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Zielsetzungen und wesentliche Elemente von Basel III

Titel: Zielsetzungen und wesentliche Elemente von Basel III

Seminararbeit , 2017 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anne Catherine Becker (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Seminararbeit sollen daher die wesentlichen Aspekte des aktuell gültigen Rahmenwerkes Basel III herausgearbeitet und vorgestellt werden. Zusätzlich soll ein Ausblick geboten werden, wie sich die Anforderungen entwickeln könnten und welche Änderungen abzusehen sind.

Im Rahmen der Arbeit soll ein umfänglicher Blick auf die wesentlichen Regelungsbereiche von Basel III sowie die Hintergründe dieses Rahmenwerkes, ausgehend von Basel I und Basel II, eingegangen werden. Daher wird im ersten Abschnitt auf genau diese Punkte eingegangen. Die vorherigen Regelwerke Basel I und Basel II werden kurz mit ihren wesentlichen Charakteristika vorgestellt. Auch der Ausschuss für Bankenaufsicht als Institution, die diese Regelungen vorgibt, soll kurz vorgestellt werden.

Im darauffolgenden Hauptteil wird dann das aktuelle Rahmenwerk Basel III detailliert analysiert und die wesentlichen Merkmale, Neuerungen und Regelungsbereiche herausgestellt. Zusätzlich wird mit Blick auf die ebenfalls zu erläuternden Zielsetzungen bei der Entwicklung des neuen Regelwerks auch auf die Finanzkrise 2008 eingegangen, die als wesentlicher Treiber für diese Neuerung gesehen werden kann.

Zum Abschluss der Arbeit wird im letzten Teil zunächst ein zusammenfassendes Fazit mit Blick auf die aktuell in der Konsultation befindlichen Dokumente geboten, um mögliche künftige Entwicklungen aufzugreifen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Der Baseler Ausschuss und die wesentlichen Inhalte von Basel I und Basel II

2.1 Der Baseler Ausschuss für Bankenregulierung

2.2 Wesentliche Inhalte und Konzepte von Basel I und Basel II

3 Basel III – wesentliche Informationen und Regelungsbereiche

3.1 Die Einführung des neuen Regelwerks

3.2 Wesentliche Elemente

3.2.1 Das Drei-Säulen-Modell in Basel III

3.2.2 Wesentliche Neuregelungen in den drei Säulen

4 Zusammenfassendes Fazit mit Ausblick auf Basel IV

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das regulatorische Rahmenwerk Basel III, um dessen Beitrag zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit des Bankensektors nach der Finanzkrise 2008 zu verdeutlichen und einen Ausblick auf künftige Entwicklungen zu geben.

  • Historische Entwicklung der Baseler Eigenkapitalvereinbarungen (Basel I & II)
  • Ursprung und Einführung des Regelwerks Basel III
  • Struktur des Drei-Säulen-Modells unter Basel III
  • Neuerungen bei Eigenkapitalanforderungen und Liquiditätskennziffern
  • Herausforderungen und künftige regulatorische Ansätze (Basel IV)

Auszug aus dem Buch

3.2.2 Wesentliche Neuregelungen in den drei Säulen

Im Zentrum von Basel III steht eine deutliche Verbesserung der Risikodeckung, beispielsweiße durch die Erhöhung der Kapitalanforderungen für Kredit- und Marktrisiken, sowie komplexe Verbriefungen in der ersten Säule. Basel III fordert dementsprechend von denBanken, ihr Kernkapital deutlich zu erhöhen und einen entsprechenden Kapitalpuffer aufzubauen.

Zunächst einmal ist in diesem Zusammenhang die geänderte Zusammensetzung des regulatorischen Eigenkapitals in Basel III zu erläutern. Ziel des Ausschusses war es, die EK-Ausstattung der Institute hochwertiger zu gestalten. Nach Basel III ist das Eigenkapital nunmehr lediglich in zwei Klassen einzuteilen: Kernkapital und Ergänzungskapital. Das zuvor noch anerkennungsfähige Tier-3-Kapital entfällt ersatzlos. Das Kernkapital wird dabei nach dem Going-Concern-Ansatz (Fortführung des Geschäftsbetriebes) hinzugerechnet und besteht hauptsächlich aus den Stammaktien sowie den einbehaltenen Gewinnen. Weiterhin wird neben dem harten Kernkapital das zusätzliche Kernkapital berücksichtigt. Insgesamt soll das Kernkapital 6% der RWA entsprechen.16 Die Zusammensetzung des Eigenkapital ist in der nachfolgenden Abbildung verdeutlicht:

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Bankenregulierung ein und skizziert die Zielsetzung der Arbeit, das Rahmenwerk Basel III im Kontext der Finanzkrise 2008 zu analysieren.

