Authentizität zwischen Neuro-Enhancement und Selbstformung. Wann sind Personen wirklich authentisch?


Hausarbeit, 2017

26 Seiten, Note: 1,3

Anonym


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Neuro-Enhancement

3. Der Begriff Selbstformung
3.1 Foucaults Selbstsorge
3.2 Kipkes Selbstformung
3.3 Selbstformung als ethisches Konzept

4. Die Debatte um Authentizität
4.1 Die Entwicklung des Verlangens nach Authentizität
4.2 Die Merkmale von Entfremdung und Authentizität
4.3 Das subjektive Erlebnis von Authentizität
4.4 Fremdeinschätzung von Authentizität

5. Schluss

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Mit der fortschreitenden Pluralisierung von Wertvorstellungen und Lebensstilen, der Vervielfältigung von Perspektiven und Optionen und der Beschleunigung des sozialen Wandels in der sogenannten zweiten Moderne können partikulare Rollen Konsistenz und Kontinuität nicht mehr sichern.[1]

Dieses Zitat beschreibt treffend die aktuelle Lage von Personen, die vermehrt nach Stabilität in ihrer Persönlichkeit oder nach Identität in unserer modernen Gesellschaft suchen. Die Feststellung personaler Identität erfolgt durch die Indikatoren der Konsistenz qualitativer Eigenschaften, durch welche sich Person innerhalb vielfältiger Situationen ihres Lebens auszeichnen und der Kontinuität dieser Eigenschaften in der eigenen Lebensgeschichte. Während sich eine heranwachsende Personen in der klassischen Moderne auf eine bestimmte Konsistenz ihrer Identität, wie z.B. Beruf und Weltanschauung, festlegte und diese durch anknüpfende gesellschaftliche Arrangements, wie z.B. Karriereleiter im gewählten Beruf und Konfessionsein- sowie austritte, ihrer Identität Kontinuität verleihen konnte, verlaufen diese Prozesse heute allerdings vermehrt unstabil ab[2]. Gründe hierfür scheinen ein erhöhter Konkurrenzdruck und ein höheres Maß an Fremderwartungen von Dritten zu sein, die Personen zum häufigen Wechsel ihrer eigentlichen Identitätsvorstellung zwingen. Konsistenz und Kontinuität sind somit als Merkmale von Identität nicht mehr zuverlässig, denn sonst müssten viele Personen sich selbst und von anderen als identitätslos bewerten lassen.

In den Köpfen der Personen unserer westlichen Gesellschaft scheint, historisch konstituiert, der Wille, eine authentische Identität zu besitzen, jedoch nach wie vor stark ausgeprägt zu sein und dies ist offensichtlich eine Folge des Kapitalismus, indem er „[…] neue Emanzipationsversprechen macht und die Anerkennung von Individualität und Authentizität ins Zentrum stellt“[3]. Die Mischung aus einer Vielzahl an Wahlmöglichkeiten, der erhöhte Konkurrenzdruck und der Wunsch, sich authentisch zu beschreiben und zu präsentieren, können jedoch zu einer explosiven Mischung aus kognitiven und affektiven Konflikten innerhalb der eigenen Psyche führen. Einerseits kann diese Ambivalenz bis hin zu psychischen Zuständen der Entfremdung gegenüber Handlungen, die jemand freiwillig ausführt, aber eigentlich gar nicht will[4] und andererseits zu inneren, psychischen Entfremdungszuständen gegenüber persönlichen Einstellungen, Eigenschaften, Werten und Wünschen führen. Der Bedeutungszuwachs von Authentizität und die Tatsache, dass wir uns zunehmend zu einer Wettbewerbsgesellschaft[5], in der nur noch Erfolg zählt, entwickeln, lässt annehmen, dass Personen solche Entfremdungszustände als leistungseinbüßend und unerwünscht spüren. Wenn Personen nun die Möglichkeiten zur Veränderung annehmen und Zugang zu einer wirksamen Methode bekommen, dann kann der Wunsch nach einer Veränderung des Ist-Zustandes zum Soll-Zustand vorhanden sein[6]. Bezieht sich dieser Wunsch auf die Veränderung der eigenen Persönlichkeitsmerkmale, so stehen meist Motivation und die Abwesenheit von inneren psychischen Konflikten im Vordergrund. Welche Methoden gibt es jedoch, sich hier Abhilfe zu verschaffen? Ist bei Motivationsverlust oder Diskrepanz zwischen psychischen Einstellungen von Krankheit, welche therapeutisch oder medikamentös behandelt werden muss, zu sprechen?

