Work-Life-Balance. Persönliches Gleichgewicht durch Zeit- und Selbstmanagement


Studienarbeit, 2017
30 Seiten, Note: 1,3
Anonym

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Aufgabenstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit

2 Zeit- und Selbstmanagement zur Erreichung einer ausgewogenen Work-Life-Balance
2.1 Theoretische Grundlagen von Zeit- und Selbstmanagement
2.2 Individuelle Zeit- und Selbstmanagementtechniken für eine ausgeglichene Work- Life-Balance
2.3 Übertragung auf das Beispiel von Markus Müller

3 Betriebliches Gesundheitsmanagement
3.1 Work-Life-Balance – ein Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagements
3.2 Konzept der betrieblichen Gesundheitsförderung für die Unternehmensberatung des Fallbringers Markus Müller

4 Schlussbetrachtung

5 Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Eigene Darstellung der Verhaltensdimensionen des Zeitmanagements nach Claessens et al. (2009) in Anlehnung an Weisweiler, Dirscherl & Braumandl

Abbildung 2: Eigene Darstellung der Schritte zu einem besseren Selbstmanagement in Anlehnung an Seiwert

Abbildung 3: Eigene Darstellung in Anlehnung an Kastner, 2010, S

Abbildung 4: Eigene Darstellung vom Modell der Work-Life Balance am Beispiel Markus Müller in Anlehnung an Kastner, 2010, S

Abbildung 5: Zusammenfassung ALPEN-Methode, eigene Darstellung

Abbildung 6: Eigene Darstellung Eisenhower Prinzip in Anlehnung an Kaluza

Abbildung 7: Eigene Darstellung ABC-Analyse in Anlehnung an Weisweler et al

Abbildung 8: Eigene Darstellung der persönlichen Leistungskurve von Markus Müller in Anlehnung an Zulley

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Zusammenfassung der privaten und beruflichen Situation von Markus Müller

Tabelle 2: Wochenplanung Markus Müller .

1 Einleitung

1.1 Aufgabenstellung

In der vorliegenden Studienarbeit setzt sich die Autorin mit dem Problem von Markus Müller auseinander, welches nachfolgend beschrieben werden soll. Markus Müller hat es in einer Unternehmensberatung bereits nach 3 Jahren als Junior Consultant auf die nächste Karrierestufe geschafft und leitet nun eigene Projekte. Hervorragende Leistungen rund um die Uhr müssen erbracht werden und diese sind der ständigen Kontrolle seitens Vorgesetzten, Kollegen und Kunden ausgesetzt. Durch sein Firmen-Smartphone ist er ständig online und erreichbar. Grundsätzlich sind die Vormittage im Büro bereits mit Besprechungen verplant und am Nachmittag muss die Aufgabenliste abgearbeitet werden. Das Telefon klingelt ständig und der Vorgesetzte delegiert weitere Aufgaben mit hoher Priorität im Hinblick auf die nächste Dienstreise. Der Abend zu Hause wird meistens ebenfalls dazu genutzt, um liegen gebliebene Dinge aus dem Büro zu erledigen. Meistens ist Herr Müller spätestens um halb neun Uhr morgens im Büro und verlässt dieses in den seltensten Fällen vor halb acht, jedoch wird er das Gefühl der ständigen Zeitnot nicht los.

