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Eine Interpretation zu Friedrich Schillers "Der Taucher". Zu Reiz und Aktualität des Werkes

Title: Eine Interpretation zu Friedrich Schillers "Der Taucher". Zu Reiz und Aktualität des Werkes

Term Paper , 2018 , 11 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Alexander Ruwisch (Author)

German Studies - Modern German Literature
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Die nachfolgende Hausarbeit befasst sich mit einer Interpretation von Friedrich Schillers Werk "Der Taucher".

Friedrich Schillers Werk "Der Taucher" entstand in einem relativ kurzen Zeitraum zwischen dem 5. und 14. Juni 1797 . Es entstand in Kooperation mit Goethe. Erzählt wird in dem Werk der Taucher die Geschichte eines mutigen Knappen. Da auch einige Aspekte der Ballade noch immer aktuell sind, wie die Suche und Neugier nach dem Unbekannten, die große Versuchung seine soziale Stellung zu verändern oder einfach auch die Sehnsucht nach Anerkennung, ist sie auch nach über 200 Jahren noch immer von großem Interesse und ist vereinzelt Teil des aktuellen Unterrichtsstoffs.

Zu Beginn erfolgt dabei ein Nachweis für die begründete Einordnung des Werks in die Gattung der Balladen, wobei auch die äußere Form analysiert wird. Danach folgt eine Vertiefung in die Metrik mit einem Vergleich eines weiteren Werks von Schiller aus dem gleichen Jahr und das Fazit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Interpretation

3. Die Metriken des Tauchers im Vergleich mit Schillers Kraniche des Ibykus

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Friedrich Schillers Ballade "Der Taucher" im Hinblick auf ihre gattungsspezifischen Merkmale, die erzählerische Struktur und ihre besondere metrische Gestaltung. Ziel ist es, die künstlerischen Mittel Schillers aufzuzeigen und das Werk in den Kontext seines Entstehungsjahres zu setzen, wobei ein direkter metrischer Vergleich mit "Die Kraniche des Ibykus" gezogen wird.

  • Historischer Kontext der Entstehung von "Der Taucher"
  • Strukturelle Analyse und Gattungsbestimmung der Ballade
  • Untersuchung der rhetorischen Mittel und der Personifizierung des Meeres
  • Vergleichende Analyse des Metrums und der Rhythmik
  • Pädagogische Relevanz und Potenzial des Werks für den Literaturunterricht

Auszug aus dem Buch

2. Interpretation

Es gibt einige Gründe das Werk ohne nähere Betrachtung als Ballade einzuordnen. So hat der Autor den Taucher selbst als Ballade bezeichnet und nimmt es daher 1798 in den Musen-Almanach auf. Des Weiteren wurde es im von Schiller bezeichneten Balladenjahr geschrieben. Aber auch bei näherer Betrachtung deckt sich die Meinung des Autors mit den gängigen Definitionen einer Ballade. So ist laut dem Duden eine Ballade ein [volkstümliches] Gedicht, in dem ein handlungsreiches, oft tragisch endendes Geschehen [aus Geschichte, Sage oder Mythologie] erzählt wird. In dem Werk Der Taucher wird, ein als reimendes Gedicht, die Geschichte eines Knappen erzählt, die einen tragische Ausgang hat, „Den Jüngling bringt es keines wieder.“ (Z. 162). Der Taucher erfüllt auch die Kriterien eines Gedichts. Zum Beispiel lassen sich klare lyrische Elemente erkennen. Das Werk besteht aus 27 Strophen die zu je sechs Versen im immer wiederkehrenden Reimschema ababcc verfasst sind.

Im Taucher sind auch Elemente der später getrennten Lyrik, Epik und Dramatik enthalten. So ist ein wichtiges Element der Dramatik in der Handlung klar zu erkennen. Sie fängt in der Ballade mit Steigerung an, hat dann mit dem Erfolg des Knappen einen Höhepunkt, mit dem wiederholten Versuch eine Umkehr und zuletzt endest es in einer Katastrophe. In dem Werk gibt es auch einen auktorialen Erzähler. Er führt den Leser durch die Geschichte und kommentiert die Ereignisse. Der Erzähler hält in dem gesamten Werk Distanz zum Geschehen, bis auf eine Stelle in der zehnten Strophe. Dort spricht er den König in einem kritischen Aufruf direkt an.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel verortet "Der Taucher" historisch im "Balladenjahr" 1797 und gibt einen Überblick über die Entstehungsgeschichte sowie die Intention der Analyse.

2 Interpretation: Hier erfolgt eine detaillierte gattungstheoretische Einordnung, gefolgt von einer Analyse der erzählerischen Mittel, der Personifizierung des Meeres und der metrischen Struktur des Werks.

3. Die Metriken des Tauchers im Vergleich mit Schillers Kraniche des Ibykus: Dieses Kapitel stellt die metrische Vielfalt des "Taucher" der eher monotonen Rhythmik von "Die Kraniche des Ibykus" gegenüber.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert über das didaktische Potenzial der Ballade für einen modernen Literaturunterricht.

Schlüsselwörter

Friedrich Schiller, Der Taucher, Ballade, Literaturanalyse, Metrum, Epik, Lyrik, Dramatik, Musen-Almanach, rhetorische Mittel, Personifizierung, pädagogische Didaktik, Klassik, Knappe, Meer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit widmet sich der inhaltlichen und formalen Analyse der Ballade "Der Taucher" von Friedrich Schiller.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit behandelt die Gattungsbestimmung, die Analyse erzählerischer Strukturen, rhetorische Stilmittel sowie die spezifische metrische Gestaltung des Werks.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die künstlerischen Qualitäten und die formale Komplexität der Ballade aufzuzeigen und sie in den Kontext der Zusammenarbeit von Schiller und Goethe zu stellen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine werkimmanente Interpretation sowie einen komparatistischen Vergleich mit einem anderen Werk Schillers, ergänzt durch literaturwissenschaftliche Definitionen.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Interpretation der Ballade sowie eine tiefgehende metrische Gegenüberstellung mit dem Werk "Die Kraniche des Ibykus".

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Ballade, Metrum, Auktorialer Erzähler, Personifizierung und Didaktik.

Inwiefern unterscheidet sich das Metrum im "Taucher" von anderen Werken Schillers?

Im Gegensatz zu dem gleichförmigen, teils monotonen Metrum von "Die Kraniche des Ibykus" weist "Der Taucher" ein sehr bewegtes und unruhiges Metrum auf, das die Dynamik der Brandung widerspiegelt.

Wie bewertet der Autor die pädagogische Eignung der Ballade?

Der Autor sieht in der Ballade eine lohnende Investition für den Unterricht, da sie durch ihre Lebendigkeit und ihre anspruchsvolle Struktur die Begeisterung junger Leser für klassische Literatur wecken kann.

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Details

Title
Eine Interpretation zu Friedrich Schillers "Der Taucher". Zu Reiz und Aktualität des Werkes
College
Free University of Berlin  (Grundschulpädagogik)
Grade
1,3
Author
Alexander Ruwisch (Author)
Publication Year
2018
Pages
11
Catalog Number
V497517
ISBN (eBook)
9783346012791
ISBN (Book)
9783346012807
Language
German
Tags
eine interpretation friedrich schillers taucher reiz aktualität werkes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Ruwisch (Author), 2018, Eine Interpretation zu Friedrich Schillers "Der Taucher". Zu Reiz und Aktualität des Werkes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/497517
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