rief einen Trend zum Sport hervor. Sportvereine und Fitnesscenter entstanden, Joggen, Nordic Walking und andere Solitärsportarten wurden entwickelt. Heute betreibt der gesundheitsbewusste Abendländer gern gezielte Körperertüchtigung, wenn er nicht von Berufs wegen viel Bewegung hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was ist Selbstfürsorge?: Das Kapitel erläutert den Begriff der Selbstfürsorge unter Berücksichtigung psychologischer Ansätze und betont die Notwendigkeit einer positiven, ganzheitlichen Definition, die über rein egoistische Konzepte hinausgeht.

2. Die Identität: Hier wird die menschliche Identität in ihren verschiedenen Aspekten beleuchtet – von der Herkunft über das Selbstverständnis bis hin zur speziellen geistlichen Identität von Christen in Jesus Christus.

3. Die aktive Selbstfürsorge: Dieses Kapitel präsentiert verschiedene praktische Wege der Selbstfürsorge, wie Ernährung, Bewegung, Ruhepausen, Gemeinschaft, Kunst und den bewussten Prozess des Loslassens.

4. Die passive Selbstfürsorge: Der Fokus liegt hier auf dem Empfangen von Fürsorge durch andere, den damit verbundenen Hindernissen im modernen Menschenbild und der Einbettung in christliche Wege wie Taufe, Handauflegung und Abendmahl.

Schlüsselwörter

Selbstfürsorge, Identität, christliche Seelsorge, Jesus Christus, Gottesebenbildlichkeit, Nächstenliebe, Ganzheitlichkeit, Psychohygiene, Resilienz, Loslassen, Gemeinschaft, Gebet, biblische Anthropologie, Lebensgestaltung, geistliches Leben

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Thema Selbstfürsorge aus einer spezifisch christlich-theologischen Perspektive und ergänzt dabei psychologische Konzepte durch biblische Sichtweisen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Identität des Menschen, die Möglichkeiten aktiver und passiver Selbstfürsorge sowie das Vorbild Jesu Christi als Leitbild für ein gesundes Leben.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, eine christlich fundierte Ergänzung zur modernen Fachliteratur über Selbstfürsorge zu liefern, die besonders für Seelsorger und an christlicher Sicht interessierte Menschen hilfreich ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert psychologische Fachliteratur und Erkenntnisse aus den Gesundheitswissenschaften mit biblischen Texten und theologischer Reflexion.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert, was Selbstfürsorge ist, wie sich Identität christlich begründet, welche aktiven Maßnahmen wie Ernährung oder Bewegung sinnvoll sind und wie passive Selbstfürsorge durch das Annehmen von Hilfe gelingt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Neben Selbstfürsorge und Identität sind dies vor allem Jesus Christus, Ganzheitlichkeit, Psychohygiene, christliche Seelsorge und biblische Anthropologie.

Wie unterscheidet sich die christliche Sichtweise von der allgemeinen Psychologie?

Während die Psychologie den Menschen oft als sich selbst genügende Instanz betrachtet, integriert die christliche Sichtweise den Gottesbezug, das Gebet und die Annahme von Gnade als essenzielle Faktoren für psychische und geistliche Gesundheit.

Warum ist das Loslassen ein so wichtiges Thema im Buch?

Loslassen ist ein lebenslanger, unvermeidbarer Prozess. Die Arbeit zeigt auf, wie man durch den christlichen Glauben – im Vertrauen auf Gott – diesen Prozess als etwas Bewahrendes und Heilendes annehmen kann, statt ihn als reinen Verlust zu erleben.

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Details

Title
Was ist Selbstfürsorge aus christlicher Sicht?
Subtitle
Das Leben Jesu als Vorbild
Course
SoterioSeel
Grade
2
Author
Elke Buchholz (Author)
Publication Year
2018
Pages
123
Catalog Number
V492992
ISBN (eBook)
9783668994546
ISBN (Book)
9783668994553
Language
German
Tags
Selbstfürsorge
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elke Buchholz (Author), 2018, Was ist Selbstfürsorge aus christlicher Sicht?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/492992
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