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Marketingstrategien im Museum. Markenbildung und Branding in Kulturunternehmen

Titel: Marketingstrategien im Museum. Markenbildung und Branding in Kulturunternehmen

Hausarbeit , 2015 , 12 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Hanno Dampf (Autor:in)

Kunst - Kunstgeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit thematisiert Marketingstrategien musealer Unternehmen. Die allgemeine Ausrichtung eines Museums wird anhand von grundlegenden theoretischen Arbeitsweisen untersucht, um zu beleuchten, inwieweit die Ausbildung eines individuellen Markenkerns relevant ist. Dabei spielt der klassische Museumsbesucher, vor allem aber die Arbeitsweise der Museen, im Hinblick auf die Gestaltung der gezielten Werbe- und Marketingmöglichkeiten, eine entscheidende Rolle.

Zu Zeiten defizitärer Haushalte von Bund und Länder gestaltet sich die Unterstützung von Museen als zunehmend erschwerend und problematisch, was Etatkürzungen und Einsparungen an Personal und Material zur Folge hat, die sich oftmals in einer abnehmenden Qualität von Arbeitsprozessen und Ausstellungsstandards, widerspiegelt. Zwar werden ausbleibende Gelder nicht selten durch öffentliche Spenden und private Gönner aufgefangen, allerdings wird das Museum als solches und vor allem dessen zuständigen Mitarbeiter vor die kaum zu bewältigende Aufgabe gestellt, Kosten einzusparen und die Qualität der Ausstellungen trotz alledem auch mit geringeren Mitteln aufrechtzuerhalten. Auf welche Weise können die Museen das Publikum zunächst einmal erreichen und in einem zweiten Schritt dauerhaft an sich binden?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Arbeitsweise eines Museums

3. Das Verhältnis zwischen Museum und Ausstellungsbesucher

4. Strategische Maßnahmen zur Besucherbindung

5. Resumée

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Notwendigkeit der Ausbildung eines individuellen Markenkerns sowie die allgemeine Ausrichtung musealer Institutionen unter dem Aspekt der zunehmenden Konkurrenz und der Notwendigkeit einer langfristigen Besucherbindung.

  • Rolle der Markenbildung (Branding) für Museen
  • Herausforderungen der Finanzierung und Qualitätswahrung
  • Beziehung zwischen Museum und Ausstellungsbesucher
  • Strategische Marketinginstrumente im Kulturbetrieb
  • Abwägung zwischen ökonomischer Marktorientierung und dem kulturellen Bildungsauftrag

Auszug aus dem Buch

3. Das Verhältnis zwischen Museum und Ausstellungsbesucher

Die Beziehung zwischen Museum und Besucher basiert auf einem wechselseitigen Fundament. Grundsätzlich stehen die Motivation und das Bemühen eines Hauses im Raum, einen Gelegenheitsbesucher als einen loyalen, regelmäßig und aktiv teilnehmenden Museumsbesucher zu gewinnen. Ziel muss es also sein eine weitreichende Bindung zu den einzelnen Besuchern aufzubauen und diese über einen längeren Zeitraum zu stärken.

Die Motivation des Museumsbesuchers hingegen liegt in dem informativen, kulturellen, historischen oder unterhaltenden Interesse, das in einer Ausstellung verborgen liegt. Der einzige Kontakt zwischen „KUNDE“ und „DIENSTLEISTER“ wird also in den Ausstellungsräumen hergestellt und zum Ausdruck gebracht. Das verbindende Element zwischen Besucher und Museum stellt also das unmittelbare Kernstück, einer Sammlung dar. Nämlich die Ausstellung selbst. Sie dient als eine ungemein wichtige Schnittstelle beider Parteien und entscheidet in ihrer Gesamtheit über Erfolg und Misserfolg eines jeden KULTURUNTERNEHMENS. Sofern diese Ausstellungen in regelmäßigen Zeitabständen, mittels einer einheitlichen, beständigen und qualitativ hochwertigen Gestaltung erfolgreich präsentiert werden, rufen sie beim Besucher die Idee einer unverwechselbaren Marke hervor, die das jeweilige Haus auszeichnet und den „MUSEUMSKUNDEN“ über einen längeren Zeitraum an das Unternehmen binden kann. Von entscheidender Bedeutung ist dabei vor allem aber, eine sich stets wiederholende Motivik in den angewandten Methoden und Vorgehensweisen der Ausgestaltung und Konzeption der einzelnen Ausstellungen. Auf diese Weise werden bei den Besuchern das Gefühl und der Eindruck einer gewissen Vertrautheit evoziert, was ein Art Wiedererkennungswert hervorruft; man spricht von einem sogenannten BRANDING.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Wandel der Museen von klassischen Bildungsinstitutionen hin zu Kulturunternehmen, die sich in einem schwierigen finanziellen Umfeld behaupten müssen.

