"#instagram" oder "#thin-stagram"? Wie beeinflusst die Instagram Nutzung junger Frauen ihre Körperwahrnehmung?


Akademische Arbeit, 2019
21 Seiten, Note: 2,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Die Entwicklung und Etablierung von Instagram

3. Anzahl der Instagram-Nutzer nach Altersgruppen und Geschlecht weltweit im Januar 20191

4. Wie das Körperwahrnehmung junger Frauen durch die Einflüsse

der Social Media Plattform Instagram beeinflusst werden kann

5. Der Fitspiration- und Thinspirationtrend

6. Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

Instagram ist eines der bekanntesten Sozialen Netzwerke weltweit. Der Fotodienstleister verzeichnet weltweit insgesamt über 1. Milliarde aktive Nutzer monatlich, sowie 500 Millionen Nutzer täglich (vgl. UNSERE GESCHICHTE, 2010- 2019, Instagram – Powerd by WordPress.com, 2019). Die Möglichkeit, alles aus seinem Leben mit seiner Community teilen zu können, fasziniert verschiedene Menschen aller Altersgruppen. Vor allem junge Menschen nutzen dieses Angebot. Allein im Januar 2019 sind es insgesamt 130 Millionen Nutzer weltweit, die sich in einem Alter zwischen 18 und 24 Jahren befinden und weiblich sind (vgl. Abb. 1: Anzahl der Instagram-Nutzer nach Altersgruppen und Geschlecht weltweit im Januar 2019 (in Millionen), 2019). In diesem Zusammenhang gilt es zu ergründen, weshalb vor allem junge Frauen Instagram im Grundsatz häufiger rezipieren. Hierbei ist der Fitspiration- und Thinspirationtrend2 auf der Plattform besonders in Betracht zu ziehen, da er erhebliche Auswirkungen auf die Selbst-, Realitäts- und Körperwahrnehmung von jungen Frauen haben könnte. Instagram könnte in diesem Zusammenhang ein Schönheits- oder sogar bloßes Körperideal, welche durch Selbstinszenierung verinnerlicht wird, durch seine Inhalte veranschaulichen. Aus diesem Grund stellt sich folgende Forschungsfrage: Wie beeinflusst die Instagram Nutzung junger Frauen ihre Körperwahrnehmung?

In Anbetracht dessen macht R. M. Perloff (2015: 363) zugleich darauf aufmerksam, dass einerseits eine Bandbreite an Literatur existiert, welche den Einfluss der Massenmedien auf das Körperbild junger Frauen thematisieren, bisher jedoch anderseits wenige theoretische Forschungsansätze, die bezüglich einer ähnlichen Problematik in Anbetracht auf die Auswirkungen der Medien auf die Körperwahrnehmung junger Frauen Bezug nehmen (vgl. Perloff, 2015, S. 363). Hierbei liegt der jeweilige Fokus zur Analyse wiederum, auf einer komprimierteren Bandbreite bisher veröffentlichter Studien. Im Folgenden wird aufgrund dieser Tatsache zunächst die gegenwärtige Präsenz der Plattform innerhalb des realen Lebens und ihre Funktionsweise beschrieben. Darauf aufbauend gilt es dann, die Zahlen der jungen, weiblichen Instagram-Nutzer, welche mittels einer Statistik (siehe Abb. 1: Anzahl der Instagram- Nutzer nach Altersgruppen und Geschlecht weltweit im Januar 2019 (in Millionen), 2019, Statista – das Statistik-Portal, 2019) visuell veranschaulicht sind, zu analysieren und mittels der JIM- Studie aus dem Jahr 2017 (vgl. JIM Studie (2017). Jugend, Information, (Multi-) Media, WhatsApp, Snapchat, Instagram & Co. Stuttgart: Medienpädagogischer Forschungsverband Südwest) zu interpretieren. Beruhend auf diesen Aspekten, dem kommunikativen Wert der Social Media Plattform und verschiedenen psychologischen Theorien wird anhand des interaktiven Formats von Instagram und deren Inhalt eine Analyse und ein Vergleich verschiedener Studien getätigt, welche zum Verständnis dieser Begebenheiten beitragen. Um zu beschreiben, wie bedeutend die Anwendung Instagram für die jungen Nutzer zu sein scheint, wird durch die Darstellungsweise ein besonderes Augenmerk auf die Medienidentität und Sozialisation gelegt. Es wird elaboriert, inwiefern durch die Selbstinszenierung auf der Social Media Plattform negative Analogien, der Transport und Einfluss auf die Körperwahrnehmung sowie dem Selbstwertgefühl von jungen Frauen stattfindet. Anschließend wir der Fitspiration- und Thinspirationtrend, im Hinblick auf seine Wirkungsweise und dessen Inhalte vor allem bei jungen Frauen, durch zwei gegenübergestellte Studien3 analysiert und beschrieben. Demgemäß werden diese Aspekte im weiteren Verlauf dieser Arbeit erläutert. Zuletzt wird ein weiterer Ausblick auf das Forschungsfeld gegeben um darauf basierend auch Maßnahmen diverser Anti-Bodyshaming Kampagnen zu thematisieren. Die vorliegende Arbeit orientiert sich namentlich an der sozialen Vergleichstheorie von J. Lewallen und E. Behm-Morawitz (2016): „Pinterest or Thinterest?: Social Comparison and Body Image on Social Media“. (vgl. Lewallen & Behm-Morawitz)

