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Internet und Lernsoftware(at)Mathematik.comPUTER in der Schule

Title: Internet und Lernsoftware(at)Mathematik.comPUTER in der Schule

Diploma Thesis , 2003 , 71 Pages , Grade: Sehr gut

Autor:in: Renate Prinz (Author)

Pedagogy - Miscellaneous Topics
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In den letzten Jahren hat sich die Computertechnologie entscheidend weiterentwickelt. Die Verwendung des Computers und die Nutzung des Internets durchdringt viele Lebensbereiche. Laut einer „Kinder-Verbraucheranalyse“ des Linzer
Meinungsforschungsinstitutes IMAS verwenden drei Viertel der Schüler zwischen 7 und 15 Jahren den Computer regelmäßig. Fünfzig Prozent davon nutzen diesen zum Spielen (vgl. Stangl 2000a). Der Computer bietet vielfältige Einsatzbereiche: Arbeit mit verschiedenen Programmen, Lernsoftware und Internet.
Eine Studie von AIM, aufgelegt bei der ORF-Medienforschung im 4. Quartal 2002, zeigt, dass für 56 Prozent der Österreicher ab 14 Jahren der Internetzugang grundsätzlich möglich ist. 27 Prozent nutzen das Internet täglich, 39 Prozent bezeichnen sich als Internetnutzer (vgl. ORF Meinungsforschung). Die Grafik „Internet-Nutzung nach Zugangsorten in %“ veranschaulicht die Situation.
Die Nutzung des Internets wird zwar noch größtenteils von zuhause genutzt, der Anteil der Schule hat sich langsam gesteigert, liegt aber immerhin schon bei ungefähr sieben Prozent. Zusätzlich ist sicher, dass es zu einem immer größeren Vordringen der neuen Technologien im Arbeits- und Berufsfeld kommt.
Aus diesen Fakten lässt sich schließen, dass die Schule den Computer und das Internet stärken einbinden muss. In den Wiener Schulen ist das mit dem Projekt „Schulen ans Netz“ zum größten Teil schon passiert. Gleichzeitig ist aber über den Einsatz des Computers in der Schule auch viel diskutiert worden. Denn klare didaktische Regelungen und methodische Hinweise sind noch nicht definiert worden. Es liegt in der Entscheidungsmacht des Lehrers, Einsatzbereiche des Computers mit der entsprechenden Lernsoftware und des Internets zu finden. Welche Möglichkeiten es speziell im Mathematikunterricht der Sonderschule gibt, soll nun diese Diplomarbeit prinzipiell erarbeiten.

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1 Einleitung

2 Fragebogen

3 Computer-Einsatz im Mathematikunterricht der Sonderschule

3.1 Mathematik in der Sonderschule

3.2 Lehrplan

3.3 Formen des Computereinsatzes

3.4 Einsatzmöglichkeiten des Computers im sonderpädagogischen Bereich

3.5 Didaktik des Computereinsatzes

3.5.1 Unterrichtsspezifische Einsatzbereiche

3.5.2 Organisationsformen

4 Edutainment und Sonderpädagogik

4.1 Lernsoftware

4.1.1 Lernsoftwaretypen

4.1.2 Edutainment - Pro und Contra

4.2 Lernsoftware im Unterricht

4.2.1 Mathematik-Lernsoftware im Test

4.2.2 Software im sonderpädagogischen Einsatz

4.3 Bewährt sich diese Lernsoftware?

4.3.1 Mathe LÜK 1x1

4.3.2 Lernpaket Alfons Mathematik Schulstufe 3

4.3.3 Mathe-Clic bis 100, mit 1x1

4.3.4 Software und Unterrichtsbeispiele

4.3.5 KON-ZEN: Bericht von Mag. Linda Deisenhammer

4.4 Unterrichtsvorschläge unter Einbeziehung von Lernsoftware

5 Nutzung des Internets im Mathematikunterricht

5.1 Grundlagen

5.1.1 Vor- und Nachteile der Internetnutzung im Unterricht

5.1.2 Internetnutzung und Vorerfahrungen

5.1.3 Step-by-Step ins Internet

5.1.4 Einsatz im Unterricht

5.2 Unterrichtsvorschläge unter Einbeziehung des Internets

5.2.1 Mathematik-Themen im Internet

5.2.2 Bewertungskriterien

5.2.3 Untersuchung von mathematischen Internetseiten und Online-Spielen

6 Von der Erarbeitung des Themas bis zur Computernutzung am Beispiel des 1x1

6.1 Vorbereitungsphase

6.2 Erarbeitungsphase

6.3 Übungsphase

7 Sammlung interessanter Links

8 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Diplomarbeit untersucht die Möglichkeiten und den pädagogischen Nutzen des Einsatzes von Computern, Lernsoftware und Internet im Mathematikunterricht der Sonderschule. Ziel ist es, prinzipielle methodisch-didaktische Hinweise zu erarbeiten und den Weg von der Erarbeitung mathematischer Themen bis zur praktischen Anwendung am Computer aufzuzeigen.

