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Inwiefern kann eine Steigerung der Resilienzfaktoren Schulabsentismus entgegenwirken?

Titel: Inwiefern kann eine Steigerung der Resilienzfaktoren Schulabsentismus entgegenwirken?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 , 23 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Corinna Herr (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit soll der Frage nachgehen, ob und inwiefern die Förderung dieser Schutzmechanismen, sogenannter Resilienzfaktoren, Schulabsentismus entgegenwirken kann und wie diese auf Makro- und Mikroebene verortet werden könnte. Das erste Kapitel widmet sich der terminologischen Begriffsfindung des Phänomens der Schulpflichtverletzung sowie deren, in der einschlägigen Literatur am häufigsten verwendeten Erscheinungsformen: Angstbedingte Meidung, Schulschwänzen sowie Zurückhalten vom Schulbesuch. Dieses Kapitel schließt mit den Handlungsmöglichkeiten, die Schulen, bei dem Phänomen des Fehlbleibens des Unterrichts haben. Im zweiten Kapitel folgt eine Begriffsbestimmung des Phänomens Resilienz, in diesem Kontext wird näher auf Konzept der Schutz- sowie Risikofaktoren eingegangen. Ferner erfolgt eine Aufstellung der Bedingungsfaktoren beziehungsweise Handlungsstrategien zur Etablierung eines resilienzfördernden Schulklimas auf Makro- sowie Mikroebene. Im dritten Kapitel wird versucht die Frage zu klären, ob sich die Förderung von Resilienz im schulischen Kontext, begünstigend auf das Senken der Schulabsentenquote auswirkt. Den Abschluss dieser Arbeit bildet ein theoretisches Fazit im vierten Kapitel.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Schulabsentismus

1.1 Terminologische Klärung

1.2 Erscheinungsformen von Schulabsentismus

1.2.1 Angstbedingte Meidung

1.2.2 Schulschwänzen

1.2.3 Zurückhalten vom Schulbesuch

1.3 Pflichten und Handlungsmöglichkeiten der Schule bei Schulabsentismus

2 Resilienz

2.1 Terminologische Klärung

2.2 Risiko - und Schutzfaktorenkonzept

2.3 Resilienzförderung in der Schule

2.3.1 Auf Makroebene: Verankerung eines resilienzfördernden Schulprogramms

2.3.2 Auf Mikroebene: Konzeption eines resilienzfördernden Unterrichts

3 Schulabsentismus und Resilienz

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die Förderung von Resilienzfaktoren bei Schülern dazu beitragen kann, Schulabsentismus entgegenzuwirken, und welche Möglichkeiten zur praktischen Umsetzung auf Makro- und Mikroebene bestehen.

  • Analyse der Erscheinungsformen und Ursachen von Schulabsentismus.
  • Begriffsbestimmung von Resilienz und Identifikation relevanter Schutzfaktoren.
  • Untersuchung der Resilienzförderung im schulischen Kontext durch verschiedene Programme und Unterrichtsmethoden.
  • Herstellung der Korrelation zwischen Resilienzstärkung und der Senkung der Schulabsentenquote.
  • Evaluation von Handlungsstrategien für Schulen zur Prävention von Schulverweigerung.

Auszug aus dem Buch

1.2.1 Angstbedingte Meidung

Die angstbedingte Meidung kann nochmals in Schulphobie und Schulangst gegliedert werden. Letztere Form des Schulabsentismus liegt oft in im schulischen System bedingten Gegebenheiten begründet (vgl. Handreichung KmK 2015, S. 7). Diese Form des schulaversiven Verhaltens grenzt sich von den übrigen Formen, welche nach Dunkake meist im sozialen Milieu, wie etwa der sozialen Herkunft, begründet liegen, ab, da es sich hier meist um Gründe handelt, welche von psychisch Krankheiten bedingt sind (vgl. Dunkake 2010, S. 36). Oft werden Gründe wie leistungsbezogene Misserfolgserlebnisse sowie zwischenmenschliche Diskrepanzen mit Lehrkräften oder Mitschülern genannt. Häufig lassen sich indes Muster erkennen im Fernbleiben des Unterrichts, etwa in bestimmten Fächern oder bei bestimmten Lehrkräften. Klassisch sagen diese Schüler/-innen aus, sie leiden an körperlichen Symptomen wie Bauchschmerzen. Im Gegensatz zum „Schulschwänzen“ sind die Eltern darüber in Kenntnis gesetzt und entschuldigen ihre Kinder meist aufgrund der Symptome (vgl. Handreichung KmK 2015, S. 7).