2. Die Entwicklung und Etablierung von Instagram

Am 6. Oktober 2010 wurde Instagram zum ersten Mal mittels einer Smartphoneapp, ins Leben gerufen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht (vgl. UNSERE GESCHICHTE, 2010- 2019, Instagram – Powerd by WordPress.com, 2019).4 Die Gründer Kevin Systrom und Mike Krieger haben bislang ihre „eigene Gründerkarriere mit dem Fotodienst Instagram gemacht, der Facebook nun die mit Abstand größte Akquisition seiner Geschichte wert ist. Am 09. April 2012 schloss sich die Plattform mit Facebook zusammen (vgl. Völlig aus dem Häuschen, 2012, Die Frankfurter Allgemeine, 2019), das soziale Netzwerk zahlt 1 Milliarde Dollar in bar und eigenen Aktien für Instagram […].“ (Völlig aus dem Häuschen, 2012, Die Frankfurter Allgemeine, 2019). Die Plattform selbst verzeichnet wiederum weltweit über 1. Milliarde aktive Nutzer monatlich, sowie 500 Millionen Nutzer täglich (vgl. UNSERE GESCHICHTE, 2010- 2019, Instagram – Powerd by WordPress.com, 2019). Fast schon zehn Jahre existiert die Social Media Plattform und ist aus heutiger Sicht in vielen Bereichen des Lebens, bei vor allem Jugendlichen, allein durch ihren kommunikativen Wert nicht mehr weg zu denken. Im Laufe dieser Zeit kamen viele weitere und neue Funktionen der App hinzu.5 Ursprünglich wurde diese Plattform als App dazu erschaffen, seine Lebensinhalte durch Fotos, mit anderen Nutzern teilen zu können, bedeutet aber in Anbetracht der vorweg gestellten Forschungsfrage wesentlich mehr(vgl. Ridgway & Clayton, 2016, S.2). Die App bietet allen Nutzern, welche über ein Gerät verfügen, durch das ein Internetzugriff möglich wird, die Option Fotos oder Videos im Instagram Newsfeed hochzuladen zu können (vgl. Ridgway & Clayton, 2016, S.2). Aufgrund dieser Faktoren ist davon auszugehen, dass Instagram eine enorme Reichweite besitzt und für fast alle Altersgruppen durchaus ansprechend ist, wie die Grafik (siehe Abb. 1: Anzahl der Instagram-Nutzer nach Altersgruppen und Geschlecht weltweit im Januar 2019 (in Millionen), 2019) statistisch erläutert.

