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Kinderarmut in Deutschland. Sozial bedingt?

Titel: Kinderarmut in Deutschland. Sozial bedingt?

Hausarbeit , 2017 , 12 Seiten , Note: 1.3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird die relative Armut bezüglich der Kinder in Deutschland beleuchtet und nach Lösungsansätzen gesucht. Armut ist ein Teufelskreis, der zu Krankheit, Analphabetentum, gesellschaftlicher Ausgrenzung und schließlich zur erneuten Verarmung führt. Für die Analyse der Erscheinungsformen der Armut dürfen historische, geographische und kulturelle Aspekte nicht außer Acht gelassen werden. Die Definitionen entsprechen nicht immer gesellschaftlichen Werte- und Normvorstellungen. Aus diesem Grund existiert keine Begriffserklärung, die für alle Länder gleichermaßen gilt.

Armut ist nicht nur ein Begriff der sich auf Entwicklungsländer bezieht, sondern gleichermaßen der Wohlstandsländer, die ebenfalls von diesem Phänomen betroffen sind. Das Phänomen wird vielseitig betrachtet: es wird unterschieden zwischen absoluter und relativer Armut. Menschen, die in absoluter Armut leben, fehlen Grundbedarfsgüter wie Nahrung, Behausung und Gesundheitsversorgung. Betroffen von absoluter Armut sind vor allem die Entwicklungsländer. In diesen Ländern bezieht sich absolute Armut auf ein physisches Existenzminimum, das zum Überleben notwendig ist. Menschen, die in Wohlstandsländern von Armut betroffen sind, sind relativ arm.

In modernen Industrienationen, wie in Deutschland, ist relative Armut über das individuelle Einkommen zum Durchschnittseinkommen im jeweiligen Land definiert. Armut betrifft nicht nur unzureichende Einkommenslagen, sondern trägt zur Unterversorgung in wichtigen Lebensbereichen wie Wohnen, Arbeit, Bildung und der soziokulturellen Teilhabe bei. Hier stellt sich die Frage, wie sich die Unterausstattung an monetären Ressourcen auf die Kinder in Deutschland auswirken. Deutschlandweit ist jedes elfte Kind arm. Zum Messen von Kinderarmut werden Haushaltseinkommen, allgemeine Lebensstandards, soziale, kulturelle, wirtschaftliche und politische Faktoren in Betracht gezogen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Auseinandersetzung

3. Entscheidungs-und Lösungsmaßnahmen

4. Schlussfolgerung/Beurteilung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Phänomen der Kinderarmut in Deutschland mit dem Fokus auf deren Ursachen, Auswirkungen und mögliche politische Lösungsansätze, um die Forschungsfrage zu beantworten, inwiefern Kinderarmut sozial bedingt ist.

  • Definition und Formen der Armut (absolut vs. relativ)
  • Sozioökonomische Einflussfaktoren und Risikogruppen
  • Langzeitfolgen für kindliche Entwicklung und Bildungschancen
  • Politische Instrumente der Kindergrundsicherung und Armutsprävention
  • Bedeutung von Bildungs- und Betreuungsangeboten zur Teilhabeförderung

Auszug aus dem Buch

2. Auseinandersetzung

Kinderarmut beinhaltet mehrere Ebenen, deren Konsequenzen in Wechselbeziehung zueinanderstehen. Das Einkommen und die Teilhabemöglichkeit in der Gesellschaft hängen stark vom sozioökonomischen Status der Familie ab. Die über Einkommensarmut definierte Kinderarmut wirkt sich auf unterschiedliche Lebenssituationen aus. Sie führt zu Einschränkungen des kindlichen Wohlbefindens und der individuellen Entwicklungschancen. Die Bundesregierung quantifiziert Kinderarmut mit Hilfe von zwei Aspekten. Zum einen über das Einkommen eines Haushalts im Vergleich zum bundesdeutschen Durchschnitt und zum anderen an der Anzahl der Bezieher von sozialstaatlichen Grundsicherungsleistungen. Alleinerziehende, Familien nichtdeutscher Herkunftssprache sowie Familien mit drei und mehr Kindern gelten als Risikogruppen. Mangelnde Sprachkenntnisse, geringe Berufsqualifikationen und institutionelle Diskriminierung tragen zu fehlender Integration in soziale Strukturen bei. Gesellschaftliche Rahmbedingungen, wie der Arbeitsplatzabbau führen zur strukturellen Arbeitslosigkeit, welches das Armutsrisiko erhöht. Dies führt zu materiellen Einschnitten im Leben der Kinder. Zu den Ressourcen gehören Wohnumgebung, soziale und kulturelle Kompetenzen der Eltern, Erziehungsstil, Familienklima und emotionale Zuwendung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Dieses Kapitel definiert den Begriff Armut im Kontext von Entwicklungs- und Wohlstandsländern und differenziert zwischen absoluter sowie relativer Armut in Deutschland.

