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Die Frau im Barock. Geschichtsdidaktik im Museum (7. Klasse Geschichte)

Title: Die Frau im Barock. Geschichtsdidaktik im Museum (7. Klasse Geschichte)

Lesson Plan , 2018 , 55 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit wird ein Unterrichtsentwurf zum Thema "Die Frau im Barock" dargestellt. Die hier behandelte Doppelstunde wurde mit einer sogenannten SPRINT-Klasse im Germanischen Nationalmuseum durchgeführt. Neben der Vermittlung von geschichtlichem Fachwissen, ist somit auch der Aspekt der Sprache sehr wichtig. In dieser Hausarbeit liegt der Fokus allerdings auf dem Fach Geschichte.

Das Museum wird im Schulunterricht von Lehrern gerne als außerschulischer Lernort verwendet. Ein Museum kann dabei vor allem in der Geschichte oftmals einen viel besseren Eindruck vermitteln als nur die Theorie im Lehrbuch oder auf dem Arbeitsblatt. Ein Museum strahlt eine besondere Atmosphäre aus und begeistert Menschen mit historischen oder außergewöhnlichen Objekten.

Schulen und Museen haben dabei ein gemeinsames Ziel, nämlich die Vermittlung von Bildung und Kultur, sozusagen die intellektuelle Weiterbildung der Menschen. Um dies langfristig und zukünftig sicherstellen zu können, veranstalten Museen bestimmte Ausstellungen, während Schulen wichtige Themen im Unterricht behandeln. Der Besuch von einzelnen Museen oder zumindest bestimmten Ausstellungsstücken ist dadurch heutzutage ein wichtiger Bestandteil zur Vermittlung von Geschichtsbewusstsein geworden. Schulkinder können sich dadurch besser mit der Vergangenheit auseinandersetzen und bekommen anhand von Realien die kulturelle Identität etwa einer bestimmten Epoche vermittelt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Fachwissenschaftlicher Teil

Sachanalyse

3. Fachdidaktische Grundlegung

Didaktische Analyse

4. Fachdidaktische Ausarbeitung

Didaktische Rekonstruktion

Unterrichtsverlauf und Scaffolding

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit präsentiert einen Unterrichtsentwurf zum Thema „Die Frau im Barock“, der spezifisch für eine SPRINT-Klasse im Germanischen Nationalmuseum konzipiert wurde, um durch den Besuch eines außerschulischen Lernorts sowohl historisches Fachwissen als auch sprachliche Kompetenzen zu vermitteln.

  • Entwicklung und Merkmale der weiblichen Mode im Barock
  • Analyse gesellschaftlicher Rollenbilder und Machtverhältnisse
  • Einsatz von Museumsobjekten (Kleidung, Musikinstrumente, Interieur) als didaktisches Werkzeug
  • Förderung von Geschichtsbewusstsein durch multikulturelle Vergleichsperspektiven
  • Anwendung von Scaffolding-Methoden im Spracherwerbsunterricht

Auszug aus dem Buch

Sachanalyse

Im folgendem wird auf die modische Entwicklung im Barock und auf das im Germanischen Nationalmuseum ausgestellte Kleid eingegangen.

Vor allem in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und damit nach dem dreißigjährigen Krieg fand ein merklicher Wandel in der Mode statt. Zur Zeit des Krieges war die Bekleidung sehr schlicht und unterschiedlich, dies veränderte sich allerdings. Der Ursprung dieses Wandels war Paris, genauer der Hof des Sonnenkönigs, Ludwig XIV. Folglich wurde die Kleidung pompöser und auffälliger, irgendwie malerisch. Allgemein könnte man sagen, dass die Menschen begannen ein richtiges Modebewusstsein zu entwickeln. So geht auf diese Zeit im 17. Jahrhundert auch der Ursprung des Begriffs Mode zurück. Plötzlich war es wichtig, wie man sich kleidete und wie man sich nach außen verhielt. Noch die heutigen Benimmvorstellungen basieren auf diesen Veränderungen.

