Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik der Erziehung.
Zunächst werden die Begrifflichkeiten Beziehung und Bildung erläutert. Danach untersucht der Autor die Studie "Offene Tagesschulen als Mittel um Mathematikleistungen zu fördern und sozial oder kulturell bedingte Disparitäten zu verringern?" von Schüpbach, Nieuwenboom, Frei und Allmen. Hierzu wirft der Autor einen Blick auf die grundlegenden Konzepte und Verfahren, die bei der Publikation verwendet wurden. Abschließend wird die Geschichte der Medienpädagogik und Medienerziehung dargelegt.
Erziehung ist ein lebenslanger Prozess, oftmals verbindet man ihn im Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen. Jedoch kann man auch als Erwachsener erzogen werden. So kann man Erziehung auch als eine Formung des Menschen definieren. Der Prozess der Erziehung geschieht eher passiv, also fremdbestimmt, da man von jemandem erzogen wird. Wenn höhere Lebewesen, also Menschen, versuchen durch soziale Handlungen, die Einheit der psychischen Dispositionen anderer Menschen fortwirkend positiv zu verändern oder die als schätzenswert beurteilten Eigenschaften zu erhalten, so wird das als Erziehung verstanden.
Inhaltsverzeichnis
1. Aufgabe 1
1.1 Begriffserklärung
1.1.1 Erziehung
1.1.2 Bildung
1.2 Historischer Wandel
1.2.1 Epoche der Aufklärung
1.2.1.1 Erziehung
1.2.1.2 Bildung
2. Aufgabe 2
2.1 Fragestellung
2.2 Methode
2.3 Reflexion des Forschungsdesigns
3. Aufgabe 3
3.1 Inhalt & das behandelte Problem
3.2 Geschichte der Medienpädagogik & Medienerziehung
3.3 Subdisziplin der Erziehungswissenschaft
3.4 Grundrichtung der Erziehungswissenschaft
3.5 Bedeutung des Artikels für die pädagogische Theorie & Praxis
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit grundlegenden erziehungswissenschaftlichen Fragestellungen auseinander, analysiert die historische Entwicklung von Erziehungs- und Bildungskonzepten, evaluiert das methodische Vorgehen in empirischen Studien und untersucht die Notwendigkeit sowie die Umsetzung der Medienerziehung im Grundschulkontext.
- Grundbegriffe der Pädagogik (Erziehung und Bildung)
- Historische Erziehungsziele in der Aufklärung
- Methodische Reflexion von Längsschnittstudien
- Integration digitaler Medien in den Grundschulunterricht
- Einflussfaktoren auf Schulleistungen und soziale Disparitäten
Auszug aus dem Buch
1.1.1 Erziehung
Erziehung ist ein lebenslanger Prozess, oftmals verbindet man ihn, im Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen. Jedoch kann man auch noch als Erwachsener erzogen werden. So kann man Erziehung auch als eine Formung des Menschen definieren. Der Prozess der Erziehung geschieht eher passiv, also fremdbestimmt, da man von jemandem erzogen wird, beispielsweise von den Eltern, oder von den Lehrern in der Schule. Wenn höhere Lebewesen, also Menschen, versuchen durch soziale Handlungen, die Einheit der psychischen Dispositionen anderer Menschen fortwirkend positiv zu verändern, oder die als schätzenswert beurteilten Eigenschaften zu erhalten, so wird das als Erziehung verstanden (Brezinka, 1999).
Bildung ist die geistige Formung des Menschen und geschieht im Gegensatz zur Erziehung nicht nur fremdbestimmt sondern auch selbstbestimmt. Sie kann nämlich als individueller Bestand verstanden werden, so wird jemand als gebildet bezeichnet wenn er bestimmte Dinge weiß oder kennt (Lenzen, 2007, S.178). Dazu kann Bildung auch als Höherbildung der Menschheit bezeichnet werden. Neben einem Bildungsverständnis, dass sich auf die Bildung des einzelnen richtet, existiert ein weiteres, das damit jedoch zusammenhängt: Durch die Bildung der Individuen sei eine Höherbildung nicht nur der Gesellschaft, sondern auch der Menschheit als Gattung möglich. Die Kultivierung, Bändigung oder Zivilisation des Menschen, so wird von diesem Standpunkt aus argumentiert, weise Merkmale auf, die genaugenommen ein Fortschritt der Bildung seien.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Aufgabe 1: Definition zentraler pädagogischer Begriffe und Darstellung der historischen Entwicklung von Erziehung und Bildung während der Aufklärung.
2. Aufgabe 2: Kritische Untersuchung einer Längsschnittstudie zu offenen Tagesschulen inklusive Reflexion der angewandten Forschungsmethodik.
3. Aufgabe 3: Analyse der Bedeutung und Geschichte der Medienerziehung sowie der Relevanz digitaler Medien in der heutigen Grundschulpraxis.
Schlüsselwörter
Erziehung, Bildung, Aufklärung, Schulpflicht, Längsschnittstudie, Mathematikleistung, Tagesschule, Medienpädagogik, Medienerziehung, Digitalisierung, Grundschule, Handlungskompetenz, Erziehungswissenschaft, pädagogische Theorie, pädagogische Praxis.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt eine Bandbreite erziehungswissenschaftlicher Themen, von den anthropologischen Grundbegriffen Erziehung und Bildung über die empirische Analyse von Schulforschung bis hin zur aktuellen Debatte um digitale Medien in Grundschulen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die zentralen Felder umfassen die historische Pädagogik, die Evaluation von Forschungsmethoden (insbesondere Längsschnittstudien) und die didaktische Einordnung der Medienerziehung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die theoretische Fundierung und methodische Einordnung aktueller pädagogischer Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf Chancengleichheit und digitale Bildung.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden zur Analyse herangezogen?
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen und eine kritische Reflexion des Forschungsdesigns von vorliegenden empirischen Studien, um deren methodische Stärken und Schwächen aufzuzeigen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Einführung, eine methodische Reflexion von Schulforschung und eine vertiefende Auseinandersetzung mit Argumenten für die Integration digitaler Medien in den Unterricht.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Erziehung, Bildung, Medienpädagogik, empirische Bildungsforschung und Grundschul-Digitalisierung beschreiben.
Warum wird im Rahmen von Aufgabe 2 explizit eine Längsschnittstudie kritisch beleuchtet?
Da Längsschnittstudien zwar Prozesse über Zeit erfassen können, sie aber auch mit Problemen wie Stichprobenselektion und externen Störeinflüssen zu kämpfen haben, ist eine kritische Reflexion für die Validität der Ergebnisse essenziell.
Welche vier Argumente für die Medienerziehung an Grundschulen werden diskutiert?
Diskutiert werden das Lebensweltargument, das Zukunftsargument, das Lernargument und das Effizienzargument.
- Citation du texte
- Lidia Mezler (Auteur), 2018, Der Prozess der Erziehung und Bildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/496046