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Johann Joachim Winckelmanns Konzeption von Schönheit

Title: Johann Joachim Winckelmanns Konzeption von Schönheit

Term Paper , 2018 , 15 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Melissa Rohlfs (Author)

German Studies - Literature of History, Eras
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In der Menschheitsgeschichte wird das Konzept von Schönheit vielseitig bestimmt. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit einem Teil dieser Geschichte – der Antike. In dieser Epoche gab es konkrete Vorstellungen davon, wie ein schöner und idealer Körper auszusehen hatte.

Zunächst werde ich einen Einblick in die Schönheitskonzeption im antiken Griechenland geben. Anschließend werde ich mich auf die Thematik der Schönheit in Bezug auf Johann Joachim Winckelmanns Werk "Gedanken über die Nachahmung der Griechischen Wercke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst" beziehen, das einen bedeutenden Wendepunkt in der Geistesgeschichte markiert und das Aufkommen des Klassizismus mitbestimmt.

Bevor ich zu einem Resümee komme, wird die Laokoon-Gruppe als Meisterstück idealischer Schönheit in den Blick genommen und untersucht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schönheit im antiken Greichenland

2.1 Schönheitsideal in den “Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Wercke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst”

2.2 Laokoon als Meisterstück idealischer Schönheit

3. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Konzeption von Schönheit in der antiken griechischen Kultur und Kunst mit einem besonderen Fokus auf Johann Joachim Winckelmanns theoretisches Werk „Gedanken über die Nachahmung der Griechischen Wercke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst“.

  • Historische und kulturelle Faktoren griechischer Schönheitsideale
  • Die Rolle von Natur und Klima in der antiken Ästhetik
  • Winckelmanns Ideal der „edlen Einfalt und stillen Größe“
  • Die Laokoon-Gruppe als exemplarische Verkörperung ästhetischer Ideale
  • Die Bedeutung der „Seele“ und innerer Empfindung für den künstlerischen Ausdruck

Auszug aus dem Buch

2.1 Schönheitsideal in den “Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Wercke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst”

Johann Joachim Winckelmanns “Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst” kann überschlägig in sechs Abschnitte unterteilt werden, in denen er hauptsächlich das Studium der vorbildlichen griechischen Werke reflektiert. Veröffentlicht wurde die Programmschrift in den Jahren 1754/55 in nur 50 Exemplaren.

In diesem Werk verwendet der Kunsthistoriker erstmals das Begriffspaar edle Einfalt und stille Größe und bestimmt so das Schönheitsideal der deutschen Klassik. Er legt anhand der Kultur und Kunst des antiken Griechenlands fest, was als mustergültig und vorbildhaft gelten kann und was nicht. Laut Winckelmann nimmt das Altertum beziehungsweise das antike Griechenland eine wichtige Position ein, um diese idealische Schönheit begreifen und fassen zu können. Deutlich macht Winckelmann dies bereits mit seinem ersten Satz in seinen “Gedanken” in dem es heißt, dass “der gute Geschmack welcher sich mehr und mehr durch die Welt ausbreitet [...]” in Griechenland seinen Ursprung habe. In einem Land, “welches kluge Köpfe hervorbringen würde”. Um diese Vollkommenheit zu erreichen, sei es laut Winckelmann unabdinglich, einen einfachen Zugang zu eben dieser zu schaffen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den historischen Wandel von Schönheitsidealen und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Konzeption der Schönheit bei Winckelmann sowie die Bedeutung der Laokoon-Gruppe dar.

2. Schönheit im antiken Greichenland: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen griechischer Schönheitsvorstellungen und die Rolle der Nachahmung in der Kunst.

2.1 Schönheitsideal in den “Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Wercke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst”: Dieser Abschnitt analysiert Winckelmanns zentrales Werk, seine Theorie zur Natur und Kultur der Griechen sowie die Entstehung des Ideals der edlen Einfalt und stillen Größe.

2.2 Laokoon als Meisterstück idealischer Schönheit: Hier wird die Laokoon-Gruppe als praktisches Exempel für das Zusammenwirken von körperlichem Leid und geistiger Größe untersucht.

3. Resümee: Das Resümee fasst die gewonnenen Erkenntnisse über Winckelmanns Schönheitsbegriff und dessen wegweisende Bedeutung für den Klassizismus zusammen.

Schlüsselwörter

Johann Joachim Winckelmann, Schönheit, Klassizismus, Laokoon, edle Einfalt, stille Größe, Antike, Kunsttheorie, griechische Kunst, Nachahmung, Ästhetik, Körperideal, Seele, Leidenschaft, Bildhauerei.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption von Schönheit in der antiken griechischen Kunst, speziell aus der Perspektive des Kunsthistorikers Johann Joachim Winckelmann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind die antike Schönheitsästhetik, der Einfluss von Klima und Kultur auf das menschliche Ideal sowie die theoretische Aufarbeitung durch Winckelmann.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Winckelmanns Thesen zur Nachahmung der griechischen Kunst zu analysieren und zu zeigen, wie er das Ideal der „edlen Einfalt und stillen Größe“ definiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Literaturanalyse von Winckelmanns Schriften sowie auf die interpretative Untersuchung der Laokoon-Skulptur.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil werden Winckelmanns „Gedanken über die Nachahmung“ sowie die exemplarische Analyse der Laokoon-Gruppe in Bezug auf körperliches Leid und geistige Stärke behandelt.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Klassizismus, edle Einfalt, stille Größe, Nachahmung und das antike Schönheitsideal charakterisiert.

Warum spielt die Laokoon-Gruppe eine so zentrale Rolle?

Sie dient als konkretes Meisterstück, an dem Winckelmann das Spannungsfeld zwischen der Darstellung größten Schmerzes und der bewussten Zurückhaltung der Seele erläutert.

Wie unterscheidet Winckelmann zwischen Natur und Ideal?

Winckelmann sieht die Natur zwar als Basis, argumentiert jedoch, dass der Künstler durch seine Einbildungskraft das „Vollkommene“ erschaffen muss, das über die bloße Nachahmung der Natur hinausgeht.

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Details

Title
Johann Joachim Winckelmanns Konzeption von Schönheit
College
University of Bremen
Grade
2,0
Author
Melissa Rohlfs (Author)
Publication Year
2018
Pages
15
Catalog Number
V499009
ISBN (eBook)
9783346023803
ISBN (Book)
9783346023810
Language
German
Tags
johann joachim winckelmanns konzeption schönheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melissa Rohlfs (Author), 2018, Johann Joachim Winckelmanns Konzeption von Schönheit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/499009
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