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Die Bucheinbände zu Terry Pratchetts und Neil Gaimans "Ein gutes Omen" und Walter Moers' "Der Schrecksenmeister"

Eine komparative linguistische Textanalyse

Titel: Die Bucheinbände zu Terry Pratchetts und Neil Gaimans "Ein gutes Omen" und Walter Moers' "Der Schrecksenmeister"

Hausarbeit , 2019 , 39 Seiten , Note: 14.0

Autor:in: Tobias Martin (Autor:in)

Germanistik - Linguistik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit analysiert Unterschiede und Gemeinsamkeiten zweier exemplarischer Bucheinbände, die Taschenbücher "Ein gutes Omen", geschrieben von Neil Gaiman und Terry Pratchett sowie "Der Schrecksenmeister" von Walter Moers, welche beide im Piper-Verlag erschienen sind.

Ziel ist die Untersuchung der werbenden Wirkung von Bucheinbänden, in diesem Fall mit der Begrenzung eines bestimmten Buchgenres, dem Fantasy-Roman, und eines bestimmten Verlags, dem Piper-Verlag. Auch der humoristische Aspekt des Buchinhalts gilt als Parameter der Vergleichbarkeit für diese Arbeit. Ihre Grundlage bietet das textlinguistische Analysekonzept nach Brinker.

Beim Kauf eines Buches spielt dessen Einband für den potenziellen Käufer eine entscheidende Rolle. Er stellt das erste Mittel zur Beurteilung seines Interesses am Buch dar. Genretypische Ausstattungen des Bucheinbandes lassen in vielen Fällen bereits auf dem ersten Blick einen Schluss auf den Inhalt zu. Ein kurzer Text auf der Rückseite, im Allgemeinen Klappentext genannt, bietet einen Überblick über den Inhalt des Buches. Hierbei ist zu beachten, dass laut Definition als Klappentext der „Informationstext über Buch und Autor auf den Klappen des Schutzumschlages“ bezeichnet wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Textsorte

3. Die Linguistische Textanalyse

3.1 Der Kontext

3.2 Die thematische Struktur

3.3 Die Textfunktion

3.4 Gestaltung

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die werbende Wirkung von Bucheinbänden anhand einer komparativen linguistischen Textanalyse zweier ausgewählter Fantasy-Romane zu untersuchen. Dabei wird analysiert, wie durch die Gestaltung von Cover, Rückseite und Klappentext spezifische Kaufimpulse bei Rezipienten geweckt werden.

  • Analyse der werbenden Funktion von Bucheinbänden
  • Vergleich der Marketing-Strategien bei Fantasy-Romanen
  • Untersuchung von textlinguistischen Merkmalen (Kohäsion, Isotopie, Makroproposition)
  • Rolle von Illustrationen und Typografie in der Kommunikation mit dem Kunden

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Beim Kauf eines Buches spielt dessen Einband für den potenziellen Käufer eine entscheidende Rolle. Er stellt das erste Mittel zur Beurteilung seines Interesses am Buch dar. Genretypische Ausstattungen des Bucheinbandes lassen in vielen Fällen bereits auf den ersten Blick einen Schluss auf den Inhalt zu. Ein kurzer Text auf der Rückseite, im Allgemeinen Klappentext genannt, bietet einen Überblick über den Inhalt des Buches (vgl. Gollhardt 1966, S. 2102-2103). Hierbei ist zu beachten, dass laut Definition als Klappentext der „Informationstext über Buch und Autor auf den Klappen des Schutzumschlages“ (Frieling/ Huffmann 2005, S. 81) bezeichnet wird. Der Schutzumschlag ist ein „separat gedruckter, nicht oder bei der englischen Broschur nur am Buchrücken mit der Buchdecke verklebter Umschlag“ (Frieling/ Huffmann 2005, S.131). Im Fall des Taschenbuches ist ein solcher Schutzumschlag nicht vorhanden, dennoch spricht man bei dem Interesse weckenden Textabschnitt auf der Buchrückseite umgangssprachlich von einem Klappentext. Möchte man den Informationstext im Fall des Taschenbuches korrekt benennen, so bezeichnet man ihn als Blurb-Text, ein „kurzer, informierender Text auf der Rückseite eines Buches als Anreiz für den Leser“ (Frieling/ Huffmann 2005, S.28). Doch nicht nur der Blurb-Text auf der Rückseite, sondern auch die Gestaltung des Buch-Covers und des Buchrückens ist als werbender Aspekt zu sehen. In der Regel werden textliche Elemente mit Illustrationen verknüpft, um eine bestimmte Wirkung auf den möglichen Leser auszuüben. Inwiefern diese werbende Wirkung unter dem textlinguistischen Aspekt entfaltet wird, soll im Folgenden dargelegt werden.

