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Sind Bedürfnisse der Ausgangspunkt ökonomischen Denkens?

Titel: Sind Bedürfnisse der Ausgangspunkt ökonomischen Denkens?

Hausarbeit , 2016 , 24 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Laura Dahlhaus (Autor:in)

BWL - Unternehmensethik, Wirtschaftsethik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit wird der Frage "Sind Bedürfnisse der Ausgangspunkt ökonomischen Denkens?" nachgegangen. Der Autor versucht hierfür sowohl behavioristische, psychologische und wirtschaftswissenschaftliche Ansätze zu verbinden.

Zunächst wird der Begriff Bedürfnis aus einer vereinfachten wirtschaftswissenschaftlichen und folglich verhaltenswissenschaftlichen Sicht betrachtet. Hierfür werden die Maslowsche Bedürfnispyramide, die ERG-Theorie nach Alderfer sowie die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg angeführt. Anschließend wird der Begriff ökonomisches Denken nach volkswirtschaftlichen Vorstellungen thematisiert. Des Weiteren werden die Begriffe Aufwand und Nutzen von ökonomischem Handeln erläutert und ein Zusammenhang zwischen Bedürfnissen, Bedarf und Nachfrage hergestellt. In Verbindung mit verhaltenswissenschaftlichen Annahmen über Bedürfnisse wird ökonomisches Handeln behavioristisch betrachtet. Die an dieser Stelle angestellten Überlegungen leiten zu Motivationstheorien, der Inhaltstheorie und der Prozesstheorie, über, die in Bezug zu der Ausgangsfrage aufgeführt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Versuch einer Einleitung über Ausgangspunkte ökonomischen Denkens

2 Bedürfnisse

2.1 Ökonomische Idee vom Bedürfnis als Mangelempfindung

2.2 Behavioural Science

2.2.1 MASLOWsche Bedürfnispyramide

2.2.2 ERG-Theorie nach ALDERFER

2.2.3 Zwei-Faktoren-Theorie (HERZBERG)

2.3 Klassifikation von Bedürfnissen

3 Ökonomisches Denken

3.1 Volkswirtschaftliche Ideen von ökonomischem Denken

3.1.1 Aufwand und Nutzen aus Sicht von Ökonomen

3.1.2 Bedürfnis, Bedarf, Nachfrage

3.2 Rationelle Entscheidungsfindung

4 Motivationstheorien

4.1 Inhaltstheorien

4.2 Prozesstheorien

4.2.1 Erwartungstheorien

4.2.2 Gleichheitstheorien

4.2.3 Attributionstheorien

4.3 Übereinstimmung

5 Praxistransfer

6 Ursachen ökonomischen Denkens und Handelns

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Forschungsfrage, ob Bedürfnisse den primären Ausgangspunkt ökonomischen Denkens darstellen, indem sie volkswirtschaftliche sowie verhaltenswissenschaftliche und psychologische Ansätze integriert analysiert.

  • Analyse der Definition und Klassifikation von menschlichen Bedürfnissen.
  • Untersuchung ökonomischer Entscheidungsmodelle unter Berücksichtigung von Aufwand und Nutzen.
  • Vergleich verschiedener Motivationstheorien zur Erklärung menschlichen Handelns.
  • Praktische Anwendung der theoretischen Erkenntnisse in Bereichen wie Management und Konsumverhalten.
  • Erörterung der Determinanten ökonomischen Denkens und deren Einfluss auf Entscheidungsprozesse.

Auszug aus dem Buch

2.1 Ökonomische Idee vom Bedürfnis als Mangelempfindung

Bedürfnisse werden volkswirtschaftlich oft als Empfindungen eines Mangels¹ definiert, aber einer Überlegung zur Bedürfnisentstehung wird bei einem Großteil von ökonomischen Erklärungsansätzen nicht weiter nachgegangen. Zur Überprüfung dieser Hypothese werden einige ausgewählte Meinungen wiedergegeben.

WOLL begründet dies damit, dass „[d]ie Ursache der Entstehung von Bedürfnissen [..] eine Frage [sei], die weitgehend außerhalb des Gebiets der Wirtschaftswissenschaft [läge]“² und daher zumeist angenommen würde, dass Bedürfnisse als gegebene Variable anzusehen seien³.

Ähnliche Ansichten werden bei BARTLING und LUZIUS gefunden, die menschliche Bedürfnisse als Ausgangstatsache für Wirtschaftsprozesse festlegen und die Frage über Ursachen ihrer Entstehung außerhalb wirtschaftswissenschaftlicher Anforderungen sehen⁴.

