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Kennzahlensysteme der Distributionslogistik

Title: Kennzahlensysteme der Distributionslogistik

Seminar Paper , 2005 , 19 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Jan Nölker (Author)

Business economics - Supply, Production, Logistics
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Die Distribution als das Bindeglied zwischen der Produktion und der nachgelagerten Wirtschaftsstufe, den nachfragenden Kunden, umfasst die Gesamtheit aller absatzwirtschaftlichen Aktivitäten, die mit der Güterübertragung in Berührung stehen.
Dabei ist die Distribution weitaus mehr als der Transport von Gütern vom Hersteller zum Endabnehmer. So beschäftigt sich die akquisitorische Distribution vor allem mit dem Management der Distributionswege und –kanäle, also deren rechtliche, ökonomische, informatorische und soziale Ausgestaltung.
Die physische Distribution, auch Dispositionslogistik oder Absatzlogistik genannt, hat die Aufgabe, die räumliche und zeitliche Differenz zwischen der Güterproduktion und dem Güterkonsum zu überbrücken. Sie umfasst alle Lager- und Transportvorgänge von Waren zum Abnehmer sowie die damit verbundenen Informations-, Steuerungs- und Kontrolltätigkeiten. Ziel ist dabei die Sicherstellung der Verfügbarkeit beim Abnehmer.

Ein Instrument dieser Informations-, Steuer- und Kontrolltätigkeiten sind Kennzahlen und Kennzahlensysteme. Seit Mitte der 80er zählen sie zu den zentralen Controlling-Instrumenten und finden ihre Anwendung in fast allen Bereichen der Betriebswirtschaft.
Extern geben sie Informationen zur Beurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage, intern tragen sie zur Planung, Steuerung und Kontrolle der einzelnen Betriebsbereiche bei.
Die wohl bekanntesten Kennzahlensysteme sind das Du-Pont-System, das ZVEI-Kennzahlensystem und das RL-System.

Kennzahlen und Kennzahlensysteme werden im Distributionscontrolling - häufig wenig hinterfragt - in der Praxis eingesetzt.
Haben Kennzahlensysteme jedoch eine uneingeschränkt gültige Aussagekraft im Bereich des Controllings? Wo liegen die Grenzen ihrer Anwendbarkeit?
Diese Fragestellung soll in der vorliegenden Arbeit exemplarisch vor dem Hintergrund einer Modellierung an einem Beispiel untersucht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Kennzahlen und Kennzahlensysteme in der Distributionslogistik

1.1 Kennzahlen in der Distributionslogistik

1.1.1 Begriff und Bedeutung

1.1.2 Arten von Distributionskennzahlen

1.2 Kennzahlensysteme in der Distributionslogistik

1.2.1 Begriff und Bedeutung

1.2.2 Arten von Distributionskennzahlensystemen

1.3 Funktionen distributionslogischer Kennzahlen und Kennzahlensysteme

1.4 ausgewählte Kennzahlensysteme der Distributionslogistik

1.4.1 Kennzahlensystem zur Transportplanung und –kontrolle

1.4.2 Kennzahlensystem zur Kontrolle des Depots

1.4.3 Kennzahlensystem zur Außendienstkontrolle

1.5 Problemstellung

2. Modellierung der Problemstellung am Beispiel Serviceniveau des Lieferanten

2.1 Lieferservice

2.2 Kennzahlensystem zum Serviceniveau des Lieferanten

2.2.1 Kennzahlensystem zum Servicegrad des Lieferanten

2.2.2 Kennzahlensystem zur Servicezeit des Lieferanten

2.3 Grenzen des Kennzahlensystems zum Serviceniveau des Lieferanten

2.4 Lösungsvorschläge zur Weiterentwicklung des Kennzahlensystems zum Serviceniveau

3. Fazit und Ausblick in die Zukunft

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die Eignung und Anwendbarkeit von Kennzahlensystemen im Bereich der Distributionslogistik. Ziel ist es, die Grenzen traditioneller Ansätze aufzuzeigen und durch eine beispielhafte Modellierung am Serviceniveau des Lieferanten zu prüfen, ob diese Instrumente den Anforderungen einer komplexen Logistiksteuerung gerecht werden können.