Vermehrt ist es so, dass sich betroffene Personen nicht als krank ansehen, trotzdessen aber zu Medikamenten greifen, die ihre kognitiven und emotionalen Fähigkeiten verbessern. Die Zahlen der Personen, die Medikamente als so genanntes Neuro-Enhancement nutzen, steigen stetig an[7], was einige ethische relevante Fragen aufwirft. Im Zentrum dieser Fragen steht vor allem die Frage nach der Zuträglichkeit bzw. Förderlichkeit für den Einzelnen[8]. Konsumenten fühlen sich nach der Einnahme von leistungssteigernden Medikamenten zum Beispiel oft ihrem wahren Selbst viel näher. Jedoch ist dies eine Einschätzung aus der Perspektive der ersten Person, Authentizität wird auch von anderen Personen eingeschätzt. Der Vorteil, dass Medikamente schnell wirken und den gewünschten Soll-Zustand herstellen, kann für dritte Personen oft unauthentisch wirken. Felicitas Krämer bringt dies in einem Beitrag über Authentizität und Emotionen auf den Punkt: „Es macht uns stutzig, wenn eine Person sich in der Mitte ihres Lebens von einer Woche auf die andere radikal emotional verändert“[9]. Kann die Einnahme von Medikamenten dann nicht sogar als abträglich für Authentizität und Identität einer Person angesehen werden? Roland Kipke meint auch, dass Neuro-Enchantement nicht wirklich Pluspunkte für die Authentizität von Personen sammelt, jedoch gibt es für ihn Methoden um Selbstverbesserung und Authentizität in Einklang zu bringen.

In dieser Hausarbeit werde ich versuchen, diese Frage um Neuro-Enhancement und Authentizität zu klären. Dabei beziehe ich mich vor allem auf Kipkes Konzept der Selbstformung in Abgrenzung zu Neuro-Enhancement, um darzustellen, inwiefern Neuro-Enhancement abträglich für die Authentizität von Personen ist und Selbstformung eine Alternative sein kann, um Authentizität und Selbstverbesserung in Einklang zu bringen. Hauptsächlich werde ich die verschiedenen Begriffe rund um beide Selbstverbesserungskonzepte erläutern und zudem darstellen, welchen Stellenwert sie für Mensch und Gesellschaft haben. Am Schluss erfolgt dann der Vergleich zwischen Neuro-Enhacnement und Selbstformung in Bezug auf Authentizität.

Hauptsächlich geht es mir in dieser Hausarbeit eher um fundamentale Einsichten und gesellschaftliche Zusammenhänge und nicht, welchen Unterschied es zwischen verschiedenen Techniken bzw. Substanzen des Neuro-Enhancement und der Selbstformung gibt. Die Fragen, warum Konsumenten überhaupt Medikamente zur Selbstverbesserung nehmen und warum es gesellschaftlich immer anerkannter wird, ein authentisches Selbst zu haben, scheinen mir wichtiger. Dieser Ansicht ist auch Roland Kipke, der die bisherigen Untersuchungen zu Neuro-Enhancement zu detailiert betrachtet: „Detail-fokussierte Untersuchungen unterliegen der Gefahr, durch ihr zu feinmaschiges theoretisches Netzgrundlegende Gesichtspunkte nicht einfangen zu können“[10]. Ich werde daher auch in der folgenden Untersuchung versuchen, die Debatte um Neuro-Enhancement mit Autoren der Sozialphilosophie und der Philosophie des Geistes zu verbinden.