SAMUELSON und NORDHAUS hingegen sehen Bedürfnisse als Ursprung von individuellen „Geschmäcker[n] und Präferenzen“⁵, die sowohl naturgegebene psychologische und physiologische, als auch durch äußere Einflüsse erzeugte Bedürfnisse sein können. Bei ihren weiteren Erklärungen zur Volkswirtschaftslehre wird dieser Gedanke aber nicht weiter verfolgt, woraus abzuleiten ist, dass Bedürfnisse von ihnen ebenfalls als festgelegte Variable im ökonomischen Betrachtungsfeld verstanden werden⁶.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Versuch einer Einleitung über Ausgangspunkte ökonomischen Denkens: Einführung in die Forschungsfrage zur Rolle von Bedürfnissen für das ökonomische Denken unter Verbindung verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen.

2 Bedürfnisse: Darstellung wirtschaftswissenschaftlicher und verhaltenswissenschaftlicher Perspektiven auf Bedürfnisse, inklusive der Vorstellung theoretischer Modelle.

3 Ökonomisches Denken: Untersuchung der volkswirtschaftlichen Sichtweise auf Nutzenmaximierung sowie der Rolle rationaler Entscheidungsfindungsprozesse.

4 Motivationstheorien: Systematische Betrachtung von Inhalts- und Prozesstheorien zur Erklärung der psychologischen Hintergründe menschlicher Handlungsentscheidungen.

5 Praxistransfer: Anwendung der theoretischen Motivations- und Bedürfnismodelle auf konkrete Bereiche wie Personalführung, Management und Marktverhalten.

6 Ursachen ökonomischen Denkens und Handelns: Synthese der Ergebnisse mit der Feststellung, dass der Ursprung ökonomischen Denkens deutlich komplexer ist als eine rein bedürfnisorientierte Sichtweise.

Schlüsselwörter

Bedürfnisse, Ökonomisches Denken, Motivationstheorie, Mangelempfindung, Nutzenmaximierung, Verhaltenswissenschaft, Rationalität, Entscheidungsprozesse, Praxistransfer, Konsumverhalten, Personalführung, Handlungssteuerung, Bedürfnispyramide, Erwartungstheorie, Attributionstheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, ob Bedürfnisse tatsächlich der fundamentale Ausgangspunkt für ökonomisches Denken sind oder ob weitere psychologische und behavioristische Faktoren eine Rolle spielen.

Welche zentralen Themenfelder deckt das Dokument ab?

Zentrale Themen sind die ökonomische Theorie der Bedürfnisse, Motivationstheorien aus der Psychologie sowie die Verknüpfung dieser Ansätze mit Management, Marketing und individuellem Entscheidungsverhalten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das einseitige Verständnis von Bedürfnissen als bloße „gegebene Variable“ kritisch zu hinterfragen und zu zeigen, wie komplexe Motivationsstrukturen und Umweltfaktoren ökonomisches Handeln beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird für die Analyse verwendet?

Es erfolgt ein Literaturvergleich verschiedener bedeutender Modelle – wie etwa von Maslow, Alderfer und Herzberg – um diese anschließend auf ihre Relevanz für ökonomische Entscheidungsprozesse zu prüfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung von Bedürfnissen, die Analyse ökonomischer Prinzipien sowie eine umfangreiche Darstellung psychologischer Motivationsmodelle (Inhalts- und Prozesstheorien).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Bedürfnisse, Motivationstheorie, Ökonomisches Denken, Nutzenmaximierung und verhaltenswissenschaftliche Fundierung beschreiben.

Welche Bedeutung kommt der MASLOWschen Bedürfnispyramide in diesem Kontext zu?

Sie dient als Ausgangspunkt für die Diskussion einer Bedürfnis-Hierarchie, wird jedoch kritisch beleuchtet, da empirische Belege für eine starre Rangfolge fehlen und der Mensch motivatonal komplexer agiert.

Was unterscheidet Prozesstheorien von Inhaltstheorien laut der Autorin?

Während Inhaltstheorien das „Was“ (die Bedürfnisse) als Antrieb untersuchen, fokussieren Prozesstheorien auf das „Wie“ – also die kognitiven Abläufe und Erwartungen, die hinter einer konkreten Handlungsentscheidung stehen.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sind Bedürfnisse der Ausgangspunkt ökonomischen Denkens?
Hochschule
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen, Bocholt, Recklinghausen
Note
1,0
Autor
Laura Dahlhaus (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
24
Katalognummer
V498756
ISBN (eBook)
9783346026408
ISBN (Buch)
9783346026415
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bedürfnis Behavioural Science Motivationstheorie Laura Dahlhaus Dahlhaus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Laura Dahlhaus (Autor:in), 2016, Sind Bedürfnisse der Ausgangspunkt ökonomischen Denkens?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498756
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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