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Das Verhältnis der Philosophie zu den Naturwissenschaften aus der Teilnehmer- und Beobachterperspektive

Title: Das Verhältnis der Philosophie zu den Naturwissenschaften aus der Teilnehmer- und Beobachterperspektive

Term Paper , 2019 , 26 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Alexander Kerbs (Author)

Philosophy - Miscellaneous
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Die Frage, was eine Naturwissenschaft ist, wird nicht nur in der Philosophie, sondern auch in den verschiedenen Natur- und Geisteswissenschaften gestellt. Eine allumfassende Antwort gibt es auf diese Frage nicht, nur verschiedene Ansätze, die z.B. die methodische Vorgehensweise der Naturwissenschaften oder den Umgang mit den daraus gezogenen Erkenntnissen beschreiben. Vor allem in der Wissenschaftsphilosophie liegt der Fokus auf der Erörterung von Fragestellungen, die in den Wissenschaften zu kurz kommen. Aus diesem Grund ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Philosophie und Naturwissenschaften essentiell. Darum geht es auch in der vorliegenden Seminararbeit

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wilfrid Sellars: „Philosophy and the scientific image of man”

3. Reydon et. al.: „Verhältnis der Philosophie zu den Einzelwissenschaften”

4. Philosophie aus der Teilnehmer- und Beobachterperspektive

4.1. Manifestes und wissenschaftliches Weltbild

4.2. Philosophie als fragende Wissenschaft

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Verhältnis der Philosophie zu den Naturwissenschaften, wobei die zentrale Forschungsfrage darin besteht, ob die Philosophie lediglich als externer Beobachter fungieren oder als aktiver Teilnehmer den Theoriebildungsprozess mitgestalten sollte.

  • Das "manifeste" versus das "wissenschaftliche" Weltbild nach Wilfrid Sellars.
  • Die Philosophie als eigenständige, fragende Wissenschaft im Dialog mit den Einzelwissenschaften.
  • Die Rolle von Normativität und Alltagssprache im wissenschaftlichen Kontext.
  • Interdisziplinäre Ansätze wie die Philosophie der Biologie als Vermittler.
  • Kritische Analyse reduktionistischer Tendenzen innerhalb der Wissenschaftsphilosophie.

Auszug aus dem Buch

2. Wilfrid Sellars: „Philosophy and the scientific image of man”

Wilfrid Stalker Sellars war ein amerikanischer Philosoph, der sich insbesondere mit einer wissenschaftlich, naturalistisch orientierten Philosophie auseinandersetzte. Sellars ist bekannt für seine Thesen gegen den Mythos des Gegebenen und seiner Entwicklung einer kohärenten Epistemologie. In dieser Seminararbeit geht es um Sellars Essay „Philosophy and the scientific image of man”.

Sellars definiert darin das Ziel der Philosophie als das Verständnis aller Dinge auf der Welt im weitesten Sinne und wie diese Dinge im weitesten Sinne zusammenhängen. Mit diesem Verständnis soll der Mensch sich in der Welt zurechtfinden. Sellars beschreibt dies als „to know one’s way around”. Um herauszufinden, welchen Status der Mensch in der Welt hat (man-in-the-world) und wie sich der Mensch selbst versteht, stellt Sellars zwei unterschiedliche Weltbilder zur Erklärung dar: (1) das manifeste Weltbild und (2) das wissenschaftliche Weltbild.

Den Grund, warum es sich hierbei um zwei Konzeptionen des Menschen in der Welt handelt und nicht nur um eine komplexe Konzeption, beschreibt Sellars folgendermaßen: „The philosopher is confronted not by one complex many-dimensional pciture, the unity of which, such as it is, he must come to appreciate; but by two pictures of essentially the same order of complexity, each of which purports to be a complete picture of man-in the world, and which, after separate scrutiny, he must fuse into one vision”

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Fragestellung ein, ob Philosophie als Beobachter oder Teilnehmer an wissenschaftlichen Prozessen agieren sollte, und stellt die zu untersuchenden Texte von Sellars sowie Reydon/Hoyningen-Huene vor.

2. Wilfrid Sellars: „Philosophy and the scientific image of man”: Das Kapitel analysiert Sellars' Versuch, durch das Zusammenführen des manifesten und des wissenschaftlichen Weltbildes ein ganzheitliches Verständnis der Welt zu erreichen.