  • Integration neuer Medien im sonderpädagogischen Kontext
  • Kriteriengeleitete Evaluierung mathematischer Lernsoftware
  • Didaktische Konzepte zur Internetnutzung im Mathematikunterricht
  • Praktische Umsetzung und Unterrichtsvorschläge (Beispiel 1x1)
  • Forschung zur aktuellen Nutzungssituation an Wiener Sonderschulen

Auszug aus dem Buch

3.1 Mathematik in der Sonderschule

Immer mehr Schüler kommen mit Computer-Vorerfahrungen in die Schule. Viele probieren am Computer zu Hause Spiele aus und sind daher schon richtige „Experten“. Das Spektrum der Vorerfahrungen reicht von „keinen Kenntnissen“ bis „Dauerinternetsurfer“. Der Schulcomputer dient im Gegensatz dazu als Hilfs- und Arbeitsmittel, der gleichzusetzen ist mit anderen Unterrichtsmitteln. Die Schüler führen in unterschiedlichen Programmen Rechnungen durch. Der Computer als ein elektronisches Werkzeug bietet vielfältige Möglichkeiten. Er kann keineswegs die Erarbeitung eines Themas ersetzen, sondern wird hauptsächlich zum Üben und Trainieren des bereits gelernten kognitiven Bereiches eingesetzt. Anregende und vor allem altersgemäße Lernsoftware vermittelt grundlegende Kenntnisse zu allen Lehrplanbereichen der Mathematik.

Die Schüler üben mit den Lernprogrammen und erhalten Rückmeldungen über ihre Leistungen. Lernschwache Kinder, welche vorwiegend im allgemeinen Sonderschulbereich zu finden sind, entwickeln Interesse am Rechnen, können ihre Kenntnisse weiterentwickeln, während gleichzeitig der Erwerb von Computerfertigkeiten veranlasst wird. Nebenher werden Entscheidungsfreude, Zielstrebigkeit, Durchhaltevermögen, Kooperationsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein für das Rechnen am Computer gefördert (vgl. Blatt 1999, S. 93ff). Die Schüler gehen die Arbeit am Computer hoch motiviert an, meistens arbeiten sie im Team, ein gemeinsames Gespräch, sozusagen eine Reflexion, schließt gleich an. Das soziale Voneinanderlernen kann als wichtiges Ziel angesehen werden. Es bleibt die Aufgabe des Lehrers, ein entsprechendes individuell abgestimmtes Lernangebot zu finden und bereitzustellen.

Recherchen im Internet werden nach einer Einführung des Lehrers, sprich Anleitung, von den Schülern selbstständig durchgeführt. Der Lehrer als Moderator steht beim selbstorganisierten Lernen und Arbeiten am Computer im Hintergrund und hilft bei Problemen. Selbstverständlich ersetzt der Computer den Lehrer nicht, dieser kann als Hilfsmittel den Unterricht unterstützen. Die Arbeit mit dem Computer erweist sich als neuer Lernweg.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz der Computertechnologie im Lebensumfeld von Schülern und den Bedarf für die Schule, moderne Technologien pädagogisch sinnvoll zu integrieren.

2 Fragebogen: In diesem Kapitel werden die Ergebnisse einer Befragung an Wiener Sonderschulen ausgewertet, die Einblicke in den Ist-Zustand des Computereinsatzes und der Nutzung von Lernsoftware sowie Internet im Unterricht gewährt.

3 Computer-Einsatz im Mathematikunterricht der Sonderschule: Hier werden theoretische Grundlagen zur Einbindung des Computers, didaktische Ansätze sowie organisatorische Formen für den Mathematikunterricht in der Sonderschule behandelt.