3. Anzahl der Instagram-Nutzer nach Altersgruppen und Geschlecht weltweit im Januar 2019

Vor allem junge Nutzer rezipieren die Inhalte der Social Media Plattform und Website. Eine Statistik vom Januar 2019 von der Website Statista zeigt: „die [sic] Anzahl der Instagram- Nutzer weltweit nach Altersgruppen und Geschlecht weltweit[…]“. (Abb. 1: Anzahl der Instagram- Nutzer nach Altersgruppen und Geschlecht weltweit im Januar 2019 (in Millionen), 2019). Dabei geht ganz deutlich hervor, dass zu diesem Zeitpunkt 130 Millionen Instagram-Nutzer weiblich und in einem Alter zwischen 18 und 24 sind (siehe Abb. 1: Anzahl der Instagram-Nutzer nach Altersgruppen und Geschlecht weltweit im Januar 2019 (in Millionen), 2019). Der Anteil der mannlichen lnstagram-Nutzer bleibt hingegen konstant bei einer Zahl von 150,2 Millionen, wobei die Anzahl der Nutzerinnen von 130 auf 140,2 Millionen ansteigt,wie in der folgenden Grafik visuell veranschaulicht wird: (Siehe Abb. 1: Anzahl der lnstagram-Nutzer nach Altersgruppen und Geschlecht weltweit im Januar 2019 (in Millionen), 2019):

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1: Anzahl der lnstagram-Nutzer nach Altersgruppen und Geschlecht weltweit im Januar 2019 (in Millionen), Statista -das Statisti k-Porta,l 2019.

Ab einem Alter von 13 Jahren ist es rechtlich erlaubt, ein Teil der lnstagram und Facebook Community zu sein (vgl. Datenschutz und Sicherheitsbereich, Tipps fOr Eltern, 2019, Facebook.com, 2019.) Es ist davon auszugehen, dass die jungen Nutzer, welche hier die Altersgruppen von 18 bis 24 Jahren und von 25 bis 34 Jahren darstellen, die Generation verk6rpern,die einen permanenten Umgang mit dem Internet pflegt und dieses Angebot auch vermehrt nutzt, wie im Folgenden durch die jeweilige These von Prensky (2001, S. 35ff.) beschrieben wird. Ab einem Alter von 35 bis 44 hingegen fallen die Zahlen der Nutzer jedoch rasant ab, wobei die Zahlen der weiblichen Nutzerinnen immer noch einen Wert von 76,1 Millionen verzeichnen (vgl. Abb. 1: Anzahl der lnstagram-Nutzer nach Altersgruppen und Geschlecht weltweit im Januar 2019 (in Millionen), 2019). Ob sich dieser Aspekt und die Nutzerzahlen uber die Jahre hinweg generationell verschiebt, bildet eine offene Frage innerhalb dieses Forschungsfeldes und kann bis jetzt nur durch Prognosen belegt werden. GemaB Suss (2004: 146) verwenden junge Menschen auch die Medien,um die fOr ihre ldentitat bedeutende Frage zur Selbstfindung klaren zu konnen: Wer bin ich? Positionierung, Abgrenzung und Selbstfindung geschehen unter anderen auf Basis von zumeist selbst ausgewählten Medieninhalten (vgl. Mikos, 2007, S. 14). Die Bedeutung der modernen Medien im Leben der jungen Nutzer erwächst sich besonders durch die moderne Lebenswelt und typischer Vermischung innerhalb der medialen und sozialen Kommunikation (vgl. Mikos, 2007, S. 10).

Wir sprechen hier von dem Konzept einer Netzgeneration, welches mitunter auch M. Prensky (2001: S. 1ff) etablierte. Die Begrifflichkeiten und die Verwendung des Konzepts sind im Detail unterschiedlich, allen gemeinsam liegen jedoch jeweils folgende Thesen zu Grunde: Die aktuell aufwachsenden Kinder und Jugendlichen haben ein generell, zeitlich angepasstes Mediennutzungsverhalten, welches sich maßgeblich von dem der Generationen vor ihnen differenziert (vgl. Prensky, 2001, S. 1ff). Hinzu kommt, dass sie zu einer Zeit heranwachsen, die von einer weitenreichenden Verbreitung und Nutzung von zumeist neuen digitalen Technologien gekennzeichnet ist, gehen sie durchaus bestimmt und selbstbewusster mit diesen um (vgl. Prensky, 2001, S.1ff). Am stärksten rezipiert wurde hier in diesen Zusammenhang unter anderem M. Prensky (2001: 1ff), welcher diese Thesen der Netzgeneration zusätzlich mit dem prägnanten Bild der digitalen Eingeborenen (engl. digital natives) für die heutigen Kinder und Jugendlichen und den digitalen Einwanderern (engl. digital immigrants) für die früheren Generationen belegt: Die digitalen Eingeborenen bewegten sich, wie Prensky (2001: 1ff) beschreibt, ohne Probleme und erfahren, gleich wie Muttersprachler in einer digitalen Welt. Die digitalen Einwanderer im Kontrast dazu, ohne Internetzugang aufgewachsen, würden ihr ganzes Leben hindurch mit eine Art „Akzent“ reden. Dies bedeutet in Verbindung mit den neuen digitalen Technologien immer Probleme bei der Adaption haben und weniger qualifiziert agieren. Diese Annahme Prenskys (2001: 1ff) hat keine wissenschaftlich gesicherte oder empirische Basis, sie ist aber überdies auch stark in Anbetracht dessen rezipiert worden und bietet eine visuelles Bild, weshalb diese bestimmte und vermehrte Mediennutzungsweise stark generationell abhängig erscheint und sich im Weiteren auch generationell verschieben könnte. Jüngere repräsentative empirische Studien zur Mediennutzung Jugendlicher zeigen hierzu ein weitaus differenzierteres Bild.(vgl. JIM-Studie, 2017: 35ff).

