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Biographisches Lernen. Qualifikation, Kompetenz, Bildung

Titel: Biographisches Lernen. Qualifikation, Kompetenz, Bildung

Hausarbeit , 2014 , 14 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Andreas Kühltau (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen des Seminars "Lernen mit Erwachsenen" erfolgt die schriftliche Ausarbeitung des Referats mit dem Titel "Biographisches Lernen". Das Referat setzt sich konsequenterweise mit den Begriffen "Qualifikation – Kompetenz – Bildung" auseinander, da diese für das Grundverständnis der Erwachsenenbildung essentiell sind. Das übergeordnete Ziel ist es, durch die Arbeit einen theoretischen Einstieg in das Themenfeld "Lernen und Bildung Erwachsener" zu liefern.

Zu Beginn wird der theoretische Hintergrund und somit die Entwicklung in der Erwachsenenbildung näher beleuchtet, um die Basis für das weiterführende Verständnis zu schaffen. Es folgt die Darstellung der Begriffe "Qualifikation" und "Kompetenz". Im Anschluss stehen aktuelle Forschungsansätze, die sich mit dem Lernen Erwachsener auseinandersetzen, im Fokus. Weiterhin wird "Bildung" mit den zuvor vorgestellten Begriffen in Verhältnis gesetzt, um eine Differenzierung zu gewährleisten. Abschließend soll ein Exkurs in die Methodik, die Gestaltung eines erfolgversprechenden Seminars vermitteln. Die Ausarbeitung schließt mit einem Fazit, das die wichtigsten Erkenntnisse festhält und einen Ausblick auf die angesprochene Thematik gibt.

Dem Konzept des Lebenslangen Lernens in der Erwachsenenbildung wird in den letzten Jahren eine stetig steigende Bedeutung zugeschrieben. Die Forderung nach Lebenslangem Lernen besteht nicht nur auf Bundesebene sondern umfasst die gesamte Europäische Union. Im Januar 2007 startete zum Beispiel das EU-Bildungsprogramm für Lebenslanges Lernen (PLL). Ziel des Programms ist es, den europäischen Bildungsraum hinsichtlich der vier Bildungssäulen attraktiver zu gestalten.Trotz dieser starken praktischen Ausrichtung der Erwachsenenbildung basieren die Erkenntnisse oftmals auf theoretischen Grundannahmen, die im Mittelpunkt dieser Arbeit stehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

3. Qualifikation

4. Kompetenz

5. Forschungsansätze

6. Bildung

7. Methodik

8. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit liefert einen theoretischen Einstieg in das Themenfeld „Lernen und Bildung Erwachsener“. Das primäre Ziel besteht darin, die zentralen Begriffe Qualifikation, Kompetenz und Bildung in ihren Zusammenhängen darzustellen und die Bedeutung aktueller Forschungsansätze sowie methodischer Anforderungen für die moderne Erwachsenenbildung aufzuzeigen.

  • Grundlagen der Curriculumtheorie nach Robinsohn
  • Differenzierung der Begriffe Qualifikation, Kompetenz und Bildung
  • Die Rolle von Schlüsselqualifikationen in der modernen Gesellschaft
  • Internationale Forschungsansätze (EQR und PISA für Erwachsene)
  • Methodische Aspekte bei der Gestaltung von Lehrangeboten für Erwachsene

Auszug aus dem Buch

3. Qualifikation

„Bei einer genaueren Begriffsanalyse stellt man fest, dass der Qualifikationsbegriff einerseits enger ausgerichtet ist als der traditionelle Bildungsbegriff, da er nicht universell kulturorientiert, sondern arbeitsorientiert ist.“7

Mit dem Begriff der Qualifikation geht Siebert zufolge die Forderung nach einem Transfer der Lerninhalte einher. Die erworbenen Qualifikationen sollen sich vom Lernenden auf ähnliche Situationen übertragen lassen, sodass auch diese bewältigt werden können. Allerdings kann Lernen, das sich zu sehr auf einzelne Situationen beschränkt und zu situativ gestaltet ist, zu Problemen führen. In einem derartigen Fall könne kein Transfer stattfinden, wodurch konsequenterweise der Einsatz der gelernten Qualifikationen beschränkt wird.8