2. Neuro-Enhancement

Unter dem Begriff Enhancement sammeln sich verschiedene Methoden und Verfahren zur Verbesserung von menschlichen Fähigkeiten. Bekannte biomedizinisch-technische Verfahren wie Doping im Sport, Ästhetische Chirurgie, Anti-Aging-Maßnahmen, genetische Interventionen und Neuro-Enhancement fallen hierunter[11]. In der vorliegenden Arbeit werde ich mich hauptsächlich mit Neuro-Enhancement als Verbesserungsmethode beschäftigen. Daher werde ich diesen Begriff zunächst erläutern.

Allgemein versteht man unter Neuro-Enhancement, die Anwendung von psychopharmakologischen Substanzen zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten oder psychischen Befindlichkeiten bei gesunden Menschen[12]. Die Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten hat unter anderem das Ziel der Steigerung der Gedächtnisleistung, Aufmerksamkeit, Lernfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit[13]. Substanzen, die auch unter dem Namen Nootropika gehandelt werden, erhöhen den Blutfluss zum Gehirn, die Konzentration von Steroiden oder den Wachstumsfaktor im Plasma, um diese Ziele zu erreichen. Zur Gruppe dieser Substanzen gehören verschiedene Medikamente mit den Wirkstoffen Modafinil, Methylphenidat und Amphetamine (letztere sind in Europa nicht zugelassen).[14] Ein weiteres zentrales Anwendungsgebiet von Neuro-Enhancement ist die Stimmungsaufhellung zur Verbesserung der psychischen Zustände wie Depression, Angst und psychische Spannungen, welche allesamt vor allem die Veränderung von affektiven Zuständen zum Ziel haben. Klassische Substanzen, die in solchen Fällen eingenommen werden, sind Fluctin und Prozac.[15] Letztere Substanz scheint sich besonders als etablierte Lifestyledroge hervorzuheben, was die Aufmerksamkeit von mehreren Autoren aus dem psychiatrischen und philosophischen Bereich auf sich zieht. Peter Kramer (Listening to Prozac von 1993) und Carl Elliott (Better than Well von 2003) werden im Zusammenhang mit Prozac häufig erwähnt.

Um den Begriff Neuro-Enhancement oder auch generell Enhancement zu straffen, wird häufig versucht, den Begriff Enhancement gegenüber anderen Maßnahmen zur Leistungssteigerung, hinsichtlich der Art und Weise sowie auch der Mittel, deskriptiv abzugrenzen. Als Erstes, wäre der Versuch zu nennen, natürliche und künstliche Mittel in Bezug auf Enhancement zu unterscheiden. Zu den natürlichen Mitteln der Leistungssteigerung zählen dann eher Maßnahmen, wie Lernen, Erziehung oder Training. Chemische und technische Mittel, die von außerhalb auf den Körper einwirken, werden als künstliche Mittel gehandelt. Jedoch ist es fraglich, ob diese Unterscheidung zwischen natürlich und künstlich die nötige Tragfähigkeit bietet? Denn es ist zu überlegen, wie man den Begriff Natürlichkeit rechtfertigt, ohne ihn mit stark erklärungsbedürftiger metaphysischer Beweislast aufzuladen.[16]

Vielversprechender scheint eine Unterscheidung zwischen Enhancement und Therapie zu sein, was bei näherer Betrachtung eine Unterscheidung zwischen gesund und krank ist. Enhancement kann hierdruch eindeutiger abgegrenzt werden, dass die Eingriffe in der Leistungssteigerung ausschließlich bei gesunden Menschen erfolgen. Wobei viele der heute aktuellen Enhancement-Eingriffe früher für therapeutische Zwecke genutzt wurden. Jedoch gibt es hier ein Problem mit der Definition des Krankheitsbegriffs: Wer oder Was kann eindeutig als krank oder gesund gerechtfertigt werden?[17]

