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Evaluation eines Online-Kurses nach dem 4C/ID-Modell von Jeroen van Merriënboer

Titel: Evaluation eines Online-Kurses nach dem 4C/ID-Modell von Jeroen van Merriënboer

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2019 , 19 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Barbara M. Mayer (Autor:in)

Pädagogik - Medienpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit thematisiert die Evaluation eines Online-Kurses für Masterstudierende des Studiengangs Bildungswissenschaften. Der in der Arbeit dargestellte 4C/ID-Entwurf soll den in Evaluationstechniken noch ungeübten Wissenschaftlern als Fahrplan dienen, Online-Kurse professionell zu evaluieren.

Das 4C/ID-Modell, entwickelt von Jeroen van Merriënboer, schafft die strukturelle Basis zum Training komplexer kognitiver Fähigkeiten. Den Unterbau bilden die vier Komponenten Lernaufgaben, unterstützende Informationen, Just-in-Time und Part-task-Practice, die miteinander interagieren.

Der Studiengang Bildungswissenschaften eröffnet Studierenden durch enorme Kompetenzvielfalt viele Berufsfelder. Für die Messung und Sicherung von Qualität der Lehre ist Evaluation ein entscheidender Faktor. Ein Online-Kurs hilft dann zu lernen, wenn er nachweislich gute Ergebnisse produziert. Um eine berufliche Professionalität für die Zukunft zu sichern, ist es nötig, das eigene Wissen auf neue Kontexte übertragen zu können. Es ist zu erwarten, dass sich E-Learning-Szenarien in naher Zukunft rasant weiterentwickeln werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielsetzung:

1.2 4CID-Modell:

1.3 Szenario:

1.4 Virtualität:

2 Theoretischer Exkurs

2.1 Ansätze der allgemeinen Didaktik:

2.2 Pfadabhängigkeit:

2.3 Bezugstheorie des 4CID-Modells:

3 Hierarchische Kompetenzanalyse

3.1 Hierarchiefunktion:

3.2 Hierarchieerstellung:

3.3 (Non-)Rekurrente Fertigkeiten:

4 Bildung von Aufgabenklassen

4.1 Funktion:

4.2 Vereinfachende Annahmen und Aufgabenklassen:

5 Entwicklung von Lernaufgaben

5.1 Lernaufgaben:

5.2 Variabilität:

5.3 Mediale Umsetzung:

5.4 Didaktische Szenarien:

6 Prozedurale und unterstützende Informationen

6.1 Unterstützende Information:

6.2 Prozedurale Information:

7 Part-task Practice

8 Fazit

8.1 Verortung im ADDIE-Phasenmodell:

8.2 Prozess-Produkt-Paradigma und Stärken-Schwächen-Abschätzung:

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit entwickelt einen strukturierten 4CID-Entwurf, der als Fahrplan für in Evaluationstechniken ungeübte Bildungswissenschaftler dient, um Onlinekurse professionell zu evaluieren. Ziel ist die Befähigung der Lernenden, wiederkehrende und nicht-wiederkehrende Fertigkeiten im Kontext der Qualitätssicherung von Lehre anzuwenden und auf neue Kontexte zu übertragen.

  • Grundlagen des 4CID-Modells und der Cognitive Load Theory
  • Hierarchische Kompetenzanalyse zur Evaluation von Onlinekursen
  • Gestaltung von Aufgabenklassen und Lernaufgaben mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad
  • Einsatz von unterstützenden und prozeduralen Informationen sowie Part-task Practice
  • Verortung im ADDIE-Phasenmodell und kritische Prozess-Produkt-Reflexion

Auszug aus dem Buch

1.2 4CID-Modell:

Das 4CID-Modell, entwickelt von J. van Merriënboer, schafft die strukturelle Basis zum Training komplexer kognitiver Fähigkeiten. Den Unterbau bilden vier Komponenten, die miteinander interagieren. Diese sind: 1. Lernaufgaben, die umfassend, authentisch und variabel sind. Sie sollen den Lernenden befähigen, wiederkehrende und nicht-wiederkehrende Fertigkeiten professionell anzuwenden. 2. Unterstützende Informationen können dem Lernenden bei nicht-wiederkehrenden Aufgaben zur Verfügung gestellt werden und sind stets frei verfügbar. 3. Just-in-time Informationen nutzt man bei wiederkehrenden Aufgaben. Sie kommen gezielt zum Einsatz, wenn der Lernende sie benötigt. 4. Part-task-Practice finden bei wiederkehrenden Aufgaben ihren Einsatz. Die Übungen dienen dazu, Fertigkeiten zu automatisieren. Der Lernende soll befähigt werden, das für die Ausübung einer komplexen Tätigkeit, nötige Expertenwissen aufzubauen. Dies ist hier die komplexe Gesamtkompetenz einen Onlinekurs evaluieren können. Um eine berufliche Professionalität für die Zukunft zu sichern, ist es nötig, das eigene Wissen auf neue Kontexte übertragen zu können. Es ist zu erwarten, dass sich eLearning-Szenarien in naher Zukunft rasant weiterentwickeln werden und für Absolventen des Master eEducation ein wichtiger Baustein der Kompetenz im Berufsbild sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt die Relevanz der Evaluation von Onlinekursen für Bildungswissenschaftler dar und führt in das 4CID-Modell sowie das Szenario der Schulung ein.