Das Konzept der Schlüsselqualifikationen verfolgt aus dem genannten Grund das Ziel, einen bestmöglichen Transfer zu gewährleisten. Die von Mertens im Jahr 1974 vorgeschlagenen Schlüsselqualifikationen sollen hierbei drei Funktionen erfüllen. Erstens die Entfaltung der Persönlichkeit, zweitens die Fundierung der beruflichen Existenz und drittens das gesellschaftliche Verhalten des Lernenden zu schulen.9 Diese sollen im Kern „eine Existenz in der modernen Gesellschaft“10 sicherstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Konzept des Lebenslangen Lernens und Darstellung der Zielsetzung, die Begriffe Qualifikation, Kompetenz und Bildung theoretisch zu fundieren.

2. Theoretischer Hintergrund: Erläuterung der realistischen Wende in der Pädagogik und der daraus resultierenden Curriculumtheorie von Saul Robinsohn.

3. Qualifikation: Analyse des Qualifikationsbegriffs und Vorstellung des Konzepts der Schlüsselqualifikationen nach Mertens als Mittel zur Transfersicherung.

4. Kompetenz: Definition der Kompetenz als Handlungsdisposition und Erläuterung des Zusammenspiels von Wissen, Werten, Erfahrungen und Motivation.

5. Forschungsansätze: Überblick über internationale Projekte wie den EQR und die PISA-Studie für Erwachsene sowie eine spezifische Studie zu Kompetenzbiografien.

6. Bildung: Einordnung der Bildung als komplexes Konstrukt in einer Lernpyramide, das auf Wissen, Qualifikation und Kompetenz aufbaut.

7. Methodik: Darlegung der Anforderungen an Lehrangebote für Erwachsene, wobei Flexibilität und Teilnehmerorientierung im Vordergrund stehen.

8. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der theoretischen Erkenntnisse und Ausblick auf offene Forschungsfragen zur Kompetenzentwicklung.

Schlüsselwörter

Lebenslanges Lernen, Erwachsenenbildung, Qualifikation, Kompetenz, Bildung, Curriculumtheorie, Schlüsselqualifikationen, Handlungsdisposition, Performanz, Selbstorganisationsfähigkeit, PISA-Studie, EQR, Lernpyramide, Teilnehmerorientierung, Transfer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet einen theoretischen Einstieg in die Erwachsenenbildung und beleuchtet die grundlegenden Begriffe, die das Lehren und Lernen von Erwachsenen definieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung des Bildungsbegriffs, die Konzepte von Qualifikation und Kompetenz sowie methodische Ansätze für die Praxis der Erwachsenenbildung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, ein Grundverständnis für die Begriffe Qualifikation, Kompetenz und Bildung zu schaffen und deren Relevanz für die moderne Bildungslandschaft zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit genutzt?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die auf einer Literaturanalyse basiert, ergänzt durch die Einordnung aktueller Forschungsergebnisse.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung über Curricula, die detaillierte Begriffsbestimmung von Qualifikation und Kompetenz sowie einen Exkurs zur Methodik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Lebenslanges Lernen, Qualifikation, Kompetenz, Bildung, Curriculumtheorie und Teilnehmerorientierung.

Wie unterscheidet sich Kompetenz von Qualifikation laut dem Text?

Qualifikationen sind eher arbeitsorientiert und in Kursen erlernbar, während Kompetenzen komplexe Persönlichkeitsmerkmale sind, die sich unbewusst im Lebensvollzug entwickeln.

Warum ist das "Hidden Curriculum" für Erwachsene relevant?

Es beeinflusst als "heimlicher Lehrplan" das Lernklima, wobei Gruppendynamiken und soziale Interaktionen das Lernen entweder fördern oder behindern können.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Biographisches Lernen. Qualifikation, Kompetenz, Bildung
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg
Note
1,3
Autor
Andreas Kühltau (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
14
Katalognummer
V498883
ISBN (eBook)
9783346028785
ISBN (Buch)
9783346028792
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lernen biographisch biographisches biografisch biografisches qualifikation kompetenz bildung methodik forschung forschungsansätze lebenslanges lernen lebenslanges
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Kühltau (Autor:in), 2014, Biographisches Lernen. Qualifikation, Kompetenz, Bildung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498883
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Leseprobe aus  14  Seiten
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