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Die Geschichte des Rechnungswesens

Title: Die Geschichte des Rechnungswesens

Term Paper , 2019 , 9 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Karl Peceny, BA (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Die Ursprünge des Rechnungswesens reichen zurück auf das Jahr 3.500 v.Chr. und gingen einher mit der Entstehung der Schreibkunst. Die damals sehr einfachen Aufzeichnungen haben sich im Laufe der Jahrtausende in ein komplexes, zweckorientiertes Informationssystem gewandelt. Anfänglich ist die Dokumentation des Betriebsgeschehens im Vordergrund gestanden, heute dient das Rechnungswesen als leistungsfähiges Instrument zur Information und Rechenschaftslegung sowie zur Entscheidungsunterstützung. Grundsätzlich kann man das Rechnungswesen in ein externes und ein internes Rechnungswesen unterteilen. Die Bilanz dient der Information externer Adressaten und die Kostenrechnung interner Adressaten.

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Inhaltsverzeichnis

1. HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER BILANZRECHNUNG

2. HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER KOSTENRECHNUNG

3. DIE RECHNUNGSLEGUNG IN DER EUROPÄISCHEN UNION

3.1 Die 4. (Bilanz RL) gesellschaftsrechtliche EG-Richtlinie

3.2 Die 7. (Konzernbilanz RL) und 8. (Abschlussprüfer RL) gesellschaftsrechtliche EG-Richtlinie

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die historische Entwicklung des betrieblichen Rechnungswesens von den antiken Ursprüngen bis hin zur modernen Harmonisierung der Rechnungslegungsvorschriften innerhalb der Europäischen Union.

  • Historische Genese der Bilanzrechnung vom Altertum bis zur Neuzeit
  • Entwicklung des internen Rechnungswesens und der Kostenrechnung
  • Gegenüberstellung von römisch und angelsächsisch geprägten Rechtssystemen
  • Analyse der 4., 7. und 8. gesellschaftsrechtlichen EG-Richtlinien
  • Problemstellung der Harmonisierung nationaler Rechnungslegungsvorschriften

Auszug aus dem Buch

1. HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER BILANZRECHNUNG

Bereits im Altertum haben sich verschiedene Völker mit dem Rechnungswesen befasst. So wurden im alten Ägypten in dieser Zeit bereits Wirtschaftsbücher verwendet. Auch die Phönizier und Karthager haben Bestands- und Werterechnungen erstellt. Griechische und römische Schriften zeugen ebenfalls von der Existenz des Rechnungswesens auf diesen Gebieten. Die Römer haben bereits Aufzeichnungen erstellt, um die erhaltenen Einnahmen und geleisteten Ausgaben zu dokumentieren. Im Altertum hat sich auch der schriftliche Informationsaustausch und die Niederschrift über wirtschaftlich bedeutende Informationen entwickelt (vgl. Stiegler 1958 / Bellinger 1967 zit. nach Schweitzer / Wagner 1998, S. 51).

Im Mittelalter gingen aufgrund der Völkerwanderungen viele Buchführungskenntnisse aus dem Altertum verloren. Auch die römische Kirche führte zur Verwaltung ihrer Besitztümer eine geordnete Buchhaltung. Der zunehmende Handel infolge der Kreuzzüge und die Einführung des arabischen Zahlensystems förderten wiederum den Bedarf nach einer geordneten Buchführung. Aufgrund des arabischen Wertesystems gewann die Werterechnung gegenüber der Mengenrechnung an Bedeutung und es entstanden die Personenkonten und später die Sachkonten. Im 14. Jahrhundert entwickelte sich aus der einfachen die doppelte Buchhaltung (Doppik) und im 15. Jahrhundert entstand in Italien die erste systematische Abhandlung über die doppelte Buchhaltung. In Deutschland setzte sich die Doppik nach italienischem Vorbild erst im 16. Jahrhundert durch. (vgl. Schneider 1987 zit. nach Schweitzer / Wagner 1998, S. 52).

