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Psychologie der Massenkommunikation - Einführung in das Thema

Title: Psychologie der Massenkommunikation - Einführung in das Thema

Term Paper , 2002 , 25 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Peter Rubarth (Author)

Communications - Mass Media
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1 Einleitung

Das vorliegende Werk entstand als Ausarbeitung zu einem Referat mit selbem Thema. Beides dient dem Ziel, einen ersten Überblick im Bereich der Massenkommunikationspsychologie zu geben, wichtige Theorien vorzustellen und Einblicke in die Forschung auf diesem Gebiet zu liefern.

Die Arbeit erhebt insoweit keinen Anspruch auf Wissenschaftlichkeit, als dass in Rahmen des vorgesehenen Umfangs kein vollständiger Überblick über alle Aspekte gegeben werden kann und insofern eine, von persönlichem Interesse des Autors geleitete, Auswahl getroffen werden musste. Insbesondere Informationen zur wissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung in diesem Bereich fanden keinen Eingang. Auch die im vorletzten Kapitel vorgestellten Forschungsbereiche können nur als Schlaglicht verstanden werden. Das letzte Kapitel entstand aus dem Anspruch, einen Erklärungsansatz zu liefern, warum trotz tausender Studien zu den verschiedenen Bereichen kaum gesicherte Erkenntnisse zu verzeichnen sind.

Zu weiten Teilen wurde die Systematik und die Betrachtungsweise des Werkes „Psychologie der Massenkommunikation“ von G. Maletzke übernommen. Es handelt sich bei diesem Werk um die vollständigste Erörterung dieses Themas, so dass ein deutlich anderer Aufbau nicht zweckmäßig erschien. Um die Übersichtlichkeit der Quellenangaben zu erhalten, erfolgte nur bei wesentlichen Textstellen ein direkter Verweis. Zur vertiefenden Beschäftigung mit dem Thema ist am Ende jedes zusammenhängenden Themas der entsprechende Bereich im genannten Werk aufgeführt. Des weiteren bleibt noch anzumerken, dass die unter der Bezeichnung Neue Medien subsumierten Bereiche der Kommunikation keinen Eingang in diese Arbeit fanden, da diese erst verhältnismäßig kurzzeitig Gegenstand der Betrachtung sind, und dementsprechend noch weniger gesicherte Erkenntnisse vorliegen, als zu den andren Bereichen (siehe auch Kapitel 4 zu den spezifischen Problemen der Medienforschung).
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ABGRENZUNG ZU VERWANDTEN BEGRIFFEN

2.1 KOMMUNIKATION UND MASSENKOMMUNIKATION

2.2 PSYCHOLOGIE DER MASSENKOMMUNIKATION VS. MEDIENPSYCHOLOGIE

3 FELDSCHEMA DER MASSENKOMMUNIKATION

3.1.1 Faktoren des Kommunikationsmodells

3.1.2 Determinanten der Feldfaktoren

3.1.3 Relationen zwischen den Feldfaktoren

3.1.3.1 Kommunikator und Aussage

3.1.3.2 Kommunikator und Medium

3.1.3.3 Kommunikator und Rezipient

3.1.3.4 Aussage und Medium

3.1.3.5 Rezipient und Aussage

3.1.3.6 Rezipient und Medium

4 MEDIENWIRKUNG

4.1 WIRKUNGEN NACH PSYCHOLOGISCHEN KATEGORIEN

4.1.1 Verhalten

4.1.2 Wissen

4.1.3 Meinungen und Attitüden

4.1.4 Emotionen

4.1.5 Psychischer Tiefenbereich

4.2 THEORIEN ZUR MEDIENWIRKUNG

4.2.1 Einseitig-linearer Ansatz

4.2.2 Variablenansatz

4.2.3 Theorie der kognitiven Dissonanz

4.2.4 Schweigespirale

5 AUSGEWÄHLTE FORSCHUNGSBEREICHE

5.1 STEREOTYPEN- UND VORURTEILSBILDUNG

5.2 MEDIEN UND GEWALT

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit gibt einen grundlegenden Überblick über den Bereich der Massenkommunikationspsychologie, stellt zentrale theoretische Ansätze vor und beleuchtet aktuelle sowie klassische Forschungsbereiche, um ein Verständnis für die Wirkmechanismen in der Kommunikation zu vermitteln.

  • Grundlagen der Massenkommunikation und Abgrenzung zu verwandten Disziplinen
  • Strukturelle Analyse des Feldschemas der Massenkommunikation
  • Untersuchung psychologischer Wirkungen auf Verhalten, Wissen und Emotionen
  • Vergleich theoretischer Ansätze der Medienwirkungsforschung
  • Kritische Reflexion der Stereotypenbildung und Medieneinflüsse auf Gewalt

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Determinanten der Feldfaktoren

Ausgehend vom abgebildeten, vereinfachten Modell lassen sich nun die beteiligten Faktoren auf Wechselwirkungen und Einflussfaktoren hin untersuchen. Maletzke verwendet hierzu das Schema des Feldes der Massenkommunikation, das im Folgenden kurz vorgestellt werden soll. Das Augenmerk liegt hierbei vorerst auf den, die jeweiligen Faktoren betreffenden Wechselwirkungen und Determinanten. Die Wirkungen auf Rezipientenseite werden im Kapitel 3 näher betrachtet.