2. Die Arbeitsweise eines Museums: Dieses Kapitel analysiert die Herausforderungen der Markenprofilierung in einem Umfeld, das durch ständig wechselnde Ausstellungen und den Zwang zur Wirtschaftlichkeit geprägt ist.

3. Das Verhältnis zwischen Museum und Ausstellungsbesucher: Es wird die zentrale Rolle der Ausstellung als Schnittstelle zwischen Besucher und Institution sowie die Bedeutung des Brandings zur langfristigen Bindung untersucht.

4. Strategische Maßnahmen zur Besucherbindung: Dieses Kapitel beschreibt moderne Instrumente wie PR-Arbeit, Kulturtourismus und Direktmarketing, um das Publikum stärker an das Haus zu binden.

5. Resumée: Die Schlussbetrachtung fasst zusammen, dass Museen trotz ökonomischer Sachzwänge ihre Identität wahren und eine Balance zwischen marktwirtschaftlicher Strategie und kulturellem Auftrag finden müssen.

Schlüsselwörter

Museum, Kulturunternehmen, Markenbildung, Branding, Besucherbindung, Ausstellungsmanagement, Kulturmarketing, Kulturtourismus, Museumsbesucher, Besucherkonzeption, Bildungsauftrag, Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit, Institutionenmanagement, Kundenbindung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit thematisiert den Wandel von Museen zu professionell agierenden Kulturunternehmen, die trotz knapper Ressourcen und wachsendem Wettbewerbsdruck ihren Bildungsauftrag erfüllen und Besucher langfristig binden müssen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das strategische Markenmanagement, die ökonomische Ausrichtung von Kultureinrichtungen und die psychologischen Aspekte der Besucherbindung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, die Notwendigkeit und die Möglichkeiten einer gezielten Markenbildung (Branding) für Museen zu beleuchten, um deren Bestand und Relevanz dauerhaft zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse von Fachliteratur, Richtlinien des Museumsverbandes sowie der Auswertung von Besucherstatistiken und Marketingkonzepten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Arbeitsweise moderner Museen, das Verhältnis zwischen Institution und Besucher sowie spezifische Instrumente zur Bindung, wie etwa PR-Maßnahmen und Kooperationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Kulturmanagement, Museumsmarketing, Markenidentität, Besucherforschung und die strategische Positionierung.

Warum ist das Branding für ein Museum riskant?

Die Autorin weist darauf hin, dass eine zu starke Anpassung an Besucherwünsche die inhaltliche Tiefe und die Vielfalt der künstlerischen Konzepte gefährden könnte.

Welche Rolle spielt der Museumsbesucher in diesem Kontext?

Der Besucher wird als Rezipient und wichtigste Einheit verstanden, dessen Erlebnis maßgeblich über das Image und den langfristigen Erfolg der Institution entscheidet.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Marketingstrategien im Museum. Markenbildung und Branding in Kulturunternehmen
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (IEK - Institut für Europäische Kunstgeschichte)
Veranstaltung
Ausstellungen planen, realisieren und vermitteln.
Note
2,3
Autor
Hanno Dampf (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
12
Katalognummer
V498925
ISBN (eBook)
9783346025210
ISBN (Buch)
9783346025227
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ausstellungen Museum Praxis Kunst Kunstgeschichte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hanno Dampf (Autor:in), 2015, Marketingstrategien im Museum. Markenbildung und Branding in Kulturunternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498925
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  12  Seiten
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