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Going international? Marktanalyse des australischen Kunstmarktes als erster Schritt zur Selbstvermarktung bildender Kunst am Beispiel Perth

Title: Going international? Marktanalyse des australischen Kunstmarktes als erster Schritt zur Selbstvermarktung bildender Kunst am Beispiel Perth

Seminar Paper , 2004 , 31 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Tanja Stojanovic (Author)

Art - Miscellaneous
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Die Gründe für deutsche Künstler und Künstlerinnen bzw. deren Galeristen, sich international zu vermarkten, können unterschiedlich sein, sind aber denen wirtschaftlicher Unternehmen sehr ähnlich, denn Kunst ist streng genommen ebenso ein Wirtschaftsgut wie Biotechnologie, Agrarprodukte, Dienstleistungen etc. Ein Grund kann sein, neue Märkte erschließen zu wollen. In Zeiten einer stark wachsenden Zahl an Nachwuchskünstlern bei konstant kleiner Zahl an Abnehmern ist auf dem deutschen Markt unter Umständen nur noch wenig Gewinn zu machen, weil die ökonomische Situation schlechter ist als anderswo. Das Resultat ist, das sich bei weniger guten wirtschaftlichen Verhältnissen das Käuferverhalten in Hinblick auf Kunst verändert, sprich, die Kaufkraft nachlässt.

Ein anderer Grund, international tätig zu werden, kann für eine Galerie oder einen Künstler sein, dass sich der Kunstgeschmack weltweit unterscheidet. Ein Künstler, der in Deutschland nicht ankommt, kann durchaus andernorts Karriere machen. Auch Sendungsbewusstsein kann eine Rolle beim Eintreten in den internationalen Markt spielen: Zum Beispiel, deutsche Kultur im Ausland vermitteln oder Kooperationsvereinbarungen mit anderen Galeristen eingehen zu wollen. Wirtschaftliche Vorteile, Publikumsinteresse, neue Märkte und „Weltfähigkeit“ von Kunst und Künstlern machen den internationalen Markt also auch für bildende Kunst attraktiv.

Diese Arbeit möchte anhand einer Analyse des australischen Kunstmarktes für bildende Kunst aufzeigen, ob und in welchen Punkten er sich vom deutschen Kunstmarkt unterscheidet und inwieweit er Potential für deutsche Künstler bietet. Die Ergebnisse werden in dieser Arbeit beschrieben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Einleitung

Going international

Kultur und deren Bedeutung

Der Kunstmarkt

Was unterscheidet den Kunstmarkt von anderen Märkten?

Wovon wird der Kunstmarkt bestimmt

Bildende Kunst in Australien von 1780 bis heute

Marktanalyse Kunstmarkt (West-)Australien

Deutsche und australische Künstler im Vergleich

Potential australischer Kunstmarkt

Marktauswahlentscheidung

Eintrittsbarrieren des australischen Kunstmarkts

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial des australischen Kunstmarktes, insbesondere in der Region Perth, als erste Station für eine internationale Selbstvermarktung bildender Kunst durch die Autorin. Dabei wird analysiert, inwieweit der australische Markt finanzielle und repräsentative Chancen bietet, und welche kulturellen sowie marktspezifischen Barrieren für deutsche Künstler bestehen.

  • Grundlagen und Definition der Internationalisierung im Kunstkontext
  • Bedeutung kultureller Unterschiede bei der internationalen Geschäftsaufnahme
  • Strukturelle Analyse des Kunstmarktes und seiner Wirkungsweisen
  • Historische Entwicklung der bildenden Kunst in Australien
  • Vergleichende Analyse der Situation deutscher und australischer Künstler
  • Evaluation von Markteintrittsstrategien und Eintrittsbarrieren

Auszug aus dem Buch

Was unterscheidet den Kunstmarkt von anderen Märkten?

Der Beruf des freien bildenden Künstlers entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts, bedingt durch die Wirren des Ersten Weltkrieges. Festanstellungen, Knebelverträge und reine Auftragsmalerei verschwanden. Mit dem freien Kunstmarkt entstand die Notwendigkeit einer aktiven (Selbst-)Vermarktung.

Um den australischen Kunstmarkt analysieren zu können, muss man die Prinzipien dieses Marktes an sich verstehen, denn er funktioniert anders als übliche Märkte, bei denen Angebot und Nachfrage die Preisbildung bestimmen.

Der Kunstmarkt setzt sich zusammen aus Kunstherstellern (Künstlern), Kunstnachfragern (Kunstkäufern) und Kunsthändlern (Galerien, Kunsthandel, Museen, Kunstvereinen). Der Anteil der Kunstherstellenden ist höher als der Anteil der Kunstnachfragenden und das Angebot der Künstler reguliert sich nicht über das Volumen der Nachfrage. Es besteht vielmehr unabhängig davon, frei im kommerziellen und nonkommerziellen Raum.