Die JIM-Studie zeigt in diesem Zusammenhang im Bereich von Computer- und Internetnutzung ein differenziertes Gesamtbild im Hinblick auf die Nutzung des Internets der jugendlichen Befragten in Deutschland: In Hinblick auf ein spezifisches Alter und Geschlecht der Nutzer führt dies wiederum zu diversen Unterschieden (vgl. Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, 2009, S.35ff). Die Ausstattung bzw. der Zugang der Jugendlichen variiert auch leicht je nach Geschlecht: Unterscheidet man zum Beispiel den Hauptzweck der Internetnutzung von Jugendlichen, zeigen sich klare Differenzen zwischen den jeweiligen Geschlechtern (männlich und weiblich):

„Kommunikation ist nach wie vor ein zentraler Bereich der Onlinenutzung [.]. Hierzu stehen verschiedene Plattformen zur Verfügung, deren Hauptfunktion hauptsächlich im Austausch text- und/oder bildbasierter Nachrichten besteht, und die je nach Alter und Geschlecht [.] stärker oder schwächer in deren Alltag implementiert sind.“ (Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, 2009, S. 35)

Bereits in einer JIM-Studie aus dem Jahr 2017 geht hervor, dass die jeweilige Nutzung der online Plattformen unter Jugendlichen eine spezifische geschlechtliche Verankerung aufweist. So nutzen von den 1200 Befragten, 63% der weiblichen und 51% der männlichen Jugendlichen vermehrt die Social Media Plattform Instagram, welche „jeweils […] bei etwa der Hälfte der 18 bis 19 Jährigen […] [als] regelmäßig genutzten Kommunikationsdiensten“ (Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, 2009, S.35ff) dient. Zunächst steht hier für die Nutzer von Instagram der Kontakt zu dem jeweiligen und individuellen Umfeld im Vordergrund, denn 82% der befragten Jugendlichen folgen den Menschen, die sie persönlich kennen. Gut ein Drittel der Befragten folgen Stars und Promis aus Film oder Sport und ein Viertel wiederum den Stars, die das Internet hervorgebracht hat. „Für Mädchen haben Stars und Promis im Allgemeinen (folge häufig; Mädchen: 39 %, Jungen: 28 %) und Internet-Stars im Speziellen (Mädchen: 30 %, Jungen: 21 %) auch hier eine größere Bedeutung.“ (Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest, 2009, S.35ff) Mit zunehmenden Alter verlieren die Inhalte der Personen des Öffentlichen Lebens jedoch an Bedeutung und auch das Bedürfnis, des Kommentierens von Fotos oder Videos von anderen Nutzern nimmt ab. Insgesamt sind dieser Erkenntnisse aus der JIM-Studie von 2017 aus dem deutschen Raum gut mit den Werten aus der Statistik „die Anzahl der Instagram- Nutzer weltweit nach Altersgruppen und Geschlecht“ zu vereinen (Abb. 1: Anzahl der Instagram-Nutzer nach Altersgruppen und Geschlecht weltweit im Januar 2019 (in Millionen), 2019, Statista – das Statistik-Portal, 2019). Die jeweiligen Erkenntnisse trennt zwar zwischenzeitlich ein Jahr, beschreiben jedoch diesmal innerhalb eines geografisch, eingegrenzten Bereichs, der vor allem jungen, weiblichen Nutzerinnen innerhalb ihres Medienumgangs und beziehen sich hierbei spezifisch auf die Nutzungsweise der Social Media Plattform Instagram. Obwohl sich das Nutzungsverhalten der vor allem jungen Nutzer grundlegend schnell verändern könnte, veranschaulichen die Zahlen der Nutzer, des jeweiligen angeführten Beispiele jedoch grundlegend ähnliche Tendenzen. Im Folgenden wird auf diesen Erkenntnisgrundlagen beruhend, beschreiben inwiefern die Körperwahrnehmung von jungen Frauen durch die Einflüsse des Internets und vor allem der Social Media Plattform Instagram beeinflusst werden kann.

