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Leugnung des Klimawandels. Kalkül oder ethische Verpflichtung?

Titel: Leugnung des Klimawandels. Kalkül oder ethische Verpflichtung?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2018 , 28 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Natalie Meyer (Autor:in)

Politik - Klima- und Umweltpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Klimawandel und ethischer Verpflichtung. Sie stellt die Frage, ob sich Klimaleugner (hier am Beispiel der Alternative für Deutschland) ethisch dazu verpflichtet fühlen, über den Klimawandel aufzuklären, oder ob es sich ihrerseits vielmehr um Kalkül handelt, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Die Beurteilung ist dabei alles andere als einfach. Im Bereich der Wissenschaft wird deutlich, dass Faktoren wie die Nähe zur Politik oder die Möglichkeit medialer Aufmerksamkeit Ergebnisse verfälschen können. Die Auseinandersetzung mit der Alternative für Deutschland zeigt, dass nicht von einer allgemeinen Hetzkampagne gegenüber des Klimaschutzes geredet werden kann, auch wenn das Leugnen des Klimawandels durchaus eine prominente Position in der Partei darstellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Umweltethik und Klimawandel

2.1. Umwelt und Ethik

2.2. Klimaethik: Grenzen und Probleme

3. Leugner des Klimawandels

3.1. Hintergründe

3.2. wissenschaftliche Zweifel

3.3. Die AfD: Klimawandel als politisches Machtinstrument?

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Klimawandel, Ethik und politischer Instrumentalisierung, wobei insbesondere die Rolle der Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) bei der Leugnung wissenschaftlicher Erkenntnisse analysiert wird.

  • Grundlagen der Umweltethik und Klimaethik
  • Wissenschaftliche Kontroversen um den Klimawandel
  • Die kritische Auseinandersetzung mit dem IPCC
  • Politische Instrumentalisierung klimaskeptischer Positionen
  • Ethik und Verantwortung in der Klimadebatte

Auszug aus dem Buch

3.1. Hintergründe

Wer einmal versucht hat, sachlich mit „Klimaskeptikern“ zu diskutieren, der weiß, dass sie keineswegs einen gesunden Skeptizismus pflegen, sich also (…) nur durch gute Belege von etwas überzeugen lassen. Im Gegenteil: Ähnlich wie Kreationisten haben sie eine festgefahrene Meinung zum Thema, die sich durch kein Sachargument erschüttern lässt. Sie klammern sich an jeden argumentativen Strohhalm, mit dem sich das Klimaproblem verleugnen und die Öffentlichkeit verwirren lässt.

Klimagegner, Skeptiker, Feinde beziehungsweise Leugner finden sich auf vielen verschiedenen Ebenen: Journalisten, Politiker, Lobbyisten und Wissenschaftler sind hierbei jedoch die wichtigsten Vertreter, da sie sehr viel Einfluss auf die öffentliche Meinung und die Maßnahmen zum Klimaschutz haben. Bevor im nächsten Kapitel ausführlich die Wissenschaftler und die Partei „Alternative für Deutschland“ untersucht werden sollen, werden nun ein paar ethische Grundlagen für diese Gegenpositionen dargelegt.

Aus ethischer Sicht stellt sich zunächst die Frage, ob es moralisch verwerflich ist, etwas in Zweifel zu ziehen, für das überwältigende wissenschaftliche Erkenntnisse sprechen. Demgegenüber steht das Recht auf Meinungsfreiheit. Aber auch hier gilt: Ist diese grenzenlos? Wo findet sie ihre Schranken?

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Umweltethik, die Relevanz des Klimawandels und die Begründung der Fokussetzung auf die AfD.

2. Umweltethik und Klimawandel: Erläuterung der theoretischen Grundlagen von Umweltethik und Klimaethik unter Berücksichtigung verschiedener philosophischer Positionen.

3. Leugner des Klimawandels: Analyse der Ursachen für die Leugnung des Klimawandels, der wissenschaftlichen Zweifel und der politischen Nutzung des Themas durch die AfD.

4. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Problematik und des Bedarfs einer ethischen Einordnung klimapolitischer Äußerungen.

Schlüsselwörter

Klimawandel, Umweltethik, Klimaethik, Klimaskeptiker, AfD, Wissenschaftsfreiheit, Verantwortungsethik, IPCC, politische Instrumentalisierung, Klimaschutz, Ethik, Treibhauseffekt, Meinungsfreiheit, Umweltpolitik, Nachhaltigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den ethischen Dimensionen der Klimadebatte und untersucht, warum wissenschaftliche Konsense über den menschengemachten Klimawandel politisch angefochten werden.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen der Umweltethik, der Rolle wissenschaftlicher Institutionen sowie der strategischen Leugnung des Klimawandels aus politischer Motivation.

Was ist die zentrale Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit hinterfragt, inwiefern der Klimawandel als politisches Machtinstrument genutzt wird und ob die Leugnung wissenschaftlicher Fakten noch durch die Meinungsfreiheit gedeckt ist.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Es erfolgt eine deskriptive sowie normativ-ethische Analyse von Fachliteratur, politischen Stellungnahmen und medienwirksamen Aussagen führender Klimaskeptiker.

Was ist der inhaltliche Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert die Motivation von Klimaleugnern, die methodische Kritik am IPCC und die spezifische Rhetorik der Partei "Alternative für Deutschland" in Bezug auf den Klimaschutz.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Umweltethik, Klimaskeptizismus, Verantwortungsethik, politische Instrumentalisierung und der interdisziplinäre Diskurs zwischen Wissenschaft und Politik.

Wie bewertet die Autorin die Rolle des IPCC?

Das IPCC wird als wichtige wissenschaftliche Institution gewürdigt, jedoch wird auch die kritische Sichtweise beleuchtet, die dem Panel eine politische Nähe zur UN vorwirft.

Welches Fazit zieht die Arbeit zur Rolle der AfD?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die AfD den Klimawandel instrumentalisiert, wobei die Argumentation innerhalb der Partei stark divergiert und oft unsachlich oder ideologisch motiviert ist.

Ende der Leseprobe aus 28 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Leugnung des Klimawandels. Kalkül oder ethische Verpflichtung?
Hochschule
Universität Augsburg
Note
1,7
Autor
Natalie Meyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2018
Seiten
28
Katalognummer
V497788
ISBN (eBook)
9783346024336
ISBN (Buch)
9783346024343
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klimawandel AFD Klimaleugner Klima Ethik Politik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Natalie Meyer (Autor:in), 2018, Leugnung des Klimawandels. Kalkül oder ethische Verpflichtung?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/497788
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  28  Seiten
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