Deshalb wird die Kunstnachfrage durch die Zwischenhändler und Vermarkter gepusht. Die Bedürfnisse nach Kunstobjekten müssen im Zielpublikum geweckt bzw. mit dem Versprechen einer Bedürfnisbefriedigung versehen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Die Autorin begründet ihre Untersuchung mit dem Ziel einer geplanten Kunstausstellung in Perth und skizziert das methodische Vorgehen durch eine Fallstudie.

Einleitung: Dieses Kapitel erörtert die theoretischen Grundlagen der Internationalisierung und die wachsende Bedeutung kultureller Kompetenz für geschäftliche Aktivitäten.

Der Kunstmarkt: Es wird dargelegt, wie sich der Kunstmarkt von klassischen Wirtschaftsfeldern unterscheidet, von welchen Faktoren er bestimmt wird und wie sich die australische Kunsthistorie entwickelt hat.

Marktanalyse Kunstmarkt (West-)Australien: Dieser Abschnitt vergleicht die Situation von Künstlern in Deutschland und Australien und bewertet das Marktpotenzial sowie bestehende Markteintrittsbarrieren.

Fazit: Die Arbeit schließt mit der Einschätzung, dass eine Marktetablierung in Australien zwar Chancen bietet, aber eine fundierte Strategie, insbesondere über lokale Kunstwettbewerbe und Galeriekontakte, zwingend erforderlich ist.

Schlüsselwörter

Internationales Marketing, Kunstmarkt, Australien, Selbstvermarktung, Perth, kulturelle Barrieren, Kunstgeschichte, Marktanalyse, Künstlerförderung, Wettbewerbe, Globalisierung, Wirtschaftsmarkt, Export, Kunsthandel, Zielgruppenanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten und Herausforderungen einer internationalen Marktexpansion für eine bildende Künstlerin am Beispiel des australischen Kunstmarktes in Perth.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind internationales Marketing, die soziokulturelle Bedeutung von Geschäftsbeziehungen, die spezifische Struktur des Kunstmarktes und ökonomische Vergleichsdaten zwischen Deutschland und Australien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erstellung einer Entscheidungsgrundlage für die Durchführung einer eigenen Kunstausstellung in West-Australien, um Chancen und Risiken fundiert einzuschätzen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Autorin nutzt eine explorative Fallstudie, gestützt auf Fachliteratur, Wirtschaftsdaten und persönliche Erfahrungen aus ihrem Aufenthalt in Australien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung zur Internationalisierung, eine Analyse der Kunstmarktmechanismen, die historische Entwicklung der australischen Kunst sowie einen detaillierten Vergleich von Künstlerbiografien und Arbeitsbedingungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Internationalisierung, Marktanalyse, Kunsthandel, kulturelle Disposition und Marktbarrieren beschreiben.

Warum ist die Region Perth als Fallbeispiel gewählt worden?

Die Wahl fiel auf Perth, da die Autorin dort persönliche Erfahrungen gesammelt hat und die Stadt als isolierte Metropole eine besondere Marktsituation darstellt, die spezifische Strategien erfordert.

Welche Rolle spielt das „Sendungsbewusstsein“ in der Argumentation der Autorin?

Das Sendungsbewusstsein wird als Motiv genannt, um deutsche Kultur im Ausland zu vermitteln und Kooperationen zu stärken, was neben rein wirtschaftlichen Faktoren ein Antrieb für die Internationalisierung ist.

Welche Eintrittsbarrieren identifiziert die Autorin konkret für Perth?

Neben den hohen Reise- und Unterhaltskosten werden die große geografische Distanz zu Deutschland sowie die Schwierigkeit genannt, als Außenstehende in die bestehenden, lokal geprägten Künstlernetzwerke einzudringen.

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Details

Title
Going international? Marktanalyse des australischen Kunstmarktes als erster Schritt zur Selbstvermarktung bildender Kunst am Beispiel Perth
College
University of the Arts Berlin
Course
Seminar Internationales Marketing
Grade
1,0
Author
Tanja Stojanovic (Author)
Publication Year
2004
Pages
31
Catalog Number
V49535
ISBN (eBook)
9783638459662
ISBN (Book)
9783638734882
Language
German
Tags
Going Marktanalyse Kunstmarktes Schritt Selbstvermarktung Kunst Beispiel Perth Seminar Internationales Marketing
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tanja Stojanovic (Author), 2004, Going international? Marktanalyse des australischen Kunstmarktes als erster Schritt zur Selbstvermarktung bildender Kunst am Beispiel Perth, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49535
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