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Teenagersexualität - Vom Anbandeln, übers Schmusen, zum ungewollten Kind -

Title: Teenagersexualität - Vom Anbandeln, übers Schmusen, zum ungewollten Kind -

Research Paper (undergraduate) , 2004 , 18 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Susann Colditz (Author)

Sociology - Children and Youth
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Liebe und Sexualität ist Bestandteil eines jeden Individuums und erreicht bei vielen einen der höchsten Lebenswerte.
Mit Beginn der Adoleszenz und gleichzeitig auch der Pubertät stehen Jugendliche oft auch vor den ersten Problemen in Bezug auf ihre geschlechtliche Reife, Beziehungen zum anderen Geschlecht oder auch der Findung der eigenen Identität.
Neben der Darstellung des Übergangs von der Kindheit zum Jugendalter, möchte ich auch näher auf die Sexualität der Jugendlichen und auf ein Problem eingehen, vor dem vor allem die Mädchen stehen können: einer ungewollten, frühen Schwangerschaft. In Deutschland gab es allein im Jahr 2000 unter den Mädchen, der Altersgruppe unter 15-18 Jahren, 6337 Schwangerschaftsabbrüche (Statistisches Bundesamt 2002, S. 187). Ich möchte darauf eingehen, was Faktoren und Gründe einer solchen frühen Schwangerschaft sind und mit Hilfe von Statistiken und Tabellen teilweise Vergleiche zu älteren Generationen anstellen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Lebensphase Jugend

3. Sexualität der Jugendlichen

3.1 Vorverlagerung

3.2 Sexualverhalten

3.2.1 Masturbation

3.2.2 Petting

3.2.3 Das erste Mal

3.3 Aufklärung

3.4 Verhütung

4. Die (ungeplante) Schwangerschaft in der Adoleszenz

4.1 „Es wird schon nichts passieren ....“ – und dann doch

4.2 Soziodemographische Merkmale von Teenagermüttern

4.3 Die Situation von Teenagermüttern

4.4 Hilfen für junge Mütter

5. Schluss

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung der Jugendsexualität in der heutigen Gesellschaft und analysiert insbesondere die Risiken und Folgen einer ungeplanten Schwangerschaft im Jugendalter unter Berücksichtigung soziologischer und psychologischer Aspekte.

  • Wandel der Jugendsexualität und frühere sexuelle Reifung
  • Einfluss von Peer Groups und Medien auf das Sexualverhalten
  • Ursachen und Gründe für unzureichende Verhütung bei Jugendlichen
  • Soziale und wirtschaftliche Konsequenzen für Teenagermütter
  • Präventive Maßnahmen und Unterstützungsangebote für junge Mütter

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Masturbation

Oerter und Montada verweisen in ihrem Buch auf eine Studie von Schmidt-Tannewald und Urdze von 1983, in welcher das Masturbationsverhalten von Jugendlichen untersucht wurde: das Ergebnis lautete, dass der Anteil der Masturbationserfahrung vom 14. bis 17. Lebensjahr bei den Jungen von 61% auf 82% ansteigt und bei den Mädchen von 21% auf 42% ansteigt (Oerter/Montada 1998, S. 339). Diese Studie zeigt, dass im wesentlichen die Jungen mehr und auch früher damit beginnen sich selbst zu befriedigen. Für Oerter und Montada ist die Masturbation ein Indiz für die Wirkung des Sexualtriebes (Oerter/Montada 1998, S. 338). Da der Sexualtrieb bei den Jungen schon mit etwa 13 Jahren einsetzt und bei den Mädchen erst mit etwa 15 Jahren (Oerter/Montada 1998, S. 339), lässt sich teilweise der große Unterschied zwischen masturbierenden Mädchen und Jungen erklären.

