Die Arbeit befasst sich mit interkulturellen Verhandlungen zwischen Chinesen und Deutschen. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis der chinesischen Verhandlungskultur zu vermitteln und abschließend konkrete Handlungsempfehlungen für deutsche Geschäftsleute zu formulieren, die zu Verhandlungszwecken nach China reisen.
Hierfür wird im Folgenden die Phrase "interkulturelle Verhandlung" definiert und anschließend sowohl die deutsche als auch die chinesische Kultur charakterisiert. Die darauf folgende Betrachtung des Vier-Ohren-Modells von Schulz von Thun dient als Hinführung zur Erläuterung kulturell bedingter Herausforderungen bei Verhandlungen und untermauert die getätigten Aussagen wissenschaftlich. Abschließend gibt die Arbeit konkrete Handlungsempfehlungen zu der Anwendung in der Praxis.
Welche Fallstricke gibt es bei Verhandlungen mit Chinesen zu meiden? Welche kulturellen Unterschiede sind zu berücksichtigen, welche Gepflogenheiten zu kennen und welche potentiellen Hürden zu nehmen? Diese Fragen werden in der Arbeit zur kulturellen Kompetenz beantwortet.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Einleitung
- 2 Begriffserklärung "Interkulturelle Verhandlung"
- 3 Wissenschaftlicher Hintergrund - Das Vier-Ohren-Modell
- 4 Kulturelle Stereotypen
- 4.1 Deutscher Stereotyp
- 4.2 Chinesischer Stereotyp
- 5 Herausforderungen bei der Verhandlung zwischen Chinesen und Deutschen
- 6 Handlungsempfehlung für deutsche Geschäftsreisende - Anwendung in der Praxis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit zielt darauf ab, ein umfassendes Verständnis der chinesischen Verhandlungskultur zu vermitteln und konkrete Handlungsempfehlungen für deutsche Geschäftsleute zu formulieren, die zu Verhandlungszwecken nach China reisen.
- Definition der "Interkulturellen Verhandlung" und Analyse der beteiligten Kulturen
- Erläuterung des Vier-Ohren-Modells von Schulz von Thun als wissenschaftlicher Hintergrund
- Identifizierung kultureller Herausforderungen bei Verhandlungen zwischen Chinesen und Deutschen
- Entwicklung praktischer Handlungsempfehlungen für deutsche Geschäftsleute in China
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung
Die Einleitung beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung Chinas als Handelspartner Deutschlands und führt in das Thema "Interkulturelle Verhandlungen zwischen Chinesen und Deutschen" ein.
2 Begriffserklärung "Interkulturelle Verhandlung"
Dieses Kapitel zerlegt den Begriff "interkulturelle Verhandlung" in seine Bestandteile "Inter", "Kultur" und "Verhandlung" und erläutert die Bedeutung jedes Elements.
3 Wissenschaftlicher Hintergrund - Das Vier-Ohren-Modell
Hier wird das Vier-Ohren-Modell von Schulz von Thun vorgestellt, das als theoretischer Rahmen für die Analyse interkultureller Kommunikation dient.
4 Kulturelle Stereotypen
Dieses Kapitel beschäftigt sich mit kulturellen Stereotypen, die sowohl auf Deutsche als auch auf Chinesen zutreffen könnten.
Schlüsselwörter
Interkulturelle Verhandlung, chinesische Verhandlungskultur, deutsche Geschäftsleute, Vier-Ohren-Modell, kulturelle Stereotypen, Handlungsempfehlungen, Praxisanwendung.
Häufig gestellte Fragen
Warum sind interkulturelle Kompetenzen bei Verhandlungen mit Chinesen wichtig?
Aufgrund stark unterschiedlicher Kommunikationsstile und kultureller Werte können Missverständnisse entstehen, die den geschäftlichen Erfolg gefährden.
Was erklärt das Vier-Ohren-Modell in diesem Zusammenhang?
Es verdeutlicht, dass Nachrichten auf verschiedenen Ebenen (Sachebene, Beziehung, Selbstoffenbarung, Appell) gesendet und empfangen werden, was kulturell sehr unterschiedlich interpretiert wird.
Was sind typische Fallstricke in China?
Dazu gehören das Ignorieren von Hierarchien, zu direkte Kritik (Gesichtsverlust) oder die Unterschätzung der Bedeutung von informellen Beziehungen (Guanxi).
Wie unterscheidet sich der deutsche vom chinesischen Verhandlungsstil?
Deutsche verhandeln oft sehr sachorientiert und direkt, während Chinesen viel Wert auf die Beziehungsebene, Harmonie und indirekte Kommunikation legen.
Welche Handlungsempfehlung gibt die Arbeit für Geschäftsreisende?
Geduld zeigen, auf nonverbale Signale achten, das "Gesicht" des Gegenübers wahren und sich intensiv auf die kulturellen Gepflogenheiten vorbereiten.
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- Annika Block (Author), 2019, Interkulturelle Kompetenz. Herausforderungen und Empfehlungen bei interkulturellen Verhandlungen zwischen Chinesen und Deutschen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/494916