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Methoden schulischer Erziehungshilfe. Realisierung emotionaler und sozialer Entwicklung

Titel: Methoden schulischer Erziehungshilfe. Realisierung emotionaler und sozialer Entwicklung

Hausarbeit , 2018 , 24 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Corinna Herr (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das folgende Portfolio betrachtet vier Texte, welche Inhalt der Sitzungen des Seminars "Methoden schulischer Erziehungshilfe" darstellten.

Ergänzt werden die Ansichten dieser Autoren von denen der Autoren des eigens recherchierten Textes "Welches Verhalten stört die Didaktik", verfasst von Baier, Reiter und Winkler aus dem Jahr 2008.
Im Rahmen dessen wird versucht die Frage zu klären, welche Konzeption von Verhaltensstörungen dem Text zugrunde liegt.

Ferner wird mit der zweiten Frage nachgegangen, welche Informationen sich aus dem Zugang oder Ansatz für die Frage gewinnen lassen, ob eine inklusive Förderung im Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung möglich ist und wie diese realisiert werden kann. Im Zuge dessen soll auf die Grenzen dessen sowie Begründungen für spezifische, segregierte Settings, eingegangen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Text 1: Birgit Herz: Einführung in die schulische und außerschulische Erziehungshilfe

2 Text 2: Baier, Stefan; Reiter, Sebastian; Winkler, Christoph (2008): Welches Verhalten stört die Didaktik

3 Text 3: Marc Willmann (2015): Zur geschichtlichen Entwicklung der schulischen Erziehungshilfe

4 Text 4: Birgit Herz (2013): Von der Reflexion einer „Maßnahmekarriere“ zu förderlichen Settingvariablen: Der Fallbericht: Jan M.

5 Text 5: Reiser, Helmut (2013): Inklusion und Verhaltensstörung – Ideologien, Visionen und Perspektiven

6 Übergreifendes Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Feld der schulischen Erziehungshilfe bei Kindern mit einem Förderschwerpunkt im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung. Ziel ist es, zentrale Konzeptionen von Verhaltensstörungen zu analysieren und zu klären, unter welchen Bedingungen eine inklusive Beschulung dieser Schülerklientel erfolgreich realisiert werden kann, wobei insbesondere Grenzen und die Notwendigkeit spezifischer Rahmenbedingungen beleuchtet werden.

  • Analyse von Konzeptionen und Ursachen von Verhaltensstörungen
  • Herausforderungen und Voraussetzungen für Inklusion im Förderschwerpunkt emotionale-soziale Entwicklung
  • Bedeutung von bindungskorrigierenden Settings und multiprofessioneller Kooperation
  • Rolle der Lehrkräfte und notwendige professionelle Kompetenzen
  • Reflexion über systemische Hürden und bildungspolitische Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

Text 2: Baier, Stefan; Reiter, Sebastian; Winkler, Christoph (2008): Welches Verhalten stört die Didaktik

Der Text „Welches Verhalten stört die Didaktik“ von Baier, Reiter und Winkler versucht nicht nur das störende Verhalten von Schüler/-innen mit dem pädagogischen Förderbedarf emotionale und soziale Entwicklung zu klären. Vielmehr hinterleuchtet die, ob die Passung der Didaktik für diese Schülerklientel womöglich keine Passung aufweist.

Baier, Reiter und Winkler beschreiben die Erziehungshilfe so, als das sie, wie jedes Feld der Pädagogik, im besonderen Maß der „Möglichkeit des Scheitern“ unterliegt. Ein Problem sei, dass die Schüler/-innen nicht mehr die Sprache des Pädagogen sprechen würden und somit auch die Kommunikation eingeschränkt sei. Man könne beispielsweise dann als Pädagoge Notsignale nicht mehr erfassen, weil die Kinder sie nicht adäquat mitteilen können. Sprachliche Defizite wirken sich indes nicht nur auf den Unterricht aus. Vielfach leiden auch Peers darunter (vgl. Baier, Reiter und Winkler 2008, S. 154 f.). Die Bedeutsamkeit der Sprache wird auch von Hechler betont. So biete Sprache Handlungsaufschub, Nachdenken, Reflexion sowie die Basis sich mit Anderen auseinandersetzen zu können und ist relevant für das emotionale und soziale Wohlbefinden (vgl. Hechler 2014, S. 295). Ferner sei die Sprache als Instrument der Erziehung anzusehen. Gelinge es beispielsweise der Lehrkraft nicht gelingt ein kommunikatives Feld, ein sprachlich gewebtes interpersonelles Netzwerk herzustellen, sei die Gefahr des Scheiterns der erzieherischen Bemühungen recht hoch und Lernen könne kaum funktioniere (vgl. ebd., S. 303 f.)

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel stellt das Portfolio vor, erläutert die Auswahl der fünf Texte zum Thema „Methoden schulischer Erziehungshilfe“ und formuliert die zentralen Forschungsfragen zur Konzeption von Verhaltensstörungen und den Möglichkeiten inklusiver Förderung.

