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Lyrik der Romantik. Die Stimme der Natur in Alphonse de Lamartines "Le Lac"

Titel: Lyrik der Romantik. Die Stimme der Natur in Alphonse de Lamartines "Le Lac"

Hausarbeit , 2014 , 13 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik für das Fach Französisch - Literatur, Werke
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einer Analyse des Gedichtes "Le Lac" von Alphonse-Marie Louis Prat de Lamartine.

Dabei wird besonders untersucht, in welchem Verhältnis die Facetten der Natur mit der subjektiven Empfindung des lyrischen Ichs im Gedicht stehen. Dies geschieht jedoch nicht so sehr von einem strukturalistischen Gesichtspunkt aus gesehen, sondern vielmehr im Hinblick auf den Topos der Natur im gesamten Gedicht.

Hierzu wird zunächst der Text in den historischen Hintergrund eingeordnet, bevor dann auf das Werk selbst eingegangen wird. Die Arbeit schließt mit einer kurzen Zusammenfassung der Ergebnisse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. VON DER FRANZÖSISCHEN ZUR KULTURELLEN REVOLUTION

3. DIE MÉDITATIONS POÉTIQUES

4. DIE STIMME DER NATUR IN DEM GEDICHT LE LAC

5. SCHLUSSWORT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen der Natur und den subjektiven Empfindungen des lyrischen Ichs im Gedicht "Le Lac" von Alphonse de Lamartine. Dabei wird analysiert, wie die Natur als psychologisches Zeichensystem und Spiegelbild der Seele fungiert, um die Vergänglichkeit des Lebens und die Erinnerung an eine verstorbene Geliebte zu thematisieren.

  • Die Rolle der Natur als psychologisches Zeichensystem
  • Die Bedeutung des Gedichtzyklus "Méditations poétiques" für die Romantik
  • Die Darstellung der Vergänglichkeit und der Ozean der Zeiten
  • Einflüsse klassizistischer Rhetorik und griechischer Mythologie
  • Die Verschränkung von persönlichem Erleben und lyrischer Ausdrucksästhetik

Auszug aus dem Buch

4. Die Stimme der Natur in dem Gedicht Le Lac

Das Gedicht Le Lac stellt den wohl berühmtesten Text des gesamten Zyklus der Méditations dar. Im Jahre 1816 lernt Lamartine während eines Kuraufenthaltes am Lac du Bourget in Aix-les-Bains Julie Charles kennen. Zwischen Lamartine und Julie Charles entstand eine Liebesbeziehung. Folglich hielt sich Lamartine im Jahr darauf in Paris auf, wo er weiterhin Kontakt zu seiner Geliebten unterhielt. Diese erkrankt jedoch bald darauf tödlich und stirbt am 18. Dezember 1817 an ihrer schweren Erkrankung. Jedoch liegt es nahe, dass Lamartine breites in den Tagen nach dem 29. August 1817 angefangen hat Le Lac zu verfassen: „[…] ainsi le Lac aurait été commencé dans les jours qui précédèrent le 29 août, ou bien au plus tard le matin de ce jour.“ Die Person der Julie Charles spielt deshalb eine so zentrale Rolle in Lamartines Biographie ebenso wie in dem Gedicht Le Lac selbst, weil sich eine eindeutige Parallelität zwischen den Lebensereignisse Lamartines zu dieser Zeit und der Entstehung der Méditations abzeichnet. Denn die berühmtesten Gedichte dieses Zyklus entstanden während der tiefen psychischen Zerrissenheit, welche die Konsequenz des Todes von Julie Charles war, die in seinen Dichtungen als „Elvire“ auftaucht. So fleht Lamartine insbesondere in Le Lac die verschiedenen Facetten der Natur an, die Nachwelt an die Liebenden zu erinnern.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung erläutert den literarischen Paradigmenwechsel der Romantik und führt in die zentrale Fragestellung zur Instrumentalisierung der Natur in Lamartines Werk ein.

2. VON DER FRANZÖSISCHEN ZUR KULTURELLEN REVOLUTION: Dieses Kapitel beleuchtet, wie die politische Umwälzung von 1789 das Literatursystem beeinflusste und den Übergang von klassizistischer Nachahmungsästhetik zur romantischen Ausdrucksästhetik einleitete.

3. DIE MÉDITATIONS POÉTIQUES: Es wird die Entstehungsgeschichte und die Bedeutung der Gedichtsammlung als "Dichtung der Besinnung" sowie ihre Einordnung als Erlebnislyrik unter Berücksichtigung autobiographischer Bezüge untersucht.

4. DIE STIMME DER NATUR IN DEM GEDICHT LE LAC: Das Hauptkapitel analysiert das Gedicht als zentralen Text des Zyklus, in dem die Natur als psychologischer Raum der Erinnerung und als Ort der Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit dient.

5. SCHLUSSWORT: Das Schlusswort resümiert die Analyseergebnisse und bestätigt die Funktion des Gedichts als Elegie, die universelle menschliche Themen der Vergänglichkeit und des Erinnerns verhandelt.

Schlüsselwörter

Alphonse de Lamartine, Le Lac, Méditations poétiques, Romantik, Naturlyrik, Vergänglichkeit, Erlebnislyrik, Seelenlandschaft, Korrespondenzlandschaft, Lyrisches Ich, Julie Charles, Elvire, Klassizistische Rhetorik, Griechische Mythologie, Elegie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Gedichts "Le Lac" von Alphonse de Lamartine und untersucht, wie der Dichter die Natur einsetzt, um die Vergänglichkeit des Lebens und persönliche Trauer darzustellen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die romantische Literaturtheorie, das Verhältnis von Mensch und Natur als "psychologisches Zeichensystem" sowie die literarische Verarbeitung von biographischen Krisen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, das Verhältnis zwischen den Naturbildern und den subjektiven Empfindungen des lyrischen Ichs im Gedicht zu definieren und aufzuzeigen, wie Lamartine die Natur zur Konservierung von Erinnerungen nutzt.

Welche wissenschaftliche Methode wird angewendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die sich auf die inhaltliche und stilistische Untersuchung der Naturbilder und rhetorischen Mittel im Gedicht konzentriert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehungsumstände des Gedichts im Kontext von Lamartines Leben, die Rolle der Natur als Beständigkeitsort im Gegensatz zum unaufhörlichen Fluss der Zeit und die Verwendung klassizistischer Stilelemente.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie "Naturbilder", "Vergänglichkeit", "Erlebnislyrik", "Romantik" und "Autobiographischer Bezug" charakterisiert.

Welche Bedeutung kommt der Figur der Julie Charles in "Le Lac" zu?

Sie ist die verstorbene Geliebte des Dichters, die im Gedicht unter dem Namen "Elvire" erscheint und deren Andenken das lyrische Ich durch die Anrufung der Natur zu bewahren versucht.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen der Zeit und der Natur?

Während die Zeit als negativ konnotierte Kraft ("temps jaloux") als unaufhörlicher Fluss dargestellt wird, fungiert die Natur als ein Ort, der von der Zeit verschont bleibt oder ihr trotzen kann, um Erinnerungen festzuhalten.

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Details

Titel
Lyrik der Romantik. Die Stimme der Natur in Alphonse de Lamartines "Le Lac"
Note
2,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
13
Katalognummer
V498487
ISBN (eBook)
9783346020086
ISBN (Buch)
9783346020093
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lyrik romantik stimme natur alphonse lamartines
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2014, Lyrik der Romantik. Die Stimme der Natur in Alphonse de Lamartines "Le Lac", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498487
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Leseprobe aus  13  Seiten
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