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Kaiser Hadrians Konsolidierungspolitik als eine fakultative Entscheidung

Título: Kaiser Hadrians Konsolidierungspolitik als eine fakultative Entscheidung

Tesis (Bachelor) , 2017 , 36 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Diese Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, warum Kaiser Hadrian den Fokus auf Konsolidierung legte, statt sich, als oberstes Ziel römischer Außenpolitik, die Expansion vorzunehmen.

Kaiser Hadrians (117-138) Charakter und seine Hinterlassenschaft haben die Menschen über Jahrhunderte fasziniert. Er ist aufgrund seiner regen Tätigkeit auf militärischem, juristischem und administrativem Gebiet einer der bedeutendsten Herrscher der Römischen Kaiserzeit.

Durch seine intensiven Bemühungen um einen inneren Ausbau der Provinzen hat er die Entwicklung des Reiches sowohl außen- als auch innenpolitisch entscheidend beeinflusst und gilt daher zurecht, wie Kornemann behauptet, als ein "großer Adoptionsherrscher".

Henderson betitelt den Herrscher als "Begründer des Goldenen Zeitalters der Antonine" und nach Taeger sei er "eine der geistig bedeutendsten Herrschergestalten der Menschheitsgeschicht". Darüber hinaus zählt er, wie in der Forschung und Literatur zahlreich wiederholt wird, zu den "interessantesten Figuren der antiken Welt".

Es werden Hinweise zu Beweggründen herausgearbeitet, die für eine fakultative Konsolidierungspolitik Hadrians sprechen. Die Betonung liegt hierbei auf Hinweise. Es sind keine sicheren Argumente, die die Ausgangsfrage zweifelsfrei mit "ja" beantworten lassen. Aufgrund der "überbordende[n] Phantasie der Autoren, Sorglosigkeit im Umgang mit den Fakten, ausgeprägte[n] Parteilichkeit und mitunter auch einfach Unkenntnis der Sachverhalte" in historischen Erzählungen, ist es einem nicht möglich, die Konsolidierungspolitik Hadrians weder als notgedrungene noch als fakultative Entscheidung für einen gesicherten Fakt zu halten.

Um die Argumente jedoch stichhaltiger zu gestalten, wird auf die Frage eingegangen, ob und welche Alternativen Hadrian bei seinen politischen Entscheidungen gehabt hatte. Waren die Grenzen so stark überdehnt, dass eine Sicherung der Grenzen durch die Erbauung von Limes der einzig realisierbare Weg war? Bot sich keine Alternative zum Verzicht von exponierten Provinzen oder zur Beschränkung auf Bestandssicherung?

Zudem wird das Heer vorgestellt und untersucht, ob es in der Lage war, Kriege zu führen und andere Länder einzunehmen. Zu guter Letzt soll auf die Frage eingegangen werden, ob Hadrian mögliche Vorbilder hatte, nach denen er seinen Richtungswechsel frei und bewusst gerichtet hat.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Hauptteil

I. Einführung

1. Historischer Kontext

2. Zur Trajans Expansionspolitik

3. Allgemeines zu Hadrian

3.1. Kinder- und Jugendzeit / Familie

3.2. Senatorische Laufbahn

4. Zur Verwirklichung der Konsolidierungspolitik

II. Hadrians Konsolidierungspolitik – Eine fakultative Entscheidung

1. Hadrians Persönlichkeit und Interessen

2. Hadrians Münzprägungen

3. Komplikationen mit dem Senat

4. Hadrian und das Heer

5. Hadrian und die Provinzen

6. Augustus als Vorbild?

Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Konsolidierungspolitik unter Kaiser Hadrian (117-138 n. Chr.) und geht der zentralen Forschungsfrage nach, ob dieser politische Richtungswechsel von der trajanischen Expansion hin zu einer defensiven Bestandssicherung eine bewusste, fakultative Entscheidung Hadrians darstellte oder ob der Kurs durch zeitgenössische Rahmenbedingungen und externe Faktoren erzwungen wurde.

  • Analyse der historischen Rahmenbedingungen und des Vorgängers Trajan.
  • Untersuchung von Hadrians Persönlichkeit und seinen propagandistischen Münzprägungen.
  • Evaluierung der Spannungsfelder zwischen Kaiser, Senat und dem Heer.
  • Vergleich der hadrianischen Politik mit dem Vorbild des Augustus.

Auszug aus dem Buch

1. Historischer Kontext

Das Prinzipat - auch als Römische Kaiserzeit bezeichnet - bildet einen Epochenabschnitt der klassischen Antike, in dem Hadrian als einer von zahlreichen Kaisern herrschte. Sie wurde 27 v. Chr. gegründet und endete mit dem Regierungsbeginn von Kaiser Diokletian im Jahre 284.

