Durch die Präsentation sollen in erster Linie kognitive Lernziele erreicht werden. Die Auszubildenden kennen danach die wesentlichen Punkte des Jugendarbeitsschutzgesetzes und haben erfasst, dass dieses ihre Rechte und Pflichten vorgibt.
Auch affektive Lernziele werden mit der Präsentation gefördert, wie zum einen das richtige Verhalten während einer solchen. Die Auszubildenden zeigen Aufmerksamkeit und Interesse am Thema. Zum anderen wird erhofft, dass die Auszubildenden die vorgestellten Rechten und Pflichten beherzigen und dadurch eine sorgfältige und gewissenhafte Arbeitsweise während ihrer Ausbildung entwickeln. Sie sollen selbständig eventuelles Fehlverhalten bei sich selbst oder dem Arbeitgeber feststellen können.
Der psychomotorische Lernzielbereich wird hier nicht tangiert, da keine Fertigkeiten vermittelt werden.
Inhaltsverzeichnis der Prüfungsvorbereitung
1. Beschreibung der Ausgangssituation
2. Beschreibung und Analyse der Aufgaben-/Problemstellung
3. Zielformulierung
4. Erwartungen an die Auszubildenden
5. Zu vermittelnde/r Inhalt/e berufsspezifischer Fachqualifikation
6. Lösungsalternativen und Begründung der eigenen Lösung
7. Zielgruppe / Zielpersonen
8. Lernort
9. Zeitlicher Rahmen
10. Hilfsmittel/Medieneinsatz
11. Präsentationsablauf
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die methodisch fundierte Planung und Durchführung einer Unterweisungseinheit für neue Auszubildende, um grundlegende rechtliche Rahmenbedingungen wie das Jugendarbeitsschutzgesetz zu vermitteln. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie theoretische gesetzliche Inhalte für eine Gruppe von Jugendlichen am zweiten Ausbildungstag motivierend und effizient präsentiert werden können.
- Vermittlung des Jugendarbeitsschutzgesetzes im beruflichen Kontext
- Analyse und Auswahl geeigneter Lehrmethoden für Erstauszubildende
- Förderung kognitiver und affektiver Lernziele im Rahmen der Ausbildung
- Sicherstellung eines grundlegenden Rechtsverständnisses zur Arbeitssicherheit
- Praxisnahe Anwendung theoretischer Gesetzesvorgaben
Auszug aus dem Präsentationsentwurf
Lösungsalternativen und Begründung der eigenen Lösung:
Für die Vermittlung der Inhalte des Jugendarbeitsschutzgesetzes habe ich die Präsentation als Ausbildungsmethode gewählt. Diese Methode scheint mir in diesem Fall die sinnvollste zu sein, da es sich hauptsächlich um kognitive Lernziele handelt, die ich vermitteln möchte. Ein weiterer Vorteil ist, dass mit einer Präsentation eine größere Gruppe von Auszubildenden gleichzeitig angesprochen werden kann, wie es bei mir der Fall ist. Es werden von den Auszubildenden keine Vorkenntnisse erwartet. Da es sich bei der Präsentation um eine passive Form der Übermittlung von Ausbildungsinhalten handelt, werden die Jugendlichen an ihrem zweiten Arbeitstag, an welchem sie sich gerade erst noch kennen lernen und Hemmungen untereinander bestehen, nicht in eine unangenehme Situation gedrängt.
Dass der Behaltungsgrad nicht so hoch ist wie bei anderen Methoden, ist hier in diesem Fall nicht schwerwiegend, da die Jugendlichen die Gesetze nachlesen können und nur einen Überblick über ihre Pflichten und Rechte erhalten sollen.
Zusammenfassung der Kapitel
Beschreibung der Ausgangssituation: Die Autorin beschreibt den Kontext als große Reiseagentur in München und die Aufnahme von 20 neuen Auszubildenden.
Beschreibung und Analyse der Aufgaben-/Problemstellung: Es wird dargelegt, wie am ersten Arbeitstag Unsicherheiten bezüglich arbeitsrechtlicher Themen wie Pausen und Urlaub aufkamen, die eine gezielte Unterweisung notwendig machen.