Sein Job fordert auch persönliche Opfer, denn seine zwei Kinder und seine Ehefrau sieht er nur morgens und abends für kurze Zeit. Untertags nimmt er seine Mahlzeiten immer unter Zeitdruck ein, denn entweder müssen wichtige Nachrichten währenddessen beantwortet werden oder es finden Kundengespräche statt. Auch seinen lang gehegten Traum, ein Reiheneckhaus als Eigenheim in Nymphenburg, kann er nicht wirklich genießen, da für Garten und nachbarschaftliche Beziehungen überhaupt keine Zeit übrig ist. Schon lange hatte er seine Zeit nicht mehr aktiv mit seiner Familie verbracht, gemeinsame Zeit mit seiner Ehefrau ist zur Seltenheit geworden, schon lange sind sie nicht mehr gemeinsam ausgegangen. Auch hat er bereits nicht zum ersten Mal ein wichtiges Datum vergessen, diesmal war es der 10. Hochzeitstag. Für seine Hobbys Wandern und Segeln findet er überhaupt keinen Freiraum mehr. Er verspürt immer mehr eine wachsende Unzufriedenheit in Bezug auf seine Beziehung zu seiner Familie und Freunden sowie seine Gesundheit. Er schafft es nicht mehr den Zustand innerer Ruhe herzustellen, seine Gedanken kreisen auch lange nach Feierabend um den Job. All das was er unter Tags nicht schafft, beruflich oder privat, beschäftigt ihn lang in die Nacht hinein und bereitet ihm schlaflose Nächte. Er hat das eigene Wohlbefinden völlig aus dem Fokus verloren. Nachstehend die wichtigsten Informationen über Markus Müller im Überblick:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Zusammenfassung der privaten und beruflichen Situation von Markus Müller

1.2 Zielsetzung der Arbeit

Im Rahmen dieser Studienarbeit sollen für den Fallbringer Markus Müller persönlich passende und effektive Zeit- und Selbstmanagementtechniken theoretisch vorgestellt werden. Angestrebtes Ziel ist die Verbesserung der Balance zwischen den unterschiedlichen Lebensbereichen Beruf, Familie, Freunde und Gesundheit. Arbeits- und Lebensrhythmus sollen optimal aufeinander abgestimmt werden. Der berufliche und private Alltag soll optimaler gestaltet werden und mit dem damit verbundenen Stress besser umgegangen werden. Für die Personalabteilung der Unternehmensberatung soll zur Förderung der Work-Life-Balance ein ganzheitliches Gesundheitsmanagement Konzept erarbeitet werden.

1.3 Aufbau der Arbeit

In der folgenden Arbeit soll zum einen auf die ausschlaggebenden Begriffe Zeit- und Selbstmanagement eingegangen werden und die Hintergründe erklärt werden. Zum anderen wird auf die Begriffe „Work-Life-Balance“ und „Life-Domain-Balance“ eingegangen. In Kapitel 2 werden Techniken vorgestellt, die für den Fallbringer Markus Müller in Bezug auf das Zeit- und Selbstmanagement förderlich sind und ihn dabei unterstützen sollen, eine ausgeglichene Work-Life-Balance zu erreichen. In Kapitel 3 wird beschrieben welchen Beitrag betriebliches Gesundheitsmanagement zum Erhalt und Aufbau der Gesundheit der Mitarbeiter leisten kann.

2 Zeit- und Selbstmanagement zur Erreichung einer ausgewogenen Work-Life­ Balance

2.1 Theoretische Grundlagen von Zeit- und Selbstmanagement

Es gibt zahlreiche Definitionen fiir Zeitmanagement aber auch viele Stimmen die sich dafiir aussprechen, dass man Zeit nicht managen kann. Zeit vergeht immer gleich schnell und kontinuierlich, unabhlingig davon was man in dieser Zeit tut und wie unterschiedlich man es wahrnimmt (Fraisse, 1985, S. 71). Folglich kann dieser Fluss vom Menschen nicht gesteuert werden. Es scheint hochstens eine Kontrolle und Steuerung des eigenen Handelns in der Zeit moglich. Koch und Kleinmann verstehen unter Zeitmanagement ,die von einer Person selbst kontrollierten Bemiihungen, Zeit aufeine subjektiv effiziente Art und Weise zu verwenden, urn Ziele zu erreichen" (Konig & Kleinmann, 2004, S. 109). Damit ist nicht nur ein se1bstbestimmter strategischer Umgang mit der eigenen Zeit gemeint, sondern auch die Optimierung der beruflichen und privaten Zeitautonomie mit dem Ziel, einen personlichen Ausgleich zu fordern sowie Stressoren zu vermeiden. Es Hisst sich zusammenfassend sagen, dass im Kern des Zeitmanagements das menschliche Verhalten liegt. Weisweier, Dirscherl und Braumandl fassen hierzu die Verha1tensdimensionen nach Claessens wie folgt zusammen (Weiswei1er, Dirscherl & Braumandl, 2012, S. 14):

