Die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Automobilindustrie nach dem Abgasskandal

Eine kritische Analyse


Bachelorarbeit, 2019
79 Seiten, Note: 1,3

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abstract

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Anhangsverzeichnis

Formelverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodische Vorgehensweise

2. Der Abgasskandal
2.1 Technischer Hintergrund der Manipulation
2.2 Chronologischer Überblick des Abgasskandals

3. Theoretische Grundlagen der Bilanzanalyse
3.1 Begriffsbestimmung und Abgrenzung
3.2 Ziele der Bilanzanalyse
3.3 Aufgaben und Adressaten
3.4 Formen und Methoden der Bilanzanalyse
3.5 Informationsquellen und Grenzen der externen Bilanzanalyse
3.6 Teilgebiete der Bilanzanalyse und ihre Kennzahlen
3.6.1 Übersicht der Analysefelder
3.6.2 Erfolgswirtschaftliche Bilanzanalyse
3.6.3 Finanzwirtschaftliche Bilanzanalyse
3.6.4 Strategische Bilanzanalyse
3.7 Vorgehensweise bei einer Bilanzanalyse

4. Bilanzanalyse der deutschen Automobilindustrie
4.1 Vorbereitende Schritte der Bilanzanalyse
4.1.1 Festlegung des Analyseobjektes
4.1.2 Adressatenermittlung, Zielformulierung und –definition
4.1.3 Datenbeschaffung und –aufbereitung
4.2 Operative Durchführung
4.2.1 Erfolgswirtschaftliche Analyse
4.2.1.1 Vertriebskostenintensität
4.2.1.2 F&E-Intensität
4.2.1.3 EBIT
4.2.1.4 Umsatzrentabilität
4.2.1.5 Eigenkapitalrentabilität
4.2.1.6 Gesamtkapitalrentabilität
4.2.1.7 Kurs-Gewinn-Verhältnis
4.2.1.8 Aktienrendite
4.2.1.9 Kurs-Buchwert-Verhältnis
4.2.2 Finanzwirtschaftliche Analyse
4.2.2.1 Eigenkapitalquote
4.2.2.2 Intensität des immateriellen Vermögen
4.2.2.3 Kreditorenquote
4.2.2.4 Cash Conversion Cycle
4.2.2.5 Umschlagsdauer der fertigen Erzeugnisse
4.2.2.6 Cashflow-Marge
4.2.2.7 Innenfinanzierungskraft
4.2.3 Strategische Analyse
4.2.3.1 Strategische Herausforderungen der Automobilindustrie
4.2.3.2 BMW
4.2.3.3 Continental
4.2.3.4 Daimler
4.2.3.5 Volkswagen
4.3 Zwischenergebnis

5. Fazit und Ausblick

Anhang

Literaturverzeichnis

Abstract

Seit dem Bekanntwerden des Dieselskandals im Jahr 2015 befindet sich die deutsche Automobilindustrie in einer Phase des Umbruchs. Schadensersatzzahlungen und steigende Investitionen in technologische Neuerungen, wie bspw. der Elektromobilität, schmälern seither die Ertragskraft der Unternehmen. Vor diesem Hintergrund wird im Rahmen der vorliegenden Arbeit die wirtschaftliche Lage der deutschen Automobilbranche unter dem Einfluss der Abgasaffäre bewertet. Hierzu werden die Jahresabschlüsse ausgewählter Unternehmen mittels einer investororientierten Bilanzanalyse in finanzwirtschaftlicher, erfolgswirtschaftlicher und strategischer Hinsicht untersucht. Anhand ausgewählter Kennzahlen lässt sich die Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage der Unternehmen BMW, Continental, Daimler und Volkswagen für den Zeitraum Januar 2014 bis September 2018 näher beleuchten. Durch die gewonnen Erkenntnisse erfolgt zum Abschluss eine Einschätzung der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung des Automobilsektors.

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Adressaten und ihre Interessen

Abbildung 2: Teilbereiche der Bilanzanalyse

Abbildung 3: Schritte der Bilanzanalyse

Abbildung 4: Entwicklung des EBIT

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Chronologische Übersicht des Dieselskandals

Tabelle 2: Entwicklung der Vertriebskostenintensität

Tabelle 3: Entwicklung der F&E-Intensität

Tabelle 4: Entwicklung der Umsatzrentabilität

Tabelle 5: Entwicklung der Eigenkapitalrendite

Tabelle 6: Entwicklung der Gesamtkapitalrentabilität

Tabelle 7: Entwicklung des Kurs-Gewinn-Verhältnisses

Tabelle 8: Aktienrendite im Zeitverlauf

Tabelle 9: Entwicklung des Kurs-Buchwert-Verhältnisses

Tabelle 10: Entwicklung der Eigenkapitalquote

Tabelle 11: Intensität des immateriellen Vermögens im Zeitverlauf

Tabelle 12: Entwicklung der Kreditorenquote

Tabelle 13: Entwicklung des Cash Conversion Cycles

Tabelle 14: Umschlagsdauer der fertigen Erzeugnisse im Zeitverlauf

Tabelle 15: Entwicklung der Cashflow-Marge

Tabelle 16: Entwicklung der Innenfinanzierungskraft

Anhangsverzeichnis

Anhang 1: „Datenbasis BMW“

Anhang 2: „Datenbasis Continental“

Anhang 3: „Datenbasis Daimler“

Anhang 4: „Datenbasis Volkswagen“

Anhang 5: „Datenbasis Aktienkurse und Dividenden“

Anhang 6: „Erfolgswirtschaftliche Kennzahlenberechnung“

Anhang 7: „Finanzwirtschaftliche Kennzahlenberechnung“

Anhang 8: „Entwicklung des EURO STOXX Automobiles & Parts“

Anhang 9: „Eckpfeiler der Volkswagen Konzernstrategie“

Formelverzeichnis

( 1 ) Vertriebskostenintensität:

