Die Interpretationsoffenheit des Falkenliedes. Liebeslyrik im Mittelalter

Eine Unterrichtsstunde für die 12. Klasse


Unterrichtsentwurf, 2016
16 Seiten, Note: 1,5

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Kompetenzen / Lernziele
Hauptlernziel
Teillernziele

2. Geplanter Unterrichtsverlauf

3. Sachanalyse

4. Didaktische Analyse

5. Methodische Entscheidungen

6. Literatur

7. Anhang
Geplantes Tafelbild
Eingesetzte Materialien
Arbeitsblätter und Erwartungshorizont

Entwurf zum 1. Unterrichtsbesuch in Deutsch in einem Leistungskurs einer 12. Klasse

Thema der Stunde: Die Interpretationsoffenheit des Falkenliedes Thema der Unterrichtsreihe: Minnesang – Liebeslyrik im Mittelalter Einbettung in die Unterrichtsreihe:

1. Sprachwandel am Beispiel: Dû bist mîn
2. Interpretation von Dû bist mîn
3. Mittelhochdeutsch übersetzen und vortragen: Albrecht von Johansdorf: Ich vant sî âne houte
4. Standbilder zur Beziehung der Sprechenden: Ich vant si âne houte:
5. Verzichtliebe statt Happy End: Ich vant si âne houte
6. Fiktion und Realität: Frauenverehrung vs. Frauenverachtung: Alles Liebe (faz)
7. Die Interpretationsoffenheit des Falkenlieds: Ich zoch mir einen valken
8. Mündlich tradierte Lieder: Ich zoch mir einen valken
9. Erfüllte Liebe: Walther von der Vogelweide: Unter der Linde
10. Naturdarstellung und Motive: Unter der Linde
11. Hohe Minne- niedere Minne: Hartmann von Aue Maniger grüezet mich alsô
12. Maniger grüezet mich alsô: Kritik an hoher Minne
13. Vergleich der Lieder zueinander: Unterschiede und Gemeinsamkeiten
14. Vergleich mit aktuellem Liebeslied: Namika Lieblingsmensch
15. Abschlussdiskussion und Reflexion

1. Kompetenzen / Lernziele

Hauptlernziel

Die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass das Falkenlied keine eindeutige Interpretation zulässt, was das lyrischen Ich (Geliebter, Geliebte, Vater (fak.)), den Falken (Geliebter, Geliebte, Tochter(fak.)), seinen Auszug (Drang nach Freiheit, (Un)Treue, Kampf, Heirat), sowie den letzten Vers (Wunsch, Segen, Bitte) betrifft. Darüber hinaus erkennen sie, wie wichtig es ist, sich unabhängig von vorliegenden Meinungen eine eigene zu bilden.

Teillernziele

Die Schülerinnen und Schüler erkennen,

1. eine weitere Deutungsvariante, welche durch die andersartige Überlieferung des Falkenliedes im Budapester Fragment eröffnet wird: Der egoistische Ansatz, sich den Falken ergeben zu machen, welcher in dem letzten Vers als Wunsch, Geliebte nicht zu trennen, endet. Dieser kann unter dem Deutungsansatz des Davonfliegens des Falken als Wunsch nach dessen Rückkehr und damit keiner Akzeptanz des Verlustes ausgelegt werden.
2. die Thematik der hohen Minne, wenn man das lyrische Ich als Frau interpretiert: So kann die Aufzucht als Minnedienst, das Davonfliegen als Kreuzzug des Ritters, die Bänder als Bindung zur Frau und die räumliche Distanz als Abstand zwischen den beiden gesehen werden.
3. a) die Botschaft des letzten Verses, als a) Bitte, dass Geliebter zurückkommt, b) Wunsch für Allgemeinheit, all jene, wie auch in diesem Beispiel zusammenzuführen, die sich lieben, c) Segenswunsch des Vaters für das Brautpaar und alle anderen Liebenden.

b) dass sich diese Botschaft je nach bisheriger Deutung anders auslegen lässt (siehe a)).

4. eine Auslegungsmöglichkeit des Auszugs des Falken (a) Untreue, da er lyrisches Ich verlässt und zu einem anderen flog; erkennbar an den seidenen Riemen; b) Treue, da der Falke wiederkommt und am Himmel kreist; seidene Riemen als Teil des Schmucks aus der ersten Strophe; c) Auszug als Erwachsenwerden, Loslösung von den Eltern, ggfs. Heirat; seidene Riemen als Zeichen für Hochzeit).

b) die verschiedenen Auslegungsvarianten (siehe a)).