2 Theoretischer Exkurs: Beleuchtet Ansätze der allgemeinen Didaktik, das Konzept der Pfadabhängigkeit und die kognitionspsychologischen Grundlagen des 4CID-Modells.

3 Hierarchische Kompetenzanalyse: Erläutert die Grundlagen der Zerlegung komplexer Zielkompetenzen in konstituierende Teilfertigkeiten für kompetenzbasierte Schulungen.

4 Bildung von Aufgabenklassen: Beschreibt die Konzeption variabler Aufgabenklassen zur Förderung kognitiver Schemata und den sequenziellen Schwierigkeitsaufbau.

5 Entwicklung von Lernaufgaben: Konkretisiert die Gestaltung von Lernaufgaben, deren Variabilität sowie die mediale Umsetzung und didaktische Szenarioplanung.

6 Prozedurale und unterstützende Informationen: Differenziert zwischen unterstützenden Informationen für nicht-wiederkehrende Aufgaben und just-in-time prozeduralen Informationen.

7 Part-task Practice: Fokus auf die Automatisierung wiederkehrender Fertigkeiten zur Entlastung des Arbeitsgedächtnisses bei komplexen Lernaufgaben.

8 Fazit: Reflektiert die Integration des 4CID-Entwurfs in das ADDIE-Phasenmodell und bewertet den Ansatz mittels Prozess-Produkt-Paradigma.

Schlüsselwörter

4CID-Modell, Evaluation, Onlinekurs, Bildungswissenschaft, Instructional Design, Kompetenzanalyse, Cognitive Load Theory, Lernaufgaben, Scaffolding, Didaktik, Pfadabhängigkeit, Prozess-Produkt-Paradigma, eLearning, Fertigkeiten, Automatisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit entwickelt einen didaktischen Entwurf auf Basis des 4CID-Modells, um Bildungswissenschaftlern die Kompetenz zur professionellen Evaluation von Onlinekursen zu vermitteln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die instruktionsdesign-basierte Kompetenzentwicklung, die kognitive Belastungssteuerung sowie die praktische Umsetzung von Evaluationstechniken in einem didaktisch strukturierten Schulungsszenario.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines praxisnahen Schulungskonzepts, das Absolventen befähigt, die Qualität von Onlinekursen mittels wissenschaftlich fundierter Methoden zu beurteilen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird das 4CID-Modell (Four-Component Instructional Design) von J. van Merriënboer als strukturgebender Rahmen für das Training komplexer kognitiver Fähigkeiten angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte kompetenzbasierte Analyse, die Entwicklung von Aufgabenklassen und Lernaufgaben sowie die differenzierte Bereitstellung von unterstützenden und prozeduralen Lerninformationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind 4CID-Modell, Evaluation, Onlinekurs, Instructional Design, Kompetenzanalyse, Scaffolding und Cognitive Load Theory.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen rekurrenten und nicht-rekurrenten Fertigkeiten?

Rekurrente Fertigkeiten folgen gleichbleibenden Handlungsmustern und werden durch Part-task Practice automatisiert, während nicht-rekurrente Fertigkeiten situative Anpassungen erfordern und durch unterstützende Informationen geschult werden.

Was bedeutet das Konzept der Pfadabhängigkeit im Kontext dieser Arbeit?

Die Pfadabhängigkeit erklärt die Herausforderung, bestehende Lehrmethoden in Deutschland zugunsten innovativer Ansätze wie dem Instructional Design zu verändern, da tradierte Strukturen ein gewisses „Momentum“ aufweisen.

Welche Rolle spielt das ADDIE-Modell im Fazit?

Das ADDIE-Modell dient als übergeordneter Ablaufplan, in dessen Analyse- und Designphasen das 4CID-Modell zur passgenauen Spezifikation von Schulungsinhalten erfolgreich integriert wird.

Was sind die zentralen Stärken des vorgestellten Evaluations-Entwurfs?

Eine Hauptstärke liegt in der hohen Praxisnähe und der effizienten Ressourcennutzung, da auf bestehende Datenpools der Universität zurückgegriffen wird, wodurch der zusätzliche Arbeitsaufwand für den Tutor gering gehalten wird.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Evaluation eines Online-Kurses nach dem 4C/ID-Modell von Jeroen van Merriënboer
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Bildungswissenschaft)
Veranstaltung
Modulabschlussprüfung
Note
1,7
Autor
Barbara M. Mayer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
19
Katalognummer
V498786
ISBN (eBook)
9783346026422
ISBN (Buch)
9783346026439
Sprache
Deutsch
Schlagworte
4CID-Modell Merriënboer Mediendidaktik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Barbara M. Mayer (Autor:in), 2019, Evaluation eines Online-Kurses nach dem 4C/ID-Modell von Jeroen van Merriënboer, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498786
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Leseprobe aus  19  Seiten
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