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abhildung1: Eigene Darstellung der Verhaltensdimensionen des Zeitmanagements nach Claessens et al.(2009) in Anlehnung an Weisweiler, Dirscherl&Braumandl

In der ersten Dimension „Zeitabschätzung“ geht es um die Realisierung und das Bewusstwerden des Hier und Jetzt sowie der Vergangenheit und Zukunft. Ebenso geht es um die persönlichen Möglichkeiten der Zeitnutzung sowie einer realistischen Selbsteinschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit. Die zweite Dimension „Planung“ richtet sich an die organisatorischen Möglichkeiten zur Aufgabenerledigung wie Ziele setzen, Aufgaben planen, Priorisieren, To-Do-Listen erstellen und Aufgaben gruppieren. Im „Monitoring“ geht es darum zu überprüfen wie viel Zeit man für die Ausführung der Tätigkeiten benötigt sowie der Regulierung durch eine Feedbackschleife, die den Einfluss von Fremdunterbrechungen begrenzt. Der Bereich der „Exekutiven“ schließt Verhaltensweisen ein, die die Tätigkeiten direkt oder indirekt beeinflussen. Dazu gehört das Eliminieren von Zeitfressern sowie die Regulierung der Motivation zur Aufgabenerledigung. Zeitmanagement umfasst also im engeren Sinne optimale Planung, Koordination und Umsetzung anstehender Aufgaben. Im weiteren Sinne wird von der optimalen Nutzung der zur Verfügung stehenden Zeit im beruflichen und privaten Kontext gesprochen. Ein optimales Zeitmanagement hängt sowohl vom beruflichen Anspruch als auch von persönlichen Dispositionen ab. Damit tritt eine individuelle Komponente ins Zentrum der Betrachtung (Weisweiler et al., 2012, S. 14). Daraus folgernd entwickelt sich eine Definition, die Zeitmanagement als Mittel beschreibt, diese soll für die vorliegende Arbeit als treffende Definition gelten.

Theoretisch hinterlegte Definitionen für Selbstmanagement sind selten zu finden. Es gibt handlungsbezogene und sachliche Ansätze, die besagen, dass Selbstmanagement eine Arbeits- und Lerntechnik ist, die sich am Ziel des Erfolges orientiert (Seiwert, 1995, S. 9). Diese Definition versteht Selbstmanagement fast ausschließlich als Selbstverpflichtung und berücksichtigt zwar den Aspekt der Führung, jedoch findet das „Selbst“ keine ausreichende Beachtung. In der neueren Literatur wird Selbstmanagement als Möglichkeit zur individuellen Selbstverwirklichung oder als Zeichen der Selbstbehauptung und Selbstverantwortung gesehen (Graf-Götz, Glatz, 1998, S. 180). Insbesondere die ganzheitliche Sicht des Menschen scheint sich mittlerweile in der Forschung durchgesetzt zu haben. Selbstmanagement ist die eigene Befähigung persönliche Ziele und Werte so in Einklang zu bringen, dass die Ziele erreicht werden und dabei Zufriedenheit erlebt wird. Dabei wird eine Ausgeglichenheit von Zielen (Kopf) und Werten (Bauch) angestrebt (Kehr, 2002, S. 16). Diese Alternative wird als Kompensationsmodell nach Kehr bezeichnet. Es geht darum seinen Alltag bewusst in die Hand zu nehmen und diesen motiviert durch Zielsetzungen zu planen und zu organisieren. Selbstmanagement greift somit viel weiter als eine rein zeitliche Organisation der eigenen Person, es umfasst auch die Aspekte der Selbstverantwortung und Selbstverwirklichung. 1m nachstehenden Regelkreismodell werden die am haufigsten vorgeschlagenen Schritte zu einem besseren Selbstmanagement stellvertretend vorgestellt (Seiwert, 1997, S. 41):

