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Rezensionen als Vergleich von sportspieldidaktischen Vermittlungen im Mädchen- und Jungenfußball

Title: Rezensionen als Vergleich von sportspieldidaktischen Vermittlungen im Mädchen- und Jungenfußball

Examination Thesis , 2005 , 68 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Michael Katheder (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy
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Fussball ist in der Bundesrepublik Deutschland nicht nur „die schönste Nebensache der Welt“ (o.V.) sondern wie eh und je „die Sportart Nr. 1“. Auch wenn seit Jahren die Meinungen über die Leistungen der Herren-Nationalmannschaft im Lande weit auseinander gehen, so Sprechen die Ergebnisse eine relativ eindeutige Sprache. Abgesehen vom doch eher kläglichen Abschneiden bei der Europameisterschaft 2004 in Portugal, steht immerhin der Vize-Weltmeistertitel 2002 in Japan und Südkorea zu Buche. Auch das Abschneiden beim FIFA-Confederations-Cup 2005 im eigenen Lande mit dem 3. Platz weckt doch die Hoffnung auf einen vielleicht „großen“ Erfolg bei der WM 2006. Bundestrainer Jürgen Klinsmann sagte sogar kurz nach dem Confederations-Cup, dass seine Mannschaft „…der Weltspitze ein Stück näher gekommen…“ sei. (Klinsmann, 2005) Obwohl die Popularität der Damen-Nationalmannschaft seit dem Weltmeistertitel 2003 stark gestiegen ist, so trägt sie leider immer noch ein eher „stiefmütterliches“ Dasein in der Republik. Dabei nimmt die Mannschaft um Bundestrainerin Tina Theune-Meyer momentan eine absolute Vormachtstellung in der Welt ein. Neben dem WM-Sieg 2003 und dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen, gewannen die Fussballerinnen im Frühjahr 2005 ihren mittlerweile sechsten Titel als Europameisterinnen (www.dfb.de). Zudem stehen sie nach diesem EM-Sieg gemeinsam mit der Frauen-Nationalmannschaft der USA auf dem 1. Platz der FIFA-Weltrangliste, noch vor den Norwegerinnen, welche über Jahre hinweg zur absoluten Weltspitze gehörten (www.fifa.com).
Die Erfolge der beiden National-Mannschaften zeigen also deutlich, dass das Niveau des deutschen Fussballs im internationalen Vergleich sehr viel besser ist, als es im eigenen Lande selbst dargestellt wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Mädchenfussball versus Jungenfussball

2.1 Entwicklung des Mädchenfussballs in Deutschland

2.2 Spezifität des Mädchenfussball

2.3 Mädchenspezifische Vermittlung von Fussball

3 Wie können Mädchen zum Fussball aufgefordert werden ?

3.1 Theorie der Fremdaufforderung zur Selbsttätigkeit

3.2 Fremdaufforderung im Rahmen des Sportunterrichts in der Schule

3.3 Außerschulische Fremdaufforderung

4 Rezensionen als eine Betrachtungsweise für unterrichts- und trainingsorientierte Inszenierungen von Fussball

4.1 Die Theorie der Rezension

4.2 Bearbeitungsschritte der Rezension

5 Unterrichtsorientierte Rezensionen

5.1 Rezension einer Schulsportstunde Fussball für Mädchen im Rahmen des Differenzierten Sportunterrichts

5.1.1 Porträt der Fussballstunde

5.1.2 Rezension der Fussballstunde

5.2 Rezension einer Schulsportstunde Fussball für Jungen mit einem Seitenblick auf den Lehrplan Sport

5.2.1 Porträt der Fussballstunde

5.2.2 Rezension der Fussballstunde mit einem Seitenblick auf den Lehrplan Sport

6 Trainingsorientierte Rezensionen

6.1 Rezension einer Trainingseinheit für männliche U 15-Junioren in einem Sportverein

6.1.1 Porträt des Fussballtrainings

6.1.2 Rezension des Fussballtrainings unter Einbeziehung eines Trainingsleitfadens des DFB

6.2 Rezension einer Trainingseinheit für Mädchen im Rahmen eines privaten Fussball-Trainings-Camps für Kinder und Jugendliche

6.2.1 Porträt der Trainingseinheit

6.2.2 Rezension der Trainingseinheit

7 Mögliches Konzept für ein mädchen-orientiertes Fussballtraining im Sportunterricht

8 Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob und in welcher Weise sich die sportspieldidaktische Vermittlung von Fußball bei Mädchen von der bei Jungen unterscheidet. Ziel ist es, durch eine vergleichende Rezension von Schulsportstunden und Trainingseinheiten Erkenntnisse für ein mädchenorientiertes Konzept im Sportunterricht zu gewinnen.

  • Mädchenfußball im Vergleich zum Jungenfußball
  • Theorie der Fremdaufforderung zur Selbsttätigkeit
  • Methodik der Unterrichtsrezension im Sport
  • Vergleich von schulischen und außerschulischen Vermittlungsformen
  • Entwicklung eines mädchenorientierten Konzeptes für den Sportunterricht

Auszug aus dem Buch

2.2 Spezifität des Mädchenfussball

Mädchen und Fussballspielen? – Das war lange Zeit für etliche Leute undenkbar und passt auch heute noch für Viele nicht zusammen. Doch woran liegt es, dass Mädchen im „Lichte der Gesellschaft“ nicht zu „kampfbetonten“ Spielsportarten wie dem Fussball passen?