Der Schulphobie hingegen liegen andere Ursachen zugrunde. Meist ist es die Angst des Verlustes einer Bezugsperson außerhalb des schulischen Settings, beispielsweise aufgrund früh stattgefundenen Verlusterlebnissen in der Familie. Auch bei dieser Form der Schulverweigerung wird der Schüler anfangs von den Eltern entschuldigt und sagt aus an körperlichen Beschwerden, wie etwa Magen- und Kopfschmerzen, zu leiden. Am häufigsten ist die Schulphobie in den ersten Schulwochen nach der Einschulung in die Elementarstufe zu verzeichnen, schwächt dann jedoch mit zunehmendem Alter der Schüler/-innen schnell ab. Diese Schülergruppe zeichnet oft gute mit mittelmäßige schulische Leistungen aus (vgl. Handreichung KmK 2015, S. 7 ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Schulabsentismus: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Formen des Schulabsentismus wie Angstbedingte Meidung, Schulschwänzen und das Zurückhalten vom Schulbesuch sowie die damit verbundenen Pflichten der Schule.

2 Resilienz: Hier erfolgt eine Begriffsbestimmung der Resilienz inklusive einer detaillierten Auseinandersetzung mit Risiko- und Schutzfaktoren sowie Strategien zur Förderung auf Makro- und Mikroebene.

3 Schulabsentismus und Resilienz: Dieser Abschnitt verknüpft die beiden zentralen Themen und analysiert, wie die Förderung von Resilienzfaktoren gezielt zur Reduzierung des Schulabsentismus beitragen kann.

4 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, wonach eine wertschätzende Schulkultur und gezielte Präventionsprogramme die Resilienz stärken und so dem Fernbleiben vom Unterricht entgegenwirken können.

Schlüsselwörter

Schulabsentismus, Resilienz, Resilienzförderung, Schutzfaktoren, Schulpflicht, Schulverweigerung, Schulangst, Schulphobie, Schulschwänzen, Ganztagsschule, Projektunterricht, Selbstwirksamkeit, Schulklima, Prävention, Copingstrategien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik des Schulabsentismus und untersucht, ob und wie die gezielte Förderung von Resilienz bei Schülern dazu beitragen kann, dem Fernbleiben vom Unterricht präventiv entgegenzuwirken.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themenfelder sind die Analyse von Ursachen und Erscheinungsformen des Schulabsentismus sowie die theoretische Fundierung und praktische Anwendung von Resilienzförderung in Bildungseinrichtungen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie durch resilienzfördernde Maßnahmen sowohl auf Ebene des Schulprogramms (Makro) als auch des Unterrichts (Mikro) die Schulabsentenquote nachhaltig gesenkt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und verschiedene empirische Studien sowie Konzepte der Pädagogik und Psychologie zur Beantwortung der Forschungsfrage heranzieht.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die terminologische Klärung von Schulabsentismus, die Erläuterung des Resilienz-Konzepts einschließlich Schutzfaktoren sowie die Darstellung konkreter schulpädagogischer Interventionsmöglichkeiten.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlüsselwörter umfassen Schulabsentismus, Resilienz, Schutzfaktoren, Schulklima, Projektunterricht, Selbstwirksamkeit und Präventionsmaßnahmen.

Inwiefern spielt das Konzept der "Ganztagsschule" eine Rolle für die Resilienz?

Die Arbeit identifiziert die Ganztagsschule als geeigneten Ort zur Resilienzförderung, da sie durch erweiterte Handlungsmöglichkeiten, feste Rituale und eine engere Bindung zwischen Lehrkräften und Schülern stabilisierend wirkt.

Was ist das "Service-Learning" und warum wird es erwähnt?

Service-Learning (Lernen durch Engagement) wird als Methode genannt, die Lebensweltbezug mit schulischem Lernen verbindet. Es hilft Schülern aus schwierigen Verhältnissen, durch das Übernehmen von Verantwortung Selbstwirksamkeit zu erfahren.

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Details

Titel
Inwiefern kann eine Steigerung der Resilienzfaktoren Schulabsentismus entgegenwirken?
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für Sonderpädagogik)
Veranstaltung
Wahlpflichtfach Schnittestellen und Übergänge
Note
2,0
Autor
Corinna Herr (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
23
Katalognummer
V495923
ISBN (eBook)
9783346002679
ISBN (Buch)
9783346002686
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Resilienzfaktoren Schulabsentismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Corinna Herr (Autor:in), 2018, Inwiefern kann eine Steigerung der Resilienzfaktoren Schulabsentismus entgegenwirken?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/495923
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Leseprobe aus  23  Seiten
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