( 2 ) F&E-Intensität:

( 3 ) EBIT:

( 4 ) Umsatzrentabilität:

( 5 ) Eigenkapitalrentabilität:

( 6 ) Gesamtkapitalrentabilität:

( 7 ) Kurs-Gewinn-Verhältnis:

( 8 ) Aktienrendite:

( 9 ) Kurs-Buchwert-Verhältnis:

( 10 ) Eigenkapitalquote:

( 11 ) Intensität des immateriellen Vermögens:

( 12 ) Kreditorenquote:

( 13 ) Cash Conversion Cycle:

( 14 ) Umschlagsdauer der fertigen Erzeugnisse:

( 15 ) Cashflow-Marge:

( 16 ) Innenfinanzierungskraft:

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

1.1 Ausgangssituation

VW-Aktionäre fordern Schadensersatzzahlungen für den Kurseinbruch in 2015 von über 9,5 Milliarden Euro.[1] Die Familienholding Porsche SE wurde vom Stuttgarter Landgericht dazu verurteilt, mehreren Anlegern insgesamt 47 Millionen Euro Schadensersatz zu zahlen.[2] Weitere 50.000 Schadensersatzklagen werden für den Wertverlust der betroffenen Volkswagen Diesel-Fahrzeuge erwartet.[3] Allein in Deutschland verhängte Bußgelder in Höhe von 800 Millionen Euro gegen die VW-Tochter Audi und einer Milliarde Euro gegen Volkswagen wurden bereits akzeptiert.[4] Rechtskosten in den USA schlagen bei der Konzernmutter VW bis jetzt mit mehr als 25 Milliarden Euro für Strafen und Entschädigungen aus Vergleichen zu Buche.[5]

Seit dem Bekanntwerden der Dieselaffäre von Volkswagen im September 2015 muss sich nahezu die gesamte deutsche Automobilbranche tagtäglich zahlreichen Klagen aus der ganzen Welt stellen. Die hierbei zugesprochenen Streitsummen unterstreichen das wirtschaftliche Nachspiel, welches die deutsche Automobilindustrie durch den Dieselskandal hinnehmen muss. Allerdings sind die Strafzahlungen nicht die einzigen wirtschaftlichen Konsequenzen, für die „das Aushängeschild der deutschen Wirtschaft“ einzustehen hat.

So fand das international tätige Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov heraus, dass eine Abwanderung zur Konkurrenz droht. Bei Befragung gab ca. jeder vierte potenzielle Autokäufer an, wegen des Vertrauensbruchs durch die deutschen Automobilproduzenten mit dem Gedanken zu spielen, auf ein ausländisches Fabrikat umzusteigen.[6] Hinzu kommen neben unzähligen Nachbesserungen und Fahrzeugrückrufen durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auch politische Beschlüsse, welche die finanzielle Beteiligung der deutschen Automobilhersteller an der technischen Umrüstung und der Flottenerneuerung in Deutschland regeln.

1.2 Zielsetzung

Vor diesem Hintergrund wird im Rahmen der vorliegenden Arbeit die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Automobilindustrie nach dem Dieselskandal mit Hilfe einer Jahresabschlussanalyse untersucht. Anhand ausgewählter betriebswirtschaftlicher Kennzahlen wird ein detailliertes Bild der Finanz-, Ertrags- und Vermögenslage von BMW, Continental, Daimler und VW für die Geschäftsjahre 2014-2018 geschaffen. Mit den hieraus gewonnenen Erkenntnissen wird zudem der künftige wirtschaftliche Zustand der Branche prognostiziert. Dabei soll erforscht werden, inwiefern der Abgasskandal die wirtschaftliche Situation der Automobilindustrie beeinflusst hat. Daraus resultiert folgende Leitfrage: Welchen Einfluss hat bzw. hatte der Diesel-skandal auf die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Automobilindustrie?

1.3 Methodische Vorgehensweise

Mit Hilfe eines ausführlichen Presse- und Literaturstudiums werden für die Kapitel 2 und 3 relevante Ereignisse, theoretische Grundlagen und Begrifflichkeiten zur Beantwortung der Leitfrage herausgearbeitet und definiert.

Kapitel 2 der vorliegenden Arbeit verschafft neben einem chronologischen Überblick der wichtigsten Geschehnisse im Dieselskandal auch einen Einblick in den technischen Hintergrund der Manipulation.