1 Text 1: Birgit Herz: Einführung in die schulische und außerschulische Erziehungshilfe: Dieser Abschnitt beleuchtet Definitionen und Ursachen von Verhaltensstörungen und diskutiert die Bedeutung institutioneller Bedingungen sowie notwendiger professioneller Haltungen für die Förderung der betroffenen Klientel.

2 Text 2: Baier, Stefan; Reiter, Sebastian; Winkler, Christoph (2008): Welches Verhalten stört die Didaktik: Hier wird untersucht, inwieweit die didaktische Passung bei Schülern mit Förderbedarf im Bereich emotionale und soziale Entwicklung gestört sein kann und welche Unterrichtsmodelle sowie strukturelle Maßnahmen für einen erfolgreichen Lernprozess notwendig sind.

3 Text 3: Marc Willmann (2015): Zur geschichtlichen Entwicklung der schulischen Erziehungshilfe: Dieses Kapitel bietet einen historischen Abriss der sonderpädagogischen Beschulung in Deutschland und analysiert die Herausforderungen bei der Umsetzung inklusiver Konzepte im Vergleich zu segregierten Systemen.

4 Text 4: Birgit Herz (2013): Von der Reflexion einer „Maßnahmekarriere“ zu förderlichen Settingvariablen: Der Fallbericht: Jan M.: Anhand eines ausführlichen Fallberichts wird die Biographie eines Jungen nachgezeichnet, um das Scheitern institutioneller Hilfemaßnahmen zu verdeutlichen und die Notwendigkeit einer bindungsorientierten, flexiblen Pädagogik hervorzuheben.

5 Text 5: Reiser, Helmut (2013): Inklusion und Verhaltensstörung – Ideologien, Visionen und Perspektiven: Dieser Text reflektiert die sozioökonomischen Hintergründe von Leistungsdefiziten und kritisiert das bestehende System, während er gleichzeitig Bedingungen für eine gelingende inklusive Schulentwicklung skizziert.

6 Übergreifendes Fazit: Das Fazit fasst die Gemeinsamkeiten der betrachteten Autoren zusammen, betont die Notwendigkeit einer bindungskorrigierenden Pädagogik und fordert bessere strukturelle sowie finanzielle Rahmenbedingungen für eine echte Inklusion.

Schlüsselwörter

Schulische Erziehungshilfe, emotionale und soziale Entwicklung, Inklusion, Verhaltensstörung, bindungskorrigierende Pädagogik, multiprofessionelle Kooperation, Fallbericht, sonderpädagogische Förderung, Regelschule, Lernsettings, Schulabsentismus, Bildungslandschaft, Selbstwirksamkeit, Professionalisierung, Ressourcensteuerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert im Rahmen eines Portfolios verschiedene Ansätze und Perspektiven auf die schulische Erziehungshilfe für Schüler mit Förderbedarf im Bereich der emotionalen und sozialen Entwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den zentralen Themen gehören die Konzeption von Verhaltensstörungen, die Herausforderungen der Inklusion, die Bedeutung der Lehrer-Schüler-Beziehung, notwendige multiprofessionelle Kooperationen sowie strukturelle Hindernisse im Bildungssystem.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, durch die Reflexion verschiedener Fachbeiträge zu klären, welche Konzepte von Verhaltensstörungen vorliegen und wie eine inklusive Förderung für diese Schülerklientel erfolgreich gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven werden eingenommen?

Die Arbeit stützt sich auf pädagogische, sonderpädagogische und sozialwissenschaftliche Erkenntnisse, die von den verschiedenen Autoren der verwendeten Texte (Herz, Baier et al., Willmann, Reiser) eingebracht werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden fünf spezifische Fachbeiträge detailliert besprochen, die unter anderem historische Aspekte, Einzelfallanalysen sowie die kritische Auseinandersetzung mit Inklusionskonzepten und didaktischen Modellen beinhalten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Erziehungshilfe, Inklusion, Bindungstheorie, multiprofessionelle Kooperation und professionelle Reflexion.

Welche Rolle spielt die Bindungstheorie in diesem Zusammenhang?

Die Bindungstheorie ist zentral, da die Autoren den Ursprung vieler Verhaltensauffälligkeiten in mangelnden oder unsicheren Bindungserfahrungen in der frühen Kindheit verorten und daraus die Notwendigkeit einer bindungskorrigierenden Pädagogik ableiten.

Warum wird das deutsche Schulsystem kritisch hinterfragt?

Kritisiert werden insbesondere die Selektionsfunktion von Schule, die Stigmatisierung durch Etikettierung sowie ein Mangel an Ressourcen und Flexibilität, die eine konsequente Umsetzung inklusiver Bildung erschweren.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Methoden schulischer Erziehungshilfe. Realisierung emotionaler und sozialer Entwicklung
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für Sonderpädagogik)
Note
2,3
Autor
Corinna Herr (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
24
Katalognummer
V495921
ISBN (eBook)
9783346050458
ISBN (Buch)
9783346050465
Sprache
Deutsch
Schlagworte
methoden erziehungshilfe realisierung entwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Corinna Herr (Autor:in), 2018, Methoden schulischer Erziehungshilfe. Realisierung emotionaler und sozialer Entwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/495921
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