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Das Portfolio als Instrument alternativer Leistungsbewertung im Gegensatz zu traditionellen Verfahren

Title: Das Portfolio als Instrument alternativer Leistungsbewertung im Gegensatz zu traditionellen Verfahren

Term Paper (Advanced seminar) , 2016 , 15 Pages , Grade: 1,9

Autor:in: Corinna Herr (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods
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Bezugnehmend zur aktuellen Debatte über Leistungsbeurteilungen von Schüler-/innen in deutschen Schulen im Zuge der Inklusion soll die vorliegende Arbeit einen alternativen Weg zur Bewertung von Schülerleistungen mittels Portfolio darlegen.

Den Einstieg in die Thematik bilden die terminologische Klärung und der geschichtliche Einbettung des Begriffs Leistung
und Schulleistungen im ersten Kapitel. Das darauf folgende Kapitel widmet sich der Leistungsbeurteilung, wobei hier zwischen "traditioneller Leistungsbeurteilung" via mündlicher und schriftlicher Prüfung, sowie alternativer Beurteilung mittels Portfolio unterschieden wird.

Im weiteren Verlauf der hier vorliegenden Arbeit soll der Begriff Portfolio und seine Ausprägungsarten erläutert werden. Darauf aufbauend widmet sich das vierte Kapitel dem Für und Wider traditioneller Verfahren der Leistungsbeurteilung (mündliche und schriftliche Prüfung) und vergleicht es mit dem Portfolios als Instrument alternativer Leistungsbeurteilung. Ein persönliches
Fazit beschließt diese Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Terminologische Klärung von gesellschaftlicher und pädagogischer Leistung

1.1 Definition und geschichtliche Einbettung des gesellschaftlichen Leistungsbegriffs

2 Traditionelle Formen der Leistungsbeurteilung

2.1 Die Leistungserfassung mittels schriftlicher Prüfung

2.2 Die Leistungserfassung mittels mündlicher Prüfung

3 Alternative Formen der Leistungsbeurteilung am Beispiel Portfolio

3.1 Das pädagogische Portfolio

3.2 Portfolioarten

3.2.1 Arbeitsportfolio

3.2.2 Beurteilungsportfolio

3.2.3 Bewerbungsportfolio

3.2.4 Entwicklungsportfolio

3.2.5 E-Portfolio

3.3 Die Leistungsbewertung mittels pädagogischem Portfolio

4 Vergleich der Leistungsbeurteilung des pädagogischen Portfolios und der traditionellen Leistungsbeurteilungsverfahren

5 Zusammenfassung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Portfolio als alternative Methode der Leistungsbewertung im schulischen Kontext, um den traditionellen, oft als starr empfundenen Beurteilungsformen entgegenzuwirken und der Inklusionsdebatte gerecht zu werden. Ziel ist es, die Vor- und Nachteile von Portfolios gegenüber schriftlichen und mündlichen Prüfungen im Hinblick auf Prozessorientierung, Individualnorm und Lernentwicklungsdiagnose kritisch zu beleuchten.

  • Historische und gesellschaftliche Herleitung des Leistungsbegriffs
  • Analyse traditioneller Prüfungsmethoden (schriftlich/mündlich)
  • Einführung in das Konzept des pädagogischen Portfolios
  • Differenzierung verschiedener Portfolioarten
  • Gegenüberstellung von Portfolioarbeit und klassischen Ziffernzensuren

Auszug aus dem Buch

3.1 Das pädagogische Portfolio

Dieses Kapitel soll einen Einblick in die Vielfältigkeit des Portfolios geben, dessen Einsatz in der Schulpraxis sowie verschiedene Portfolioarten dessen aufzeigen. Portfolios finden Einsatz in drei Bereichen: Ökonomie, Kunst und Bildung. Beinhaltet das Portfolio in der Ökonomie ein Bündel von Investitionen oder Leistungen, die eine Firma besitzt, umfasst das Portfolio in der Kunst bspw. die Werke eines Künstlers. Lissmann definiert das Portfolio wie folgt:

„Ein Portfolio ist eine zielgerichtete Sammlung von Schülerarbeiten, welche die An-stren gung des Lernenden, den Lernfortschritt und die Leistungsresultate auf einem oder meh reren Gebieten zeigt. Die Sammlung schließt die Beurteilung des Schülers bei der Auswahl der Inhalte, Aufstellung der Kriterien für die Auswahl und zur Beurteilung sowie selbstre flexive Gedanken ein“ (Lissmann 2008, S. 137).

