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Die Untersuchung der Färbbarkeit mithilfe der Fractional Graph Theory

Titel: Die Untersuchung der Färbbarkeit mithilfe der Fractional Graph Theory

Bachelorarbeit , 2017 , 69 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Andrea Müller-Mattheis (Autor:in)

Mathematik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit befasst sich mit der fraktionalen Graphentheorie. Ausgehend von den bekannten Problemen der Graphentheorie ist der Kerngedanke in der "Fractional Graph Theory", die bestehenden (ganzzahligen) Konzepte auf reelle Werte zu erweitern.

Anhand anschaulicher Beispiele werden die graphentheoretischen Konzepte der Kantenüberdeckung und Knotenpackung auf den fraktionalen Fall übertragen. Ebenso werden fraktionale Matchings definiert und das fraktionale Hamiltonkreisproblem behandelt.

Im Kern der Arbeit steht die Untersuchung der Färbbarkeit. Eine Vermutung für eine obere Schranke der chromatischen Zahl liefert die Reed'sche Vermutung. Die ausführliche Ausarbeitung für einen Beweis der fraktionalen Version dieser Vermutung ist ein Herzstück der Arbeit. Außerdem findet sich auch der Beweis für eine noch verschärftere lokale Version dieser Schranke.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1. Aufbau der Arbeit

1.2. Grundlagen und Definitionen

1.2.1. Graphentheorie

1.2.2. Stochastik

2. Hypergraphen

2.1. Kantenüberdeckungen

2.2. Knotenpackungen

3. Matchings

3.1. Fraktionale Matchings

3.2. Allgemeines

3.3. Fraktionales Hamiltonkreisproblem

3.4. Das duale Problem

4. Färbbarkeit

4.1. Fraktionale Färbbarkeit

4.2. Allgemeines

4.3. Das duale Problem

5. Reed’sche Vermutung

5.1. Reed’sche Vermutung im fraktionalen Fall

5.1.1. Das Lemma

5.1.2. Folgerungen aus Lemma 5.2

5.1.3. Vorüberlegungen zum Algorithmus

5.1.4. Der Algorithmus

5.1.5. Der Beweis

5.2. Lokale Verschärfung

5.2.1. Lokale Version von Lemma 5.2

5.2.2. Lokale Version von Gleichung (4)

5.2.3. Der veränderte Algorithmus

5.2.4. Der angepasste Beweis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der fraktionalen Graphentheorie und erweitert klassische, ganzzahlige Konzepte auf reelle Werte, um so ein tieferes Verständnis für graphbasierte Strukturen wie Kantenüberdeckungen, Matchings und Färbbarkeit zu gewinnen.

  • Erweiterung graphentheoretischer Invarianten auf den fraktionalen Fall
  • Analyse von Hypergraphen und dualen Problemen
  • Untersuchung der fraktionalen Färbbarkeit von Graphen
  • Beweisführung zur fraktionalen Version der Reed’schen Vermutung
  • Anwendung von Algorithmen zur Konstruktion fraktionaler Färbungen

Auszug aus dem Buch

5.1.4. Der Algorithmus

Die entscheidenden Schritte zu einem Beweis der fraktionalen Variante der Reed’schen Vermutung erfolgen in dem nachfolgenden Algorithmus 1.

Die Idee, Knoten Wahrscheinlichkeiten zuzuordnen, ob sie in einer zufällig gewählten größten stabilen Menge liegen, wird auch hier wieder relevant. Doch um eine fraktionale Färbung zu konstruieren, ist ein längerer Algorithmus von Nöten, der schrittweise vorgeht. Auch hier beginnt man damit, jeder größten stabilen Menge dasselbe positive Gewicht zuzuordnen. Dabei wird zunächst garantiert, dass Σ_{{Si:v∈Si}} wSi ≤ 1 ∀v ∈ V.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel motiviert die Arbeit und führt die grundlegenden graphentheoretischen und stochastischen Definitionen ein.

2. Hypergraphen: Hier werden Kantenüberdeckungen und Knotenpackungen im Kontext von Hypergraphen betrachtet und der Übergang zu fraktionalen Werten über lineare Programmierung und das Subadditivitäts-Lemma erläutert.

3. Matchings: Dieses Kapitel behandelt fraktionale Matchings, das Hamiltonkreisproblem sowie deren duale Problemstellungen in der Graphentheorie.

4. Färbbarkeit: Fokus liegt auf der fraktionalen Färbbarkeit, wobei verschiedene Ansätze, darunter die Verwendung von Hypergraphen und eine praxistaugliche Definition, diskutiert werden.

5. Reed’sche Vermutung: Das Hauptkapitel widmet sich der fraktionalen Version der Reed’schen Vermutung, präsentiert einen Beweis mittels eines speziell entwickelten Algorithmus und betrachtet zusätzlich eine lokale Verschärfung.

Schlüsselwörter

Fractional Graph Theory, Graphentheorie, Hypergraphen, Lineare Programmierung, Matching, Kantenüberdeckung, Knotenpackung, Färbbarkeit, Reed’sche Vermutung, Stochastik, Subadditivitäts-Lemma, Chromatischer Zahl, Automorphismus, Optimierung, Algorithmen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der "Fractional Graph Theory" (fraktionale Graphentheorie), bei der klassische, ganzzahlige graphentheoretische Konzepte auf rationale bzw. reelle Werte erweitert werden.

Welche sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die fraktionale Behandlung von Kantenüberdeckungen, Matchings, Färbbarkeiten von Graphen sowie die Untersuchung der Reed’schen Vermutung im fraktionalen Kontext.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Untersuchung der Färbbarkeit von Graphen unter fraktionalen Aspekten und die Beweisführung der fraktionalen Version der Reed’schen Vermutung.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit verwendet Methoden der linearen Programmierung, insbesondere die LP-Relaxation, sowie mathematische Beweistechniken basierend auf dem Subadditivitäts-Lemma.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Hypergraphen, Matchings, die Theorie der Färbbarkeit und ausführliche Beweise zur Reed’schen Vermutung sowie deren lokale Verschärfungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind fraktionale chromatische Zahl, Matchingzahl, Knotenpackung, Reed’sche Vermutung, Hypergraphen und Lineare Optimierung.

Wie unterscheidet sich die fraktionale Färbung von einer normalen Färbung?

Bei der fraktionalen Färbung werden Knoten oder Kanten nicht einfach einer festen Farbe zugeordnet, sondern mit rationalen Gewichten versehen, deren Summe bestimmten Bedingungen unterliegt, was eine flexiblere und präzisere Modellierung ermöglicht.

Warum ist die Reed’sche Vermutung für diese Untersuchung wichtig?

Die Reed’sche Vermutung ist eines der zentralen Probleme der Graphentheorie; die Arbeit zeigt, dass ihre fraktionale Version bewiesen werden kann, was im Vergleich zum schwierigen ganzzahligen Fall eine stärkere theoretische Aussage erlaubt.

Ende der Leseprobe aus 69 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Untersuchung der Färbbarkeit mithilfe der Fractional Graph Theory
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1.0
Autor
Andrea Müller-Mattheis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
69
Katalognummer
V493879
ISBN (eBook)
9783346000026
ISBN (Buch)
9783346000033
Sprache
Deutsch
Schlagworte
untersuchung färbbarkeit fractional graph theory
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andrea Müller-Mattheis (Autor:in), 2017, Die Untersuchung der Färbbarkeit mithilfe der Fractional Graph Theory, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/493879
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Leseprobe aus  69  Seiten
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