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Leben in benachteiligten Wohngegenden

Title: Leben in benachteiligten Wohngegenden

Term Paper , 2003 , 28 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dipl.-Sozialarbeiter (FH) Carsten Vogt (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Die vorliegenden Studie „Leben in benachteiligten Wohngebieten“ von Jörg Blasius und Jürgen Friedrichs erschienen im Leske + Budrich Verlag, 2000, soll im Folgenden anhand einer Checkliste von Professor Dr. Surkemper empirisch analysiert und erklärt werden. Des weiteren sollen die Ergebnisse als auch der Inhalt der Studie möglichst ausführlich und objektiv dargestellt werden. Diese Hausarbeit dient also nicht einer Beurteilung, sondern einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einer Darstellung von Merkmalen empirischer Untersuchungen.
Das Inhaltsverzeichnis lehnt sich in den Titeln bewusst an die Vorlage an, um eine möglichst strukturierte, klar erkennbare und nachvollziehbare Zusammenfassung der Vorlage zu erreichen. Die Ergebnisse der einzelnen Kapitel sind nicht vollständig und in allen Nuancen dargestellt sondern dienen lediglich einer Übersicht. Das heißt, es lassen sich keine genauen Rückschlüsse aus dieser Hausarbeit ziehen. Es sollte dazu immer die vollständige Studie zu Rate gezogen werden. Auf die Darstellung der in der Studie angewendeten mathematischen Erhebungs- und Berechnungsverfahren ist ebenfalls gänzlich verzichtet worden, da dies den eigentlichen Sinn und Rahmen der Hausarbeit überschreiten würde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.0 Allgemeines zur Hausarbeit

2.0 Allgemeines zur Studie „Leben in benachteiligten Wohngebieten“

2.1 Die Hypothese

2.2 Die Erhebungsgebiete und die Methoden der Auswahl

2.3 Der Fragebogen

3.0 Die vier Wohngebiete

3.1 Beurteilung der Wohngebiete durch die Anwohner

3.2 Fortzugsabsichten

4.0 Netzwerke

4.1 Netzwerke der deutschen Bewohner

4.2 Die Netzwerke der türkischen Bewohner

5.0 Aktionsräume

6.0 Soziale Normen

6.1 Einstellungen zu abweichenden Verhalten

7.0 Lebensstile

7.1 Kulturelles und ökonomisches Kapital

7.2 Türkische Bewohner

8.0 Der Zustand der Wohnung

8.1 Einrichtungsgegenstände

8.2 Die Pflege der Wohnung

9.0 Fertigkeiten

9.1 Fertigkeiten als kulturelles Kapital

9.2 Beurteilung der Fähigkeiten

10.0 Zusammenfassung der Studie Leben in benachteiligten Wohngebieten

11.0 Darstellung der Studie anhand empirischer Merkmale

11.1 Vorbereitung der Untersuchung

11.1.1 Untersuchungsgegenstand, Zeitpunkt

11.1.2 Erkenntnisinteresse (pers. Motivation, Problemsicht, Änderungsperspektiven etc.) Auftraggeber, Finanzierung (durch wen?)

11.1.3 theoretischer Hintergrund

11.1.4 Hypothesen

11.2 Vorgehen der Untersuchenden

11.2.1 Operationalisierung /bewusste (und unbewusste) Eingrenzungen (Untersuchungsfragen valide?)

11.3. Verhältnis Gesamtpopulation - Sample

11.3.1 Zahl

11.3.2 Auswahlverfahren und dessen Begründung

11.3.3 Repräsentativität bzw. Aussagekraft

11.4 Erhebungsinstrumente

11.4.1 Welche Techniken und deren konkrete Beschaffenheit (z.B. Art des Fragebogen: Standardisierung, Nichtstandardisierung, Ja-Nein Antworten, Skalierungen )

11.4.2 Beurteilung von Auswahl und Gestaltung der Instrumente

11.5 Ergebnisse/Auswertung der Befunde

11.5.1 Wie differenziert ist die Auswertung? (verschiedene Variablen, Cluster-Analyse, Korrelationen etc.)

11.5.2 Überblick über die Ergebnisse und deren Präsentation (Schaubilder etc.)

11.5.3 Ist die Interpretation der Befunde von den Daten gedeckt ( z.B. fehlende validität, fehlende Signifikanz, Scheinkorrelationen, werden zunächst überraschende oder (scheinbar) widersprüchliche Ergebnisse plausibel erklärt?)