Nach den Erschütterungen der späten Republik war es die Leistung des Reorganisators Augustus, die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Strukturen des Römischen Reiches zu einer neuen Einheit zu verbinden und führte somit einen politischen Systemwechsel von der Republik zur Monarchie herbei. Nach der Beseitigung anfänglicher Probleme der neuen Ordnung, der Stärkung der Beziehung zu den Pathern, markierte Augustus für die Öffentlichkeit eine weitgehende Konsolidierung durch Sekularspielen im Jahre 17. „Die innenpolitischen Rahmenbedingungen stimmten, außenpolitisch gab es keine gravierenden Probleme und auch die Nachfolge schien durch die beiden Adoptivsöhne gesichert.“

Augustus beeinflusste die innere Entwicklung vielfältig und tiefgreifend – sowohl mit innovativen als auch restaurativen Maßnahmen. Innovativ waren die „Verwaltungsmaßnahmen, mit denen er versuchte, die fast unregierbare Stadt Rom in den Griff zu bekommen und die schlimmsten Probleme anzugehen, die man in der Republik zwar erkannt hatte, aber nicht hatte lösen können“.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Person Hadrians und Skizzierung der Forschungsfrage zur Konsolidierungspolitik als fakultative oder notgedrungene Entscheidung.

Hauptteil: Einleitung in die historische Epoche des Prinzipats und die Entwicklung des Reiches von der Republik zur Monarchie.

I. Einführung: Analyse der politischen Ausgangslage unter Trajan und biografische Einordnung von Hadrians senatorischer Laufbahn.

II. Hadrians Konsolidierungspolitik – Eine fakultative Entscheidung: Zentrale Untersuchung von Hadrians Handeln, seiner Außendarstellung via Münzen und den Spannungsverhältnissen zu Senat, Heer und Provinzen.

Schlussbetrachtung: Synthese der Ergebnisse, die Hadrian eine bewusste und freie Entscheidung zur Defensivpolitik attestieren.

Schlüsselwörter

Hadrian, Römische Kaiserzeit, Konsolidierungspolitik, Expansion, Trajan, Augustus, Prinzipat, Provinzialisierung, Militärreform, Senat, Friedenspolitik, Numismatik, Außenpolitik, Defensivpolitik, Weltreich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die außenpolitische Wende unter Kaiser Hadrian, der die expansive Eroberungspolitik seines Vorgängers Trajan beendete und das Römische Reich auf Konsolidierung und Grenzsicherung ausrichtete.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die historische Einordnung des Prinzipats, die Rolle der kaiserlichen Propaganda (insbesondere Münzen), die Beziehung des Kaisers zum Senat, die Reformen des Militärs sowie die Einbindung der Provinzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Hadrians Politik der Konsolidierung eine bewusste, „fakultative“ Entscheidung war oder ob er aufgrund der politischen Lage keine andere Wahl hatte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die zeitgenössische literarische Quellen (z.B. Historia Augusta, Cassius Dio) mit numismatischen Belegen sowie moderner Forschungsliteratur abgleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Einführung sowie die detaillierte Analyse der einzelnen Handlungsfelder Hadrians, wie sein Auftreten gegenüber dem Heer und dem Senat, sowie seine Reisen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind vor allem Konsolidierung, Expansion, Hadrian, Augustus, Prinzipat, Grenzverteidigung und Außenpolitik.

Inwiefern spielte das Vorbild Augustus eine Rolle?

Hadrian sah sich explizit als Erneuerer und stellte sich in die Tradition des Augustus, um seine defensive Ausrichtung politisch zu legitimieren und als „Goldenes Zeitalter“ zu inszenieren.

Warum stand der Senat der Politik Hadrians kritisch gegenüber?

Der Senat war in der Tradition der Weltherrschaft verhaftet und betrachtete nur einen expandierenden Kaiser als einen „guten“ Kaiser; Hadrians Verkleinerung des Reiches wurde daher vielfach missverstanden.

Final del extracto de 36 páginas  - subir

Detalles

Título
Kaiser Hadrians Konsolidierungspolitik als eine fakultative Entscheidung
Universidad
University of Münster
Calificación
2,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
36
No. de catálogo
V497179
ISBN (Ebook)
9783346009838
ISBN (Libro)
9783346009845
Idioma
Alemán
Etiqueta
kaiser hadrians konsolidierungspolitik entscheidung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2017, Kaiser Hadrians Konsolidierungspolitik als eine fakultative Entscheidung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/497179
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