Der Übergang vom Kindergarten zur Grundschule stellt sowohl die betroffenen Kinder als auch deren Familien vor eine neue Situation, mit der umgegangen werden muss. Die Kinder sowie auch die Familien und Freunde, finden sich mit dem Übergang in einer neuen Situation wieder. Diese Arbeit erläutert relevante Begriffe sowie die einzelnen Schritte des Übergangs.
Bei Transitionen handelt es sich um Lebensereignisse, „die Bewältigung von Diskontinuitäten auf mehreren Ebenen erfordern, Prozesse beschleunigen, intensives Lernen anregen und als bedeutsame biografische Erfahrungen von Wandel in der Identitätsentwicklung wahrgenommen werden.“ (Griebel 2015, 25). Eine Transition ist mehr als nur der Übergang von der Kita zur Grundschule. Es ist vielmehr ein vielperspektivischer Übergang, bei dem die Ebene der Person, die Ebene der sozialen Beziehungen und die Ebene der Umwelt betroffen ist und sich verändert.
Nicht allein die Einschulung des Kindes in die Grundschule ist die Transition. Zum Übergang gehören auch die Veränderung des Kindes vom Kindergartenkind zum Schulkind sowie die Veränderung des Freundeskreises, Tagesablaufs und der Umweltbedingungen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Situationen in der Übergangsphase
- Begriffsklärung Transition
- Disparitäten
- Vom Kindergarten zur Grundschule - Die Übergangsschritte
- Perspektiven in der Transitionsphase
- Rituale
- Die Zusammenarbeit der Institutionen…....
- Patenkinder
- Fazit....
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit dem Übergang vom Kindergarten in die Grundschule und untersucht die Herausforderungen und Risiken, die mit dieser Transitionsphase verbunden sind. Sie analysiert insbesondere die Disparitäten zwischen den Geschlechtern, den Vorhandensein von Migrationshintergrund und sozioökonomischen Differenzen, die den Übergang erschweren können. Die Arbeit stellt verschiedene Perspektiven vor, um diese Hürden abzubauen und den Kindern einen positiven Start in die Grundschule zu ermöglichen. Im Fokus stehen die Bedeutung von Ritualen, die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen und das Konzept der Patenkinder.
- Risiken und Herausforderungen in der Transitionsphase
- Disparitäten und Bildungsungleichheiten
- Perspektiven zur Förderung der Integration und Schulfähigkeit
- Rituale und Gemeinschaftsbildung
- Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung stellt den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule als eine herausfordernde Phase für Kinder, Eltern und Pädagogen dar. Das Kapitel 2 analysiert zentrale Begriffe wie Transition und Disparitäten. Es beleuchtet die verschiedenen Formen sozialer Ungleichheiten, die sich auf den Bildungserfolg auswirken können, insbesondere im Hinblick auf Geschlecht, Migrationshintergrund und sozioökonomischen Status. Das Kapitel 2.3 beschreibt die einzelnen Übergangsschritte und die Bedeutung von Schulfähigkeit.
Kapitel 3 widmet sich verschiedenen Perspektiven, um die Transitionsphase zu erleichtern und den Abbau von Hürden zu fördern. Es beleuchtet die Rolle von Ritualen in der Gemeinschaftsbildung und die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Institutionen Kindergarten und Grundschule.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind Transition, Schulfähigkeit, Disparitäten, Bildungsungleichheiten, Rituale, Kindergarten, Grundschule, Zusammenarbeit, Integration, Patenkinder.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht man unter „Transition“ im Bildungskontext?
Transitionen sind bedeutende Übergänge im Leben (wie von der Kita zur Schule), die eine Bewältigung von Veränderungen auf persönlicher, sozialer und umweltbezogener Ebene erfordern.
Welche Risiken gibt es beim Übergang in die Grundschule?
Risiken entstehen oft durch Disparitäten wie den sozioökonomischen Status, Migrationshintergrund oder Geschlechterunterschiede, die den Bildungserfolg beeinflussen können.
Wie können Rituale den Übergang erleichtern?
Rituale bieten Sicherheit und Orientierung. Sie helfen Kindern, sich in der neuen Gemeinschaft der Schule zurechtzufinden und den Abschied von der Kita zu verarbeiten.
Warum ist die Zusammenarbeit zwischen Kita und Schule wichtig?
Eine enge Kooperation stellt sicher, dass Informationen über den Entwicklungsstand des Kindes weitergegeben werden und der Übergang für das Kind bruchlos gestaltet wird.
Was ist das Konzept der Patenkinder?
Ältere Schüler übernehmen Patenschaften für Erstklässler, um ihnen beim Einleben im Schulalltag zu helfen und soziale Ängste abzubauen.
Was bedeutet „Schulfähigkeit“?
Schulfähigkeit ist nicht nur eine Eigenschaft des Kindes, sondern das Ergebnis des Zusammenspiels zwischen Kind, Elternhaus, Kindergarten und der aufnehmenden Schule.
- Arbeit zitieren
- Alexander Ruwisch (Autor:in), 2019, Von der Kita in die Grundschule. Der Abbau von Risiken in der Transitionsphase, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/497518