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Suchtprävention in der Außerschulischen Jugendbildung. Überlegungen zur erfolgreichen Veranstaltungskonzeption

Title: Suchtprävention in der Außerschulischen Jugendbildung. Überlegungen zur erfolgreichen Veranstaltungskonzeption

Term Paper , 2019 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work
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Ziel der vorliegenden Hausarbeit ist es, herauszuarbeiten, durch welche Methoden und Rahmenbedingungen Problematiken von außerschulsischen Veranstaltungen mit dem Thema Suchtprävention vermieden oder zumindest vermindert werden können.

In der Praxis wird immer wieder von Referent_innen, Lehrer_innen und Schüler_innen gleichermaßen die Unausgewogenheit von Theorie und Praxis innerhalb der Veranstaltungen kritisiert. Diese führt, gepaart mit falschen Erwartungen der Schüler_innen durch mangelnde Kooperation mit den Schulen und dadurch fehlenden Vorinformationen, insbesondere bei den Jugendlichen oftmals zu hoher Frustration. Diese bedingt teilweise auch eine mangelnde Motivation zur Teilnahme an den Veranstaltungen.

Dazu wird zunächst die bisher übliche Konzeptionierung auf den Prüfstand gestellt, bevor nachfolgend eigene Überlegungen zu dieser Problematik angestellt werden.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 bisherige Konzeption

3 Überlegungen zur Neukonzeptionierung

3.1 Zielsetzung

3.2 Struktur

3.3 Organisatorisches und Kennenlernen

3.4 Einstieg ins Thema

3.5 Bedürfnisse und Lösungsmöglichkeiten

3.6 Einfluss von außen

3.7 Transfer in Schulalltag – Kooperation mit Schulen

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die aktuelle Praxis suchtpräventiver Veranstaltungen für Schulklassen in einer Jugendbildungsstätte, um methodische Defizite aufzudecken und durch zielgruppenorientierte, interaktive Konzepte zu ersetzen. Das Hauptziel besteht darin, die Motivation der Jugendlichen zu steigern und die Effektivität der präventiven Arbeit durch bessere Rahmenbedingungen und Kooperationen zu verbessern.

  • Kritische Reflexion der bestehenden methodisch-didaktischen Struktur.
  • Entwicklung modularer Ansätze für eine höhere Flexibilität.
  • Stärkung der allgemeinen Lebenskompetenzen statt reiner Wissensvermittlung.
  • Verbesserung der Zusammenarbeit mit Schulen zur Erwartungsklärung.
  • Einsatz erlebnispädagogischer Elemente zur Förderung des Selbstvertrauens.

Auszug aus dem Buch

Block 2 - Einstieg ins Thema

Mit den Methoden „Konsumprofil“ und „Suchtprozess“ ist der Einstieg ins Thema methodisch eher theoretisch gehalten.

Das Konsumprofil wird im Plenum als Gruppendiskussion durchgeführt, welche durch die Referent_innen moderiert wird: Nachdem Konsummittel definiert wurden, werden auf einem Metaplan jene Konsummittel notiert, welche die Klasse als von den Schüler_innen genutzt definiert. Daraus wird anschließend die unten abgebildete Tabelle entwickelt, in welche sich jede_r Schüler_in, ggf. verdeckt, um höhere Ehrlichkeit zu gewährleisten, als anonymer Strich oder Punkt einträgt.

Das auf diese Weise entstandene Konsumprofil der Klasse wird im Plenum diskutiert. Dabei wird versucht festzulegen, ab welcher Regelmäßig- bzw. Häufigkeit des Konsums jemand süchtig ist. Diese Diskussion sowie die zusätzlich gegeben Information, dass ein Ausprobieren, insbesondere von Zigaretten und Alkohol, bei den meisten Jugendlichen zum Erwachsenwerden dazu gehört (Weichold, Silbereisen 2014, S. 8), aber bei weitem nicht jeder Erwachsene süchtig ist, führt zu der Erkenntnis, dass Sucht ein individueller Prozess ist.