5. den Falken als Metapher für einen geliebten Menschen, der einerseits behütet und gepflegt wird, andererseits den Drang nach Freiheit verspürt und in die Ferne strebt.
6. a) eine Deutungsmöglichkeit bezüglich des lyrischen Ichs (Geliebter, Geliebte, Vater (fak.)) sowie des Falken (Geliebter, Geliebte, Tochter (fak.)).

b) unterschiedliche Deutungsmöglichkeiten (siehe a)).

7. Merkmale des Falkenliedes wie beispielsweise dessen Aufbau (chronologisch: Aufzucht, Schmücken, Verlassen, Rückkehr, allgemeingültiger Wunsch am Ende), dessen Inhalt (Liebe, Verlust und der Umgang damit), die Form (2 Strophen mit je 4 Versen, Zäsur in der Mitte, ungereimter Paarreim, Ausrufezeichen) und können diese verknüpfen.

Methodisch

Die Schülerinnen und Schüler

8. üben sich im Hörverstehen.
9. können die Ergebnisse der Gruppenarbeit im anschließenden Gespräch begründen.

Affektiv

Die Schülerinnen und Schüler

10. entwickeln ein Gefühl für das Minnelied, welches als Audiodatei vorgespielt wird.
11. versetzen sich in die Lage des lyrischen Ichs und des Falken.

2. Geplanter Unterrichtsverlauf

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

3. Sachanalyse

Das Falkenlied des Kürenbergers wird aufgrund seiner Kürze, seiner unreinen Reime und Langzeilen dem frühen donauländischen Minnesang um 1150/60 zugeordnet. Das Lied wurde in unterschiedlichen Versionen in der Großen Heidelberger Liederhandschrift sowie dem Budapester Fragment überliefert. Im ersten Vers wird die Aufzucht eines Falken beschrieben, der in den folgenden Versen seinen Besitzer verlässt. In der zweiten Strophe kehrt der Falke in sein ursprüngliches Revier zurück, wo er vom lyrischen Ich beobachtet wird. Im letzten Vers wird eine allgemeingültige Aussage formuliert, welche formal durch den Wechsel der Zeitform ins Präsens und den Konjunktiv II, wie inhaltlich aus dem Gedicht herausfällt und wie ein Ausruf an Gott gedeutet werden kann. Dieser inhaltliche Aufbau spiegelt sich in der Form von zwei Strophen à vier Versen wider, die jeweils aus Langzeilen mit einer Zäsur zwischen dem An- und Abvers bestehen. Die Verbindung der Strophen wird durch einen klaren chronologischen Aufbau, bei dem Inhalte der Strophen variierend wiederaufgenommen werden (bsp. fluog/schône fliegen) und dabei vom skizzieren (mit golde wol bewant) zum detaillierteren Beschreiben (sîdîne riemen) übergehen.1

Besonders interessant ist dieses Lied wegen seiner Interpretationsoffenheit: Wer ist das lyrische Ich? Ist es ein Ritter, eine adlige Dame oder sprechen beide im Dialog? Welche Bedeutung kommt dem Falken zu? Flieht er aufgrund eines anderen Geliebten oder seinem Drang nach Freiheit? Wie kann der Schmuck interpretiert werden? Und steht der Falke für sich, symbolisiert er ein Mädchen beziehungsweise eine Braut, oder den Geliebten des lyrischen Ichs?2 Wie kann der Schlussvers ausgelegt werden?3