Anschließend erfolgt im dritten Kapitel die Herausarbeitung der theoretischen Grundlagen der Bilanzanalyse. Hierzu zählen die Definition und die Abgrenzung, welche eine Einordnung des Begriffs Bilanzanalyse ermöglichen. Darauf aufbauend werden die Ziele sowie die Aufgaben und Adressaten betrachtet. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird sowohl auf die Formen und Methoden, als auch auf die Informationsquellen und Grenzen der Bilanzanalyse eingegangen. Im Anschluss daran werden die jeweiligen Teilbereiche der Bilanzanalyse erläutert und ausgewählte Kennzahlen vorgestellt, die für den praktischen Teil von Relevanz sind. Der letzte Unterpunkt des dritten Kapitels beschreibt die Vorgehensweise bei einer Bilanzanalyse, auf welcher die Jahresabschlussanalyse im praktischen Teil aufbaut.

In Kapitel 4 werden die theoretischen Erkenntnisse und die Vorgehensweise aus dem Theorieteil aufgenommen und auf die deutsche Automobilindustrie praktisch angewendet. Zunächst werden verschiedene Ziele, wie bspw. das Analyseobjekt und der Adressat, festgelegt. Nach der Zielformulierung erfolgt die Erfassung und Aufarbeitung der notwendigen Informationen. Mit Hilfe der gebildeten Datenbasis wird daraufhin die erfolgswirtschaftliche, finanzwirtschaftliche und strategische Bilanzanalyse inklusive Kennzahlenbildung durchgeführt. Zur Abrundung des vierten Kapitels wird ein Zwischenergebnis zur Beantwortung der Leitfrage festgehalten.

Das fünfte Kapitel fasst die Ergebnisse der Bilanzanalyse endgültig zusammen und gewährt zudem einen Ausblick in die Zukunft der deutschen Automobilbranche.

2. Der Abgasskandal

2.1 Technischer Hintergrund der Manipulation

Auslöser für den Dieselabgasskandal war die von den Automobilherstellern millionenfach vorgenommene Manipulation ihrer Motoren-Steuerungssoftware.[7] Diese verwendeten bei Diesel-Modellen die von Bosch programmierte Manipulationssoftware, mit Hilfe deren die Fahrzeug-Sensorik erkennt, ob sich das Auto auf der Straße oder auf einem Motorenprüfstand befindet. Wird nun auf einem Teststand eine Abgasüberprüfung durchgeführt, so schaltet der Computer automatisch eine Emissions-Kontrolle zu, welche durch die volle Aktivierung der vorhandenen Katalysatoren den Stickoxid-Ausstoß erheblich verringert. Diese Kontrolle führt jedoch zu einer verminderten Dynamik des Fahrzeugs. Zugunsten eines geringeren Kraftstoffverbrauchs und einer höheren Leistung wird bei den manipulierten Fahrzeugen im Normalbetrieb das Emissions-Kontrollsystem abgeschaltet. Die Katalysatoren werden hierbei nur eingeschränkt in Anspruch genommen. Folgen dieser Manipulation sind Stickoxid-Werte, welche laut US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) die zulässige Grenze um teilweise das 40-Fache übersteigen.[8] Die Funktion, dass im Alltag weniger Abgase ausgestoßen werden als bei den Emissionstests, wird von der EPA als Abschalteinrichtung bezeichnet.

2.2 Chronologischer Überblick des Abgasskandals

Am 18. September 2018 jährte sich die Aufdeckung der VW-Dieselaffäre zum dritten Mal. Die nachfolgende Tabelle schafft einen stichpunktartigen chronologischen Überblick über die wichtigsten Geschehnisse[9] des Abgasskandals ab dem Monat des Bekanntwerdens bis zum Stichtag 30.11.2018.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Chronologische Übersicht des Dieselskandals

3. Theoretische Grundlagen der Bilanzanalyse

3.1 Begriffsbestimmung und Abgrenzung

Unter Bilanzanalyse – auch Jahresabschlussanalyse genannt – wird ein systematisches Verfahren zur gezielten Gewinnung und Auswertung von Unternehmensinformationen mittels Kennzahlen, Kennzahlensystemen und sonstiger Methoden verstanden.[10] Anhand von entsprechenden Informationsquellen können Einsichten und Erkenntnisse über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eines Unternehmens gewonnen werden. Um eine qualitativ hochwertige Aussage über die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens zu erhalten, müssen mehrere Jahre der Unternehmung analysiert und branchenspezifische Daten in die Analyse miteinbezogen werden.[11] Abhängig vom Umfang der zur Verfügung stehenden Informationsquellen kann zwischen der Bilanzanalyse im engeren und im weiteren Sinne unterschieden werden.[12] Bei der Bilanzanalyse i. e. S. werden lediglich die Jahresabschlüsse und Lageberichte des Analyseobjektes für eine finanz- und erfolgswirtschaftliche Analyse herangezogen. Von einer Bilanzanalyse i. w. S. spricht man hingegen, wenn zusätzlich freiwillig durch das Unternehmen publizierte Daten bei der Analyse berücksichtigt werden und diese um eine Erfolgspotenzialanalyse (strategische Bilanzanalyse) erweitert wird. Zwar gehört die Bilanzanalyse in den größeren Zusammenhang der Betriebs- bzw. Unternehmensanalyse, jedoch ist sie hiervon abzugrenzen. Im Gegensatz zu der Bilanzanalyse wird bei der Betriebsanalyse außerdem auf betriebsinternes Informationsmaterial zurückgegriffen, weshalb man sie auch als interne Bilanzanalyse bezeichnet.[13] Da in der Analysepraxis allerdings weitestgehend Informationen von fremden Unternehmen ausgewertet und analysiert werden, kann der Begriff Bilanzanalyse auf die externe Analyse eingeengt werden.[14]