Roland Kipke versucht daher mit Bezug auf Christian Lenk eine praktische Definition zu finden. Er versucht Therapie und Enhancement über ihre Ziele zu unterscheiden: „Therapie zielt demnach darauf, eine Normabweichung [empirisch feststellbar] zu beseitigen oder zu mindern und zugleich ein subjektives Leiden zu beseitigen oder zu lindern oder die Fähigkeit (wieder)herzustellen, bestimmte Ziele zu erreichen“[18]. Ebenso kann diese Definition auch für Präventionsmaßnahmen gelten, während Enhancement über solche Ziele hinaus geht. Kipke grenzt Therapie und Enhancement also nicht dahingehend ab, dass beide Begriffe gegenteilige Ziele verfolgen, sondern Enhancement einfach darüber hinaus geht, sich z.B. nicht nur auf eine Normabweichung in Verbindung mit Leiden zu konzentrieren. Dies hat aber auch zur Folge, dass in normativer Hinsicht, eine Krankheit eine anschließende Therapie legitimiert, aber nicht Enhancement ausschließt. Das Problem der ethischen Bewertung von Enhancement nach der Zuträglichkeit bzw. Angemessenheit für den Einzelnen, ist damit nicht aufgehoben. Kipke sieht hierfür, durch den Vergleich zwischen (Neuro-)Enhancement und Selbstformung.[19] Was versteht er jedoch genau unter dem Begriff Selbstformung ?

3. Der Begriff Selbstformung

Menschen haben schon immer versucht, ihre Fähigkeiten und Eigenschaften zu verbessern. Leider wird diesem Phänomen bislang nur wenig Aufmerksamkeit in philosophischen Debatten eingeräumt und ist daher auch wenig erforscht. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und scheinen vor allem auf sozio-historische Gründe hinauszulaufen, dass Methoden zur Selbstformung, mit wirklicher Arbeit an sich selbst, meistens als vorgeschriebene und reglementierte Disziplinierungsweisen angesehen werden. Wie es zu dieser Ansicht kommt, werde ich weiter in 4.2 näher erläutern.

Roland Kipke hat in seinem Buch Besser werden einige Gründe dargestellt, warum menschliche Selbstformung häufig kritisiert, dementiert und ignoriert wird. Insbesondere fällt dabei auf, dass viele philosophische Traditionen, wie die Philosophie der Person, der Freiheit, der Moral und die Philosophie des Glücks und der Lebenskunst sehr oft das Thema der Selbstformung streifen, es aber nie philosophisch-wissenschaftlich aufgreifen. Trotz der mangelhaften Beachtung des Themas, zeigt sich in letzter Zeit jedoch ein Trend der zunehmenden Aufmerksamkeit für Selbstformung.[20] Ein Philosoph, der im stärkeren Maße die Trendwende der philosophischen Reflexion der Selbstformung eingeleitet hat, ist Michel Foucault. Kipkes Konzept der Selbstformung kann als Erweiterung zu Foucaults Ausführungen zur Selbstsorge angesehen werden. Foucault legte aber eher Wert auf die Analyse von einzelnen Methoden der Selbstsorge bzw. auf die Herausbildung verschiedener Charakteristiken bestimmter Techniken zur Selbstformung, während Kipke versucht ein allgemeines philosophisch-wissenschaftliches Konzept der Selbstformung zu entwerfen. An einigen Beispielen der Techniken, welche Foucault analysiert, lassen sich meiner Meinung nach sinnvoll, die Grenzen zu den Maßnahmen des Neuro-Enhancement und zur Vorstellung von Methoden der Selbstformung anschaulich aufzeigen.

3.1 Foucaults Selbstsorge

Man kann sagen, dass Michel Foucault im Allgemeinen eine positive Haltung gegenüber der möglichen Veränderung der individuellen Persönlichkeit hatte. Diese spiegelt sich vor allem in seinem Spätwerk ab dem Jahre 1980 wieder. Foucault hielt zu dieser Zeit unter anderem seine Vorlesungsreihe Hermeneutik des Subjekts am Collège de France . In dieser Vorlesungsreihe untersuchte er die verschiedensten Praktiken[21], welche in der Antike für ein gutes Leben von enormer Bedeutung waren. Foucault belegt in dieser Vorlesung eine interessante Tatsache, dass die antiken Stoiker als Philosophen eine gewisse praktische Praxis, die sie an sich selbst durchführten als medizinische Handlung definierten[22]. Jener Philosoph, der mit den Lehren und Wissen von Selbstpraxis eine Heilung vollzieht, galt als Heiler von Krankheiten. Die Verbindung von Philosophie und Medizin und zugleich von Körper und Seele, entdeckt Foucault in einer Reihe von Techniken, die auch als Seelenpraxis bezeichnet werden können. Foucault erläutert hierzu, dass sich aus dieser Ansicht heraus, eine ganze Reihe von seelentherapeutischen Ambulanzen entwickelte. Die Heilung der Seele ist jedoch nicht mit einer Erholungs- oder Entspannungskur zu schaffen, sondern nur durch harte und ständige Arbeit an sich selbst und „[w]enn man die Philosophenschule verläßt, soll man nicht genossen, sondern gelitten haben“[23].