4 Edutainment und Sonderpädagogik: Dieses Kapitel definiert Lernsoftware, stellt verschiedene Typen vor und bewertet exemplarisch eine Auswahl an Mathematik-Software nach spezifischen Kriterien auf ihre Eignung im sonderpädagogischen Bereich.

5 Nutzung des Internets im Mathematikunterricht: Fokus liegt auf den Vor- und Nachteilen des Interneteinsatzes, notwendigen Vorkenntnissen der Schüler sowie Kriterien zur Bewertung von Internetseiten und Online-Lernspielen.

6 Von der Erarbeitung des Themas bis zur Computernutzung am Beispiel des 1x1: Anhand des Beispiels Einmaleins wird praxisnah diskutiert, wie Computer und Internet in die verschiedenen Phasen (Vorbereitung, Erarbeitung, Übung) des Mathematikunterrichts eingebunden werden können.

7 Sammlung interessanter Links: Eine zusammenfassende Liste an Online-Ressourcen für Lehrer und Schüler, die als Einstiegshilfe für den schulischen Gebrauch dient.

8 Zusammenfassung und Ausblick: Der abschließende Teil reflektiert die Ergebnisse der Arbeit, betont die Notwendigkeit einer individuellen Förderung bei der Mediennutzung und blickt auf die zukünftige Rolle des Computers im pädagogischen Setting.

Schlüsselwörter

Sonderpädagogik, Mathematikunterricht, Lernsoftware, Internet, Edutainment, Grundrechnungsarten, Einmaleins, Computer-Einsatz, Integrationsklasse, Medienkompetenz, Unterrichtsmethoden, Lehrplan, Differenziertes Lernen, Diagnostik, Webportale

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Integration von Computern, Lernsoftware und dem Internet im Mathematikunterricht an Sonderschulen, um den Lernprozess zu unterstützen und moderne Medienkompetenz zu vermitteln.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Untersuchung?

Die zentralen Themen sind der methodisch-didaktische Computereinsatz, die Evaluierung von mathematischer Lernsoftware und die sinnvolle Nutzung des Internets zur Informationsbeschaffung und Übung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel besteht darin, Lehrkräften Orientierungshilfe und methodische Anregungen zu geben, wie sie digitale Medien in den Mathematikunterricht integrieren können, um auf die speziellen Bedürfnisse von Schülern in der Sonderschule einzugehen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde zur Datengewinnung verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse sowie einer eigenen empirischen Erhebung in Form einer Befragung von Wiener Sonderschullehrern mittels Fragebogen.

Welche Inhalte werden schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte zum Computereinsatz, die detaillierte Kriterien-Checkliste zur Bewertung von Lernsoftware sowie die methodische Aufarbeitung der Einmaleins-Erarbeitung am Beispiel digitaler Unterstützung.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?

Sonderpädagogik, Mathematikunterricht, Lernsoftware, Internetnutzung, Medienkompetenz, 1x1 und computerunterstütztes Lernen.

Was ergab die Untersuchung der Lernsoftware durch die Autorin?

Die Autorin stellte fest, dass viele Produkte auf dem Markt stark Deutschland-orientiert oder qualitativ ungleichmäßig sind, weshalb eine sorgfältige Vorauswahl und Prüfung durch den Pädagogen unerlässlich ist.

Welche Rolle spielt die Moderatorin Mag. Linda Deisenhammer in dieser Arbeit?

Sie fungierte als Praxispartnerin, die die Software KON-ZEN mit einem schwerstbehinderten Integrationskind testete und den positiven Lernfortschritt in einem Bericht dokumentierte.

Wie lautet die Schlussfolgerung der Autorin zum Thema "Ersatz des Lehrers durch den Computer"?

Die Autorin sieht den Computer als wertvolles Hilfsmittel und Ergänzung, lehnt die Vorstellung, dass der Lehrer in absehbarer Zeit vollständig durch Technik ersetzt werden könnte, jedoch ab und betont die Bedeutung des pädagogischen Beziehungsgefüges.

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Details

Title
Internet und Lernsoftware(at)Mathematik.comPUTER in der Schule
College
Education Center for Schools in Vienna
Grade
Sehr gut
Author
Renate Prinz (Author)
Publication Year
2003
Pages
71
Catalog Number
V49589
ISBN (eBook)
9783638459983
Language
German
Tags
Internet Lernsoftware(at)Mathematik Schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Renate Prinz (Author), 2003, Internet und Lernsoftware(at)Mathematik.comPUTER in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49589
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