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Reflexion eines Beratungsgespräches. Pädagogische Beratung, personenzentrierte Schülerberatung, theoretische Grundlagen

Titel: Reflexion eines Beratungsgespräches. Pädagogische Beratung, personenzentrierte Schülerberatung, theoretische Grundlagen

Hausarbeit , 2017 , 15 Seiten , Note: 2,6

Autor:in: Cyn Wen (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Beratung lässt sich in vielen Handlungsfeldern und in unterschiedlichen Berufsgruppen lokalisieren. Auch im schulischen Rahmen ist Beratung eines der Aufgabenfelder von Lehrkräften. Diese Beratung im schulischen Kontext kann sich an unterschiedlichen Gruppen, Anlässen und im unterschiedlichen Alter richten. Mit den Standards der für die Lehrerbildung definiert die Kultusministerkonferenz Anforderungen, die die Lehrerinnen und Lehrer erfüllen sollen. Dabei heißt es:

„Lehrerinnen und Lehrer üben ihre Beurteilungs- und Beratungsaufgabe im Unterricht und bei der Vergabe von Berechtigungen für Ausbildungs- und Berufswege kompetent, gerecht und verantwortungsbewusst aus. Dafür sind hohe pädagogisch- psychologische und diagnostische Kompetenzen von Lehrkräften erforderlich (KMK 2004).“

Weiter wird in den Kompetenzbereichen „Erziehen und Beurteilen“ festgehalten, dass die Gesprächstechniken während der Ausbildung geschult werden, damit sie im Umgang miteinander, in Unterricht, Schule und Elternarbeit, eingesetzt werden können (KMK 2004).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Pädagogische Beratung

2.1.Kompetenzen des Beraters

3. Theoretische Grundlage

4. Beratungsgespräch- äußere Grundlagen/ Kriterien

5. Reflexion der Beratungsgespräche- Modell nach Seeberger und Peper

5.1. Erinnern

5.2. Reflektieren

5.3.Planen

6. Resümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Hausarbeit hat zum Ziel, auf Basis theoretischer Grundlagen einen reflexiven Blick auf die Rolle als Beraterin zu erarbeiten. Dabei wird der Beratungsprozess kritisch analysiert, um die eigene Handlungskompetenz zu reflektieren und Ansätze zur Qualitätssteigerung für zukünftige Beratungsgespräche im sonderpädagogischen Kontext zu identifizieren.

  • Grundlagen und Definitionen pädagogischer Beratung
  • Kompetenzprofil des professionellen Beraters
  • Anwendung des personenzentrierten Beratungsansatzes
  • Reflexion eines praktischen Beratungsgesprächs
  • Ressourcenorientierung in der Schülerberatung

Auszug aus dem Buch

2.1. Kompetenzen des Beraters

„Was die kleine Momo konnte wie kein anderer, das war: Zuhören. Das ist doch nichts Besonderes, wird nun vielleicht mancher Leser sagen, zuhören kann doch jeder. Aber das ist ein Irrtum. Wirklich zuhören können nur ganz wenige Menschen. Und so wie Momo sich aufs Zuhören verstand, war es ganz und gar einmalig.“ (Ende 2002: 17)

Zuhören ist eines der Kompetenzen, die zu einem Handlungsfeld im Geschehen einer Lehrkraft nicht fehlen darf. Dadurch wird mitgeteilt, dass die Aufmerksamkeit auf das Gegenüber gerichtet ist und Interesse eines Gespräches entsteht.

Eine weitere wichtige Kompetenz ist die Verstehens- und Deutungskompetenz. Der verstehende Zugang setzt grundlegend voraus, dass die Verständigung zwischen dem Klienten und dem Berater durch Austausch gelingt (vgl. Diouani-Strrek 2014: 18). Mit der Deutungskompetenz gibt der Berater dem Klienten neue Perspektiven, die darauf abzielen, ein erweitertes Verständnis beim Klienten gegenüber seiner Problemsituation zu entwickeln (vgl. Diouani-Strrek 2014: 18).