Foucault verbindet im Kapitel Die Kultur seiner selber in seinem noch selbst veröffentlichten Werk Die Sorge um sich genau dieses Leiden mit der Ausübung der Selbstpraxis, in dem er darstellt, dass die Arbeit an sich selbst zunächst darin besteht, sich einzugestehen, dass man krank ist, denn im Gegensatz zu körperlichen Leiden, vollziehen sich die seelischen Leiden meist unbewusst:

[...]


[1] Nunner-Winkler 2009, S. 354.

[2] Vgl. Nunner-Winkler 2009, S. 354.

[3] Wagner 2014, S. 120.

[4] Vgl. Wagner 2014, S. 131.

[5] Vgl. Wagner 2014, S. 126.

[6] Vgl. Kipke 2011, S. 61 f.

[7] Es gibt nicht viele eindeutige Statistiken über die Verbreitung von Neuro-Enhancement. Roland Kipke verweist jedoch auf einige Studien, die einen Anstieg vermuten lassen. Vgl.Kipke 2011, S. 24 f. Siehe auch aktuellen DAK-Gesundheitsreport 2015, welcher 2015 drei Millionen Arbeitnehmer, die Medikamente zur Leistungssteigerung nehmen, beziffert und in den letzten sechs Jahren einen Anstieg von 4,7 auf 6,7 Prozent belegt. Vgl. DAK Forschung 2015.

[8] Vgl. Kipke 2011, S. 12.

[9] Felicitas Krämer 2009, S. 208.

[10] Kipke 2011, S. 15.

[11] Vgl. Johann S. Ach 2009, S. 107 f.

[12] Vgl. Schöne-Seifert 2009, S. 9.

[13] Vgl. Johann S. Ach 2009, S. 107.

[14] Vgl. Wagner 2014, S. 22.

[15] Vgl. Nagel, Saskia K. und Stephan, Achim 2009, S. 21.

[16] Vgl. Johann S. Ach 2009, S. 108.

[17] Vgl. Johann S. Ach 2009, S. 108 f.

[18] Kipke 2011, S. 33; Hervorhebung: Autor.

[19] Vgl. Kipke 2011, S. 33 ff.

[20] Vgl. Kipke 2011, 4. Kapitel - Das Desiderat der Selbstformung.

[21] Foucault nennt diese Praktiken Selbstpraktiken oder auch Selbsttechniken. In der Antike wurden Übungen der Aufmerksamkeit auf Körper und Seele, Abstinenzübungen, Gewissenprüfungen, Beherrschung des selbst, usw. auch unter dem Begriff Lebenskunst zusammengefasst. Vgl. Hadot 1991, S. 219 f.

[22] Foucault und Bokelmann 2004, S. 132 f.

[23] Foucault und Bokelmann 2004, S. 134; Anpassung: M.K.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Authentizität zwischen Neuro-Enhancement und Selbstformung. Wann sind Personen wirklich authentisch?
Hochschule
Universität Potsdam
Note
1,3
Jahr
2017
Seiten
26
Katalognummer
V496865
ISBN (eBook)
9783346008442
ISBN (Buch)
9783346008459
Sprache
Deutsch
Schlagworte
authentizität, neuro-enhancement, selbstformung, wann, personen
Arbeit zitieren
Anonym, 2017, Authentizität zwischen Neuro-Enhancement und Selbstformung. Wann sind Personen wirklich authentisch?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/496865

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