In this work the author concentrates on the ways social workers can subvert religious privilege alongside xenophobia in their micro and macro levels of practice.
Ant-oppression and ant-discrimination beliefs are not only eminent in modern social work research and practice, but are also far and wide engaged in social work curricula. From the core premises of an anti-oppressive paradigm, it is evident that, beginning as a fundamental new concept, the anti-oppressive social work practice (AOP) has ever since advanced and found its way into social work practice, research and education.
Even though AOP presents a crucial model towards identification and maintenance of client relations empowerment in the milieu of existing society and practice oppression, some religious social workers may feel that this approach may not be espoused in line with faith values due to its postmodern nature. In this respect, relations in all facets integrate exclusion and oppression constituents that arise from aberrant identities; thus, forcing religious social workers to stomach the responsibility of examining oppression nature in personal and professional associations.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Soziale Arbeit und religiöses Privileg
3. Anti-oppressive Praxis und soziale Trinität
4. Ausschluss und Identitätskonstruktion
5. Machtstrukturen in der professionellen Praxis
6. Reflexion und soziale Gerechtigkeit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Spannung zwischen den Werten einer anti-oppressiven sozialen Arbeit (AOP) und den persönlichen Glaubensüberzeugungen religiöser Fachkräfte. Das zentrale Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie soziale Arbeiter religiöse Privilegien und ausgrenzende Dynamiken in der Praxis erkennen und durch eine kritische Selbstreflexion überwinden können, um eine gerechtere Klientenarbeit zu ermöglichen.
- Die Rolle der anti-oppressiven sozialen Arbeit (AOP)
- Einfluss religiöser Identität auf professionelles Handeln
- Mechanismen von Ausschluss und Identitätskonstruktion
- Machtmissbrauch und Paternalismus in der Hilfeleistung
- Integration von Glaubensprinzipien und sozialer Gerechtigkeit
Auszug aus dem Buch
Realizing the power linked to the social work practice
Realizing the power linked to the social work practice may be a painful realization, particularly when in view of the manifold anti-oppressive ethics that aim at guiding its practice. For social workers identifying oneself as an oppressor may cause guilt and even paralysis feelings, more than ever, in instances where it is hard for the concerned person to disentangle himself/herself from privileged status.
However, practitioners need to utilize the best practice methods in two-fold levels: first, they have to investigate to what extent their individual social status conforms to the dominant social status of the people holding power as per policy decisions alongside accepted societal norms (Hogewoning, 2012). Second, the practitioners have to explore to what degree they practice the so-termed as authoritative work. In its very nature as a helping profession, it is evident that social work has the power to be paternalistic; in other words, a social worker’s role is time and again helping or bestowing awareness on a susceptible client group.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der anti-oppressiven Praxis ein und thematisiert die Notwendigkeit, Privilegien in der sozialen Arbeit kritisch zu hinterfragen.
2. Soziale Arbeit und religiöses Privileg: Dieses Kapitel beleuchtet das Spannungsfeld zwischen professionellen ethischen Anforderungen der sozialen Arbeit und den persönlichen religiösen Werten der Fachkräfte.
3. Anti-oppressive Praxis und soziale Trinität: Hier wird diskutiert, wie ein trinitarisches Modell Ansätze der anti-oppressiven Praxis unterstützen kann, um eine stärkende Beziehung zwischen Fachkraft und Klient zu fördern.
4. Ausschluss und Identitätskonstruktion: Der Abschnitt analysiert, wie soziale Ausgrenzung durch die Distanzierung von als unterlegen betrachteten Identitäten entsteht und wie Fachkräfte diese Dynamik unbewusst verstärken können.
5. Machtstrukturen in der professionellen Praxis: Das Kapitel untersucht die Gefahren von Paternalismus und die Tendenz zur Homogenisierung von Klientengruppen im professionellen Alltag.
6. Reflexion und soziale Gerechtigkeit: Der abschließende Teil betont die Notwendigkeit einer konsequenten Selbstreflexion und die Übernahme von Verantwortung, um marginalisierende Trends in der Praxis zu vermeiden.
Schlüsselwörter
Soziale Arbeit, Anti-oppressive Praxis, AOP, Religiöses Privileg, Soziale Gerechtigkeit, Identitätskonstruktion, Machtstrukturen, Ausschluss, Paternalismus, Selbstreflexion, Klientenbeziehung, Ethische Praxis, Marginalisierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie religiöse Fachkräfte in der sozialen Arbeit ihre Glaubenswerte mit den Prinzipien der anti-oppressiven Praxis (AOP) in Einklang bringen können, ohne dabei marginalisierende Strukturen zu reproduzieren.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die kritische Auseinandersetzung mit Identitätskonstruktionen, die Untersuchung von Machtverhältnissen zwischen Fachkraft und Klient sowie die Rolle von Religion und Privilegien innerhalb professioneller Arbeitskontexte.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie soziale Arbeiter durch Selbstreflexion ihre eigene Rolle als potenzielle „Unterdrücker“ erkennen und den Einfluss ihrer persönlichen Identität auf die professionelle Arbeit minimieren können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird ein theoretisch-analytischer Ansatz gewählt, der Konzepte der AOP und theologische Modelle (insbesondere das trinitarische Modell) miteinander verknüpft, um aktuelle Herausforderungen in der Praxis zu evaluieren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Psychologie der Ausgrenzung, der unbewussten Machtausübung durch Paternalismus und der Gefahr, durch sogenannte "Informationsbeschaffungsmodelle" klientenbezogene Identitäten zu statisch zu betrachten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Besonders prägend sind die Begriffe Anti-oppressive Praxis, soziale Gerechtigkeit, Privileg, Identitätskonstruktion und professionelle Selbstreflexion.
Wie gehen soziale Arbeiter laut Autor mit dem "Schuldgefühl" um, wenn sie ihr eigenes Privileg erkennen?
Die Arbeit schlägt vor, dieses Gefühl der Lähmung durch eine zweistufige Analyse zu überwinden: durch die Untersuchung der eigenen sozialen Position im Vergleich zu gesellschaftlichen Machtverhältnissen und durch die kritische Reflexion des eigenen autoritativen bzw. paternalistischen Handelns.
Inwiefern kann das "Modell der Informationsbeschaffung" laut Text die Praxis negativ beeinflussen?
Das Modell ist problematisch, da es den Klienten oft auf eine statische kulturelle Identität reduziert. Dies führt dazu, dass die Fachkraft ihre eigene Identität unreflektiert als Norm setzt, anstatt eine echte, dynamische Beziehung zum Klienten aufzubauen.
- Arbeit zitieren
- Dr. Mutinda Jackson (Autor:in), 2017, Social work and the role of religion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/497646