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung2: Eigene Darstellung der Schritte zu einem besseren Selbstmanagement in Anlehnung an Seiwert

Zunachst gilt es die angestrebten Ziele zu analysieren und zu formulieren. 1m Anschluss daran ist eine Planung als Vorbereitung zur Verwirklichung der Ziele durchzufiihren. Nach der Entscheidung iiber die durchzufiihrenden MaBnahmen miissen diese organisiert und realisiert werden. Zum Abschluss werden die formulierten Ziele auf ihren Erreichungsgrad gepriift und es wird ein Soll-Ist-Abgleich der einzelnen Schritte vorgenommen. Der gesamte Prozess wird in allen Phasen von Information und Kommunikation begleitet. Hierbei gilt zu beachten, dass es sich urn ein stark vereinfachtes Modell handelt, seine Sachorientierung neigt dazu das ,,Selbst" zum Instrument der Zweckerfiillung zu degradieren. In der Fachliteratur werden begleitend verschiedenste Arbeitstechniken vorgestellt, auf die im Abschnitt 2.2 naher eingegangen wird.

Unabhangig davon, ob man nun Zeit- oder Selbstmanagement betrachtet, steht die Anstrengung des Individuurns im Vordergrund sein Verhalten anzupassen. Hierbei handelt es sich urn wichtige Kompetenzen, die im Alltag einen hohen personlichen Nutzen haben. Man spricht von der ,,Zeit- und Selbstkompetenz". Damit ist nicht nur die aktive sowie individuelle Zielsetzung und Planung gemeint, sondern auch dadurch bedingte aktive Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen, Stärken und Entwicklungsfeldern. Es werden für die Persönlichkeitsentwicklung unterstützende Bedingungen erarbeitet, durch die angestoßenen Selbstreflexionsprozesse und selbstorganisiertes Handeln wird eine Steigerung der individuellen Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit im Berufs- und Privatleben erreicht (Weisweiler et al., 2013, S. 77).

Die wichtigste Entwicklung bei den ganzheitlichen Ansätzen im Rahmen von Zeit- und Selbstmanagement ist auf dem Feld der „Work-Life-Balance“ zu beobachten. Diese hat eine ausgewogene Balance zwischen Berufs- und Privatleben als Ziel. Die Ausgangssituation dieses Konzeptes besteht in der Erkenntnis, dass immer mehr Erwerbstätige durch Dauerbelastung im Beruf, Erfolgsdruck sowie eigenen Ehrgeiz Symptome des „Burn-Out-Syndroms“ aufweisen. Im Zusammenhang mit einer neuen Qualität der Arbeit versucht „Work-Life-Balance“ daher Fragen der Vereinbarkeit von Beruf und Familie oder von Arbeit und Freizeit zu beantworten (Graf, 2003, S. 114). Hohe Arbeitsbelastung, Erfolgsdruck und große Verantwortung im beruflichen und privaten Kontext können Determinanten auf die Ausgewogenheit von Arbeits- und Privatleben darstellen. Die Begrifflichkeit suggeriert jedoch eine angestrebte Balance zwischen zwei, wie es scheint strikt getrennten Bereichen, also entweder arbeiten oder leben. Arbeit ist jedoch ein zentraler Bestandteil des Lebens und es finden sich unterschiedliche Formen von Arbeit auch außerhalb der Erwerbstätigkeit. Vielmehr ist es erstrebenswerter die Balance zwischen den verschiedenen Bereichen im Leben zu erreichen. Die richtige Begrifflichkeit wäre also weniger „Work-Life-Balance“, sondern viel mehr „Life-Domain- Balance“ (Ulich & Wülser, 2014, S. 348). Neben Beruf gehören Kontakte zu Familie und Freunden, Körper und Sinn zu den unterschiedlichen Lebensbereichen. Dabei lässt sich auch feststellen, dass Arbeiten im Flow-Zustand, also optimaler Zustand für die Arbeit, eine der Möglichkeiten ist unterschiedliche Lebensbereiche miteinander zu vereinbaren. Klare Ziele für jeden Schritt ist eine der Bedingungen für einen Flow-Zustand. Umgehende und präzise Rückmeldung sowie die Ausgeglichenheit von Fähigkeiten und Anforderungen zur Eliminierung von Über- und Unterforderung sind weitere Bedingungen (Voggenreiter, 2013, S. 208). Der Begriff der Life-Domain-Balance hat sich in der wissenschaftlichen Literatur jedoch nicht durchgesetzt (Voggenreiter, 2013, S. 197). Eine weitere mögliche Auslegung des Begriffes Work-Life-Balance wäre das Austarieren von belastenden und erholenden Aktivitäten in beiden Lebensbereichen Arbeit und Freizeit (Kastner, 2010, S. 3). Zur Veranschaulichung eignet sich das Vier-Felder-Schema über Beanspruchung und Entspannung im Arbeits- und Privatbereich am Beispiel vom Fallbringer Markus Müller.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Eigene Darstellung in Anlehnung an Kastner, 2010, S. 2