3.2 Ziele der Bilanzanalyse

Die Ziele der Jahresabschlussanalyse hängen unmittelbar mit der Frage nach deren Erforderlichkeit zusammen. Der Jahresabschluss, welcher als Informationsvermittlung dient, birgt eine Reihe von Schwachstellen bei der Wiedergabe der tatsächlichen wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens.[15] Diese Aussagemängel ergeben sich vor allem aus den vom Gesetzgeber ermöglichten bilanzpolitischen Spielräumen (z.B. Wahlrechte) und Bilanzierungsvorschriften. Erforderlich ist die Bilanzanalyse, da ein Gleichgewicht zwischen Verlässlichkeit und Entscheidungsrelevanz der Informationen erst noch hergestellt werden muss. Somit ist der Jahresabschluss nicht mehr als ein vom Gesetzgeber gestatteter Informationskompromiss zwischen unterschiedlichen Stakeholdern, welcher mit Hilfe der Jahresabschlussanalyse in zielspezifische und entscheidungsrelevante Informationen dekodiert und zusammengefasst wird.[16]

Grundlegendes Ziel der Jahresabschlussanalyse ist es, einen möglichst umfangreichen und zielgerichteten Einblick in die wirtschaftliche Lage eines Unternehmens zu erhalten.[17] Dies ermöglicht die Beurteilung der gegenwärtigen Ertragslage und künftigen Ertragskraft, der Vermögens- und Finanzlage, wie auch der Liquidität und Solidität der Finanzierung. Neben der Einsicht in die Hauptziele Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (wird auch als wirtschaftliche Lage bezeichnet) sind z.B. Wachstum, Substanzerhaltung, Kontinuität der Gewinne und Ausschüttungen, soziales Verhalten, sowie Sicherheit der Arbeitsplätze weitere Analyseziele.[18]

Eine Analyse der wirtschaftlichen Situation wird hauptsächlich durchgeführt, um fundierte Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung des Analyseobjektes ziehen zu können, welche für die jeweiligen Interessengruppen von unterschiedlicher Bedeutung sind.[19] Folglich sind die Zielsetzung und die damit verbundenen Aufgaben der Bilanzanalyse abhängig von der Interessenslage ihrer Adressaten.

3.3 Aufgaben und Adressaten

Die Aufgaben der Jahresabschlussanalyse lassen sich nicht pauschalisieren, da sie von den unterschiedlichen Interessen der Adressaten abgeleitet werden.[20] Dennoch gibt es grundsätzlich vier Aufgabengebiete, welche dem Adressat je nach Informationsbedürfnis zugeordnet werden können: Informationsverdichtung, Wahrheitsfindung, Urteilsbildung und Entscheidungsfindung.[21] Darüber hinaus können die Adressaten und die zu erfüllenden Aufgaben in intern und extern untergliedert werden.[22] Durch die folgende Abbildung soll diese Aufteilung veranschaulicht werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Adressaten und ihre Interessen[23]

Zum einen lässt sich in Abbildung 1 eine Differenzierung nach der Stellung zum Unternehmen erkennen, zum anderen wird eine Übersicht über die wichtigsten Adressaten auf beiden Seiten geschaffen. Trotz der Zugehörigkeit zum jeweiligen Adressatenkreis können die Bedürfnisse bezüglich der Informationen jedoch auch innerhalb der einzelnen Kategorien auseinanderfallen.[24] So sind bspw. Anteilseigner hauptsächlich an der Ertragskraft des Unternehmens interessiert, wohingegen Gläubiger primär die finanzielle Stabilität als Entscheidungskriterium bevorzugen.

Im Mittelpunkt der vorliegenden Arbeit steht die Anfertigung einer Bilanzanalyse für aktuelle und potenzielle Anteilseigner. Aus Gründen der Vereinfachung wird deshalb im Folgenden nur auf deren Interessen näher eingegangen.

Das Interesse der aktuellen und potenziellen Investoren ist vor allem auf die Verzinsung des Investitionskapitals sowie auf die Chance einer Wertsteigerung der erworbenen Anteile gerichtet.[25] Daher richtet sich ihr Blick insbesondere auf die Ertragskraft und das Wachstumspotenzial des Unternehmens.[26] Aufgrund der Haftungsstellung der Eigenkapitalgeber ist aber auch die Solidität der Finanzierung von Bedeutung, da hiervon die Sicherheit ihrer Kapitalanlage abhängig ist.[27] Darüber hinaus muss die Interdependenz zwischen Erfolgs- und Finanzlage berücksichtigt werden.[28] Da für eine nachhaltige Gewinnerzielung die finanzielle Stabilität des Unternehmens erforderlich ist und eine Gefährdung des finanziellen Gleichgewichts ohne entsprechende Ertragskraft langfristig drohen könnte, müssen für eine umfassende Bilanzanalyse Erfolgs- und Finanzanalyse kombiniert werden. Von besonderer Relevanz sind Prognosen über die künftige Entwicklung der Höhe, des zeitlichen Anfalls und der Sicherheit der Verzinsung, welche als Entscheidungsgrundlage dienen, ob Unternehmensanteile gehalten, verkauft oder zugekauft werden sollen.[29]