2 Der Baseler Ausschuss und die wesentlichen Inhalte von Basel I und Basel II: Dieses Kapitel stellt den Baseler Ausschuss als Institution vor und erläutert die Grundlagen sowie die wesentlichen Konzepte der Vorläufervereinbarungen Basel I und Basel II.

3 Basel III – wesentliche Informationen und Regelungsbereiche: Hier wird die Entstehung von Basel III beleuchtet sowie dessen zentrale Elemente und Neuerungen, insbesondere das Drei-Säulen-Modell und die veränderten Eigenkapital- und Liquiditätsvorgaben, detailliert analysiert.

4 Zusammenfassendes Fazit mit Ausblick auf Basel IV: Das Abschlusskapitel resümiert die Inhalte von Basel III und wagt einen Ausblick auf die laufenden Konsultationen zu zukünftigen regulatorischen Entwicklungen, die unter dem Begriff Basel IV diskutiert werden.

Schlüsselwörter

Basel III, Baseler Ausschuss, Bankenregulierung, Eigenkapital, Risikodeckung, Finanzstabilität, Finanzkrise 2008, Kernkapital, Leverage Ratio, Liquidität, LCR, NSFR, Marktdisziplin, Kapitalpuffer, Bankenaufsicht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt das regulatorische Rahmenwerk Basel III und untersucht, wie dieses die Widerstandsfähigkeit von Banken durch strengere Anforderungen an Eigenkapital und Liquidität erhöhen soll.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit thematisiert die Entwicklung der Baseler Standards, das Drei-Säulen-Modell, die Lehren aus der Finanzkrise 2008 sowie die spezifischen Neuregelungen zu Kapitalpuffern und Liquiditätskennziffern.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die wesentlichen Aspekte von Basel III zu erarbeiten, deren Hintergründe aus der Finanzkrise abzuleiten und einen Ausblick auf künftige Entwicklungen hin zu Basel IV zu geben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Rahmenwerke, Richtlinien des Baseler Ausschusses und weiterführender bankenaufsichtlicher Publikationen, um eine strukturierte theoretische Analyse zu ermöglichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung von Basel III, die Struktur des Drei-Säulen-Modells und die spezifischen Neuregelungen, wie die Leverage Ratio, Kapitalpolster sowie die Liquiditätskennzahlen LCR und NSFR.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Basel III, Eigenkapitalanforderungen, Bankenregulierung, Risikomanagement, Liquiditätssicherung und der Baseler Ausschuss.

Warum wurde das Drei-Säulen-Modell von Basel II für Basel III beibehalten?

Das Modell dient weiterhin als bewährte Struktur für die Bankenregulierung, wobei Basel III inhaltliche Verschärfungen in den Säulen vornimmt, anstatt die grundlegende Systematik zu ersetzen.

Welche Bedeutung haben die Kennzahlen LCR und NSFR?

Diese beiden Kennziffern dienen der Sicherstellung der Liquidität: Die LCR adressiert kurzfristige Liquiditätsrisiken (30 Tage), während die NSFR auf eine stabile Refinanzierung über einen einjährigen Horizont abzielt.

Was ist das Ziel des antizyklischen Kapitalpolsters?

Es soll Banken dazu verpflichten, in wirtschaftlich guten Zeiten Kapital aufzubauen, das im Krisenfall zur Risikodeckung herangezogen werden kann.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zielsetzungen und wesentliche Elemente von Basel III
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,7
Autor
Anne Catherine Becker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
16
Katalognummer
V495819
ISBN (eBook)
9783346004611
ISBN (Buch)
9783346004628
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bankwesen bachelor seminararbeit basel regulatorik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anne Catherine Becker (Autor:in), 2017, Zielsetzungen und wesentliche Elemente von Basel III, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/495819
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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