11.5.4 Wird ein Bezug zu anderen Untersuchungen hergestellt?

11.5.5 Wird eine Verallgemeinerung der Ergebnisse oder gar ein Versuch zur Theorienbildung unternommen?

11.5.6 Welche theoretischen Erklärungsansätze werden angewendet?

11.6 Einschätzung der Ergebnisse

11.6.1 Gibt es offen gebliebene Fragen oder Defizite oder gar nicht plausible Befunde? Worauf sind diese Mängel zurück zu führen? (z.B. auf Mängel der Fragestellung und Hypothesen oder auf die Operationalisierung: Untersuchungsfrage, Sample, Erhebungstechniken etc.)

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die soziologische Studie „Leben in benachteiligten Wohngebieten“ von Blasius und Friedrichs. Das Ziel besteht darin, eine strukturierte Zusammenfassung der Ergebnisse und der methodischen Ansätze zu liefern, um die doppelte Benachteiligung (ökonomisch und wohnortspezifisch) der Bewohner in den untersuchten Kölner Stadtvierteln zu beleuchten.

  • Analyse der sozioökonomischen Lebensbedingungen und Lebensstile in benachteiligten Gebieten.
  • Untersuchung der sozialen Netzwerke und Aktionsräume der Bewohner.
  • Bewertung von Wohnumfeld und Wohnzufriedenheit unter Berücksichtigung von Fremd- und Eigenwahrnehmung.
  • Kritische Reflexion der methodischen Vorgehensweise und empirischen Datenerhebung.

Auszug aus dem Buch

3.0 Die vier Wohngebiete

Nachdem im Vorangegangenem die untersuchten Viertel nach den Kriterien, nach denen sie ausgesucht und beurteilt wurden, dargestellt wurden, so soll dies nun im Folgenden spezifiziert werden.

Eine Rangreihe der Menschen, die von Wohngeld und/oder Arbeitslosengeld leben, von größten zum kleinsten Anteil in den Vierteln zeigt sich wie folgt: Bilderstöckchen, Kalk 2, Kalk 1 und Kölnberg. Diese Reihenfolge gilt aber nicht für andere Indikatoren. In Kölnberg leben die meisten Menschen mit einer geringen Schulbildung, und dem geringsten Einkommen gemessen an den anderen Wohngebieten. Der Altersdurchschnitt ist in Kalk 2 sehr niedrig, während er in Kalk 1 relativ hoch ist.

9Was die Verteilung von Nationalitäten in den Vierteln betrifft, ist zu sagen, dass in allen untersuchten Gebieten die multikulturelle Struktur deutlich ausgeprägt ist. In Kölnberg bilden die Deutschen eine kulturelle Minorität und die Türken sind die zahlenmäßig stärkste Nationalität. In den anderen Gebieten sind es die Türken, die zahlenmäßig am zweitstärksten nach den Deuteschen vertreten sind. 10Anhand Studien in benachteiligten Wohngebieten in Hamburg und einer Studie aus dem Jahre 1993 wird vermutet, dass die sozialen Konflikte und die Tendenz zu radikalen Wahlen zunehmen, wenn viele verschiedene Nationalitäten aufeinander treffen. Eine spezifiziertere Begründung dieser Vermutungen anhand der vorliegenden Studie ist allerdings nicht zu finden.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Allgemeines zur Hausarbeit: Einleitung in die empirische Analyse der Studie von Blasius und Friedrichs mittels einer Checkliste.

2.0 Allgemeines zur Studie „Leben in benachteiligten Wohngebieten“: Vorstellung des Entstehungskontextes der Studie als Lehrforschungsprojekt und erste Definition der zentralen Forschungsfrage.

3.0 Die vier Wohngebiete: Analyse der sozioökonomischen Unterschiede zwischen den vier untersuchten Stadtvierteln in Köln.

4.0 Netzwerke: Untersuchung der sozialen Beziehungen der Bewohner und deren Abhängigkeit vom sozioökonomischen Status.

5.0 Aktionsräume: Erörterung der Hypothese, dass ein geringeres Einkommen den Aktionsradius auf das unmittelbare Wohnumfeld einschränkt.

6.0 Soziale Normen: Analyse der Einstellungen der Bewohner zu verschiedenen, teils abweichenden Verhaltensweisen im sozialen Umfeld.