3.4 Formen und Methoden der Bilanzanalyse

Wie bereits in Kapitel 3.1 und 3.3 erwähnt, lassen sich die Bilanzanalyse und ihre Adressaten in intern und extern differenzieren. Zielgruppe für die interne Bilanzanalyse sind hierbei stets die internen Adressaten. Gleichermaßen verhält es sich bei der externen Jahresabschlussanalyse, welche nur an einen externen Adressatenkreis gerichtet ist. Eine weitere Aufteilung der Bilanzanalyse kann in formal und materiell vorgenommen werden.[30] Bei der formalen Bilanzanalyse, die von Jahresabschlussprüfern durchgeführt wird, handelt es sich um eine Überprüfung der Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften, wie den Grundsätzen der ordnungsgemäßen Buchführung. Die materielle hingegen entspricht der Definition der Jahresabschlussanalyse aus Kapitel 3.1 und beschäftigt sich mit der Aufbereitung und Auswertung des Jahresabschlusses für ökonomische Aussagen. Zudem kann eine Klassifikation in quantitativ und qualitativ erfolgen.[31] Im Gegensatz zu der rein kennzahlengestützten quantitativen Bilanzanalyse werden bei der qualitativen Analyse auch verbale Informationen aus Anhang und Lagebericht miteinbezogen. Hierdurch soll die angewandte Bilanzpolitik analysiert und ausgewertet werden.[32] In der Praxis wird häufig eine Kombination beider Formen angewandt, um die Qualität der Bilanzanalyse zu steigern.[33]

Nachdem die unterschiedlichen Formen der Jahresabschlussanalyse erläutert wurden, werden nun die Analysemethoden näher betrachtet.

Als traditionelle und meistverbreitete Analysemethode zählt die Bilanzanalyse mit Hilfe der Kennzahlenrechnung.[34] Unter Kennzahlen werden hochverdichtete Maßgrößen verstanden, welche als Verhältniszahlen oder absolute Zahlen eine Auskunft über einen quantitativen Sachverhalt geben.[35] Die Anwendung von Kennzahlen komprimiert die Fülle von Informationen des Jahresabschlusses in aussagekräftige Größen.[36] Sie ermöglichen in vereinfachter Form, komplexe betriebliche Strukturen und Prozesse abzubilden. Die Auswertung der Kennzahlen kann entweder statisch, vergleichend oder durch eine Kombination beider Methoden erfolgen.[37] Charakteristisch für die statische Methode ist die ausschließliche Betrachtung von Kennzahlen, die sich auf den gleichen Zeitpunkt oder die gleiche Periode beziehen. Dementgegen werden bei der vergleichenden Analyse gleichartige oder ähnliche Kennzahlen aus unterschiedlichen Perioden oder Zeitpunkten in Relation zueinander gesetzt, um Entwicklungstendenzen erkennen zu können.[38] Neben einer zeitlichen Gegenüberstellung sollte auch ein Betriebsvergleich als Vergleichsmaßstab zur Anwendung kommen. Dabei werden Unternehmen der gleichen Branche miteinander verglichen. Um die Aussagekraft zu erhöhen, ist eine Methodenkombination empfehlenswert.

Abgesehen von der traditionellen Kennzahlenanalyse gibt es zudem moderne Ansätze, wie u.a. die multivariate Diskriminanzanalyse, der Einsatz künstlicher neuronaler Netze sowie das RSW-Verfahren.[39] Da in der vorliegenden Arbeit eine Bilanzanalyse mit Hilfe der Kennzahlenrechnung erstellt wird, würde eine genauere Erläuterung der modernen Ansätze den Rahmen der theoretischen Grundlagen überschreiten.

3.5 Informationsquellen und Grenzen der externen Bilanzanalyse

Zumal die Bilanzanalyse meist von einem unternehmensexternen Analysten durchgeführt wird, beziehen sich die Informationsquellen und die Grenzen nur auf die externe Bilanzanalyse.

Entgegen ihres Namens greift die Bilanzanalyse nicht nur auf die Bilanz als Informationsquelle zurück.[40] Darüber hinaus werden alle Bestandteile des Jahresabschlusses oder des Konzernabschlusses (Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalspiegel, Segmentberichterstattung, Anhang und Lagebericht) und weitere freiwillige Publikationen des Unternehmens miteinbezogen, wie auch der Definition aus Kapitel 3.1 entnommen werden kann. Zwar wäre der Begriff Jahresabschlussanalyse zutreffender, jedoch hat sich in der Allgemeinheit und in der Fachliteratur der traditionelle Begriff Bilanzanalyse durchgesetzt.[41]

Die Grenzen der Bilanzanalyse hängen unmittelbar mit der obengenannten Informationsbasis zusammen.[42] Grundsätzlich kann die Aussagekraft der Analyse durch das Vorgehen oder durch den Analysten und dessen Umfeld limitiert werden. Allerdings sind die wesentlichen Einschränkungen der Bilanzanalyse vorwiegend in den Informationsquellen begründet. Inwieweit die Aussagekraft begrenzt ist, kann anhand des Umfangs des Missverhältnisses zwischen Informationsbedürfnis und –möglichkeit gemessen werden.