Zielformulierung: Dieses Kapitel definiert die angestrebten Lernziele auf kognitiver und affektiver Ebene für die 15-minütige Präsentation.
Erwartungen an die Auszubildenden: Die Autorin legt dar, welche Vorinformationen die Auszubildenden benötigen, um die Präsentation konstruktiv zu verfolgen.
Zu vermittelnde/r Inhalt/e berufsspezifischer Fachqualifikation: Die Inhalte des Jugendarbeitsschutzgesetzes werden dem offiziellen Ausbildungsrahmenplan zugeordnet.
Lösungsalternativen und Begründung der eigenen Lösung: Hier wird begründet, warum die Präsentationsmethode anderen Ansätzen wie der 4-Stufen-Methode vorgezogen wurde.
Zielgruppe / Zielpersonen: Kurzcharakteristik der 20 Auszubildenden im Alter von 16 bis 18 Jahren am zweiten Arbeitstag.
Lernort: Festlegung des Seminarraums als optimale Umgebung für die Präsentation.
Zeitlicher Rahmen: Die Unterweisungseinheit ist auf insgesamt 15 Minuten konzipiert.
Hilfsmittel/Medieneinsatz: Auflistung der benötigten Technik wie Beamer, Flipchart und Fachliteratur.
Präsentationsablauf: Eine tabellarische Übersicht, die den zeitlichen Verlauf in Eröffnung, Hauptteil und Schlussteil strukturiert.
Schlüsselwörter
Jugendarbeitsschutzgesetz, Ausbildung, Reiseverkehrskaufmann, Präsentationsmethode, Unterweisung, Arbeitsrecht, Auszubildende, Lernziele, Berufsausbildung, Arbeitssicherheit, Pädagogik, Betriebliche Ausbildung, Gesetzesgrundlagen, Methodik, Fachqualifikation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dem vorliegenden Präsentationsentwurf?
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption einer 15-minütigen Unterweisung für neue Auszubildende zum Thema Jugendarbeitsschutzgesetz.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Im Zentrum stehen die rechtlichen Rahmenbedingungen der Ausbildung, insbesondere Rechte und Pflichten von Jugendlichen im Arbeitsverhältnis.
Was ist das primäre Ziel der Präsentation?
Das Ziel ist, dass die Auszubildenden nach der Unterweisung die wesentlichen Inhalte des Jugendarbeitsschutzgesetzes kennen und ihre eigenen Rechte und Pflichten verstehen.
Welche wissenschaftliche Methode wird für die Wissensvermittlung verwendet?
Die Autorin wählt eine klassische Präsentation, da diese für eine größere Gruppe ohne Vorkenntnisse zu Beginn der Ausbildung am besten geeignet ist.
Was wird im Hauptteil der Präsentation behandelt?
Der Hauptteil deckt kritische Bereiche ab: Geltungsbereich, Arbeitszeit, Ruhezeiten, Urlaub, Freistellungen und ärztliche Untersuchungen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Die zentralen Schlagworte sind Ausbildungsplanung, Jugendarbeitsschutzgesetz, methodische Didaktik und berufliche Sozialisation.
Warum wurde die 4-Stufen-Methode explizit ausgeschlossen?
Die Methode wurde abgelehnt, da sie für die Vermittlung rein kognitiver Inhalte zu zeitintensiv ist und die Gruppengröße von 20 Personen eine Einzelunterweisung unpraktikabel macht.
Wie geht die Autorin mit dem Aspekt der Motivation um?
Die Motivation wird durch den Bezug zu konkreten Fällen aus dem Alltag der Auszubildenden sowie die Verdeutlichung des persönlichen Nutzens (Kenntnis der eigenen Rechte) gesteigert.
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- Jessica Mücke (Autor), 2011, Kennenlernen der gesetzlichen Rahmenbedingungen der Ausbildung (Reiseverkehrskaufmann/frau), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/496597