7.0 Lebensstile: Untersuchung von Konsumverhalten, Möbelerwerb und Bewirtungskultur als Indikatoren für kulturelles und ökonomisches Kapital.

8.0 Der Zustand der Wohnung: Bewertung der Wohnungseinrichtung und des Pflegezustands als Indikatoren für den sozialen Status.

9.0 Fertigkeiten: Analyse der praktischen Fähigkeiten der Bewohner als Teil des kulturellen Kapitals.

10.0 Zusammenfassung der Studie Leben in benachteiligten Wohngebieten: Synthese der Hauptergebnisse und Bestätigung der zugrunde liegenden Bourdieuschen und Wilsonschen Hypothesen.

11.0 Darstellung der Studie anhand empirischer Merkmale: Detaillierte methodische Aufarbeitung des Untersuchungsdesigns.

Schlüsselwörter

Benachteiligte Wohngebiete, soziale Netzwerke, Aktionsräume, Lebensstile, kulturelles Kapital, Armut, soziale Normen, empirische Sozialforschung, Köln, Transferleistungen, Bourdieu, Integration, Wohnzufriedenheit, Fertigkeiten, Stadtsoziologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit liefert eine strukturierte, zusammenfassende Analyse der soziologischen Studie „Leben in benachteiligten Wohngebieten“ von Jörg Blasius und Jürgen Friedrichs, die den Fokus auf soziale Bedingungen in ausgewählten Kölner Stadtteilen legt.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Studie?

Die Studie befasst sich mit Lebensstilen, sozialen Netzwerken, Aktionsräumen, sozialen Normen, dem Zustand von Wohnungen sowie den praktischen Fertigkeiten der Bewohner in sozioökonomisch benachteiligten Quartieren.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die zentrale Forschungsfrage untersucht, ob in benachteiligten Wohngebieten eine doppelte Benachteiligung vorliegt, die sowohl auf ökonomischen Gründen als auch auf den spezifischen Bedingungen des Wohngebietes selbst beruht.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Studie verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative Studie, die standardisierte Fragebögen verwendet, um Daten zu erheben, die anschließend mit soziologischen Theorien (insbesondere von Bourdieu und Wilson) verglichen werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Kapitel, die Themen wie Wohngebiete, Netzwerke, Aktionsräume, Normen, Lebensstile, Wohnungszustand und individuelle Fertigkeiten analysieren sowie eine umfassende methodische Darstellung der Untersuchung liefern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie benachteiligte Wohngebiete, soziale Netzwerke, kulturelles Kapital, Armut, Stadtsoziologie und empirische Sozialforschung charakterisieren.

Warum spielt das „kulturelle Kapital“ nach Bourdieu eine so wichtige Rolle in der Studie?

Das kulturelle Kapital dient als theoretischer Rahmen, um zu verstehen, wie Bewohner trotz finanzieller Engpässe ihren Lebensstil gestalten und welche Wissensbestände oder Fertigkeiten sie nutzen, um sich in ihrem sozialen Umfeld zu behaupten.

Wie gehen die Autoren mit dem Problem der „Schwarzarbeit“ bei der Erhebung um?

Die Autoren thematisieren offen, dass bei Fragen zu entgeltlichen Tätigkeiten mit Falschaussagen zu rechnen ist, gehen jedoch davon aus, dass diese Verzerrungen in allen untersuchten Gruppen in einem ähnlichen Maß auftreten, was die Validität der relativen Vergleiche sichert.

Welchen Einfluss hat das Wohngebiet auf das Verhalten der Bewohner?

Die Studie stützt die Hypothese, dass das Wohnumfeld einen Effekt auf das Verhalten ausübt, da deviante Verhaltensmodelle in benachteiligten Gebieten durch soziales Lernen sichtbarer und für die Bewohner zugänglicher oder nützlicher erscheinen.

Excerpt out of 28 pages  - scroll top

Details

Title
Leben in benachteiligten Wohngegenden
College
University of Applied Sciences Dortmund
Course
Spezielle Soziologie
Grade
2,0
Author
Dipl.-Sozialarbeiter (FH) Carsten Vogt (Author)
Publication Year
2003
Pages
28
Catalog Number
V49759
ISBN (eBook)
9783638461238
Language
German
Tags
Leben Wohngegenden Spezielle Soziologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Sozialarbeiter (FH) Carsten Vogt (Author), 2003, Leben in benachteiligten Wohngegenden, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49759
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