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Das Thema Werbung in der dritten Jahrgangsstufe. Wie kann man Grundschülern Werbestrategien erklären?

Analyse einer Unterrichtseinheit unter Berücksichtigung medienpädagogischer Prinzipien

Titel: Das Thema Werbung in der dritten Jahrgangsstufe. Wie kann man Grundschülern Werbestrategien erklären?

Hausarbeit , 2015 , 20 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Verena Zweier (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Nach einer kurzen Definition von Werbung wird begründet, warum es überhaupt wichtig ist, sich mit Kindern mit Werbung im Grundschulunterricht auseinanderzusetzen. Anschließend wird dargelegt, wie das Thema im alten und im neuen Lehrplan verankert ist. Daran schließt eine Erläuterung der medienpädagogischen Grundlagen an, da diese für die spätere Einordnung des Unterrichtsbeispiels benötigt wird. Hier sei angemerkt, dass dies aufgrund des Umfangs der Arbeit nicht vertieft erfolgen kann und nur einzelne schul- und medienpädagogische Theorien berücksichtigt werden können. Nach einer Vorstellung des Programms Media Smart und des darin enthaltenen Unterrichtsbeispiels "Werbung erkennen", wird dieses in die vorher dargelegten Grundlagen eingeordnet. Abschließend erfolgt eine eigene Stellungnahme beziehungsweise Kritik zu der Stunde, auch auf Basis der bei einer Simulation mit Studierenden gemachten Erfahrungen.

Es ist deshalb so wichtig, Kinder und Jugendliche dazu zu befähigen, kompetent mit Werbung umzugehen, da sie eine wichtige Zielgruppe für die Werbetreibenden darstellen. Sie verfügen derzeit über so viel Geld wie keine Generation vor ihnen und beeinflussen auch die Einkäufe der Eltern. Außerdem sind sie die Konsumenten der Zukunft und es wurde belegt, dass Konsumgewohnheiten und Markenbindungen sich bereits früh entwickeln. Gerade jüngere Kinder haben zwar oft schon Erfahrungen mit Werbung gemacht, wie zum Beispiel, dass Werbegegenstände in der Realität nicht immer den durch die Werbespots gewonnenen Vorstellungen entsprechen, aber sie wissen oft noch zu wenig über die wirtschaftlichen Hintergründe Bescheid.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Allgegenwärtigkeit der Werbung im kindlichen Lebensumfeld

2 Das Thema Werbung im Grundschulunterricht

2.1 Definition von Werbung

2.2 Begründung für die Behandlung des Themas Werbung im Unterricht

2.3 Lehrplan

3 Medienpädagogische Grundlagen

3.1 Medienkompetenz

3.2 Funktionen von Medien

3.3 Medienpädagogische Konzepte

4 Unterrichtsbeispiel aus dem Programm „Media Smart“

4.1 Allgemeine Informationen zu „Media Smart“

4.2 Ablauf der Unterrichtseinheit „Werbung erkennen“

4.3 Einordnung in medienpädagogische Grundlagen

4.4 Kritik an der Unterrichtseinheit

5 Forderung nach einer verbesserten medienpädagogischen Ausbildung der Lehrkräfte

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Bedeutung der Medienerziehung im Grundschulunterricht am Beispiel des Themas „Werbung“ aufzuzeigen. Dabei wird analysiert, wie Schülerinnen und Schüler dazu befähigt werden können, Werbebotschaften kritisch zu hinterfragen und als Konsumenten in einer mediengeprägten Welt kompetent zu agieren.

  • Allgegenwärtigkeit von Werbung im kindlichen Lebensumfeld
  • Lehrplanrelevanz und medienpädagogische Grundlagen
  • Analyse und kritische Betrachtung des Programms „Media Smart“
  • Förderung der Medienkompetenz durch gezielte Unterrichtseinheiten
  • Bedeutung der medienpädagogischen Ausbildung für Lehrkräfte

Auszug aus dem Buch

1 Allgegenwärtigkeit der Werbung im kindlichen Lebensumfeld

Fast 80 Prozent. 20 Kinder einer Klasse mit 25 Schülern. Das ist derjenige Anteil, der angibt jeden oder fast jeden Tag fernzusehen (vgl. mpfs 2013, S.12). Und was läuft bei privaten Fernsehsendern alle halbe Stunde? Richtig. Werbespots. Kein Wunder also, dass die meisten Kinder Werbung hauptsächlich aus dem Fernsehen kennen. Zudem waren bereits in den 90er Jahren 30 - 40 Prozent der TV-Werbung Kinderwerbung, was zeigt, wie wichtig Kinder als Konsumenten für die Wirtschaft geworden sind (vgl. Neumann-Braun 2001, S. 61). Auch im Internet, in dem sich die Kinder mit zunehmendem Alter immer häufiger aufhalten, gibt es unzählige Werbeformen (z.B. Banner, Pop-ups, kurze Videoclips) (vgl. Gleich 2013). Zudem sind Kinder in der heutigen Zeit oft selbst zu Werbeträger geworden, indem sie mit ihrer Kleidung, ihrer Sportausrüstung oder benutzten Geräten für diese Produkte oder für bestimmte Marken werben. Firmen entwerfen dabei gezielt kindgerechte Produkte, für die sie zuvor gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen analysiert haben, welches Aussehen sie haben sollten und welche Bedürfnisse, Wünsche und Gruppenbesonderheiten damit in Verbindung gebracht werden können (vgl. Glogauer 1995, S. 85).