  • Grundlagen und Definitionen von Distributionskennzahlen
  • Struktur und Funktionsweise von Kennzahlensystemen
  • Analyse des Serviceniveaus des Lieferanten als Praxisbeispiel
  • Kritische Würdigung der Anwendbarkeitsgrenzen
  • Weiterentwicklungsmöglichkeiten für Kennzahlensysteme

Auszug aus dem Buch

1.1.1 Begriff und Bedeutung

Logistikkennzahlen sind Zahlen, die in konzentrierter Form als „bewusste Verdichtung der komplexen Realität“ Aufschluss über quantitativ erfassbare Sachverhalte des jeweiligen Logistikbereichs geben.

Ihnen wird eine zentrale Bedeutung für das Logistikcontrolling zuerkannt, indem sie der Vermittlung eines schnellen und komprimierten Überblicks über die komplexen Logistikstrukturen dienen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Distributionslogistik ein und stellt die Relevanz von Kennzahlen und Kennzahlensystemen als Controlling-Instrumente vor.

1. Kennzahlen und Kennzahlensysteme in der Distributionslogistik: Hier werden theoretische Grundlagen zu Definitionen, Arten und Funktionen von Kennzahlen sowie die Struktur von Kennzahlensystemen dargelegt.

2. Modellierung der Problemstellung am Beispiel Serviceniveau des Lieferanten: In diesem Hauptteil wird das Serviceniveau des Lieferanten als Anwendungsfall gewählt, um die Möglichkeiten und Grenzen bei der Leistungsmessung zu untersuchen.

3. Fazit und Ausblick in die Zukunft: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf den Forschungsbedarf sowie die zukünftige Entwicklung von Kennzahlensystemen.

Schlüsselwörter

Distributionslogistik, Logistikcontrolling, Kennzahlen, Kennzahlensysteme, Serviceniveau, Lieferservice, Transportplanung, Servicegrad, Servicezeit, Leistungsbewertung, Prozesssteuerung, Logistikeffizienz, Distributionsmanagement, Lieferantentreue, Unternehmenssteuerung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Kennzahlen und Kennzahlensystemen in der Distributionslogistik und deren Bedeutung für das Controlling von Logistikprozessen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Definition von Distributionskennzahlen, die Systematisierung verschiedener Controlling-Instrumente und die kritische Analyse deren Anwendbarkeit in der Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Hinterfragung der Aussagekraft von Kennzahlensystemen, insbesondere unter Berücksichtigung der Schwierigkeiten bei der Messung von Dienstleistungsqualitäten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur kombiniert mit einer Modellierung der Problemstellung am konkreten Beispiel des Serviceniveaus.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Modellierung des Serviceniveaus des Lieferanten, unterteilt in Servicegrad und Servicezeit, sowie der Identifikation von Grenzen dieser Systeme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Distributionslogistik, Kennzahlensysteme, Logistikcontrolling, Serviceniveau und Leistungsbewertung.

Wie unterscheidet sich der Servicegrad von der Servicezeit?

Der Servicegrad misst die Erfüllungsqualität der Lieferung (z.B. Vollständigkeit und Fehlerfreiheit), während die Servicezeit primär die Dauer der Abwicklung und Transportvorgänge betrachtet.

Warum ist das "Serviceniveau" als Fallbeispiel so relevant?

Es dient als prägnantes Beispiel für die Schwierigkeit, eine Logistikleistung, die stark von Dienstleistungscharakter geprägt ist, in messbare Kennzahlen zu übersetzen.

Was sind die Hauptkritikpunkte an traditionellen Kennzahlensystemen?

Kritisiert werden insbesondere die mangelnde Flexibilität, die Gefahr von Fehlinterpretationen, eine oft unzureichende Kundenorientierung und die Schwierigkeit, ganzheitliche Logistikleistungen abzubilden.

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Details

Title
Kennzahlensysteme der Distributionslogistik
College
University of Lüneburg
Course
Distributionslogistik
Grade
2,3
Author
Jan Nölker (Author)
Publication Year
2005
Pages
19
Catalog Number
V49779
ISBN (eBook)
9783638461382
Language
German
Tags
Kennzahlensysteme Distributionslogistik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Nölker (Author), 2005, Kennzahlensysteme der Distributionslogistik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49779
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