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Die Stillung des Sturms im Lukasevangelium

Titre: Die Stillung des Sturms im Lukasevangelium

Dossier / Travail , 2014 , 26 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Hendrik Hundertmark (Auteur)

Théologie - Théologie biblique
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Thema dieser Proseminararbeit ist die Stillung des Sturms nach dem Evangelium von Lukas. Hierfür soll in mehreren Schritten eine Analyse der Bibelstelle Lukas 8,22-25 erfolgen. Münden soll die Hausarbeit in einer zusammenfassenden Auslegung dieses Textabschnitts.

Die Stillung des Sturms gemäß Lukas ist eingebettet von Gleichnissen und Wanderschaften. Eingangs des achten Kapitels wird gesagt, dass er durch Städte und Dörfer zog, zusammen mit seinen Jüngern sowie einigen Frauen, namentlich erwähnt wird dabei Maria Magdalena. Ferner gelangt er im besagten Textabschnitt an einen See und steigt dort an Bord eines Schiffes oder Bootes.

Der Name des Sees ist nicht genannt. Ob an Bord nur seine Jünger waren oder auch einige der erwähnten Frauen, wird nicht eindeutig ersichtlich. Festzuhalten ist jedoch, dass sie dann nicht explizit erwähnt wurden. An die Geschichte der Sturmstillung fügt sich bei Lukas die Heilung des besessenen Geraseners an, d.h. auch dort findet der Name des Sees keine Erwähnung.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Übersetzung

2. Textanalyse

3. Literarkritik

4. Formgeschichte/-kritik

5. Traditionsgeschichte

6. Redaktions- und Kompositionsgeschichtliche Analyse

7. Zusammenfassende Auslegung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit führt eine exegesische Untersuchung der Bibelstelle Lukas 8,22-25 (die Stillung des Sturms) durch, um die literarischen, traditionsgeschichtlichen und redaktionellen Besonderheiten der Erzählung im Lukasevangelium herauszuarbeiten und deren Bedeutung für den Glauben zu beleuchten.

  • Sprachlich-syntaktische Analyse des altgriechischen Urtextes
  • Synoptischer Vergleich mit den Fassungen bei Markus und Matthäus
  • Traditionsgeschichtliche Einordnung der Motive Sturm, Seenot und Rettung
  • Redaktionelle Absichten des Lukas und seine Zielgruppe

Auszug aus dem Buch

2. Textanalyse

Der Text grenzt sich durch die einleitenden Worte „Ἐγένετο δὲ ἐν μιᾷ τῶν ἡμερῶν“ sowie mit den weiterführenden Worten „αὐτὸς ἐνέβη εἰς πλοῖον“, die von einem neuen Tag und dem Besteigen eines Bootes oder Schiffes handeln, ab. Es kann geschlussfolgert werden, dass der Ort des Geschehens ein See ist. Damit beginnt hier eine neue Geschichte, da die vorangegangene Geschichte noch von einer großen Volksmenge spricht sowie von seiner Mutter und seinen Brüdern. Am Kapitelende bleibt die offene Frage der Jünger nach der Person Jesus, die als Abschluss der Geschichte gesehen werden muss. Nach der Frage beginnt das Kapitel über die Heilung des besessenen Geraseners mit den Worten „Καὶ κατέπλευσαν εἰς τὴν χώραν τῶν Γερασηνῶν“, was eine Veränderung der geografischen Lage aufweist und ein Ende der Sturmstillungsgeschichte auf dem See.

Die Stillung des Sturms gemäß Lukas ist eingebettet von Gleichnissen und Wanderschaften. Eingangs des Kapitels 8 wird gesagt, dass er durch Städte und Dörfer zog, zusammen mit seinen Jüngern sowie einigen Frauen, namentlich erwähnt wird dabei Maria Magdalena. Ferner gelangt er im besagten Textabschnitt an einen See und steigt dort an Bord eines Schiffes oder Bootes. Der Name des Sees ist nicht genannt. Ob an Bord nur seine Jünger waren oder auch einige der erwähnten Frauen, wird nicht eindeutig ersichtlich. Festzuhalten ist jedoch, dass sie dann nicht explizit erwähnt wurden. An die Geschichte der Sturmstillung fügt sich bei Lukas die Heilung des besessenen Geraseners an, d.h. auch dort findet der Name des Sees keine Erwähnung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Übersetzung: Der Abschnitt stellt den altgriechischen Originaltext von Lukas 8,22-25 sowie eine deutsche Übersetzung bereit, um die Grundlage für die anschließende Exegese zu schaffen.