Zum einen lässt sich die mangelnde Zukunftsbezogenheit der Datenbasis anführen, da diese sich auf einen vergangenen und abgeschlossenen Zeitraum bezieht.[43] Die Annahme, dass durch einen Zeitvergleich erkannte Entwicklungstendenzen auf die Zukunft extrapoliert werden können, ist bei der heutigen Marktdynamik und dem ständig wandelnden unternehmerischen Umfeld nur bedingt möglich.

Zum anderen ist es nicht realisierbar, nur mittels des zur Veröffentlichung verpflichteten Jahresabschlusses eine aussagefähige Beurteilung der wirtschaftlichen Lage durchzuführen.[44] Durch den Jahresabschluss werden hauptsächlich quantifizierbare Daten vermittelt, wodurch deren Vollständigkeit nicht gegeben ist. Qualitative Aspekte können somit nur in einem begrenzten Umfang in die Analyse miteinfließen.[45]

Sofern eine Bilanzanalyse mit IFRS-Abschlüssen durchgeführt wird, wie es in der vorliegenden Arbeit der Fall ist, können bestimmte Grenzen umgangen werden. Im Gegensatz zum HGB-Abschluss steht das Vorsichtsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) bei einem IFRS-Abschluss nicht so stark im Vordergrund, weshalb eine Unterbewertung des Reinvermögens bzw. Vorrechnung von Aufwendungen nicht entsteht.[46] Bei einem IFRS-Abschluss wird eine möglichst zutreffende Sachverhaltsbeurteilung durch den Bilanzierenden verlangt. Allerdings ist diese für einen fremden Dritten nur schwer zu erkennen und somit auch nicht nachprüfbar. Aufgrund dessen kann der Jahresabschluss von der Unternehmensleitung gezielt verzerrt werden, womit die Bilanzanalyse unmittelbar an Aussagekraft verliert.

3.6 Teilgebiete der Bilanzanalyse und ihre Kennzahlen

3.6.1 Übersicht der Analysefelder

Die traditionelle Bilanzanalyse als Kennzahlenrechnung kann in drei Analysefelder aufgeteilt werden: finanzwirtschaftlich, erfolgswirtschaftlich und strategisch.[47] Eine detailliertere Aufgliederung der Teilgebiete bietet die folgende Abbildung:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Teilbereiche der Bilanzanalyse[48]

3.6.2 Erfolgswirtschaftliche Bilanzanalyse

Für die Messung des periodisierten unternehmerischen Erfolges ist die erfolgswirtschaftliche Bilanzanalyse verantwortlich.[49] Ziel dieser Analyse ist die Gewinnung von Informationen zur Beurteilung der Ertragskraft einer Unternehmung.[50] Die Ertragskraft beschreibt die Fähigkeit von Unternehmen, gegenwärtige und zukünftige Erfolge zu erwirtschaften, welche vor allem für Anteilseigner von Interesse sind, weil diese die Basis für Gewinnausschüttungen bilden.[51]

Nachfolgend werden die wesentlichen Kennzahlen für die praktische erfolgswirtschaftliche Analyse mit ihrer Berechnungslogik und ihrem Aussagegehalt dargestellt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten52

Durch das Teilen der Vertriebskosten durch die Umsatzerlöse kann die Vertriebskostenintensität ermittelt werden, welche angibt, wie viel Prozent des Umsatzes für den Vertrieb eingesetzt werden bzw. wie viel Cent pro erzieltem Euro Umsatz an Vertriebskosten anfallen.[53] Für eine sinnvolle Interpretation der Vertriebskostenintensität eignet sich hauptsächlich der Zeitvergleich. Eine zunehmende Intensität über mehrere Jahre hinweg kann vor allem durch erhöhte Marketing- und Werbemaßnahmen, Absatzprobleme oder bei Produktneueinführungen entstehen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten54

Wie auch bei der Vertriebskostenintensität wird bei der F&E-Intensität die Aufwandsstruktur analysiert.[55] Dazu kommt, dass mit Hilfe der F&E-Intensität die Innovationspolitik einer Unternehmung bewertet werden kann. Im Rahmen eines Zeit- und Betriebsvergleichs wird herausgefunden, welche Bedeutung dem jeweiligen F&E-Bereich eines Unternehmens beigemessen wird. Aufgrund der Inputorientierung dieser Kennzahl muss beachtet werden, dass nicht jeder Aufwand zu einem Erfolg führt. Sie gibt vielmehr Hinweise auf das Innovationspotenzial eines Unternehmens. Durch strategische Investitionen in dieses Innovationspotenzial kann die zukünftige zu erwartende Ertragskraft nachhaltig gesteigert werden, welche insbesondere für Aktionäre von Interesse ist.[56] Somit zeigt eine hohe F&E-Intensität, dass das Unternehmen in neue Produkte oder Lösungsansätze, wie bspw. die Elektromobilität, investiert, um langfristig wettbewerbsfähig bleiben zu können.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten57

Unter EBIT (Earnings before interest and taxes), als absolute Kennzahl, wird das Ergebnis vor Zinsen und Steuern verstanden.[58] Das EBIT selbst verschafft damit einen näheren Einblick in die operative Ertragskraft eines Unternehmens. Die Kennzahl zeigt das Betriebsergebnis unabhängig von unternehmensindividuellen Sachverhalten, wie der unterschiedlichen Besteuerung und Kapitalstruktur. Dadurch eignet es sich auch zum internationalen Vergleich von Unternehmen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten59