Das Portfolio, welches in der Bildung Anwendung findet-speziell im schulischen Kontext-zeigt durch bestimmte (oft unvollendete) Produkte des Prüflings, dessen Lern-und Entwicklungspro zess, den Leistungsstand und seine Kompetenzen auf (vgl. Münte-Goussar 2009, S. 44). Wur den in den USA bereits in den 1980er und 90er-Jahren mit Portfolios in Schulen experimen tiert, kam dieser Trend nach Deutschland erst zu Beginn des Jahres 2000.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Terminologische Klärung von gesellschaftlicher und pädagogischer Leistung: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Entwicklung des Leistungsbegriffs und wie sich die Anforderungen an Schülerleistungen durch verschiedene gesellschaftliche Epochen gewandelt haben.

2 Traditionelle Formen der Leistungsbeurteilung: Hier werden die herkömmlichen Methoden der Wissensüberprüfung durch schriftliche und mündliche Prüfungen sowie deren methodische Schwächen im Rahmen der gruppenorientierten Bezugsnorm kritisch betrachtet.

3 Alternative Formen der Leistungsbeurteilung am Beispiel Portfolio: Das Kapitel führt in das Konzept des pädagogischen Portfolios ein, differenziert zwischen verschiedenen Typen wie Arbeits- oder Entwicklungsportfolios und beleuchtet die prozessorientierte Leistungsbewertung.

4 Vergleich der Leistungsbeurteilung des pädagogischen Portfolios und der traditionellen Leistungsbeurteilungsverfahren: Der Abschnitt stellt die Konzepte gegenüber und erörtert, warum Portfolios im Kontext der modernen Lernkultur und Inklusion als praktikablere Alternative zur traditionellen Leistungsfeststellung angesehen werden.

5 Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Unterschiede zwischen den diskutierten Beurteilungsmethoden, insbesondere im Hinblick auf die zugrunde liegenden Bezugsnormen, zusammen.

6 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer persönlichen Reflexion der Autorin, die das Portfolio als wertvolles Instrument zur Förderung von Autonomie und Reflexionsfähigkeit würdigt, wenngleich sie den hohen Zeitaufwand und die notwendige Abstraktionsfähigkeit der Schüler als Herausforderung benennt.

Schlüsselwörter

Portfolio, Leistungsbeurteilung, Schulleistung, Inklusion, pädagogische Diagnostik, Lernentwicklung, Kompetenzorientierung, Individualnorm, Ziffernzensuren, Reflexion, Selbststeuerung, E-Portfolio, traditionelle Prüfung, Bildungsreform, Lernkultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Auseinandersetzung zwischen traditionellen, zensurbasierten Leistungsbewertungen und dem Konzept des Portfolios als alternativem, prozessorientiertem Bewertungsinstrument in Schulen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung des Leistungsbegriffs, die Analyse von Prüfungsformen (schriftlich/mündlich) und die detaillierte Vorstellung der Portfolioarbeit als Instrument für individualisiertes Lernen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Portfolio als Instrument der Leistungsbewertung dazu beitragen kann, den Lernprozess eines Schülers ganzheitlicher abzubilden und traditionelle, oft einseitige Prüfungsformate abzulösen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender pädagogischer Forschung, um die Vor- und Nachteile verschiedener Bewertungsmethoden theoretisch zu fundieren und zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Kritik an traditionellen Prüfungen, die Darstellung verschiedener Portfolioarten (wie Arbeits-, Beurteilungs- und Entwicklungsportfolios) und einen direkten Vergleich der Verfahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Portfolio, Leistungsbeurteilung, Lernentwicklung, Inklusion, Individualnorm und pädagogische Diagnostik.

Warum wird das Portfolio als „kopernikanische Wende“ bezeichnet?

Der Begriff beschreibt den Paradigmenwechsel, bei dem nicht mehr allein der Lehrer das Urteil über den Schüler fällt, sondern der Schüler durch die eigene Auswahl und Reflexion der Artefakte zum aktiven Teilhaber seiner Leistungsbewertung wird.

Welche Rolle spielt die Inklusion in der Bewertung?

Die Arbeit verdeutlicht, dass im Zuge der Inklusion eine Abkehr von starren Ziffernzensuren hin zu einer die individuelle Lernentwicklung fokussierenden Praxis notwendig ist, wobei das Portfolio einen Lösungsansatz bietet.

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Details

Title
Das Portfolio als Instrument alternativer Leistungsbewertung im Gegensatz zu traditionellen Verfahren
College
University of Frankfurt (Main)  (Allgemeine Erziehungswissenschaft)
Course
Bildungswissenschaften
Grade
1,9
Author
Corinna Herr (Author)
Publication Year
2016
Pages
15
Catalog Number
V495919
ISBN (eBook)
9783346003447
ISBN (Book)
9783346003454
Language
German
Tags
portfolio instrument leistungsbewertung gegensatz verfahren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Corinna Herr (Author), 2016, Das Portfolio als Instrument alternativer Leistungsbewertung im Gegensatz zu traditionellen Verfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/495919
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