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Weimarer Klassik und Schillers Werk "Wallenstein". Der Aspekt der Astrologie im Werk

Titel: Weimarer Klassik und Schillers Werk "Wallenstein". Der Aspekt der Astrologie im Werk

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 19 Seiten , Note: 1

Autor:in: Maria Schreiber (Autor:in)

Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Hausarbeit geht es um die Epoche der Weimarer Klassik, um ihre Literatur und um die Grundzüge ihrer Ästhetik. Desweiteren wird im Werk Wallenstein von Friedrich Schiller der Aspekt der Astrologie näher betrachtet.
In einem ersten Teil wird der Begriff der Klassik definiert und die Grundzüge dieser Epoche geschildert. Wie war Deutschland um 1800? Warum wird die deutsche Klassik, als Weimarer Klassik genannt? Wie beeinflusste die Französische Revolution die Epoche? Wer sind die Wegbereiter dieser Epoche? Was wollten insbesondere Schiller und Goethe mit ihrer Kunst erreichen? Das sind Fragestellungen, die in diesem ersten Teil behandelt werden.

In einem zweiten Teil wird ein Versuch gemacht, einen Aspekt näher zu schildern und zwar den Aspekt der Astrologie im Werk Wallenstein von Friedrich Schiller. Wer war Wallenstein? Welchen Einfluss übte er seinen Soldaten gegenüber und warum verließ er sich auf die Deutungen der Astrologie? Das sind Fragestellungen, die im zweiten Teil näher betrachtet werden. Schließlich wird die Hausarbeit mit einem Schlusswort beendet und das Literaturverzeichnis erwähnt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Weimarer Klassik

2.1 Der Begriff Klassik

2.2 Deutschland um 1800

2.3 Die Französische Revolution

2.4 Schiller: Ästhetische Erziehung

2.5 Goethe: Natur und Kunst

3. Wallenstein von Friedrich Schiller

3.1 Der Aspekt der Astrologie in Schillers Wallenstein

4. Schlusswort

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis von Epochenmerkmalen der Weimarer Klassik und analysiert detailliert die Rolle und Funktion der Astrologie im Drama „Wallenstein“ von Friedrich Schiller als Symbol für Schicksalsglaube und menschliche Verblendung.

  • Grundlagen und ästhetische Konzepte der Weimarer Klassik
  • Historischer Kontext um 1800 und Einfluss der Französischen Revolution
  • Astrologische Motive als treibende Kraft in Schillers Wallenstein-Trilogie
  • Die psychologische Bedeutung des Sternenglaubens für die Hauptfigur
  • Das Verhältnis von historischer Faktenlage und dramatischer Gestaltung

Auszug aus dem Buch

Die Astrologie in Schillers Wallenstein

Die Astrologie und das Horoskop erlebten einen Höhepunkt in der italienischen Renaissance bzw. in der westlichen Welt. Wallenstein ließ sich von dem Hofastronomen des Kaisers Rudolf II., Johannes Kepler, sein Horoskop überarbeiten. Darin ist unter anderem von einer lukrativen Heirat und einer Neigung zum Machtmenschen die Rede, doch werden auch negative Eigenschaften wie Härte, Egoismus und Streitbarkeit zur Sprache gebracht. 1634, in Wallensteins Todesjahr, bricht das Horoskop ab. Auch über seine Gegenspieler Maximilian von Bayern und Gustav Adolf ließ Wallenstein die Sterne befragen. Wallenstein hatte zwar schon den Italiener Giovanni Battista Seni als Hofastrologen, aber mit Billigung Ferdinands II. bot er Kepler an, als Berater in seine Dienste zu treten.

Schiller verfolgte »das astrologische Motiv« bei der Ausarbeitung des Stücks zunächst halbherzig, doch zeigte sich, dass es nicht nur um der historischen Genauigkeit willen wichtig ist, sondern auch zur Spannungssteigerung und vor allem zur Motivation des Charakters beiträgt, weil es die Triebfelder von Wallensteins Handlungen offenlegt. In einem Brief an Goethe erläuterte Schiller, dass der Sternenglaube den Abfall des Herzogs einleite und zudem »ein muthvoller Glaube an das Glück der Unternehmung in ihm erweckt werden soll.«

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Dieses Kapitel führt in das Thema der Weimarer Klassik ein und erläutert die spezifische Zielsetzung der Untersuchung von astrologischen Aspekten in Schillers Werk.