Gedeutet werden kann nur, wenn Impulse richtig verstanden werden. Hierbei ist die Kommunikation ein Aspekt, der im Handlungsfeld der Beratung besondere Bedeutung unterliegt. Watzlawick weist hier auch darauf hin, dass Kommunikation auch ohne sprachlichen Austausch als Verständigungsmittel entstehen kann (Watzlawick 2007: 50). Als Beispiel wären hier die Emotionen oder Körperhaltung zu nennen, die dem Gegenüber Mitteilungen senden und dadurch Einfluss auf den Gesprächsverlauf, auf die Interaktion, nehmen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Beratung im schulischen und sonderpädagogischen Kontext und definiert den Rahmen der vorliegenden Reflexion.

2. Pädagogische Beratung: Dieses Kapitel definiert den Beratungsbegriff und erarbeitet die spezifischen Anforderungen sowie die notwendigen Kompetenzen des Beraters.

3. Theoretische Grundlage: Hier werden die theoretischen Ansätze der personenzentrierten Beratung und deren Basisverhaltensweisen (Empathie, Akzeptanz, Echtheit) vorgestellt.

4. Beratungsgespräch- äußere Grundlagen/ Kriterien: Dieses Kapitel beschreibt das praktische Setting und den strukturellen Ablauf des durchgeführten Beratungsgesprächs.

5. Reflexion der Beratungsgespräche- Modell nach Seeberger und Peper: Der Hauptteil analysiert das geführte Gespräch anhand der Phasen Erinnern, Reflektieren und Planen aus der Ich-Perspektive der Beraterin.

6. Resümee: Das Resümee fasst die Erkenntnisse aus der Theorie-Praxis-Verknüpfung zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige professionelle Entwicklung.

Schlüsselwörter

Pädagogische Beratung, Personenzentrierte Beratung, Beratungskompetenz, Aktives Zuhören, Reflexion, Gesprächsführung, Ressourcenorientierung, Empathie, Sonderpädagogik, Lehrerbildung, Zielformulierung, Kommunikation, Selbsterfahrung, Beratungsprozess, Professionalisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit reflektiert ein im Rahmen eines Seminars geführtes Beratungsgespräch mit einer Studierenden und setzt dieses in Bezug zu fachwissenschaftlichen Theorien der pädagogischen Beratung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Grundlagen pädagogischer Beratung, notwendige Beraterkompetenzen wie aktives Zuhören, sowie die Strukturierung und Reflexion von Beratungsgesprächen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die eigene Rolle als Beraterin kritisch zu hinterfragen und die Anwendung erlernter Beratungstechniken im Kontext der Sonderpädagogik zu evaluieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der Selbstreflexion auf Basis eines Beratungsmodells (nach Seeberger und Peper) sowie die Einbeziehung einschlägiger Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung, die Beschreibung des Beratungssettings und eine dreiphasige Reflexion des geführten Gesprächs (Erinnern, Reflektieren, Planen).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Beratungskompetenz, personenzentrierte Beratung, Ressourcenorientierung, Reflexion und Gesprächsführung im sonderpädagogischen Kontext.

Wie bewertet die Autorin die Bedeutung des Zuhörens?

Das Zuhören wird als essenzielle Kernkompetenz hervorgehoben, die nicht passiv, sondern als aktiver Prozess der Wertschätzung und Aufmerksamkeitssteuerung verstanden werden muss.

Welches Problem ergab sich während des Beratungsgesprächs?

Die Autorin beschreibt einen "stockenden Moment", in dem sie sich unter Druck gesetzt fühlte, eine schnelle Lösung für das komplexe Problem der Klientin finden zu müssen, statt den Prozess offen zu gestalten.

Welche Konsequenz zieht die Autorin für ihre zukünftige Arbeit?

Sie nimmt sich vor, in Zukunft noch stärker das theoretische Hintergrundwissen einzubeziehen, auf direkte Ratschläge zu verzichten und die Ressourcenorientierung sowie Zielformulierungen konsequenter zu verfolgen.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Reflexion eines Beratungsgespräches. Pädagogische Beratung, personenzentrierte Schülerberatung, theoretische Grundlagen
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Note
2,6
Autor
Cyn Wen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
15
Katalognummer
V496650
ISBN (eBook)
9783346007773
ISBN (Buch)
9783346007780
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gesprächsführung Schulz von Thun Beratungskompetenz Sonderpädagogik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Cyn Wen (Autor:in), 2017, Reflexion eines Beratungsgespräches. Pädagogische Beratung, personenzentrierte Schülerberatung, theoretische Grundlagen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/496650
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Leseprobe aus  15  Seiten
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