Die Umsatzrentabilität, auch Return on Sales (RoS) genannt, beschreibt den prozentualen Anteil des Gewinns, der nach Abzug aller Aufwendungen und Kosten aus dem Umsatzprozess erzielt wird.[60] Unter Verwendung des EBIT als Zählergröße wird die Aussagekraft der Kennzahl deutlich erhöht. Durch die Korrektur um Finanz- und Steuerergebnis fließen folglich keine Ergebnisse, die nicht durch die eigentliche betriebliche Tätigkeit entstanden sind, in die Kennzahl mit ein. Eine Umsatzrentabilität von über 5% ist als überdurchschnittlich gut zu bewerten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten61

Mit Hilfe der Eigenkapitalrentabilität wird die Verzinsung des von den Shareholdern eingebrachten Kapitals sowie der im Unternehmen verbliebenen Gewinne ausgedrückt.[62] Die Eigenkapitalrentabilität gilt oftmals als die entscheidende Kennzahl für eine potenzielle Investition von Eigenkapitalgebern, wodurch sie dementsprechend stark die Eigenkapitalbeschaffung beeinflusst.[63] Somit zeigt sie im Vergleich zu alternativen Anlageformen auf, welche Investition für den Anleger die lohnendere ist. Beim Bilden der Kennzahl sollte der Durchschnittswert aus Jahresanfangs- und Endbestand des Eigenkapitals für die Kapitalgröße verwendet werden, da hierdurch das in Beziehung setzen einer dynamischen Stromgröße mit einer statischen Kapitalgröße umgangen wird.[64]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten65

Die Gesamtkapitalrentabilität spiegelt wider, wie viel Cent durch jeden eingesetzten Euro der Bilanzsumme in der jeweiligen Rechnungsperiode erwirtschaftet wurde.[66] Mittels der Gesamtkapitalrentabilität lässt sich also die relative Fähigkeit einer Unternehmung bestimmen, mit dem verfügbaren Kapital Gewinne zu generieren. Hierzu bedarf es keiner Trennung des investierten Kapitals in Eigen- und Fremdkapital. Als Gewinngröße wird vorwiegend das EBIT herangezogen. Da die Fremdkapitalkosten auch durch das eingesetzte Kapital erzielt wurden, ist es grundsätzlich empfehlenswert, ein Ergebnis vor Abzug der Fremdkapitalzinsen zu verwenden. Es wird also das Gesamtergebnis eines Unternehmens unter der Annahme untersucht, dass die Unternehmung unverschuldet sei. Aufgrund der Verwendung des EBITs wird eine Vergleichbarkeit von Unternehmen hergestellt. Der Steueraufwand sollte unberücksichtigt bleiben, da dieser infolge der steuerlichen Abzugsfähigkeit der Fremdkapitalzinsen von der Verschuldungssituation der Unternehmung abhängt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten67

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), als reziproke Rentabilitätskennzahl, setzt den gegenwärtigen Börsenkurs einer Aktie in Relation zu ihrem anteiligen Gewinn.[68] Demnach gibt das KGV die Anzahl der Jahre an, in denen die Aktiengesellschaft ceteris paribus ihren Börsenkurs verdient hätte. Daraus folgt, dass Aktien mit einem hohen KGV als teuer eingestuft werden, da sie länger brauchen, um das investierte Kapital vollständig zu amortisieren. Um herauszufinden, ab wann ein KGV als hoch einzustufen ist, sollte ein Vergleich mit dem Branchendurchschnitt vorgenommen werden.[69] Liegt das KGV einer Aktie deutlich über dem Branchendurchschnitt, kann davon ausgegangen werden, dass die Aktie und damit auch die verbundene Aktiengesellschaft insgesamt überbewertet sind.

[...]


[1] Vgl. Budras, C., 2018, o.S.

[2] Vgl. Bender, R., 2018, o.S.

[3] Vgl. Budras, C., 2018, o.S.

[4] Vgl. Reuters (Hrsg.), 2018, o.S.

[5] Vgl. Welt (Hrsg.), 2018, o.S.

[6] Vgl. Inhoffen, L., 2017, o.S.

[7] Vgl. hier und in diesem Absatz Happel, S., Joho, K./ Seiwert, M., 2015, o.S.

[8] Vgl. hier und im Folgenden Gerhard, S./ Breitinger, M., 2015, o.S.

[9] Vgl. Handelsblatt (Hrsg.), 2015, o. S.; Manager Magazin (Hrsg.), 2017, o.S.; Salzburger Nachrichten (Hrsg.), 2018, S. 11.; NDR (Hrsg.), 2018, o.S.; Spiegel (Hrsg.), 2017, o.S.

[10] Vgl. hier und im Folgenden Wohlgemuth, F., 2007, S. 9.

[11] Vgl. Peemöller, V. H., 2003, S. 205.

[12] Vgl. hier und im Folgenden Brösel, G., 2017, S. 3.

[13] Vgl. Barth, T./ Giannaku, A., 2017, S. 24.

[14] Vgl. Küting, P./ Weber, C. P., 2015, S. 5.

[15] Vgl. hier und im Folgenden Lachnit, L./ Müller, S., 2017, S. 3.

[16] Vgl. Küting, P./ Weber, C. P., 2015, S. 7.