2. Weimarer Klassik: Hier werden der Begriff der Klassik, der historische Kontext um 1800 sowie die ästhetischen Ansätze von Schiller und Goethe grundlegend erläutert.

3. Wallenstein von Friedrich Schiller: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil der Arbeit, in dem die Einzelfigur Wallenstein und insbesondere seine Bindung an die Astrologie analysiert werden.

4. Schlusswort: Das Schlusswort resümiert, wie Schiller historische Stoffe in eine tragische Fabel verwandelt und die Rolle des Schicksals bühnenwirksam inszeniert.

Schlüsselwörter

Weimarer Klassik, Friedrich Schiller, Wallenstein, Astrologie, Sternenglaube, Schicksal, Ästhetische Erziehung, Tragödie, Historisches Drama, Aberglaube, Kepler, Französische Revolution, Dramentheorie, Menschenbild, Motivik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Epoche der Weimarer Klassik und analysiert in diesem Kontext die Rolle der Astrologie als zentrales Motiv in Friedrich Schillers Drama „Wallenstein“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten gehören das ästhetische Programm der Weimarer Klassik, der Einfluss historischer Ereignisse wie der Französischen Revolution sowie die literarische Funktion des Aberglaubens und der Astrologie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das astrologische Motiv zur Charakterisierung von Wallenstein beiträgt und inwiefern der Sternenglaube sein Handeln sowie sein tragisches Scheitern beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine literaturwissenschaftliche Analyse des Primärtextes unter Einbeziehung von Sekundärliteratur zu Schiller, der Klassik und der historischen Person Wallenstein.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Epochenbetrachtung sowie eine detaillierte Untersuchung der Astrologie-Rezeption in den verschiedenen Teilen der Wallenstein-Trilogie, inklusive der Rolle des Astrologen Seni.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen Weimarer Klassik, Wallenstein, Astrologie, Schicksalsglaube und dramatische Motivik.

Warum spielt der Astrologe Seni eine so wichtige Rolle für Wallenstein?

Seni fungiert für Wallenstein als Berater, der durch die Deutung der Gestirnskonstellationen eine trügerische Sicherheit bietet, die Wallensteins Entscheidungsprozesse maßgeblich beeinflusst.

Ist der Glaube an die Sterne in Schillers Werk eine historische Tatsache?

Ja, die Arbeit betont, dass Schillers Darstellung historisch fundiert ist, da der reale Wallenstein tatsächlich eine ausgeprägte Bindung an Astrologie und Horoskope pflegte.

Welche Rolle spielt das „Glücksrad“ bzw. Fortuna im Text?

Das „Glücksrad“ symbolisiert im Bewusstsein der Soldaten die Unbeständigkeit des Schicksals und verstärkt den mythologischen Ruf Wallensteins als Glückskind.

Warum endet Wallensteins Vertrauen in die Sterne letztlich tragisch?

Weil Wallenstein die Sterne nicht nur beobachtet, sondern sie zur Kontrolle seines Lebens missbraucht, was in Selbsttäuschung mündet und ihn blind gegenüber der realen politischen Gefahr macht.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Weimarer Klassik und Schillers Werk "Wallenstein". Der Aspekt der Astrologie im Werk
Hochschule
National & Kapodistrian University of Athens  (Fachbereich für deutsche Sprache und Literatur)
Veranstaltung
Weimarer Klassik
Note
1
Autor
Maria Schreiber (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
19
Katalognummer
V494184
ISBN (eBook)
9783668981683
ISBN (Buch)
9783668981690
Sprache
Deutsch
Schlagworte
weimarer klassik schillers werk wallenstein aspekt astrologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maria Schreiber (Autor:in), 2019, Weimarer Klassik und Schillers Werk "Wallenstein". Der Aspekt der Astrologie im Werk, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/494184
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  19  Seiten
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