So kann das Lied als Wechsel zwischen einem Ritter und seiner Geliebten, die zu ihrem Bräutigam zieht4 oder als Totenlied einer trauernden Frau und einem Chor gedeutet werden, welcher sie zu trösten versucht.5 Diese Deutung lässt sich unter anderem auf die Doppelstrophe zurückführen, die im Mittelalter einen Wechsel aufzeigte.6 Geht man von der Prämisse aus, dass es nur ein lyrisches Ich gibt, stellt sich die Frage, ob es sich um ein Männerlied handelt, bei dem ein Ritter sich seine Frau erzieht oder ein Vater seine Tochter als Braut gehen lässt. Hierfür spräche, dass Jagdfalken meist weiblich waren und liebkost und behütet wurden.7 Ein weiteres Argument für diese These ist die traditionelle Verbindung von Frauen mit Falken in der frühmittelhochdeutschen Lyrik. So werden auch in Kürenbergers vederspiel Frauen mit Falken verglichen, die sich beide leicht zähmen lassen, wenn man sie anlocken kann.8 Bei einem Frauenlied wäre eine thematische Nähe zur Hohen Minne gegeben: Eine Frau erzieht sich einen Ritter. Die Falkenjagd als Sportart für adlige Frauen und die Einordnung in den Codex als Frauenlied lassen diese Interpretation schlüssig erscheinen.9 Je nach Interpretation unterscheidet sich auch die Auslegung des letzten Verses: So kann er als Segen, Resignation, Wunsch oder Akzeptanz verstanden und sowohl individuell als auch allgemeingültig gedeutet werden. Für mich sind die letzten beiden Interpretationen ohne Wechsel einleuchtend und so werde ich mich auf diese beiden fokussieren, mögliche andere Interpretationsmöglichkeiten des Kurses aber aufgreifen.

4. Didaktische Analyse

Im Lehrplan der Sekundarstufe II steht das Mittelalter mit den Textformen Epik und Lyrik. So kann aufgrund des Textes eine Reflexion über Sprache vertieft werden. Die Andersartigkeit der eigenen Sprache durch die Historie kann für die Selbstentwicklung der Schüler förderlich sein und sie zu einer genaueren Auseinandersetzung mit der Muttersprache anregen und für den Umgang mit ihr sensibilisieren.10 Minnelyrik wird als Beispiel konkret genannt und behandelt Frauengestalten sowie die soziale Realität.11 Aktuell sind nach wie vor Themen der Liebe und des Verlusts oder der Untreue. Hierbei ist es interessant, die Auffassung von Liebe und Gesellschaft im Mittelalter und heute aufzuzeigen, um die Schüler für deren Unterschiede zu sensibilisieren. Beispielsweise das in unserer Zeit typische „Happy End“ kann mithilfe von Minnelyrik kritisch analysiert werden.12 Einige dieser Themen wurden in der Reihe bereits behandelt, weshalb nun auf dieser Basis vertiefend die Deutungsoffenheit von Lyrik erarbeitet werden soll, um das Thema Liebe in seinem breiten Spektrum aufzuzeigen und einen offenen Ansatz zu vermitteln. Auch soll der Kurs, der beim Übersetzen oft unsicher war, etwas falsch zu machen, dazu ermutigt werden, sich mit der Vielfalt von Übersetzungs- und Interpretationsmöglichkeiten zu beschäftigen und die subjektive Auslegung eines Textes begründet zur Diskussion zu stellen.

Der Schwerpunkt der Interpretationsoffenheit ist gerade bei Lyrik in der Oberstufe ein interessantes Thema, um die SuS auf ihrem Weg zu eigenverantwortlich denkenden und handelnden Individuen, die sich eine eigene Meinung bilden und diese begründet darlegen können, zu unterstützen. Auf diese Weise sollen die SuS in ihrem subjektiven Textverständnis bestärkt und ermutigt werden. Dies ist anhand des Falkenliedes möglich, das von sich aus durch wenige konkrete Angaben ein breites Spektrum an Auslegungen zulässt. Diese Einsicht lässt sich auf andere Texte übertragen und soll den Kurs für die Auslegungsvielfalt sensibilisieren und dazu anregen, sich eine eigene Meinung zu bilden und zu dieser begründet Stellung zu nehmen, was bei der Erörterung von Sachtexten zuvor nicht ausreichend umgesetzt wurde. Der zeitliche Abstand des Falkenliedes macht eine Interpretation nicht einfacher und es scheint mir wichtig, aufzuzeigen, dass man sich in der Forschung bis heute uneinig ist. Dabei bin ich von meiner eigenen Interpretation ausgegangen und habe auf dieser Basis für mich eher unschlüssige Interpretationen ausgeschlossen, da ich davon ausgehe, dass auch der Kurs diese Deutungen nicht aufstellen wird. Alle Interpretationsvarianten würden zudem den zeitlichen Rahmen sprengen. Um in diese Richtung zu lenken, wurde ein Lied gewählt, welches von einer Person vorgetragen wird, wie dies wohl auch im Mittelalter der Fall war und was die Annahme eines einzelnen lyrischen Ichs bestärkt.

