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Issues Management. Definition, Aufgaben und Best Practice Beispiele

Titel: Issues Management. Definition, Aufgaben und Best Practice Beispiele

Seminararbeit , 2018 , 28 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anne Catherine Becker (Autor:in)

BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird das Issues Management-Konzept definiert und die Hintergründe aufgezeigt, um hieraus konkrete Maßnahmen und Empfehlungen für Unternehmen abzuleiten. Durch die moderne Informationsgesellschaft kämpfen viele Unternehmen heute mit Imageproblemen und stehen in öffentlicher Kritik, wodurch ein erheblicher und teils auch dauerhafter Schaden verursacht werden kann.

Eine kritische Situation eines Unternehmens bietet den Medien eine gute Story, damit aber auch eine große Angriffsfläche für weitere Imageschäden, und kann damit bis zur existenziellen Bedrohung eines Unternehmens führen. Eine Möglichkeit, das eigene Handeln und betreffende Interessengruppen konstruktiv zu untersuchen, stellt das im Rahmen dieser Seminararbeit vorgestellte Issues Management-Konzept dar.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Hintergründe und Einstieg

1.2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit

2 Definitionen und Aufgaben des Issues Managements

2.1 Begrifflichkeit des „Issues“

2.2 Begrifflichkeit und Aufgaben des Issues Managements

3 Best-Practice-Beispiele aus der Unternehmenspraxis

3.1 Mars, Inc.

3.2 DuPont Company

3.3 McDonald´s

4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht das Konzept des Issues Management als strategisches Instrument der Unternehmenskommunikation, um frühzeitig auf kritische, öffentliche Themen zu reagieren und Reputationsschäden abzuwenden. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die praktische Relevanz und die erfolgreiche Anwendung des Prozesses anhand konkreter Unternehmensbeispiele.

  • Theoretische Grundlagen und Begriffsdefinition von „Issues“
  • Prozessschritte des Issues Managements (Identifikation, Analyse, Strategie)
  • Analyse von Best-Practice-Beispielen (Mars, Inc., DuPont, McDonald's)
  • Diskussion der Auswirkungen auf Unternehmenserfolg und Reputation
  • Kritische Würdigung der Methodik in der modernen Unternehmenspraxis

Auszug aus dem Buch

2.1 Begrifflichkeit des „Issues“

Nachfolgend wird zunächst der Begriff „Issue“ definiert: Das Wort „Issue“ stammt aus dem angelsächsischen und bedeutet wörtlich übersetzt u.a. Thema, Frage, Problem, Aspekt oder auch Angelegenheit. Die genaue Definition im Kontext des Issues Managements ist in der Literatur unterschiedlich gefasst, eine präzise Definition ist eher schwierig.

Die Begrifflichkeit bezeichnet also Themen, die sich über die kritische Meinungsbildung und das Interesse der Öffentlichkeit (Stakeholder) an einem Unternehmen entwickeln und an dieses herangetragen werden. Issues sind also Themen mit Konfliktpotenzial, die öffentliches Interesse erregen können. Die Themen oder Angelegenheiten haben meist einen erfolgskritischen Einfluss auf die Handlungsfähigkeit eines Unternehmens in Bezug auf dessen Zielerreichung. Anders ausgedrückt: Der Einbezug des gesellschaftlichen Umfeldes ist in der heutigen Informationsgesellschaft auch Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg. Dieser Aspekt wird auch in anderen Disziplinen wie der „Corporate Social Responsibility (CSR)“ oder „Corporate Citizenship“ aufgegriffen und ist zentraler Bestandteil des Issues Managements. Diese Themen können grundsätzlich zwei Kategorien zugeordnet werden:

interne Probleme, die aus dem Unternehmen, beispielsweise durch Fehler im Management, verursacht werden

externe Issues, die durch die Umwelt, in der sich das Unternehmen bewegt, verursacht werden

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Issues Managements für moderne Unternehmen anhand von Beispielen wie dem „Brent Spar“-Vorfall und definiert den Aufbau der Arbeit.

2 Definitionen und Aufgaben des Issues Managements: Hier werden die theoretischen Grundlagen erarbeitet, der Begriff „Issue“ definiert und der vierstufige Prozess des Issues Managements detailliert beschrieben.

3 Best-Practice-Beispiele aus der Unternehmenspraxis: Dieses Kapitel veranschaulicht die praktische Anwendung der Theorie an den drei Fallbeispielen Mars, Inc., DuPont Company und McDonald´s.

4 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass Issues Management ein sinnvoller, jedoch in der Praxis abnehmender Bestandteil der Unternehmenskultur ist.

Schlüsselwörter

Issues Management, Unternehmenskommunikation, Stakeholder, Krisenprävention, Reputationsmanagement, Unternehmensreputation, Frühwarnsystem, Strategische Kommunikation, Konfliktpotenzial, CSR, Issues Monitoring, Unternehmensführung, Marktchancen, Unternehmensrisiken, Unternehmensimage

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Instrument des Issues Managements als Methode für Unternehmen, um auf gesellschaftliche Themen und drohende Konflikte proaktiv zu reagieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Issues, dem systematischen Ablauf des Issues-Management-Prozesses und der Analyse realer Praxisbeispiele aus der Lebensmittelindustrie.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch Issues Management Risiken minimieren, ihre Reputation schützen und ihre Handlungsfähigkeit sichern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse der theoretischen Grundlagen sowie einer explorativen Fallstudienanalyse anhand dreier ausgewählter Unternehmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung der Begrifflichkeiten und Prozesse sowie die anschließende Untersuchung der Best-Practice-Beispiele von Mars, DuPont und McDonald´s.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Issues Management, Stakeholder, Krisenprävention und Reputationsmanagement zentral beschrieben.

Warum wird im Kontext von Issues Management von einer „Frühwarnfunktion“ gesprochen?

Da Issues Management darauf abzielt, Themen mit Konfliktpotenzial bereits in frühen Stadien zu identifizieren, bevor sie sich zu einer akuten Unternehmenskrise entwickeln.

Welche Rolle spielt die „Definitionsphase“ im Lebenszyklus eines Issues?

In der Definitionsphase wird ein Sachverhalt erstmals als Problem erkannt; dies ist der entscheidende Zeitpunkt für das Unternehmen, um proaktiv einzugreifen.

Wie unterscheidet sich das Monitoring vom Scanning im Issues Management?

Das Monitoring beobachtet zielgerichtet Themen mit bereits bekanntem Konfliktpotenzial, während das Scanning eine ungerichtete Suche nach allen möglichen Einflüssen aus der Umwelt darstellt.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Bedeutung von Issues Management?

Obwohl Issues Management ein äußerst sinnvolles Instrument zur Gefahrenabwehr ist, stellt die Autorin fest, dass die methodische Anwendung in der Unternehmenspraxis und in der wissenschaftlichen Literatur abnimmt.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Issues Management. Definition, Aufgaben und Best Practice Beispiele
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Frankfurt früher Fachhochschule
Note
1,7
Autor
Anne Catherine Becker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
28
Katalognummer
V494845
ISBN (eBook)
9783346002570
ISBN (Buch)
9783346002587
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Issues Management Mars DuPont Company McDonald's Image Stakeholder Issues Issues Management-Prozess Cluster
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anne Catherine Becker (Autor:in), 2018, Issues Management. Definition, Aufgaben und Best Practice Beispiele, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/494845
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  28  Seiten
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