2. Auseinandersetzung: Hier werden die Ursachen von Kinderarmut, die betroffenen Risikogruppen und die negativen Auswirkungen auf die kindliche Entwicklung sowie Bildungschancen analysiert.

3. Entscheidungs-und Lösungsmaßnahmen: Dieser Abschnitt beschreibt bestehende politische Instrumente wie das Kindergeld oder das Bildungs- und Teilhabepaket und diskutiert präventive Ansätze durch Bildung und soziale Infrastruktur.

4. Schlussfolgerung/Beurteilung: Das Fazit fasst die Relevanz der Kinderarmut als soziales Phänomen zusammen und betont die Notwendigkeit einer sektorenübergreifenden Kooperation für eine wirksame Armutsprävention.

Schlüsselwörter

Kinderarmut, relative Armut, soziale Herkunft, Bildungsbenachteiligung, Armutsprävention, Sozioökonomischer Status, Teilhabe, Kindergrundsicherung, Familienklima, Bildungsgerechtigkeit, Risikogruppen, Humankapital, Sozialisation, existenzsichernde Maßnahmen, Kinderrechte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem sozialen Phänomen der Kinderarmut in Deutschland und analysiert, inwieweit diese durch soziale Faktoren bedingt ist.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Definition von relativer Armut, die Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern, Risikofaktoren innerhalb der Familie sowie politische Strategien zur Armutsbekämpfung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen ökonomischen Bedingungen und der Lebenssituation von Kindern zu beleuchten sowie aufzuzeigen, wie durch politische und soziale Maßnahmen eine bessere gesellschaftliche Teilhabe erreicht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die aktuelle Studien und Berichte zur Kinderarmut in Deutschland zusammenführt und fachlich interpretiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Ursachenanalyse der Armut und eine Auseinandersetzung mit bestehenden Unterstützungsmaßnahmen und staatlichen Lösungsansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Kinderarmut, relative Armut, Bildungsbenachteiligung, Armutsprävention und soziale Teilhabe geprägt.

Wie definiert die Bundesregierung Kinderarmut?

Die Bundesregierung betrachtet hierbei das Haushaltseinkommen im Vergleich zum Durchschnitt sowie die Anzahl der Bezieher von staatlichen Grundsicherungsleistungen.

Warum ist das Vorschulalter für die Entwicklung besonders kritisch?

Das Erleben von Armut bereits in frühen Lebensphasen kann negative Auswirkungen auf die spätere schulische Entwicklung und die Bildungschancen haben, was den Teufelskreis der Armut verstärkt.

Welche Rolle spielt der sogenannte Berlinpass?

Der Berlinpass ermöglicht Beziehern von Sozialleistungen vergünstigte Eintritte in Bildung, Sport und Kultur und fördert somit die soziale und kulturelle Teilhabe.

Warum wird die Kooperation zwischen Schule und Familie als so wichtig erachtet?

Eine enge Zusammenarbeit soll eine ganzheitliche Förderung des Kindes sicherstellen und die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit der Eltern mit der Kindererziehung erleichtern.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kinderarmut in Deutschland. Sozial bedingt?
Note
1.3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
12
Katalognummer
V497985
ISBN (eBook)
9783346018694
ISBN (Buch)
9783346018700
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kinderarmut Deutschland Politisches Lernen Sozialkunde Bildungschancen Gesellschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Kinderarmut in Deutschland. Sozial bedingt?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/497985
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Leseprobe aus  12  Seiten
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