[17] Vgl. hier und im Folgenden Wöltje, J., 2018, S. 284.

[18] Vgl. Groll, K. H., 2004, S. 4.

[19] Vgl. hier und im Folgenden Brösel, G., 2017, S. 4-5.

[20] Vgl. Küting, P./ Weber, C. P., 2015, S. 7.

[21] Zit. nach Schierenbeck, H./ Wöhle, C. B., 2016, S. 757.

[22] Vgl. Wöltje, J., 2018, S. 286.

[23] Küting, P./ Weber, C. P., 2015, S. 8.

[24] Vgl. hier und im Folgenden Wohlgemuth, F., 2007, S. 17-20.

[25] Vgl. Wöhe, G., 1997, S. 291.

[26] Vgl. Groll, K. H., 2004, S. 1.

[27] Vgl. Wehrheim, M./ Schmitz, T., 2009, S. 149.

[28] Vgl. hier und im Folgenden Lachnit, L./ Müller, S., 2017, S. 5.

[29] Vgl. Wohlgemuth, F., 2007, S. 21.

[30] Vgl. hier und im Folgenden Koch, J., 1998, S. 128.

[31] Vgl. hier und im Folgenden Graumann, M., 2017, S. 8.

[32] Vgl. Groll, K. H., 2004, S. 6.

[33] Vgl. Graumann, M., 2017, S. 9.

[34] Vgl. Wöltje, J., 2018, S. 290.

[35] Vgl. Küting, P./ Weber, C. P., 2015, S. 13.

[36] Vgl. hier und im Folgenden Hail, L., 2002, S. 53.

[37] Vgl. hier und im Folgenden Wöltje, J., 2018, S. 288-290.

[38] Vgl. hier und im Folgenden Wagenhofer, A., 2009, S. 559-607.

[39] Vgl. Küting, P./ Weber, C. P., 2015, S. 14.

[40] Vgl. hier und im Folgenden Küting, P./ Weber, C. P., 2015, S. 4-7.

[41] Vgl. Lichtkoppler, K./ Kostelecky, A., 2007, S. 5.

[42] Vgl. hier und im Folgenden Brösel, G., 2017, S. 31.

[43] Vgl. hier und im Folgenden Coenenberg, A. G./ Haller, A./ Schultze, W., 2018, S. 1047.

[44] Vgl. Brösel, G., 2017, S. 35.

[45] Vgl. Kuhnle, H., 2004, S. 329.

[46] Vgl. hier und im Folgenden Coenenberg, A. G./ Haller, A./ Schultze, W., 2018, S. 1048.

[47] Vgl. Coenenberg, A. G./ Haller, A./ Schultze, W., 2018, S. 1040.

[48] In Anlehnung an Coenenberg, A. G./ Haller, A./ Schultze, W., 2018, S. 1040-1248.

[49] Vgl. Wöltje, J., 2018, S. 287.

[50] Vgl. Coenenberg, A. G./ Haller, A./ Schultze, W., 2018, S. 1131.

[51] Vgl. Gräfer, H./ Gerenkamp, T., 2016, S. 27.

[52] Zdrowomyslaw, N., 2001, S. 761.

[53] Vgl. hier und in diesem Absatz Barth, T./ Giannaku, A., 2017, S. 219.

[54] Scheffler, E., 2011, S. 128.

[55] Vgl. hier und im Folgenden Brösel, G., 2017, S. 315-316.

[56] Vgl. hier und im Folgenden Barth, T./ Giannaku, A., 2017, S. 215.

[57] Scheffler, E., 2011, S. 49.

[58] Vgl. hier und in diesem Absatz Pochmann, G./ Sendel-Müller, M./ Kischewski, S./ Houben, M, 2012, S. 107.

[59] Krause, H.-U./ Arora, D., 2010, S. 35.

[60] Vgl. hier und in diesem Absatz Barth, T./ Giannaku, A., 2017, S. 251-253.

[61] Brösel, G., 2017, S. 213.

[62] Vgl. Hahn, D., 1969, S. 178.

[63] Vgl. hier und im Folgenden Küting, P./ Weber, C. P., 2015, S. 327.

[64] Vgl. Coenenberg, A. G./ Haller, A./ Schultze, W., 2018, S. 1181.

[65] Baetge, J./ Kirsch, H. J./ Thiele, S., 2004, S. 370.

[66] Vgl. hier und in diesem Absatz Coenenberg, A. G./ Haller, A./ Schultze, W., 2018, S. 1193.

[67] Baetge, J./ Kirsch, H. J./ Thiele, S., 2004, S. 459.

[68] Vgl. hier und im Folgenden Brösel, G., 2017, S. 223.

[69] Vgl. hier und im Folgenden Barth, T./ Giannaku, A., 2017, S. 260.

Ende der Leseprobe aus 79 Seiten

Details

Titel
Die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Automobilindustrie nach dem Abgasskandal
Untertitel
Eine kritische Analyse
Hochschule
Hochschule für Technik Stuttgart
Note
1,3
Autor
Jahr
2019
Seiten
79
Katalognummer
V493658
ISBN (eBook)
9783668988088
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entwicklung, automobilindustrie, abgasskandal, eine, analyse
Arbeit zitieren
Tobias Werner (Autor), 2019, Die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Automobilindustrie nach dem Abgasskandal, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/493658

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