Die Arbeit deckt mögliche Gefahren und Gründe, die Stress am Arbeitsplatz auslösen kann, auf.
Zunächst wird darauf eingegangen, welche Reize als Stressor von Arbeitnehmern empfunden werden können und wo die Ursachen für den Anstieg des Stresses in der Arbeitswelt liegen.
Anschließend konzentriert sich der Autor auf die Leitfrage, welche negativen Auswirkungen Stress auf den Körper haben kann.
Die möglichen Konsequenzen werden aufgeschlüsselt und in vier grundlegende Stress-ebenen unterteilt. Es werden außerdem mögliche chronische Auswirkungen und die daraus folgenden potenziellen chronischen Erkrankungen aufgeführt. Abschließend wird aufgezeigt, wie der Arbeitnehmer versuchen kann, sich präventiv zu schützen.
Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung
2.Definition: Stress
3.Ursachen von Stress am Arbeitsplatz
3.1. Psychisch-mentalen Stressoren
3.3. Physische Stressoren
4.Auswirkungen
4.1. Kognitive Ebene
4.2. Emotionale Ebene
4.3. Vegetativ-hormonelle Ebene
4.4 Muskuläre Ebene
5.Folgen von Stress am Arbeitsplatz
6.Diskussion
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Studienarbeit zielt darauf ab, die vielfältigen Gefahren und Ursachen von Stress am Arbeitsplatz zu identifizieren, um Arbeitnehmern und Arbeitgebern Möglichkeiten zur Stressprävention und Risikominderung aufzuzeigen. Dabei wird insbesondere untersucht, wie Stress auf körperlicher Ebene wirkt und welche langfristigen gesundheitlichen Konsequenzen daraus resultieren können.
- Analyse zentraler psychisch-mentaler und physischer Stressoren am Arbeitsplatz.
- Untersuchung der Auswirkungen von Stress auf die kognitive, emotionale, vegetativ-hormonelle und muskuläre Ebene.
- Darstellung chronischer Folgen und gesundheitlicher Langzeitschäden durch Dauerstress.
- Erörterung von Präventionsmaßnahmen und Möglichkeiten zum Ausbau eigener Ressourcen.
Auszug aus dem Buch
4.2. Emotionale Ebene
Die emotionale Ebene bezieht sich auf die Gefühle und Emotionen, die der Mensch während der Stresssituation entwickelt. Aus dem Schema der Urzeitmenschen Aggression/Angriff und Angst/Flucht können Panik, Versagensgefühle, Nervosität, Ärger und Gereiztheit entwickelt werden. Ist der Stress langanhaltend kann eine generelle Aggressionsbereichtschaft, Unsicherheit oder Gefühlsschwankungen, sowie Depressionen und Apathie entwickelt werden (Litzcke, Schuh, & Pletke, 2013, S. 20).
Bereits 1985 wurde begonnen zu diesem Thema zu forschen. Eine 5-jährige angelegte Whitehall Langzeitstudie, die von 1985 bis 1888 mit mehr als 2.000 britischen Behörden Angestellten durchgeführt wurde, forschte zum Thema Entstehung von Depression durch die Arbeit. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass die Wahrscheinlichkeit an einer schweren Depression zu erleiden, bei Arbeitern die mehr als 11 Stunden pro Tag arbeiten doppelt so hoch ist, wie bei den Kollegen ohne Überstunden. (Virtanen, Stansfeld, Fuhrer, Ferrie, & Kivimäki, 2012)
Zusammenfassung der Kapitel
1.Einleitung: Dieses Kapitel führt in die zunehmende Belastungssituation am Arbeitsplatz ein und definiert die grundlegende Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit.
2.Definition: Stress: Hier wird der Stressbegriff theoretisch hergeleitet und die Unterscheidung zwischen positivem Stress und schädigendem Distress vorgenommen.
3.Ursachen von Stress am Arbeitsplatz: Das Kapitel beleuchtet verschiedene Stressquellen im Beruf, unterteilt in psychisch-mentale und physische Faktoren.
4.Auswirkungen: Es erfolgt eine detaillierte Analyse der Stressreaktionen auf kognitiver, emotionaler, vegetativ-hormoneller und muskulärer Ebene.
5.Folgen von Stress am Arbeitsplatz: Hier werden die langfristigen gesundheitlichen Schäden und Krankheitsbilder beschrieben, die aus anhaltender Stressbelastung resultieren können.
6.Diskussion: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert Möglichkeiten der Stressbewältigung sowie die Wichtigkeit präventiver Maßnahmen.
Schlüsselwörter
Stress, Arbeitsplatz, Stressoren, psychische Belastung, Distress, Arbeitsgesundheit, Burnout, Prävention, Ressourcen, körperliche Auswirkungen, emotionale Ebene, Stressbewältigung, Leistungsdruck, Ergonomie, Langzeitfolgen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht die Ursachen von Stress am Arbeitsplatz sowie dessen vielfältige Auswirkungen auf den menschlichen Körper und die psychische Gesundheit.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Stress, der Identifikation von Stressfaktoren (psychisch und physisch) und der Analyse der körperlichen Reaktionen auf verschiedenen Ebenen.
Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?
Das Ziel ist es, Stressgefahren am Arbeitsplatz aufzudecken, um Arbeitgebern und Arbeitnehmern Ansätze zur Reduktion von Stressrisiken und zur Stärkung eigener Ressourcen zu liefern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf der Auswertung von Fachliteratur, Lang- und Kurzzeitstudien sowie qualitativen Interviews und Umfragen unter Betroffenen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Entstehung von Stress, die Einteilung in Stressebenen (kognitiv, emotional, vegetativ-hormonell, muskulär) und die daraus resultierenden chronischen Gesundheitsfolgen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Stress, Stressoren, Arbeitsplatz, Prävention, Burnout und psychosomatische Beschwerden.
Wie unterscheiden sich psychisch-mentale von physischen Stressoren?
Psychisch-mentale Stressoren beziehen sich auf kognitive Anforderungen wie Zeitdruck oder Versagensängste, während physische Stressoren Umweltbedingungen am Arbeitsplatz wie Lärm, Licht oder Klima umfassen.
Warum ist die Unterscheidung zwischen Kurzzeit- und Langzeitfolgen relevant?
Kurzzeitfolgen können oft durch Erholung ausgeglichen werden, während Langzeitfolgen bei Dauerstress zu irreversiblen Schäden wie organischen Erkrankungen oder Depressionen führen können.
Welche Rolle spielt soziale Unterstützung bei der Stressbewältigung?
Soziale Unterstützung gilt als eine der wichtigsten Ressourcen, um Stress im Berufsalltag besser zu verarbeiten und die psychische Widerstandsfähigkeit zu stärken.
Welche Entspannungstechniken werden als effektiv genannt?
Die Arbeit erwähnt Methoden wie Atementspannung, Muskelentspannung, autogenes Training sowie meditative und imaginative Verfahren als wirksame Möglichkeiten zur Stressbewältigung.
- Arbeit zitieren
- Lisa Menzel (Autor:in), 2018, Ursachen und Gefahren von Stress am Arbeitsplatz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/495776