Durch die Persönlichkeit des Kommunikators (1) wird zum Teil die Art und Weise des Umgangs mit der Aussage bestimmt. Kenntnisse über die psychische Struktur des Kommunikators können somit Hinweise zur Analyse der Aussage liefern.

Dem Selbstbild des Kommunikators (2), also wie er seine Rolle im System wahrnimmt, kommt ebenfalls große Bedeutung zu. Hierunter fällt die Frage ob er sich z.B. als „Stachel im Fleisch der Herrschenden“ oder eher als Reproduzent herrschender Meinungen ansieht, ob er seine publizistische Tätigkeit als Berufung oder Broterwerb wahrnimmt, sich als Persönlichkeit von allgemeinem Interesse oder als einfachen Bürger erlebt. Es ist auch von Bedeutung, wie er seinen Berufsstand und dessen Rolle in der Gesellschaft definiert.

Die sozialen Beziehungen (4), das Umfeld des Kommunikators bestimmen, welche Normen von ihm als gültig angesehen werden, wie er die Gesellschaft, die Realität insgesamt wahrnimmt und auch welches Bild er von seinem Publikum hat. Ferner ist zu berücksichtigen, dass insbesondere im Rahmen gewerblicher Aussagenverbreitung nur äußerst selten eine Person alleine für Auswahl, Gestaltung und Verbreitung einer Aussage verantwortlich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Arbeit führt in die Massenkommunikationspsychologie ein, erläutert die methodische Anlehnung an das Werk von G. Maletzke und gibt den Umfang sowie die Zielsetzung des Vorhabens an.

2 ABGRENZUNG ZU VERWANDTEN BEGRIFFEN: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Kommunikation und Massenkommunikation und unterscheidet die Psychologie der Massenkommunikation von der allgemeiner gefassten Medienpsychologie.

3 FELDSCHEMA DER MASSENKOMMUNIKATION: Es wird das Interaktionsmodell der beteiligten Faktoren (Kommunikator, Aussage, Medium, Rezipient) und deren wechselseitige Abhängigkeiten detailliert analysiert.

4 MEDIENWIRKUNG: Dieser Abschnitt behandelt die psychologischen Folgen von Medienkonsum, gegliedert nach Wirkungskategorien sowie verschiedenen theoretischen Erklärungsansätzen.

5 AUSGEWÄHLTE FORSCHUNGSBEREICHE: Hier werden die Stereotypen- und Vorurteilsbildung sowie die kontrovers diskutierte Thematik der Medien und Gewalt kritisch hinterfragt.

Schlüsselwörter

Massenkommunikation, Psychologie, Kommunikator, Rezipient, Medienwirkung, Gatekeeping, Identifikation, Kognitive Dissonanz, Schweigespirale, Stereotypisierung, Vorurteile, Medienkonsum, Sozialisation, Sozialpsychologie, Medienanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den psychologischen Prozessen der Massenkommunikation und untersucht, wie Medieninhalte den Einzelnen beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Feldschema der Kommunikation, die Wirkung von Medien auf psychologische Kategorien und die Analyse spezifischer Phänomene wie Stereotypisierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen strukturierten Überblick über wichtige Theorien der Massenkommunikationspsychologie zu geben und Einblicke in die aktuelle Forschung zu liefern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine literaturbasierte Systematisierung nach dem Modell von G. Maletzke, ergänzt durch die Analyse verschiedener Wirkungsmodelle.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Akteure (Kommunikator/Rezipient), die Analyse des Feldschemas sowie eine tiefergehende Auseinandersetzung mit Medienwirkungen und Theorien dazu.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Massenkommunikation, Medienwirkung, Psychologie, Kommunikator, Rezipient und Gatekeeping charakterisiert.

Was besagt die „Scary-World-Hypothese“?

Sie besagt, dass Menschen, die überproportional viele Medieninhalte mit Kriminalität und Gewalt konsumieren, die Welt als bedrohlicher wahrnehmen, als sie real ist.

Warum ist laut Autor die „Katharsistheorie“ kritisch zu betrachten?

Die Theorie, dass der Konsum von Gewalt als Ventil für eigene Aggressionen dient, wird im Text als empirisch widerlegt bezeichnet.

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Details

Title
Psychologie der Massenkommunikation - Einführung in das Thema
College
University of Applied Sciences Berlin  (Fachbereich 4 - Wirtschaftswissenschaften II)
Course
Einführung in die Kommunikationsoziologie und -psychologie
Grade
1,0
Author
Peter Rubarth (Author)
Publication Year
2002
Pages
25
Catalog Number
V4941
ISBN (eBook)
9783638130172
Language
German
Tags
Gerhard Maletzke Massenkommunikation Massenkommunikationspsychologie Medienwirkung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Peter Rubarth (Author), 2002, Psychologie der Massenkommunikation - Einführung in das Thema, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/4941
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