Dieses Vier-Felder-Schema zeigt, dass man auch im privaten Bereich Belastungen und Beanspruchungen hat, welche sich im Fall von Markus Milller aus der morgendlichen Betreuung seiner zwei Kinder ergeben (Feld C). Auf der anderen Seite bietet auch der Bereich der Arbeit Erholungs- und Regenerationsmoglichkeiten (Feld B). 1m FeldA und D fmdet sich die klassische Sichtweise von Work-Life-Balance. Ein mogliches Ziel des Austarierens kann sein die Energielieferanten zu identifizieren und zu fordem sowie die Dominanz der Belastungen und Beanspruchungen zu reduzieren.

Diese Ausfiihrungen machen deutlich, dass Work-Life-Balance em Begriff fiir em facettenreiches und wichtiges Themengebiet ist. Das Modell der Work-Life-Balance als Wippe nach Kastner (2010) bietet Hinweise auf die Dynamik der Wechselwirkungen zwischen personalen, situativen und organisationalen Faktoren. Nach Kastner (2010) ergibt es durchaus Sinn den Arbeitsbegriff durch den Begriff der Tatigkeit zu ersetzen.Denn wie die Abbildung 4 zeigt finden sich auch im privaten Bereich Tatigkeiten, die als belastend empfunden werden und eine Arbeit darstellen (Feld C). Genauso gibt es Tatigkeiten in der Erwerbsarbeit, die eine Entlastung darstellen (Feld B). Kastner unterscheidet hier nach investiven und konsumtiven Tatigkeiten. Investive Tatigkeiten werden durch den Einsatz von Zeit, Geld und Energie fiir die Zukunft charakterisiert und haben das Ziel Lebensbediirfnisse zufriedenstellend zu befriedigen.

Dazu zahlen Erwerbsarbeit, Eigenarbeit und Soziales Engagement. Mit konsumtiven Tatigkeiten erntet man die Friichte der investiven Tatigkeiten. Beide Tatigkeiten konnen als motivierend oder demotivierend empfunden werden, die Einstufung hiingt von der individuellen Bewertung ab. Bei K.astners Modell der Wippe geht es urn den Wipp-Prozess oder das Schwingen zwischen Anforderungen!Belastungen auf der einen Seite und Ressourcen auf der anderen Seite (Abbildung 5).

[...]

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Work-Life-Balance. Persönliches Gleichgewicht durch Zeit- und Selbstmanagement
Hochschule
Hochschule für angewandtes Management
Veranstaltung
Zeitmanagement und Work-Life-Balance
Note
1,3
Jahr
2017
Seiten
30
Katalognummer
V494121
ISBN (eBook)
9783346005816
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zeitmanagement, Selbstmanagement, Work-Life-Balance, betriebliches Gesundheitsmanagement
Arbeit zitieren
Anonym, 2017, Work-Life-Balance. Persönliches Gleichgewicht durch Zeit- und Selbstmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/494121

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