Im Rahmen dieser Arbeit erfolgt demnach eine eingehende Analyse der Unterschiede und Gemeinsamkeiten zweier exemplarischer Bucheinbände, die Taschenbücher „Ein gutes Omen“, geschrieben von Neil Gaiman und Terry Pratchett sowie „Der Schreckenmeister“ von Walter Moers, welche beide im Piper-Verlag erschienen sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Bucheinbandes als werbliches Instrument ein und definiert das Ziel der komparativen Analyse der beiden gewählten Taschenbücher.

2. Die Textsorte: In diesem Kapitel wird die Funktion des Bucheinbandes als Werbeträger sowie das Zusammenspiel von visueller Identität, Typografie und grafischer Gestaltung erörtert.

3. Die Linguistische Textanalyse: Dieses Kernkapitel untersucht die Textebenen durch linguistische Methoden wie Kontextanalyse, Kohäsionsanalyse, Textfunktion und Gestaltungsanalyse.

3.1 Der Kontext: Dieser Abschnitt beleuchtet die Entstehungs- und Publikationsbedingungen der beiden Werke sowie die Rolle von Verlag und Übersetzern im kulturellen Kontext.

3.2 Die thematische Struktur: Hier wird mittels Kohäsionsanalyse untersucht, wie zentrale Begriffe und Themen durch Rekurrenz und Substitution in den Texten verankert sind.

3.3 Die Textfunktion: Dieser Teil analysiert, wie die Texte neben der bloßen Informationsvermittlung gezielt appellative Funktionen zur Verkaufsförderung ausüben.

3.4 Gestaltung: Dieser Abschnitt fokussiert auf die gestalterischen Prinzipien und Mittel, welche Spannung und Humor erzeugen, um das Interesse der Zielgruppe zu wecken.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und betont die Gemeinsamkeiten der untersuchten Werke hinsichtlich ihrer werbenden Funktion trotz unterschiedlicher stilistischer Umsetzung.

Schlüsselwörter

Bucheinband, Textlinguistik, Werbefunktion, Fantasy-Roman, Klappentext, Blurb-Text, Kohäsionsanalyse, Isotopieanalyse, Makroproposition, Buchgestaltung, Piper-Verlag, Terry Pratchett, Neil Gaiman, Walter Moers, Kaufimpuls.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit einer linguistischen Analyse der Gestaltung und der Werbetexte von Bucheinbänden am Beispiel zweier bekannter Fantasy-Romane.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die werbende Wirkung von Einbänden, die Analyse von Klappentexten (Blurb-Texten) und das Zusammenspiel von visuellen und textlichen Elementen zur Verkaufsförderung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist der Nachweis, wie Bucheinbände durch spezifische sprachliche und gestalterische Mittel als Informationsträger und Kaufanreiz für potenzielle Leser funktionieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Autorin nutzt textlinguistische Analyseverfahren, insbesondere die Kohäsionsanalyse, die Isotopieanalyse sowie die Bestimmung von Makropropositionen nach Brinker.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine kontextuelle Einordnung, eine detaillierte thematische Untersuchung, eine Analyse der Textfunktion und eine Betrachtung der gestalterischen Prinzipien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Bucheinband, Textlinguistik, Werbefunktion, Fantasy-Roman und verschiedene linguistische Analysemethoden wie Kohäsion und Isotopie.

Wie unterscheiden sich die untersuchten Einbände hinsichtlich ihrer Gestaltung?

Während „Ein gutes Omen“ eher eine komikartige Illustration nutzt, um das Thema Weltuntergang zu rahmen, setzt „Der Schreckenmeister“ auf eine spezifische, mit dem Autor verknüpfte visuelle Identität und eine „Durchgestaltung“.

Welche Rolle spielt die humoristische Komponente für das Marketing?

Der Humor wird gezielt als werbliches Mittel eingesetzt, um Distanz abzubauen und ein spezifisches Markenimage aufzubauen, das zur Zielgruppe der Fantasy-Leser passt.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bucheinbände zu Terry Pratchetts und Neil Gaimans "Ein gutes Omen" und Walter Moers' "Der Schrecksenmeister"
Untertitel
Eine komparative linguistische Textanalyse
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Note
14.0
Autor
Tobias Martin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
39
Katalognummer
V494521
ISBN (eBook)
9783668991972
ISBN (Buch)
9783668991989
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klappentext Analyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tobias Martin (Autor:in), 2019, Die Bucheinbände zu Terry Pratchetts und Neil Gaimans "Ein gutes Omen" und Walter Moers' "Der Schrecksenmeister", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/494521
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  39  Seiten
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