3. Reydon et. al.: „Verhältnis der Philosophie zu den Einzelwissenschaften”: Hier werden die Auffassungen von Reydon und Hoyningen-Huene dargestellt, die die Philosophie primär als kritische Reflexionsinstanz und "fragende Wissenschaft" definieren.

4. Philosophie aus der Teilnehmer- und Beobachterperspektive: Dieses Kapitel vergleicht die theoretischen Ansätze der Autoren und diskutiert, inwieweit die Philosophie eine Teilnehmerrolle im wissenschaftlichen Theorieentwicklungsprozess einnehmen sollte.

4.1. Manifestes und wissenschaftliches Weltbild: Es wird erörtert, wie Sellars die Beobachterperspektive des wissenschaftlichen Weltbildes und die Teilnehmerperspektive des manifesten Weltbildes methodologisch verknüpfen möchte.

4.2. Philosophie als fragende Wissenschaft: Dieser Abschnitt fokussiert auf die aktive, partizipative Rolle der Philosophie bei der Identifizierung neuer Fragestellungen und der kritischen Hinterfragung von Selbstverständlichkeiten in den Wissenschaften.

5. Fazit: Die Seminararbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse, wobei die Entwicklung der Philosophie hin zur aktiven Teilnehmerrolle gegenüber der reinen Beobachterrolle betont wird.

Schlüsselwörter

Wissenschaftsphilosophie, Wilfrid Sellars, Reydon, Hoyningen-Huene, Teilnehmerperspektive, Beobachterperspektive, wissenschaftliches Weltbild, manifestes Weltbild, Einzelwissenschaften, Wissensproduktion, Theorieentwicklung, Normativität, Begriffsanalyse, Interdisziplinarität, Wissenschaftsethik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das komplexe Verhältnis zwischen Philosophie und Naturwissenschaften und untersucht, welche Rolle die Philosophie gegenüber den Einzelwissenschaften einnehmen sollte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Weltbildern, die Rolle der Wissenschaftsphilosophie als kritische Instanz sowie die Frage, ob eine Reduktion lebensweltlicher Sprache auf wissenschaftliche Begriffe sinnvoll oder möglich ist.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist zu klären, ob die Philosophie eher als neutraler Beobachter von außen oder als aktiver Teilnehmer in den wissenschaftlichen Diskurs eingreifen sollte.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor wendet eine analytische Literaturrecherche und einen systematischen Vergleich zweier philosophischer Positionen (Sellars sowie Reydon/Hoyningen-Huene) an, um die Perspektiven auf die Wissenschaftspraxis zu erörtern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Positionen von Sellars zum manifesten/wissenschaftlichen Weltbild sowie die Untersuchung der "fragenden Wissenschaft" nach Reydon und Hoyningen-Huene, inklusive einer kritischen Würdigung durch Gegenargumente, z.B. von Michael Quante.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere die Teilnehmer- und Beobachterperspektive, das wissenschaftliche Weltbild sowie die wissenschaftsphilosophische Methodologie.

Warum lehnt Michael Quante den Reduktionismus von Sellars ab?

Quante argumentiert, dass Alltagssprache und wissenschaftliche Sprache nicht ineinander überführbar sind, da das subjektive Zeitempfinden und soziale Konstrukte wie das Selbstbewusstsein nicht vollständig physikalisch reduziert werden können.

Was bedeutet "Philosophie als fragende Wissenschaft" in der Konzeption von Reydon und Hoyningen-Huene?

Dieser Ansatz sieht die Philosophie nicht als passive Instanz, sondern als aktiven Partner, der durch radikale Infragestellung von Selbstverständlichkeiten neue Forschungsfragen für die Einzelwissenschaften generiert.

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Details

Title
Das Verhältnis der Philosophie zu den Naturwissenschaften aus der Teilnehmer- und Beobachterperspektive
College
University of Münster
Grade
2,0
Author
Alexander Kerbs (Author)
Publication Year
2019
Pages
26
Catalog Number
V497442
ISBN (eBook)
9783346011206
ISBN (Book)
9783346011213
Language
German
Tags
verhältnis philosophie naturwissenschaften teilnehmer- beobachterperspektive
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Kerbs (Author), 2019, Das Verhältnis der Philosophie zu den Naturwissenschaften aus der Teilnehmer- und Beobachterperspektive, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/497442
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