Zusammenfassung der Kapitel

1. HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER BILANZRECHNUNG: Dieses Kapitel zeichnet die Entstehung der Buchführung von frühen antiken Aufzeichnungen bis hin zur Etablierung der doppelten Buchhaltung und der späteren Entwicklung nationaler Rechnungslegungsstandards nach.

2. HISTORISCHE ENTWICKLUNG DER KOSTENRECHNUNG: Hier wird die Ausdifferenzierung des internen Rechnungswesens beschrieben, welches sich infolge der Industrialisierung als eigenständiges System neben der Bilanzrechnung etablierte.

3. DIE RECHNUNGSLEGUNG IN DER EUROPÄISCHEN UNION: Dieser Abschnitt analysiert die Bemühungen der EU zur Harmonisierung der Rechnungslegung durch verschiedene EG-Richtlinien sowie die grundlegenden Unterschiede zwischen kontinentaleuropäischen und angelsächsischen Rechtstraditionen.

3.1 Die 4. (Bilanz RL) gesellschaftsrechtliche EG-Richtlinie: Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Bilanzrichtlinie für die Vereinheitlichung von Form und Inhalt des Jahresabschlusses sowie die Problematik der verbleibenden nationalen Wahlrechte.

3.2 Die 7. (Konzernbilanz RL) und 8. (Abschlussprüfer RL) gesellschaftsrechtliche EG-Richtlinie: Hier wird die Einführung des befreienden Konzernabschlusses und die Erleichterung des Prüferwechsels innerhalb der EU-Mitgliedstaaten thematisiert.

Schlüsselwörter

Rechnungswesen, Bilanzrechnung, Kostenrechnung, Doppelte Buchhaltung, EG-Richtlinie, Jahresabschluss, Harmonisierung, Konzernbilanz, Abschlussprüfer, Rechtssysteme, Betriebsbuchhaltung, Rechnungslegung, Unternehmensführung, Europäische Union, Bewertungsmethoden

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen historischen Überblick über die Entwicklung des betrieblichen Rechnungswesens und analysiert die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Rechnungslegung innerhalb der Europäischen Union.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die historische Genese der Bilanz- und Kostenrechnung sowie die Harmonisierungsbestrebungen der EU hinsichtlich der Rechnungslegungsvorschriften für Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Entwicklungslinien des Rechnungswesens aufzuzeigen und zu untersuchen, inwieweit die EG-Richtlinien zu einer Vereinheitlichung der Rechnungslegungspraktiken in Europa beigetragen haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Darstellung historischer Entwicklungen sowie der Auswertung rechtlicher Rahmenbedingungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Entwicklung der Bilanz- und Kostenrechnung sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der 4., 7. und 8. gesellschaftsrechtlichen EG-Richtlinie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Rechnungswesen, Harmonisierung, EG-Richtlinien, Bilanzrechnung und Konzernabschluss.

Welcher Unterschied besteht zwischen dem römischen und angelsächsischen Rechtssystem im Kontext der Rechnungslegung?

Das römische Recht ist durch starke gesetzliche Regelungen und deduktive Ableitungen geprägt, während das angelsächsische System stärker auf Präzedenzfällen und einem größeren unternehmerischen Spielraum basiert.

Warum führte die 4. EG-Richtlinie zu keiner vollständigen Harmonisierung?

Die Harmonisierung blieb unvollständig, da die Richtlinie den Mitgliedstaaten durch zahlreiche Wahlrechte (Mitgliedstaaten- und Anwenderwahlrechte) weiterhin Spielräume für nationale Ausgestaltungen ließ.

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Details

Title
Die Geschichte des Rechnungswesens
College
FH Campus Vienna - University of Applied Sciences  (Studiengang Public Management)
Grade
1,0
Author
Karl Peceny, BA (Author)
Publication Year
2019
Pages
9
Catalog Number
V494804
ISBN (eBook)
9783668985636
ISBN (Book)
9783668985643
Language
German
Tags
Bilanzrechnung Kostenrechnung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karl Peceny, BA (Author), 2019, Die Geschichte des Rechnungswesens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/494804
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