Ein Schwerpunkt wird aufgrund der bisherigen Themenwahl auf dem Liebesmotives liegen, wobei die Erweiterung durch den Aspekt der väterlichen Liebe durchaus gewollt ist. Die Loslösung eines Kindes von dessen Vater ist ein Vorgang, welcher Jugendliche nach wie vor beschäftigt und Schülern einer zwölften Klasse bevorsteht. Auch wenn die Ursache hierfür in Studium oder Ausbildung statt einer Heirat liegt, sollten sich die Jugendlichen mit diesem Aspekt auseinandersetzen.

Didaktisch reduziert wurde auch bei der Frage danach, wie der Text rezipiert werden soll. Bisher wurde der Kurs dazu angeregt, die mittelhochdeutschen Lieder selbstständig zu übersetzen und Regeln aufzustellen, um eine Gefühl für die Sprachwandelprozesse zu bekommen. Dies führt zu einer intensiven Beschäftigung mit dem Text, aber auch zu einer inhaltlichen Unsicherheit des Kurses und nimmt einen großen zeitlichen Aspekt ein. Aus diesem Grunde wird das Falkenlied nun als gesungene Variante mit musikalischer Untermalung vorgetragen, womit wir sich der Kurs in der vorherigen Stunde unter anderem befasst hat. So kommt eine Erweiterung der Aufnahme hinzu und ein erschwertes Verstehen, da der gehörte Text, zumindest teilweise, verstanden werden muss, um eine Aussage über ihn treffen zu können. Da mir die Arbeit mit dem Original wichtig ist, wird dem Kurs eine gesungene Version des Falkenliedes vorgespielt, um ihre auditiven Fähigkeiten anzuregen und über das Hörverstehen den Inhalt zu erschließen. So kann ein inhaltliches Verständnis und eine Struktur eher erkannt werden, da durch die Übersetzung des Gehörten eine erste, intensive Auseinandersetzung stattfindet. Dieser Akt der Übersetzung wird genutzt, um dann mit der mittelhochdeutschen und neuhochdeutschen Version weiterzuarbeiten. Auf diese Weise können etwaige Übersetzungsschwierigkeiten bei bestimmten Wörtern wie beispielsweise bewant (Str.1, V.3) minimiert werden. Durch diese Kürze und viele Ähnlichkeiten zum Neuhochdeutschen wird einer Überforderung vorgebeugt. Auch kann der Fokus mit diesem Ansatz auf den Inhalt statt sprachliche Aspekte gelegt werden. Lernschwierigkeiten können sich vor allem im letzten Vers der letzten Strophe einstellen. Um diese zu überwinden, soll das Verständnis aller SuS durch die Gruppenarbeit gewährleistet werden, um diese Interpretationen dann in der Diskussion zu hinterfragen und zu vertiefen.

5. Methodische Entscheidungen

Der Einstieg mit einem Lied ist stellt eine Vertiefung der Übersetzung dar und stimmt den Kurs affektiv auf den Liedinhalt ein. Hierzu eignet sich das Falkenlied, da es zwar in seiner Auslegung komplex ist, sprachlich aber keine so große Herausforderung wie Ich vant si âne houte darstellt. Auf diese Weise soll der Kurs die Motivation im Umgang mit mittelhochdeutscher Literatur behalten. Der offene Einstieg einer Textbegegnung in Liedform gibt allen SuS die Möglichkeit, sich mit ersten Eindrücken zu äußern. Zudem wurde die Vortragsweise der mittelhochdeutschen Lyrik in der vorhergehenden Stunde besprochen, was eine gute Überleitung zur theoretischen Grundlage bildet. Gewählt wurde die Vortragsversion durch einen Sänger, da bei einer Version des Falkenliedes, welches von einer Frau gesungen wurde, viele Aussprachephänomene des Mittelhochdeutschen nicht umgesetzt wurden, was der Kurs bemerken und kritisieren würde. Auch wird durch die Wahl eines Sängers die Vortragsweise eines Minnesängers am Hofe eher simuliert. Um sicherzugehen, dass ich die SuS nicht überfordere, spielte ich das Lied probehalber verschiedenen Personen aus meinem Umfeld vor. Keiner von ihnen hatte beim Hörverstehen große Schwierigkeiten, obwohl sich nicht einer der Probanden zuvor mit einem mittelhochdeutschen Text beschäftigt hatte.