Kinder werden in das bestehende kulturelle System der Zweigeschlechtlichkeit hineingeboren und müssen es sich aktiv aneignen, um gesellschaftlich anerkannte Subjekte zu werden. Ein Verhalten, das nicht den geschlechtstypischen Erwartungen entspricht, wird frühzeitig in der Regel von Eltern sanktioniert, um die „Einpassung“ (…) des Kindes erfolgreich zu gestalten. (Horter, P., S. 53)

Im Sport gelten anscheinend dieselben patriarchalen Strukturen wie allgemein in der Gesellschaft. Auf Mädchen und Jungen wird hierdurch ein geschlechtsspezifischer Identitätsdruck ausgeübt, wobei spezifisch weibliche Ausdrucksformen keine besondere Anerkennung finden. (Horter, P., S. 44)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Popularität des Fußballs in Deutschland, die Diskrepanz zwischen den Erfolgen der Nationalmannschaften und der Wahrnehmung des Mädchenfußballs sowie die Notwendigkeit, Mädchen stärker für den Fußballsport zu gewinnen.

2 Mädchenfussball versus Jungenfussball: Dieses Kapitel vergleicht die Entwicklung und die spezifischen Merkmale des Mädchenfußballs, wobei der Fokus auf gesellschaftlichen Erwartungen und der Identitätsbildung von Mädchen im Sport liegt.

3 Wie können Mädchen zum Fussball aufgefordert werden ?: Hier wird die Theorie der Fremdaufforderung zur Selbsttätigkeit nach Benner erläutert und auf die schulische sowie außerschulische Praxis angewendet.

4 Rezensionen als eine Betrachtungsweise für unterrichts- und trainingsorientierte Inszenierungen von Fussball: Dieses Kapitel führt die Methode der Rezension ein, um Sportstunden und Trainingseinheiten systematisch aus sportpädagogischer Sicht zu analysieren.

5 Unterrichtsorientierte Rezensionen: Hier werden zwei Schulsportstunden – eine für Mädchen und eine für Jungen – im Detail porträtiert und rezensiert, wobei Aspekte des Lehrplans berücksichtigt werden.

6 Trainingsorientierte Rezensionen: Dieses Kapitel widmet sich der Analyse einer Vereinstrainingseinheit für Jungen und einer Trainingseinheit für Mädchen in einem privaten Fußballcamp unter Einbeziehung von DFB-Leitlinien.

7 Mögliches Konzept für ein mädchen-orientiertes Fussballtraining im Sportunterricht: Auf Basis der vorangegangenen Analysen wird ein didaktisches Konzept entwickelt, das spezifisch auf die Bedürfnisse und Verhaltensweisen von Mädchen im schulischen Fußballunterricht ausgerichtet ist.

8 Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung resümiert, dass eine isolierte Betrachtung des Mädchenfußballs essentiell ist und die Lehrerausbildung an Schulen sowie eine gezielte Förderung entscheidend für die zukünftige Entwicklung sind.

Schlüsselwörter

Mädchenfußball, Jungenfußball, Sportunterricht, Fußballtraining, Unterrichtsrezension, Fremdaufforderung, Didaktik, Talentförderung, Sportverein, Sportpädagogik, Koordination, Mädchensport, Schulsport, Lehrplan, Trainingskonzept

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die didaktische Vermittlung von Fußball bei Mädchen im Vergleich zu Jungen und entwickelt Ansätze für einen spezifisch mädchenorientierten Sportunterricht.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind der Mädchenfußball in Deutschland, pädagogische Konzepte zur Motivationsförderung sowie die Analyse von Sportpraxis durch Unterrichtsrezensionen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Unterschiede in der Vermittlungspraxis aufzuzeigen und daraus ein konkretes Konzept für den Fußballunterricht mit Mädchen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Analyse verwendet?

Der Autor nutzt die Methode der "Unterrichtsrezension" nach Dietrich/Landau, um sportliche Inszenierungen fachdidaktisch zu untersuchen und zu bewerten.

Was wird im Hauptteil des Buches behandelt?

Der Hauptteil analysiert konkrete Fallbeispiele aus dem Schulsport und aus Vereinstrainingseinheiten sowie einem kommerziellen Fußball-Camp für Kinder.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Mädchenfußball, Sportdidaktik, Unterrichtsrezension, Bewegungsförderung und pädagogisches Konzept charakterisieren.

Welche Rolle spielt der "Sozialökologische Ansatz" in der Arbeit?

Der Ansatz dient als theoretischer Rahmen, um zu erklären, wie durch moderne Lebensbedingungen die Bewegungsräume von Kindern eingeschränkt werden und warum Schulen hier als künstliche Bewegungsanlässe fungieren müssen.

Warum betont der Autor die Notwendigkeit von "Erleichterungen" im Fußballunterricht für Mädchen?

Die Vereinfachung von Technikanforderungen oder Regelanpassungen (z.B. Ballkontakte festlegen) soll Anfängerinnen die Angst vor Ballverlusten nehmen und den Spielfluss fördern, um die Motivation langfristig zu erhalten.

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Details

Title
Rezensionen als Vergleich von sportspieldidaktischen Vermittlungen im Mädchen- und Jungenfußball
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
1,3
Author
Michael Katheder (Author)
Publication Year
2005
Pages
68
Catalog Number
V49793
ISBN (eBook)
9783638461528
ISBN (Book)
9783656531814
Language
German
Tags
Rezensionen Vergleich Vermittlungen Mädchen- Jungenfußball
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Katheder (Author), 2005, Rezensionen als Vergleich von sportspieldidaktischen Vermittlungen im Mädchen- und Jungenfußball, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/49793
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