Diesen Suchtprozess sollen sich die Schüler_innen im nächsten Schritt selber erarbeiten: Mit Hilfe der vorgegebenen Begriffe Erstgebrauch, Konsum, Missbrauch, Genuss, Gewöhnung und Abhängigkeit (oder synonymer Begriffe), welche vorab im Plenum definiert werden, erstellen die Schüler_innen in Kleingruppen einen exemplarischen Suchtprozess. Diesen präsentieren sie anhand einer selber ausgedachten „Suchtgeschichte“ im Plenum. Wenn nötig, stellen die Referent_innen anschließend den korrekten Ablauf des Suchtprozesses vor. Inwieweit das ausgiebige Bearbeiten und Betrachten des Suchtprozesses im Rahmen der Veranstaltung und für eine siebte Jahrgangsstufe notwendig und zielführend ist, ist für mich persönlich fraglich. Zumal die Schüler_innen teilweise kognitiv mit der Aufgabe überfordert und daher frustriert sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Autorin identifiziert eine mangelnde Abstimmung zwischen Theorie und Praxis in der Suchtprävention, die bei Schülern Frustration auslöst.

2 bisherige Konzeption: Das Kapitel beschreibt den aktuellen Ablauf der sechsteiligen Seminare für Siebtklässler und benennt bestehende Probleme bei der methodischen Umsetzung.

3 Überlegungen zur Neukonzeptionierung: Es werden alternative, modulare Methoden vorgeschlagen, um die Inhalte lebensweltnäher und interaktiver zu gestalten.

4 Fazit: Die Autorin resümiert, dass durch eine methodische Erweiterung und eine engere Kooperation mit Schulen die Qualität der Präventionsarbeit maßgeblich gesteigert werden kann.

Schlüsselwörter

Suchtprävention, Jugendbildung, Sozialpädagogik, Lebenskompetenz, Gruppendynamik, Erlebnispädagogik, Schulklassen, Suchtprozess, Konsumprofil, Partizipation, Zielgruppenorientierung, Modulare Didaktik, Präventionskonzept, Schülerinteressen, Kooperation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht suchtpräventive Angebote der außerschulischen Jugendbildung für die siebte Jahrgangsstufe und sucht nach Wegen, diese für die Jugendlichen ansprechender zu gestalten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die methodische Gestaltung von Suchtprävention, die Förderung von Lebenskompetenzen, die Gruppendynamik während der Veranstaltungen sowie der Transfer in den Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, bestehende Frustration bei Schülern durch eine Modifizierung des methodischen Repertoires und der Konzeption der Veranstaltungen zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer kritischen Reflexion der eigenen beruflichen Praxis der Autorin als Referentin in der Jugendbildungsstätte sowie der Einordnung in fachwissenschaftliche Konzepte.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil analysiert die aktuelle Struktur der Seminare und entwickelt konkrete Verbesserungsvorschläge für verschiedene Seminarblöcke, von der Ankunft bis zum Transfer.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Suchtprävention, Erlebnispädagogik, Modulare Didaktik und Kooperation zwischen Bildungseinrichtungen geprägt.

Warum wird eine Umstellung auf ein modulares System vorgeschlagen?

Ein modulares System soll den Referenten eine flexiblere und zielgruppenorientiertere Anpassung der Inhalte ermöglichen, anstatt starr an einer Abfolge von sechs Blöcken festzuhalten.

Welche Rolle spielt die Kooperation mit Schulen?

Eine engere Zusammenarbeit soll verhindern, dass unrealistische Erwartungen an die Seminare gestellt werden und sicherstellen, dass die Präventionsthemen im Unterricht nachhaltig weiterverfolgt werden.

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Details

Title
Suchtprävention in der Außerschulischen Jugendbildung. Überlegungen zur erfolgreichen Veranstaltungskonzeption
College
Protestant University of Applied Sciences Rheinland-Westfalen-Lippe
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
14
Catalog Number
V495217
ISBN (eBook)
9783346007131
ISBN (Book)
9783346007148
Language
German
Tags
suchtprävention außerschulischen jugendbildung überlegungen veranstaltungskonzeption
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Suchtprävention in der Außerschulischen Jugendbildung. Überlegungen zur erfolgreichen Veranstaltungskonzeption, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/495217
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