Das anschließende Wirkungsgespräch wird durch die vom Lied geschaffene Atmosphäre um eine Komponente erweitert, da es von einer Melodie begleitet wird und hierdurch, sowie durch den Sänger, einen starken Ausdruck hat. Das Gespräch wird ungelenkt und ohne wertende Rückmeldungen verlaufen, um erste Eindrücke zu sammeln.

Anschließend werden erste Assoziationen zum Falkenmotiv gesammelt, um dem Kurs eine gemeinsame Grundlage für weitere Interpretationen zu bieten und erste Kenntnisse und Annahmen über Falken festzuhalten. Als Visualisierung wähle ich den Tafelanschrieb oder Kärtchen, welche die SuS selbst beschriften und an der Tafel anordnen. Letzteres werde ich allerdings erst am Montag testen können und mich nach dem zeitlichen Aufwand und der Rückmeldung des Kurses für eine der beiden Varianten entscheiden. Durch eine Visualisierung an der Tafel können Verknüpfungen sichtbar gemacht und die Ergebnisse im weiteren Stundenverlauf aufgegriffen und hinterfragt werden

[...]


1 Vgl. Christel SCHMID: Die Lieder der Kürenberg-Sammlung: Einzelstrophen oder zyklische Einheiten? Göppingen 1980. S.53, S.72.

2 Vgl. Hans-Herbert RÄKEL.: Der deutsche Minnesang. Eine Einführung mit Texten und Materialien. 1. Auflage, C.H. Beck Verlag, München 1986. S.34ff.

3 Vgl. Bernd WEIL: Das Falkenlied des Kürenbergers: Interpretationsmethoden am Beispiel eines mittelhochdeutschen Textes. Frankfurt 1985. S.13.

4 Vgl. RÄKEL1986: Minnesang. S.39. Vgl. auch: WEIL1985: Das Falkenlied. S. 23.

5 Vgl. SCHMID 1980: Die Lieder der Kürenberg-Sammlung. S.66ff.

6 Vgl. Sieglinde HARTMANN: Deutsche Liebeslyrik vom Minnesang bis zu Oswald von Wolkenstein: oder die Erfindung der Liebe im Mittelalter. Wiesbaden 2012. S.94f.

7 Vgl. WEIL1985: Das Falkenlied. S.22.

8 Vgl. RÄKEL1986: Minnesang. S.38.

9 Vgl. WEIL1985: Das Falkenlied. S.25f.

10 Vgl. BÄRNTHALER1989: Literatur des Mittelalters im Deutschunterricht. S.12.

11 Vgl. Lehrplan Deutsch, Sek II, S. 33, S.95

12 Vgl. Günther BÄRNTHALER: Literatur des Mittelalters im Deutschunterricht: Lyrik, Texte, Melodien, Interpretationen, methodisch-didaktische Vorschläge. Wien 1989. (Deutsche Sprache und Literatur im Unterricht 14) S.16. Vgl. auch Hans-Jürgen BACHORSKI: Die Modernität des Alten. Neue Zugänge zur Literatur des Mittelalters. In: Vorträge des Germanistentages Berlin 1987. Bd.3: Literatur und Literaturunterricht in der Moderne. Hrsg. von Norbert OELLERS. Tübingen1988, S. 159-170. hier S.169. vgl. auch Josephine ERNST: Mittelalterliche Literatur im Unterricht: Moderne Lyrik im Themenspektrum der "Hohen Minne“. Mit Schülern Texte interpretieren. München 2008. S.15.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Die Interpretationsoffenheit des Falkenliedes. Liebeslyrik im Mittelalter
Untertitel
Eine Unterrichtsstunde für die 12. Klasse
Note
1,5
Autor
Jahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V498485
ISBN (eBook)
9783346051103
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Falkenlied, Kürenberger, Mittelhochdeutsch, Lyrisches Ich, Interpretationsoffen, Lyrik, Gedichte, Minnesang, Falke, Liebe, Minne, Sprachwandel, Historik, Meinungsbildung
Arbeit zitieren
Marie Welsche (Autor), 2016, Die Interpretationsoffenheit des Falkenliedes. Liebeslyrik im Mittelalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498485

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