[...]


1 Siehe Abb. 1: Anzahl der Instagram-Nutzer nach Altersgruppen und Geschlecht weltweit im Januar 2019 (in Millionen), 2019, Statista – das Statistik-Portal, 2019).

2 Der Fitspiration- und Thinspirationtrend manifestiert sich vor allem durch healthy living blogs im Internet. Fitspiration beinhaltet im Grundsatz objektivierende Bilder von dünnen und muskulösen Menschen, in diesem Zusammenhang, Frauen welche zu Diäten sowie körperliche Betätigung motivieren. Solche Inhalte können jedoch eine zwanghafte sportliche Betätigung und Lebensweise normalisieren, was ebenfalls zu einem schlechten Körperbild beitragen könnte(vgl. Boepple & Thompson, 2016, S. 99). Besonders gefährlich jedoch ist der Thinspirationtrend innerhalb der Massen- oder neuen Medien. Die Thinspirationinhalte, unabhängig wo sie veröffentlicht werden, favorisieren ein ungesundes, dünnes und krankhaftes Körperideal. Beide Trend sind auch auf Instagram zu lokalisieren und können in diesem Zusammenhang auf junge Nutzer beeinflussend wirken (vgl. Perfloff, 2014, S. 368).

3 Vergleich der Beiden Studien von: Boepple, L., Thompson, J. K. (2015) A content analytic comparison of fitspiration and thinspiration websites, mit: Alberga, A. S., Withnell, S. J.,Von Ranson, K. M. (2018). Fitspiration and thinspiration: a comparison across three social networking sites.

4 Die Onlineartikel werden aus praktischen Gründen im Text in dieser Form als Quelle angegeben, da auf der Instagram-Website kein spezieller Verfasser geschrieben steht, wird dies so gehandhabt um eine grundsätzlich, einheitliche Aufmachung dieser Hausarbeit zu generieren.

5 Als Beispiel hierzu ist zu beobachten, dass auf der offiziellen Instagram Website noch im Jahr 2016, bis zum Jahresende, genau siebzehn „Missionen“ aufgelistet sind. Im Jahr 2017 hingegen sind genau 49 „Missionen“, welche das rasante Wachstum und den Wandel der Plattform chronologisch darstellen. Am 26. April 2017 verzeichnete die Social Media Plattform weltweit sogar 700 Millionen Instagrammer (vgl. UNSERE GESCHICHTE, 2010- 2019. Instagram – Powerd by WordPress.com, 2019).

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
"#instagram" oder "#thin-stagram"? Wie beeinflusst die Instagram Nutzung junger Frauen ihre Körperwahrnehmung?
Hochschule
Freie Universität Berlin  (Publizistik und Kommunikationswissenschaft)
Veranstaltung
Einführung in die empirische Kommunikationsforschung
Note
2,7
Autor
Jahr
2019
Seiten
21
Katalognummer
V495890
ISBN (eBook)
9783346004901
ISBN (Buch)
9783346004918
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Diese Hausarbeit wurde von der Institutsleitung kontrolliert, wir wurden alle mit 2,0 - 2,7 bewertet.
Schlagworte
Instagram Social Media, Selbstwahrnehmung, Inszenierung, Jugendlichen, Frauen
Arbeit zitieren
Antonia Sternberg (Autor), 2019, "#instagram" oder "#thin-stagram"? Wie beeinflusst die Instagram Nutzung junger Frauen ihre Körperwahrnehmung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/495890

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