Viele Mädchen können sich aber mit dieser Art der sexuellen Aktivität gar nicht identifizieren, da es nicht ihrer Vorstellung von weiblicher Sexualität entspricht. Erst mit zunehmender Erfahrung von Sexualität zusammen mit einem Partner ändert sich auch das Masturbationsverhalten der Mädchen. Bei ihnen entwickelt sich die Masturbation als eine eigenständige Form des Sexualverhaltens während die Masturbation von den Jungen als Surrogat erlebt wird (Oerter/Montada 1998, S. 339). Die Masturbation ist für viele Jugendliche ein Ausprobieren des eigenen Körpers und auch sexueller Experimente, welches in Sicherheit und ohne Peinlichkeit allein geschehen können. Begleiterscheinungen der Masturbation sind häufig die bekannten Sexualphantasien. Der Jugendliche findet in der Selbstbefriedigung einen Ersatz für ein reales Erlebnis, das in seiner Phantasie stattfindet, und kann durch die Lustempfindung bei der sexuellen Aktivität einen Orgasmus herbei führen (Master/Johnson 1990, S. 162).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Liebe und Sexualität in der Adoleszenz und stellt die Forschungsfrage nach den Ursachen ungewollter Teenagerschwangerschaften.

2. Die Lebensphase Jugend: Dieses Kapitel beschreibt die Jugendphase als kritische Lern- und Übergangsphase, in der sich Jugendliche von ihren Eltern lösen und ihre Identität finden müssen.

3. Sexualität der Jugendlichen: Hier werden die zunehmende Vorverlagerung der sexuellen Entwicklung, verschiedene Sexualpraktiken sowie die zentrale Bedeutung von Aufklärung und Verhütung analysiert.

4. Die (ungeplante) Schwangerschaft in der Adoleszenz: Das Kapitel befasst sich mit den Gründen für das Versagen von Verhütungsmethoden, den sozioökonomischen Merkmalen von Teenagermüttern und den spezifischen Hilfsangeboten.

5. Schluss: Der Schluss fasst zusammen, dass Jugendliche heute durch eine offenere gesellschaftliche Haltung zwar mehr Freiheiten genießen, jedoch bei fehlender Verhütung mit gravierenden persönlichen und wirtschaftlichen Problemen konfrontiert sind.

Schlüsselwörter

Jugendsexualität, Adoleszenz, Aufklärung, Verhütung, Teenagerschwangerschaft, Peer Group, Pubertät, Sexualverhalten, Masturbation, Petting, Identitätsfindung, Familienbindung, Sozialhilfe, Prävention, Schwangerschaftsabbruch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Wandel und den Herausforderungen der Sexualität im Jugendalter sowie den daraus resultierenden Risiken wie ungewollten Schwangerschaften.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der psychologischen Entwicklung Jugendlicher, ihrem sexuellen Verhalten, der Rolle von Eltern und Medien sowie den Folgen einer frühen Schwangerschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Faktoren aufzuzeigen, die zu einer frühen sexuellen Aktivität und potenziell zu einer ungeplanten Schwangerschaft bei Jugendlichen führen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Datenanalyse, wobei auf bestehende Studien und Statistiken unter anderem vom Statistischen Bundesamt und der BzgA zurückgegriffen wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Lebensphase Jugend, spezifische sexuelle Verhaltensweisen, die Aufklärungs- und Verhütungssituation sowie die prekäre Lage von Teenagermüttern detailliert analysiert.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Jugendsexualität, Adoleszenz, Verhütungsverhalten, Teenagerschwangerschaft und Identitätsentwicklung.

Warum ist die "Peer Group" für Jugendliche so wichtig?

Die Peer Group dient als geschützter Raum zur Identitätsfindung und ermöglicht den Austausch über Themen, die mit den Eltern aufgrund von Scham oder Konflikten nicht besprochen werden können.

Welchen Einfluss hat das Alter auf die Entscheidung bei einer ungeplanten Schwangerschaft?

Mit zunehmendem Alter neigen junge Frauen laut den zitierten Studien eher dazu, sich gegen einen Schwangerschaftsabbruch und für das Austragen des Kindes zu entscheiden.

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Details

Title
Teenagersexualität - Vom Anbandeln, übers Schmusen, zum ungewollten Kind -
College
University of Cooperative Education Breitenbrunn
Course
Soziologie der Lebensalter
Grade
1,7
Author
Susann Colditz (Author)
Publication Year
2004
Pages
18
Catalog Number
V49469
ISBN (eBook)
9783638459174
Language
German
Tags
Teenagersexualität Anbandeln Schmusen Kind Soziologie Lebensalter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susann Colditz (Author), 2004, Teenagersexualität - Vom Anbandeln, übers Schmusen, zum ungewollten Kind -, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49469
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