Der Adel versuchte sich durch seine Kleidung abzusetzen. Dies äußerte sich etwa durch die Nutzung von auffälligen Schuhschnallen oder prunkvollen Perücken. Die teureren wurden dabei oft gar aus echten Frauenhaaren hergestellt, für günstigere wurden Pferde- oder Ziegenhaare verwendet. Angeblich geht die Verwendung dieser Perücken auf den Sonnenkönig selbst zurück, da dieser damit versuchte seine Glatze zu verdecken und jugendlicher zu wirken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Bedeutung des Museums als außerschulischen Lernort und stellt das Ziel der Hausarbeit, einen Unterrichtsentwurf zum Thema „Die Frau im Barock“ für eine SPRINT-Klasse, vor.

2. Fachwissenschaftlicher Teil: Dieses Kapitel liefert eine Sachanalyse zur modischen Entwicklung im Barock, wobei insbesondere der Einfluss des französischen Hofes und die repräsentative Funktion adeliger Kleidung thematisiert werden.

3. Fachdidaktische Grundlegung: Hier werden mittels der Didaktischen Analyse fünf ausgewählte Museumsobjekte geschichtswissenschaftlich aufbereitet, um die Lebenswelt, Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Strukturen der Epoche darzustellen.

4. Fachdidaktische Ausarbeitung: Dieser Abschnitt beschreibt die methodische Umsetzung der Unterrichtsstunde unter Berücksichtigung der speziellen Bedürfnisse von SPRINT-Schülern und erläutert den konkreten Ablauf mittels Scaffolding.

5. Resümee: Das Resümee reflektiert den Erfolg des Unterrichtsbesuchs im Museum und bewertet die Wirkung des gewählten Themas sowie die organisatorischen Herausforderungen für die Lehrkräfte.

Schlüsselwörter

Barock, Museum, SPRINT-Klasse, Frau, Mode, Sachanalyse, Didaktik, Geschichtsbewusstsein, Spracherwerb, Scaffolding, Rollenverteilung, historisches Lernen, interkultureller Vergleich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Konzeption und Durchführung eines Unterrichtsentwurfs zum Thema „Die Frau im Barock“ im außerschulischen Lernort Museum für eine SPRINT-Klasse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die modische Entwicklung im Barock, die historische Rolle der Frau, die Analyse von Museumsobjekten sowie die Förderung von Sprache und Geschichtsbewusstsein bei Schülern mit Migrationshintergrund.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, Schülern durch den direkten Kontakt mit historischen Objekten ein besseres Verständnis für eine vergangene Epoche und die darin herrschenden Geschlechterrollen zu vermitteln, während gleichzeitig der Spracherwerb gefördert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine didaktische Rekonstruktion angewendet, die fachwissenschaftliche Sachanalysen mit spezifischen didaktischen Analysemodellen verbindet, um einen zielgruppengerechten Unterricht zu gestalten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Sachanalyse zur Epoche, eine didaktische Grundlegung anhand von fünf Ausstellungsobjekten sowie die detaillierte Beschreibung des Unterrichtsverlaufs und der angewandten Scaffolding-Methoden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Barock, Museumspädagogik, SPRINT-Klasse, Rollenbilder, interkulturelles Lernen und fachdidaktische Methoden charakterisiert.

Warum ist das Museum ein besonders hilfreicher Lernort für SPRINT-Klassen?

Das Museum ermöglicht es, durch reale Objekte und eine atmosphärische Umgebung kulturelle Verständnisse zu erzeugen, die über die rein theoretische Vermittlung in Lehrbüchern hinausgehen und somit den Spracherwerb unterstützen.

Welchen Einfluss hatte der Chinoiserie-Stil auf die didaktische Planung?

Der Chinoiserie-Stil wurde verwendet, um eine Verbindung zwischen historischen Objekten (wie der bemalten Harfe) und einer bestimmten künstlerischen Epoche herzustellen, was den Schülern durch Domino-Spiele und Bildanalysen nähergebracht wurde.

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Details

Title
Die Frau im Barock. Geschichtsdidaktik im Museum (7. Klasse Geschichte)
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
2,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
55
Catalog Number
V494085
ISBN (eBook)
9783346000385
ISBN (Book)
9783346000392
Language
German
Tags
frau barock geschichtsdidaktik museum klasse geschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Die Frau im Barock. Geschichtsdidaktik im Museum (7. Klasse Geschichte), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/494085
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