2. Textanalyse: Dieses Kapitel untersucht den sprachlichen Aufbau, die Satzstruktur und die situative Einbettung der Erzählung innerhalb des achten Kapitels.

3. Literarkritik: Durch den Vergleich mit den synoptischen Parallelen bei Markus und Matthäus werden Unterschiede und spezifische erzählerische Schwerpunkte des Lukas herausgearbeitet.

4. Formgeschichte/-kritik: Hier wird die Textgattung der Erzählung diskutiert und die Stillung des Sturms als in sich geschlossene Novelle klassifiziert.

5. Traditionsgeschichte: Das Kapitel beleuchtet das kulturhistorische Umfeld von Sturm und Seenot sowie alttestamentliche Parallelen, insbesondere zu Psalm 107 und der Jona-Geschichte.

6. Redaktions- und Kompositionsgeschichtliche Analyse: Es wird analysiert, wie Lukas seine Vorlagen modifiziert hat, um eine eigenständige theologische Aussage zu treffen und eine spezifische Adressatengruppe anzusprechen.

7. Zusammenfassende Auslegung: Das Fazit überträgt die antike Erzählung in die heutige Zeit und deutet den Sturm als Symbol für existenzielle Krisen, denen mit Gottvertrauen begegnet werden kann.

Schlüsselwörter

Lukas 8,22-25, Stillung des Sturms, Exegese, Neues Testament, Synoptischer Vergleich, Markus, Matthäus, Traditionsgeschichte, Jona, Psalm 107, Novelle, Redaktionsgeschichte, Glauben, Seenot, ἐπιστάτης

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit einer exegetischen Analyse der Sturmstillungserzählung im Lukasevangelium (Lukas 8,22-25).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der sprachlichen Struktur, dem Vergleich mit anderen Evangelien, der antiken Bedeutung von Sturm und Schifffahrt sowie der theologischen Aussage für die damalige Gemeinde.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifischen redaktionellen Akzente des Lukas aufzuzeigen und zu verstehen, wie er die Autorität Jesu durch das Wort gegenüber den Naturgewalten darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin/der Autor nutzt Methoden der historisch-kritischen Exegese, insbesondere Textanalyse, Literarkritik, Formgeschichte und traditionsgeschichtliche Vergleiche.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte sprachliche Untersuchung, einen Vergleich mit Markus und Matthäus, die Einordnung in die Gattung der Novelle und die Analyse des kulturhistorischen Kontextes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben der Bibelstelle selbst "Stillung des Sturms", "Redaktionsgeschichte", "Synoptischer Vergleich" und der griechische Begriff "ἐπιστάτης".

Warum verwendet Lukas den Begriff "ἐπιστάτης" anstatt des markinischen "διδάσκαλος"?

Lukas nutzt "ἐπιστάτης", um Jesus nicht nur als Lehrer (Rabbi), sondern als Autorität in Person darzustellen, was besser zu seinem Ziel passt, heidenchristliche Leser anzusprechen.

Welche Rolle spielen die Jona-Geschichte und Psalm 107 für das Verständnis?

Diese Texte dienen als alttestamentliche Vergleichsfolien, die das Motiv des Sturms als Machtbeweis Gottes etablieren und so die Einzigartigkeit der Macht Jesu im Lukasevangelium unterstreichen.

Wie deutet die Arbeit den Schlaf Jesu in der Erzählung?

Der Schlaf wird im Kontext des Alten Testaments als Bild für die göttliche Inaktivität interpretiert, wobei die Erzählung den Christen Mut machen soll, auch in scheinbar hoffnungslosen Situationen auf Gott zu vertrauen.

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Résumé des informations

Titre
Die Stillung des Sturms im Lukasevangelium
Université
University of Göttingen
Note
1,0
Auteur
Hendrik Hundertmark (Auteur)
Année de publication
2014
Pages
26
N° de catalogue
V498939
ISBN (ebook)
9783346017567
ISBN (Livre)
9783346017574
Langue
allemand
mots-clé
Sturmstillung Lukasevangelium Bibelanalyse
Sécurité des produits
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Citation du texte
Hendrik Hundertmark (Auteur), 2014, Die Stillung des Sturms im Lukasevangelium, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498939
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Extrait de  26  pages
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