Und damit wurden nur einzelne Aspekte von vielen weiteren genannt, die zeigen, wie allgegenwärtig Werbung schon für Kinder ist. Na und, könnte man jetzt sagen, dann muss man sich ja in der Schule nicht auch noch damit beschäftigen. Dass dies aber sehr wohl sinnvoll und auch nötig ist und wie das konkret aussehen kann, soll diese Arbeit unter anderem zeigen. Nach einer kurzen Definition von Werbung, wird begründet, warum es überhaupt wichtig ist, sich mit Kindern mit Werbung im Grundschulunterricht auseinanderzusetzen. Anschließend wird dargelegt, wie das Thema im alten und im neuen Lehrplan verankert ist. Daran schließt eine Erläuterung der medienpädagogischen Grundlagen an, da diese für die spätere Einordnung des Unterrichtsbeispiels benötigt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Allgegenwärtigkeit der Werbung im kindlichen Lebensumfeld: Das Kapitel verdeutlicht die permanente Konfrontation von Kindern mit Werbung in verschiedenen Lebensbereichen und begründet die Notwendigkeit einer schulischen Auseinandersetzung damit.

2 Das Thema Werbung im Grundschulunterricht: Hier wird der Begriff Werbung definiert und begründet, warum eine frühzeitige Befähigung zum kompetenten Umgang mit Werbung für Kinder essenziell ist, unter Einbezug der Lehrplanvorgaben.

3 Medienpädagogische Grundlagen: Das Kapitel erläutert theoretische Konzepte wie Medienkompetenz und Funktionen von Medien, die als Basis für die Analyse von Unterrichtsbeispielen dienen.

4 Unterrichtsbeispiel aus dem Programm „Media Smart“: Es wird das Programm „Media Smart“ vorgestellt und die Unterrichtseinheit „Werbung erkennen“ detailliert analysiert, in die Medientheorie eingeordnet und kritisch reflektiert.

5 Forderung nach einer verbesserten medienpädagogischen Ausbildung der Lehrkräfte: Abschließend wird auf die Defizite in der aktuellen Medienerziehung hingewiesen und eine stärkere Verankerung medienpädagogischer Inhalte in der Lehrerausbildung gefordert.

Schlüsselwörter

Werbung, Medienerziehung, Medienkompetenz, Grundschule, Media Smart, Konsumentenbildung, Werbeträger, Markenwerbung, Unterrichtsanalyse, Medienpädagogische Konzepte, Sponsoring, Werbekompetenz, Lehrplan, Lehrerausbildung, Kindheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Relevanz der Medienerziehung an Grundschulen, speziell fokussiert auf das Thema Werbung im Lebensumfeld von Kindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Allgegenwärtigkeit von Werbung, die medienpädagogische Theoriebildung, die praktische Umsetzung von Unterrichtseinheiten zu diesem Thema sowie die professionelle Ausbildung von Lehrkräften im Bereich Medien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Notwendigkeit aufzuzeigen, Kindern Fähigkeiten zu vermitteln, Werbung zu erkennen, zu hinterfragen und ihr Konsumverhalten kritisch zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse von Fachliteratur sowie der praxisnahen Analyse und kritischen Evaluation einer spezifischen Unterrichtseinheit aus dem Programm „Media Smart“.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Medienkompetenz, Konzepte), die Vorstellung eines konkreten Unterrichtsbeispiels sowie dessen Analyse und kritische Würdigung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Werbekompetenz, Medienerziehung, kritische Reflexion und die Verankerung von Medienthemen im Grundschulunterricht.

Warum wird „Media Smart“ als Beispiel herangezogen?

„Media Smart“ dient als prominentes Beispiel für professionell erarbeitete Materialpakete, an denen sich die Stärken und Schwächen externer Lehrmaterialien im schulischen Kontext gut demonstrieren lassen.

Welche Kritik übt der Autor an der Unterrichtseinheit?

Der Autor kritisiert unter anderem den teilweise abrupten Einstieg, die künstlich wirkende Gestaltung des Werbetrenner-Clips sowie das Fehlen einer abschließenden Sicherungsphase im Unterrichtsverlauf.

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Details

Titel
Das Thema Werbung in der dritten Jahrgangsstufe. Wie kann man Grundschülern Werbestrategien erklären?
Untertitel
Analyse einer Unterrichtseinheit unter Berücksichtigung medienpädagogischer Prinzipien
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Note
1.0
Autor
Verena Zweier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
20
Katalognummer
V498231
ISBN (eBook)
9783346021656
ISBN (Buch)
9783346021663
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medienpädagogik Werbung Grundschule Unterricht Media Smart
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Verena Zweier (Autor:in), 2015, Das Thema Werbung in der dritten Jahrgangsstufe. Wie kann man Grundschülern Werbestrategien erklären?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498231
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Leseprobe aus  20  Seiten
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